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15.12.2018 | 00:44 Uhr



10.12.2018Bizzmäuse zurück in der Spur

TSV Eibelstadt - ASV Neumarkt3:1(18:25, 25:18, 25:14, 25:22)
Nach dem starken Auftritt in der Woche zuvor gegen Bad Windsheim wollten die Bizzmäuse der 2. Herrenmannschaft aus Eibelstadt nachlegen. Zuhause spielten sie gegen den direkten Tabellennachbarn ASV Neumarkt.

Erster Satz, deutliche „Schlafmützigkeit“ erkennbar: TSV : ASV 18:25
Auch in diesem Spiel musste Coach Giama wieder umbauen und den Außen/Annahmespieler Kern ersetzen. Diese personelle wie auch taktische Umstellung schien die 2. Herrenmannschaft aus Eibelstadt etwas zu verunsichern. Aus privaten Gründen stießen zudem Zuspieler Gabel und Außenangreifer Anderl erst kurz vor Spielbeginn zur Mannschaft.
Das merkte man dem Zerberstertrupp aus Eibelstadt deutlich an, die Abstimmung und auch die Abläufen waren nicht wirklich gefestigt. Man war etwas schläfrig und ließ sich vom ASV Neumarkt überrumpeln.
Diese marschierten in diesem ersten Satz ständig vorneweg und waren nicht nur im Angriff, sondern auch im Kopf etwas schneller.
Trotz einiger Unstimmigkeiten und Unkonzentriertheiten schafften es die Eibelstädter beim Stand von 14:19 nochmal auf 18:19 an Neumarkt heranzukommen, doch eine weitere Tiefschlafphase der Hausherren und gute Aufschlagserie von Neumarkt bescherte den Gästen den Satzgewinn.

Satz zwei und drei, Mund abwischen und weiter: TSV : ASV 25:18 ; 25:15
Nach dem Satzverlust in Satz eins wollten es die Bizzmäuse unbedingt besser machen.
Coach Giama nutzte einen taktischen Kniff und stellte nochmal auf zwei Positionen um.
Dies fruchtete und der TSV rehabilitierte sich. Die folgenden zwei Sätze sind eigentlich schnell zusammengefasst. Die Zerberster spielten ihr Spiel mit einer soliden Annahme und wenig Eigenfehlern und so konnte man Satz zwei und drei relativ leicht nach Hause bringen.
Das Team hatte wohl den ersten Satz als Weckruf benötigt und jetzt richtig Betrieb zu machen.

Satz vier, ganz wichtige drei Punkte: TSV : ASV 25:22
Auch im vierten Satz waren die Bizzmäuse das überlegene Team. Sie spielten fast immer mit einem Vorsprung von 2-3 Breaks. Am Ende stand es dann 24:21 für die Hausherren und man konnte den zweiten Matchball durch eine überragende Abwehraktion von Burkert zum Sieg nutzen.

Fazit: Das Spiel an sich war kein optischer Leckerbissen sondern durchaus schwere Volleyballkost. Von Fehlern, Abwehr/Blockaktionen und Missverständnissen geprägt.
Man merkte ab der ersten Minute, dass dieses Spiel ein sehr sehr sehr sehr wichtiges war. Es geht schließlich darum, sich etwas Luft zu den direkten Abstiegsplätzen zu verschaffen. Ein sogenanntes „6-Punkte-Spiel“.
Die Zerberster bestanden diesen Härte- und Charaktertest und rangieren jetzt mit 9 Punkten auf Tabellenplatz 7.

Der TSV Eibelstadt II widmet sich in der kommenden Woche der letzten Aufgabe in diesem Jahr, dem Auswärtsspiel gegen Tabellenführer Amberg. Diese gewannen am Wochenende gegen den direkten Konkurrenten Bad Windsheim und liegen aktuell 13 Punkte vor dem TSV.
Die Zerberster nehmen jedoch den Schwung aus zwei Siegen in Folge mit nach Amberg und versuchen auch hier wieder zu punkten und alles in die Waagschale zu werfen.

TSV Eibelstadt: Felix Gabel, Wolfgang Kießling, Samuel Rapp, Ole Burkert, Max Hopperdietzel, Steffen Ißermann, Tim Sengenberger, Bernhard Löser, Christian Kranz, Fabian Krüger, Jussi Giama und Torben Anderl.
Geschrieben von
Torben Anderl

02.12.2018Zerberstertrupp feiert ersten Saisonsieg

TSV Eibelstadt - TV Bad Windsheim3:1(20:25, 25:17, 25:20, 26:24)

Denkbar schlecht startete die Vorbereitung auf das vorletzte Heimspiel der Hinrunde.
Am Freitag Abend, im Training vor dem Spiel gegen den TV Bad Windsheim, mussten Diagonalangreifer Wolfgang Kießling und Allrounder Julian Weng absagen. Der eine verletzt, der andere arbeitsbedingt. Des Weiteren fielen Fabian Krüger, Kilian Rückl und Bernhard Löser aus.
Auch Diagonalangreifer Samuel Rapp verletzte sich am Dienstag im Training und konnte nur unter Schmerzmitteln und viel Tape auflaufen.

Auf dem Tableau war es beinahe ein Spiel David gegen Goliath, in der Fußball-Bundesliga hätte es VFB Stuttgart gegen Borussia Mönchengladbach gehießen. Die Vorzeichen standen also alles andere als gut. Die Eibelstädter als Tabellenletzter noch ohne Sieg gegen den TV Bad Windsheim als zweiter der Bayernliga Nord mit bisher vier Siegen aus sechs Spielen. Auch für Bad Windsheim war diese Partie bereits "gegessen", wie sie im weiteren Verlauf des Berichts entnehmen können.

Die stark dezimierten Eibelstädter schafften es jedoch einen ehemaligen Herren 1 Spieler, Christian Kranz, für das Heimspiel zu "verpflichten". Dieser ist aktuell Damen-Trainer und schafft es deshalb kaum selbst zu trainieren.

Aber von vorne: Erster Satz: TSV : TV 21:25

Der TSV startete gut in diesen ersten Satz. Lag immer 1-2 Punkte in Front, jedoch konnte man diese Form lediglich bis Mitte dieses Satzes halten. Ab dem 14:14 änderte sich die Situation und mit einer starken Aufschlagserie ging der TV Bad Windsheim in Führung. Dieses Polster hielten die Hyänen aus Bad Windsheim bis zum Satzende und gewannen diesen schließlich mit 25:21. Dieser Satzverlust war unnötig aber aufgrund einiger Unkonzentriertheiten verdient.

Nach diesem ersten Satz fühlte sich der TV Bad Windsheim wohl schon als sicherer Sieger der Partie, wie Sie bereits in ihrem Vorbericht erwähnten: Zitat auf der Homepage TV Bad Windsheim: "Gegen Eibelstadt sollten durchaus nochmal drei Punkte mitgenommen werden!" und "Zunächst wollen die Kurstädter kurzen Prozess mit der 2. Mannschaft vom TSV Eibelstadt machen,..."

Eibelstadt nimmt das Heft in die Hand: Zweiter Satz: TSV : TV 25:17

Im zweiten Satz änderte Coach Jussi Giama lediglich eine Position ab, der wie o.g. angeschlagene Samuel Rapp wurde von Christian Kranz ersetzt.
Dieser fand sich auf seiner gewohnten Diagonalposition sofort gut ein und kam auch sehr gut mit den Pässen von Zuspieler Felix Gabel zurecht.
Nach einem sehr guten Beginn in diesen Satz keimte bei den Bizzmäusen aus Eibelstadt leichte Hoffnung auf, vielleicht tatsächlich in den Genuss des ersten Sieges der Saison zu kommen.
Es lief nämlich sehr gut, die Eibelstädter standen sehr stabil und machten kaum Eigenfehler. Außerdem schafften sie es auf die Annahme-schwachen-Spieler des TV aufzuschlagen und so den Mittelangriff des TV Bad Windsheim aus dem Spiel zu nehmen.
Nach einer sehr starken Leistung in Satz zwei stand es am Ende 25:17 für den TSV.

An den zweiten starken Satz angeknüpft: Dritter Satz: TSV : TV 25:20

Nun waren die Maschinen des Zerberstertrupps aus Eibelstadt warmgelaufen, aufgrund der soliden Annahme wusste der TV nicht auf wen sie aufschlagen sollten. Die Eibelstädter marschierten auch in diesem Satz beinahe immer vornweg und erspielten sich ein Polster von 2-3 Breaks.
Die beiden Mittelblocker der Gastgeber Maximilian Hopperdietzel und Ole Burkert machten einen erstklassigen Job im Blockverhalten und schlossen immer gut an die Außenspieler an, sodass der Doppelblock von der Kurstädtern kaum direkt überwunden werden konnte.
Auch das Abwehrverhalten steigerte sich in diesem Spiel, die Defensive um Libero Tim Sengenberger stand stabil und ließ kaum einen Ball auf den Boden fallen.
Am Ende brachte man auch diesen Satz relativ ungefährdet mit 25:20 nach Hause.

Wieder nur ein Punkt oder doch der erste Sieg: Vierter Satz: TSV : TV 26:24

Gerade im vierten Satz lag meist das Problem der Bizzmäuse. Man konnte in der bisherigen Saison noch kein Spiel gewinnen, meist der in der "Crunch-Time" fehlenden Souveränität geschuldet.
Der Gastgeber ließ sich jedoch die fünf Niederlagen in Serie nicht anmerken. Sie spielten weiterhin einen starken Volleyball und nahmen den Schwung aus den beiden vorherigen Sätzen mit.
Dieser Satz war deutlich ausgeglichener als die drei Sätze zuvor. Der Tabellenzweite aus Bad Windsheim konnte sich wieder fokussieren und kam zurück in die Spur. Aufgrund der stabilen Annahme durch die beiden Außen/Annahmespieler Christopher Kern und Torben Anderl wichen die Bizzmäuse aber keinen Zentimeter von ihrer so starken Leistung der Sätze zwei und drei zurück.

Auch aufgrund der verbesserten Dankeballsituationen (in den Spielen zuvor immer ein Dorn im Auge jedes Volleyballliebhabers) konnte Zuspieler Felix Gabel schalten und walten wie er wollte, er setzte seine Mitspieler gut ein und so verschafften sich die Zerberster ab Mitte des Satzes einen Vorsprung von 1-2 Breaks. Diesen Vorsprung konnten sie bis zum Ende des Satzes halten. Erst als es dann beim 23:20 in die Crunch-Time ging, schienen die Nerven wieder etwas zu flattern.

Doch auch aufgrund der Routine des sehr starken Christian Kranz und starken Aufschlägen von Ole Burkert konnten sich die Bizzmäuse diesen Satz mit 26:24 sichern und somit den ersten Sieg der Saison feiern.


Die Erleichterung war jedem Einzelnen anzusehen, der Druck fiel ab, man holte den ersten Sieg und die ersten drei Punkte. Jetzt wissen auch die Bizzmäuse des TSV Eibelstadt II,

WIR KÖNNEN BAYERNLIGA!!!

TSV Eibelstadt II: Felix Gabel, Jussi Giama, Christopher Kern, Ole Burkert, Max Hopperdietzel, Tim Sengenberger, Steffen Ißermann, Christian Kranz, Samuel Rapp und Torben Anderl.

Nächste Woche wollen und müssen die Eibelstädter zuhause gegen den direkten Abstiegskonkurrenten aus Neumarkt Punkten, am besten wieder dreifach.

Das Spiel findet wie immer in der Mainparkhalle in Eibelstadt am 09.12.2018 um 13:00 Uhr statt.
Geschrieben von
Torben Anderl
Quelle:
Torben Anderl

25.10.2018Regenstauf

Eibelstadt II : Regenstauf (27:29, 24:26, 20:25)

Gut gespielt, aber nicht clever genug. So könnte man das Auswärtsspiel in Regenstauf zusammenfassen.
Erstmals in dieser Saison mit Diagonalangreifer Fabian und Libero Kilian an Board trat man bei dem Meisterschaftsfavoriten aus Regenstauf an. Verzichten musste man diesmal immer noch auf Julian und auf Tim, welcher als Trainer mit den Damen 3 unterwegs war.
Nach den zusätzlichen Einheiten unter der Woche war man gewollt das trainierte umzusetzen. Dies klappte über weite Teile des 1. Satzes auch sehr gut. Insbesondere im Block-Abwehr Verbund und dem Anschieben von Dankebällen zeigten sich die Jungs vom Main merklich verbessert. Schnell erarbeitete man sich eine 4 Punkte Führung. Diese konnte man bis ins zweite Drittel des Satzes auch durchgehend halten.
In der Crunchtime des Satzes zeigte sich Regenstauf als cleveres Team und konnte das Enge Satzfinale mit 29:27 für sich entscheiden.

Im zweiten Satz ein ähnliches Bild. Über lange Strecken des Satzes lagen die Eibelstädter in Front, leisteten sich aber gegen Ende des Satzes zu viele Eigenfehler. Zwar hatte man auch im zweiten Durchgang wieder einen Satzball, musste sich den Hausherren wieder mit 26:24 geschlagen geben.

Ein ähnliches Bild bot der letzte Satz des Tages. Eibelstadt startete stark, musste gegen Satzmitte wieder die Hausherren an sich vorbeiziehen lassen. Das Aufbäumen gegen die Niederlage zum Ende des Satzes kam leider zu spät und man musste sich mit 25:20 geschlagen geben.

Trotz der, nach dem nacktem Ergebnis, deutlichen Niederlage haben die Eibelstädter sich bei einem starken Gegner wesentlich verbessert präsentiert, aber auch noch einige Baustellen aufgezeigt bekommen. An diesen gilt es in den zwei spielfreien Wochen zu arbeiten um bei den anstehenden Heimspielen gegen Abendsberg und Volkach die Punkte zu holen.

Es spielten: Torben, Christopher (AA); Jussi (C, AA); Kilian (L); Ole, Samuel, Max (MB); Felix (Z); Bernhard, Wolfgang, Fabian (D)

Bericht: Max H.
Geschrieben von
Felix Gabel

07.10.2018Bayernliga Nord: Erster Spieltag - erste Niederlage: SG Teamwork Ebersdorf/Coburg vs. TSV Eibelstadt 3:2

TSV Eibelstadt - SG Teamwork Ebersdorf/Coburg1:3
Erster Spieltag - neue Truppe - Abstimmungsprobleme. So könnte man den ersten Spieltag des Zerberstertrupps in der Bayernliga zusammenfassen.

Die Woche wie kann mit einer Hiobsbotschaft für die Eibelstädter. der etatmäßige außen Annahme-Spieler Julian W. Hatte sich im Training eine muskuläre Verletzung zugezogen. So musste Wolfgang K., welcher eigentlich auf der Diagonal Position zu Hause ist, die Annahme-Aussen übernehmen.
Mit einem starken Beginn konnte man sich im ersten Satz mit 19:16 absetzen. Doch durch Unkonzentriertheiten in Annahme-Zuspiel-Angriff musste man den ersten Satz ärgerlicherweise mit 23:25 abgeben. Doch die Herren um Spielertrainer Jussi, welcher durch die Damentrainerin Anette unterstützt worden ist, steckten nicht auf. Mit neuer Konzentration, Kraft und dem nötigen Aufschlagdruck konnte man den zweiten Satz mit 25:22 gewinnen. Mit den ersten beiden Sätzen konnten die Mannschaft zufrieden sein. Doch dann der Eibelstadt-Fluch. Ein Riss im Spiel. Nichts sollte mehr funktionieren. Viele einfache Fehler bestrafte die Ebersdorfer Mannschaft eiskalt, welche ein cleveres und konsequentes Spiel darbot. Es wurden alle Wechseloptionen und Rotationsoptionen ausgeschöpft - keine Besserung. So verlor man verdient und deutlich Satz 3&4 mit 16:25 und 22:25.

Jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken und auf die guten Elemente von Satz 1+2 aufbauen. Man erkennt deutlich, dass durch die Umstrukturierung der Mannschaft die Abstimmung fehlt. Verbesserungspotenziale in Zuspiel-Angriff, Feldabwehr und Annahme, lassen auf eine positive Entwicklung hoffen. Nächster Heimspieltag 13.10.2018 um 13 Uhr in Eibelstadt. Hier sollen die ersten Bayernligapunkte gesammelt werden.

Danke nochmals an das kompetente Trainergespann um Jussi, Anette und Naddl.
Geschrieben von
Felix Gabel

06.04.2018Aufstieg in die Bayernliga perfekt

Mitten in der Vorbereitung auf die Relegationsspiele um den Aufstieg in die Bayernliga kam für die 2. Herrenmannschaft die überraschende Nachricht:

Die Gegner verzichten auf den Aufstieg.
Die Zerberstertruppe steht damit kampflos als Aufsteiger in die Bayernliga fest.

Nach der Meisterschaft in der Bezirksliga in der vergangenen Saison nun also der Durchmarsch durch die Landesliga auf Platz 2 und künftig in Bayerns höchster Spielklasse aktiv.

Eibelstadt befindet sich ja in einem wahren Relegationswahn. Damen II spielen am 14.4. um den Klassenerhalt in der Bayerliga. Damen I kämpfen zeitgleich um den Aufstieg in die Regionalliga. Und als Sahnehäubchen dürfen die Herren I am 22.4. in heimischer Arena um einen Platz in der 3. Liga spielen.

Die 2. Mannschaft hat jetzt mal vorgelegt. Zerrr...
Geschrieben von
Stefan Sebold

03.03.2018Vergnügungstour des Zerberstertrupps nach Mömlingen

TSV Eibelstadt - TV Mömlingen3:0



Die Anreise durch den Spessart war das erste Schmankerl, dass wir gemeinsam genießen konnten. Unser Busfahrer Felix fand immer die richtige Spur, so dass wir gerade rechtzeitig in mömlingen ankamen. Die niedrige Halle brachte im Vorspiel Stein schon zur Verzweiflung, so dass wir die schon feststehenden Absteiger aus mömlingen zu ihrem ersten Sieg an diesem Tag beglückwünschen könnten.

Dann begann die zerbersterzeit.... Und endete auch direkt wieder. 

Auch wenn wir im zweiten Satz einen Sieg verzeichnen konnten, brachten uns unsere Fehler in den anderen Sätzen immer wieder zur Verzweiflung.

Mömlingen spielte konsequent und wir schafften es nicht unsere Stärken einzusetzen. Das 1:3 war dann für mömlingen ein guter Saison Abschluss, für uns dagegen ein Ausrufezeichen, dass uns deutlich macht, dass auf dem Weg zur und durch die Relegation noch viel zu tun ist. Jetzt zählt es am letzten Spieltag Zuhause in zwei Wochen. 

Dort wollen wir noch Mal ein Feuer entzünden und unsere Revanche gegen Haßfurt und lengfeld nutzen und unsere Relegationsteilname fix machen. 


Bericht: Bernhard Löser
Geschrieben von
Felix Gabel

02.03.2018U12 Mädchen auf Platz 8

Bei der unterfränkischen Meisterschaft in Markheidenfeld kam die U12 Mädchen des TSV am 25. Februar zu einem hervorragenden 8. Platz. Das Team hatte sich über 5 Spieltage hinweg über die Kreismeisterschaft bis zur Bezirksmeisterschaft qualifiziert. Bemerkenswert dabei ist, dass die Mädchen durchwegs die jüngste Mannschaft aller Teilnehmer stellten. Im Schnitt waren alle Spielerinnen 2 Jahre jünger als ihre Gegnerinnen. Trotz einiger Niederlagen hatten die Mädchen Spaß an den Turnieren. Vor allem die obligatorische Pause beim goldenen M nach den Auswärtsspielen war ein Highlight.
Es spielten: Carolin Arnold, Bianca Dill, Julia Lechner, Ella Purle, Paula Scheuer
Geschrieben von
Stefan Sebold

02.03.2018Damen 3 aka Einhörnchen zerrrr...stäubt

TSV Eibelstadt - TV Unterdürrbach1:3
TSV Eibelstadt - TV Haßfurt1:3
Spieltag in Unterdürrbach am 25.02.18 gegen Unterdürrbach und Haßfurt

Kein Glitzer-Tag für die Einhörnchen

Aufgrund zahlreicher Ausfälle wichtiger Spielerinnen, unter anderem unserer eingespielten und bezaubernden Zuspielerin Helena Gabel, mussten die Eibelstädter Mädels geschwächt anrücken. Schon vor Spielbeginn hatten die Einhörnchen zusätzlich noch mit eisigen Temperaturen in der Hallo und leeren Mägen aufgrund des mehr als mangelhaften Buffets (1 Kuchen, 4 Brezeln) zu kämpfen. So ging es zwar hungrig aber nicht weniger gierig in Satz 1 gegen Unterdürrbach II.

Schon zu Beginn wurde den Einhörnchen bewusst, dass sich die Unterdürrbacher Mädels während der Saison in ihrer Spielweise verbessert hatten, starteten allerdings trotzdem mit einer guten Führung von 16:9. Durch zahlreiche Absprache-, Abwehr- und Positionsfehler konnte Unterdürrbach jedoch auf 20:20 aufholen, was für eine allgemeine Anspannung und Verwirrung auf dem Feld und der Bank sorgte. Unnötigerweise ging somit am Ende dieser Satz mit 23:25 an die Unterdürrbacher.

Im zweiten Satz konnte Christina Scholl mit einer kleinen aber zeeeeerstäubenden Aufschlagserie das Team der Eibelstädter zu einem Vorsprung von 7:2 verhelfen. Trotzdem wurde es gegen Ende ein Kopf-an-Kopf Rennen, welches die Einhörnchen mit 26:24 für sich entscheiden konnten. So ging es auch im dritten Satz weiter, der trotz eines ausgeglichenen Spiels an die Unterdürrbacher Mannschaft mit 24:26 ging.
Nach einem katastrophalen Start in den vierten Satz, einem Punktestand von 3:12 und einem taktischen Einwechseln der lob-bastischen Katharina Gabel konnte man immerhin noch 16 Punkte holen, sodass dieser Satz mit 19:25 an den Gegner ging. Somit gewannen die Unterdürrbacher Mädels verdient das Spiel mit 3:1.

Dass das zweite Spiel gegen den Tabellenführer Haßfurt nicht leicht werden würde, war schon zu Beginn klar.
Sophia Scholz startete dennoch mit zwei fulminanten Assen für die Einhörnchen in den ersten Satz. Selbstbewusst, mit guter Laune und starken Blocks unserer Luft-hoh-heit Fränzis Schelhorn konnte man schnell in Führung gehen und den Satz mit 25:17 für die Eibis entscheiden.
Damit sollte sich der Zauber für das Spiel gegen den Tabellenführer allerdings schon gelegt haben.
Zwar führte man zeitweise im zweiten Satz, konnte sich bei diesem Kopf an Kopf Rennen aber leider nicht durchsetzen und verlor ihn mit 22:25.

Was in den weiteren Sätzen passierte will hier eigentlich gar nicht weiter erwähnt werden…
Kurz und knapp: Die Haßfurter zeigten ihre Stärken, nutzten die extremen Fehler der wirr umhergaloppierenden Einhörnchen aus und gewannen die letzten beiden Sätze nach einem langen Spieltag mit 25:8 bzw. 25:10 .

Trotz dieses grauenvollen Spieltages können sich die Eibis immerhin noch über den zweiten Tabellenplatz freuen und werden mit vollem Elan und ohne hängende Hörner in ihren letzten Spieltag am 10.03.18 in Lengfeld starten.
Es spielten:
Katha Gabel, Antje Barf, Lena Geißler, Aline Knötgen, Alicia Markert, Sophia Markert, Franziska Schelhorn, Christina Scholl, Sophia Scholz, Lena Schubart
Geschrieben von
Stefan Sebold

25.02.2018Landesliga Herren erfüllen schwere Pflichtaufgabe

TSV Eibelstadt - TV Erlangen3:1
Man schreibt den 24.2.2018. Erlangen - außen klirrende Kälte - innen stickige Wärme - TV Erlangen - TSV Eibelstadt - eine Prise Hinspielerfahrung - ein Esslöffel Spielermangel und eine große Ladung an Provokationen, Anspannung und Hitzigkeit.
Fertig war das Gericht für ein zerfahrenes Landesligaspiel, welches der TSV Eibelstadt am Ende mit 3:1 gewinnen sollte. Aber von Anfang an:

Bereits bei der ersten Begegnung des Spieltages, bei dem die Eibelstädter als Schiedsgericht agierten, wurde die "besondere Art des Volleyballspielens" den Eibelstädtern ins Gedächtnis gerufen. Nur zu gut konnte man sich an das Hinspiel erinnern, bei dem es zu häufigen Dialogen mit dem Schiedsgericht, Provokationen seitens der Bank und zu endlosen Diskussionen kam. Der erste Offizielle fasste es passend zusammen: "Schluss mit dem Kindergarten" - denn auch die Eibelstädter ließen sich von der hitzigen Atmosphäre anstecken.

Den ersten Satz startete der dezimierte Zerbestertrupp sehr unruhig. Unkonzentriertheiten in der Annahme, schwaches Aufschlagspiel und fehlende Abstimmung in Zuspiel-Angriff waren unter anderem der Grund für den Satzverlust (23:25). Der frei-aufspielende 12-Mann-Kader, stellte den Eibelstädter 8-Mann Kader vor eine schwere Aufgabe. Auch in Satz Nummer Zwei war kein ansehnliches Volleyball der Eibelstädter zu erkennen. Eher mit Kampf und etwas glücklich konnte man sich schlussendlich mit 25:23 durchsetzen. Coach Natalia fasste es passend zusammen: " was ist nur los mit euch? Ihr seid so nervös und unruhig - so habe ich euch noch nie gesehen! "

Annahme, Aufschlag, Zuspiel & Angriff waren im dritten Durchgang deutlich konsequenter. Eibelstadt war wieder zurück im Zerberster-Rhythmus. Die Folge: 25:14 und 2:1 Satzführung. Taktische Wechsel von Fabian Krüger und Jussi Giama auf der Diagonal - und Außenposition fruchteten. Das Highlight: Altmeister Jussi, der " mehr Volumen ins Spiel bringt" (brasilianische Zitat Natalia) mit einem äußerst Sehenswerten Rainbowshot auf die Grundlinie. Jetzt sollte alles funktionieren. Eine deutliche Steigerung in der Blockarbeit und ein stark aufspielender Burkert, der für einige sehenswerte Angriffe über die Mitte sorgte, waren die Basis für den entscheidenen Satzgewinn und die wichtigen drei Punkte im Kampf um den Relegationsplatz zur Bayernliga.

Es spielten: Jussi, Wolf, Torben, Fabian, Ole, Max, Lochi, Felix

Nächstes Spiel: 3. März in Mömlingen.
Geschrieben von
Felix Gabel

07.02.2018Bizzmäuse zerbersten Stein(e) und drehen ein hochemotionales Match gegen die SGS Erlangen

TSV Eibelstadt - TSV Stein3:0(25:15;25:17;25:22)
TSV Eibelstadt - SGS Erlangen3:2(31:29,19:25,22:25,25:23,15:12)
TSV Eibelstadt II - TSV Stein 3:0 (25:15;25:17;25:22)
TSV Eibelstadt II - SGS Erlangen 3:2 (31:29,19:25,22:25,25:23,15:12)
Am 03.02.2018 stand der TSV Eibelstadt dem TSV Stein gegenüber. In der Hinrunde konnte das Team aus Unterfranken einen klaren 3:0 Auswärtserfolg einfahren.
Vergangenen Samstag kam es in Eibelstadt zum Gipfeltreffen der Lengfeld-Verfolger: Der ansässige TSV, die SGS Erlangen und der TSV Stein, die im Klassement die Ränge 2 bis 4 bekleiden, gaben sich in der gut gefüllten Mainparkhalle die Ehre.
Die Eibelstädter konnten in beiden Spielen auf einen 12 Mann Kader zurückgreifen. Dies war im Hinblick auf das zweite Spiel gegen den direkten Konkurrenten SGS Erlangen ein Pluspunkt.
Während die Eibelstädter als Tabellenzweiter den Vorsprung auf Erlangen und Stein ausbauen konnten, standen die Gäste durchaus unter Druck.

Eibelstadt II - TSV Stein:

Die Eibelstädter wussten, das Spiel gegen Stein musste gewonnen werden, am besten mit 3 Zählern. Die Bizzmäuse versuchten das eindeutige Hinspielergebnis auszublenden um unbefangen in die Partie zu starten. Verzichten mussten die Gastgeber lediglich auf Coach Britta L.
Unterstützt wurden sie durch Trainerin und Damen 1 Spielerin Natalia, welche auf der Bank platz nahm und das Team coachte.

Aus einer soliden Annahme heraus gelang es den Hausherren das Spiel von Beginn an zu dominieren. Eibelstadt ließ wenig zu und machte kaum Eigenfehler. Aus diesem Anlass wurde es in Satz 1 und 2 nie knapp und Eibelstadt brachte einmal einen 10 Punkte und einmal einen 8 Punkte Vorsprung übers Ziel.
Im dritten Satz rotierte Coach Natalia und baute das gesamte Team um. Die Umstellungen waren jedoch kaum anzumerken. Das Spiel lief flüssig und die Hausherren waren am Satzende wieder deutlich in Front. Beim Stand von 23:17 ließ die Konzentration jedoch etwas nach und die Bizzmäuse ließen noch einige Punkte liegen. Am Gesamtergebnis änderte dies jedoch nichts, die Eibelstädter gewannen ihr erstes Spiel gegen den TSV Stein souverän mit 3:0 und fuhren die ersten 3 Punkte ein.
Das Team: Coach Natalia; Spieler: Hannes Dollmann, Ole Burkert, Torben Anderl, Felix Gabel, Jussi Giama, Max Hopperdietzel, Wolfgang Kießling, Christian Lochner, Stefan Sebold, Steffen Ißermann, Fabian Krüger, Bernhard Löser.



Eibelstadt II - SGS Erlangen:

Gleich vorne weg, der Bericht der SGS ist so gut geschrieben, dass ich aus diesem etwas zitiert habe.

Nach einem guten Start zu Beginn der Partie entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Mal hatten die Erlanger die Nase knapp vorn, dann wieder die Eibelstädter. Zur Crunchtime des Eröffnungssatzes bahnte sich ein ähnlicher Krimi an wie schon im Hinspiel – erfreulicherweise auch mit dem exakt gleichen Ergebnis. Nach einigen abgewehrten und zwei vergebenen Satzbällen ging der TSV mit 31:29 äußerst knapp in Führung.
Besonders in Block und Abwehr wuchsen die Gäste ab dieser Phase über sich hinaus – kaum ein Angriff der Eibelstädter fand den direkten Weg ins Feld der SGS. Die Chancen aus der Abwehr heraus nutzten vor allem die beiden Außenangreifer David Klösch und Markus Zrenner sowohl am Netz als auch aus dem Rückraum immer wieder aufs Neue. Doch auch die Hausherren boten ihren Fans starken Volleyball und hielten sich lange Zeit auf Augenhöhe mit den SGS’lern. Ab Mitte des Durchgangs zahlte sich die Überlegenheit der Gäste in Block und Abwehr dann aus und man enteilte den Bizzmäusen langsam aber stetig und zog nach Sätzen wieder gleich.
Auch im dritten Satz hielten beide Mannschaften ihr Niveau hoch. Die SGS-Herren zeigten weiterhin enormen Kampfgeist in der Abwehr und Präsenz im Block. Doch auch die Heimmannschaft steckte nicht zurück und wusste nun vermehrt selbst in Block und Abwehr zu überzeugen. Auf der Zielgeraden ebneten starke Aufschläge von Marc Ziegler den Weg. Führung SGS.
Gegen Ende des dritten Satzes kamen die Bizzmäuse jedoch wieder besser ins Spiel, die Müdigkeit des ersten Spiels war vergessen und nach einer emotionalen Rede von Kilian Rückl überwand das Team die Schmerzen und Wehwehchen die einige auch in diesem Spiel wieder plagten.

So konnte Zuspieler Felix Gabel seinen rechten Arm kaum noch heben, einen Ersatz auf der Zuspiel Position gab es jedoch nicht. Ein kleiner Kniff half dann in Satz 4, Zuspieler Gabel etwas aus dem Block zu nehmen um seine Hauptaufgabe das Zuspiel nicht zu gefährden.

Im vierten Akt dieser hitzigen Partie setzten beide Kontrahenten ihre Marschrichtung fort: mit Volldampf voraus! Ohne Kompromisse. Alle Akteure auf dem Feld kämpften verbissen und mit allen Mitteln um jeden Ball. Leider ließ bei den Erlangern zur Satzmitte die Konzentration etwas nach. Eine kurze Fehlerserie der Gäste ließ die Eibelstädter auf 16:20 davonziehen. Zwar schafften die Medizinstädter am Ende nochmal den Anschluss, doch es sollte nicht ganz reichen. Der TSV glich aus – man musste in den Entscheidungssatz.
In Satz vier waren die Bizzmäuse wieder deutlich stabiler und eine Umstellung in der Abwehr Löser - Dollmann erwies sich als entscheidender Kniff zum Satz-Ausgleich.

Zu diesem Zeitpunkt war das Ergebnis völlig offen, beide Teams bewegten sich auf absoluter Augenhöhe. Beide Teams nahmen sich in zwei Sätzen etwas zurück, sodass ein Tie-Bream unausweichlich war!!!

Die Bizzmäuse kamen schlecht in den Tie-Break, das erste Spiel zehrte an den Kräften der Hausherren und man lag beim Seitenwechsel bereits 8:4 zurück. Beim 7:11 Zwischenstand wähnten die Gäste die Katze bereits im Sack. Eibelstadt, angepeitscht vom Publikum, warf nochmal alles in die Waagschale. Um es mit den Worten des Titanen Kahn auszudrücken: „Eier! Wir brauchen Eier.“ Besagte Eier haben die Erlanger in dieser entscheidenden Phase leider vermissen lassen. Der TSV hingegen nutzte seine Chancen kaltschnäuzig und ging letzten Endes als verdienter Sieger aus einem spannenden, von viel Kampf geprägten und unterhaltsamen Spiel.
Mit diesem Sieg ist dem TSV Eibelstadt der zweite Tabellenplatz, der zur Aufstiegsrelegation berechtigt, im Grunde nicht mehr zu nehmen – sollten sie nicht zwei Mal patzen.
Weiterer Fun Fact: Es sind die letztjährigen Bezirksligameister, die nach dem Bayernligaabsteiger das Tabellarium anführen und die etablierten Mannschaften teilweise weit abgehängt haben. Nun haben unsere Jungs erst mal zwei Wochen Pause bevor es zum Rückspiel gegen den TV Erlangen geht.

Vielen Dank an den TSV Stein und die SGS Erlangen für die beiden tollen Spiele. Jedoch sind noch vier Spiele zu spielen. Zwei davon auswärts in Erlangen und gegen Mömlingen.
Am letzten Spieltag geht es dann zuhause gegen Haßfurt und Lengfeld.
Wir sind froh, dass uns die Revanche aus dem Hinspiel gelungen ist. Nach zwei Spielen gegen die SGS Erlangen steht es 6:6 nach Sätzen und 3:3 nach Punkten. Es könnte also kaum ausgeglichener sein. Lediglich die deutlichen Siege gegen bisher andere Gegner sichern den Eibelstädtern die 5 Punkte Vorsprung auf die SGS.
Das Team: Coach Natalia; Spieler: Hannes Dollmann, Ole Burkert, Torben Anderl, Felix Gabel, Jussi Giama, Max Hopperdietzel, Wolfgang Kießling, Christian Lochner, Stefan Sebold, Kilian Rückl, Fabian Krüger, Bernhard Löser.
Geschrieben von
Torben Anderl

29.01.2018Damen III Die Einhörnchen

Zahlen, bitte!

Spiel 1: TSV Eibelstadt – DJK Salz

Sonntag, 28 Januar 2018 – Ein schöner Tag, um Rechnungen zu begleichen und dabei sowohl das Maximum an Spielzeit als auch an Punkten herauszuholen.

Im ersten Satz gegen Salz musste man sich an die Spielweise der Gegner und ihre starken Aufschläge gewöhnen und unterlag diesen knapp mit 26:28.

Dafür konnten die Einhörnchen durch zauberhafte Bälle einen erneuten Rückstand in Satz 2 aufholen und diesen deutlich 25:16 für sich entscheiden. Mit guter Laune und köstlich- kreativen Blocks unserer Luft-ho- heiten konnten auch die beiden folgenden Sätze 25:12 und 25:15 gewonnen und somit der Sieg (3:1) nach Hause gefahren werden – da hat auch das Geschrei der Gegner(in) nicht geholfen. ????

RECHNUNG BEGLICHEN.

Satz 1: 26:28

Satz 2: 25:16

Satz 3: 25:12

Satz 4: 25:15

Spiel 2: TSV Eibelstadt – TG Höchberg

Trotz der leckeren hmmm… Stärkung verlor man auch im zweiten Spiel Satz 1 gegen die abwehr- und blockstarken Höchberger Mädels (25:19).

Anschließend brachte jedoch weder Laser noch Blitz einen weiteren Satzgewinn für die Gäste.

Auch wenn wir Mäuse – piep piep- viel flitzen mussten, war der Käs‘ im vierten Satz dann endgültig gegessen und man entschied auch Spiel 2 verdient für sich. Applaus Applaus und aus die Maus.

Satz 1: 19:25

Satz 2: 25:22

Satz 3 : 25:17

Satz 4: 25:18

Ein Dank geht raus an alle unsere Fans für die lautstarke Unterstützung, das famoses Trainergespann Tim alias „der Pritscher“ / Luggi Schnuggi und unserem grandiosen Physio Heliiiii.

Mit bezaubernden Grüßen

Eure Einhörnchen

Antje B., Katha G. , Lena S. , Kati F., Alicia M., Aline K., Franzi S., Sophia S., Tina S., Lena G., Helena G.
Geschrieben von
Stefan Sebold

22.01.2018U12 Mädchen bei der Bezirksmeisterschaft

Im ihrer ersten Saison haben die Mädchen der U12 gleich den Sprung in die Endrunde der Bezirksmeisterschaft geschafft. Nachdem sie sich in den Spieltagen der Vorrunde von Mal zu Mal gesteigert haben und nach anfänglichen Niederlagen zum Schluss zwei Siege verbuchen konnten, waren sie als Vierter im Kreis Ost gerade noch so qualifiziert. In der Besetzung Julia Lechner, Carolin Arnold und Paula Scheuer ging as am 21.01.2018 gegen sehr starke Gegner aus Mömlingen, Rottenberg und Hammelburg ans Netz. Den Gegnern merkte man an, dass sie über deutlich mehr Spielpraxis verfügten als die Eibis, dennoch konnten unsere Mädchen vor allem im Aufschlag gut mithalten. Platz 4 in der Gruppenphase berechtigt zu den Partien um die Platzierungen 5-8 im Bezirk Unterfranken. Die Endrunde findet am 25.02.2018 in Marktheidenfeld statt.
Bilder vom Spieltag gibt es vom Pressechef des TV Mömlingen, Dirk Ball, unter dem Link
https://www.facebook.com/pg/TVMoemlingen/photos/?tab=album&album_id=1714522108568091
Geschrieben von
Stefan Sebold

21.01.2018Eibelstadt mit einer soliden Leistung in der Landesliga

TSV Eibelstadt - Schwaig3:0
Herren 2 Eibelstadt vs. Schwaig (3:0)

Die Waffen der Eibelstädter waren geladen. Bereits beim Einschlagen versuchte Bernhard L. den Gegner durch gezielte Diagonalschläge außer Gefecht zu bersten. Er sollte an diesem Spieltag das erste und letzte Zeichen setzen.

Konzentriert in allen Elementen begannen die Eibelstädter den ersten Satz. Durch eine gute Annahme konnte das Zuspiel variabel gestaltet werden und die Angreifer konsequent punkten. 1:0 Eibelstadt.

Taktische Aufschläge des Gegners in Satz 2 und 3 versuchten die Eibelstädter aus dem Konzept zu bringen. Doch diese behielten die Nerven und konnten ein solides Spiel zu Ende bringen. Den letzten Punkt erzielte der befreit aufspielende Bernhard L. mit einem wuchtigen Linieschlag über die Diagonalposition. Drei wichtige Punkte im Kampf um den Relegationsplatz zur Bayernliga.

Trainerin Britta Lohneiß zeigte sich zufrieden. Bis zum nächsten Heimspieltag am 3 Februar 2018 in eigener Halle, müssen die Eibelstädter dennoch eine Schippe zu legen, denn hier heißt es Duelle mit den direkten Tabellennachbarn Platz 3 und Platz 4.

#zerrrbersten
#bizzmauz
Geschrieben von
Felix Gabel

03.12.2017Spiel 7 LLNW (H2): Zerbersten (1. Person plural, Präteritum, passiv)

TSV Eibelstadt - TSV Lengfeld1:3(25:20, 20:25, 15:25, 20:25)
Wir wurden zerborsten – naja, vielleicht ein ganz klein bisschen. Im Würzburg-Umland-Derby der Landesliga Nord-West, zugleich das Topspiel dieses Spieltags, setzten sich die Hausherren des TSV Lengfeld letztlich verdient mit 3:1 durch.

Eine Sache vorweg: An der notwendigen Motivation dürfte es auf Seiten der Eibelstadter sicherlich nicht gemangelt haben. Klar, dass der Blockbuster am 1. Advent bereits im Vorfeld auf diversen Kanälen thematisiert wurde. Zudem schienen die Vorzeichen günstig: Ein mit zwölf Spielern prall gefüllter Kader, Debütant Chris Kachold erstmals an Bord und durch Geburtstagskind Wolfi bereits vor dem ersten gespielten Ball ein Grund zu feiern – was sollte da schon schief gehen?

Vorerst jedenfalls nichts. Eibelstadt startete entschlossen in die Partie, konnte mit dem Aufschlag Druck ausüben, im Spielaufbau überzeugen und schnell davonziehen. Die Hausherren hingegen wirkten angeschlagen und schienen ihren Weg in die intensiv geführte und emotionale Partie noch nicht gefunden zu haben. Konsequenz war ein durchaus verdienter und ungefährdeter 25:20-Erfolg des Teams um Coach Lohneiß. Auch der zweite Durchgang begann vielversprechend. So konnte sich Eibelstadt im Side-Out schadlos halten, während gegenüber Lengfeld immer wieder Breaks gelangen. Allerdings zog der Lengfelder Trainer offensichtlich die richtigen Schlüsse aus dem bisher Gesehenem, drehte recht bald an einigen Stellschrauben und bewies mit einem personellen Wechsel ein glückliches Händchen. Zur Mitte des Satzes kippte dann das Spiel zu Gunsten der Heimmannschaft. Ein Annahmefehler hier, ein verzogener Angriff da –der Eibelstadter Vorsprung schmolz dahin und verwandelte sich schließlich in eine ansehnliche Lengfelder Führung, die mit einem 25:20 zum 1:1 nach Sätzen ausglichen.

„An sich kein Drama. 1:1. Beim Tabellenführer, dem Bayernligaabsteiger. Wo wir doch selbst erst aus der Bezirksliga aufgestiegen sind. Eigentlich gar nicht schlecht“, solche oder ähnliche Gedanken hätten sich den Eibelstadtern wohlgesonnene Augenzeugen wohl im Moment des zweiten Seitenwechsels von ihrem Team gewünscht. Körpersprache und Spielgeschehen lassen indessen vermuten, dass dem „Mal schau’n, was noch geht“ ein „Jetzt erst recht“ im Weg stand. Fakt war hingegen, dass Lengfeld durch den Satzausgleich nicht nur Sicherheit gewann, sondern Durchgang 3 vermeintlich nach Belieben dominierte. Ein Unterfangen, das Eibelstadt durch zahlreiche Eigenfehler und eine gewisse Lethargie gar noch unterstützte. Eindringliche Appelle von Lohneiß und auch manch personeller Wechsel konnten zwar kurzzeitige Besserung, jedoch keine nachhaltige Trendwende mehr herbeiführen. Über 4:9 und 13:20 holte Lengfeld durch ein 25:15 Satz 3 nach Hause. Neu formiert machte sich Eibelstadt in der Folge an das Projekt Turnaround. Anfangs durchaus mit Erfolg. Die Annahme stabilisierte sich und über gelungene Aktionen in Aufschlag und Block-Abwehr konnte bis zur Satzmitte eine kleine Führung erarbeitet werden. Doch blieb der Klassenprimus stets in Schlagdistanz und konnte sich durch mehrere kleine Serien in der Endphase absetzen. Ein letztes Aufbäumen der Eibelstadter blieb folgenlos: 25:20 und damit 3:1 für Lengfeld.

Schicksal, Omen, apokalyptische Reiter: Fakt ist, dass man nach fünf Erfolgen in Serie mal wieder als Zweiter Sieger vom Platz ging. In knapp zwei Wochen haben die Bizzmäuse nun die Chance, die bislang so erfolgreiche Hinrunde mit einem Sieg bei der SGS Erlangen noch zu veredeln. Zerrr…

Es spielten: Anderl, Burkert, Gabel, Giama, Hopperdietzel, Ißermann, Kachold, Kießling, Krüger, Lochner, Löser, Sebold
Coach: Britta Lohneiß, Trainerassistent: Hannes Dollmann
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29.11.2017Erstes Heimspiel. Zerstäubt

TSV Eibelstadt - TV Unterdürrbach3:1
TSV Eibelstadt - TG Würzburg III3:1
Am 26.11.2017 stand der erste Heimspieltag der noch jungen Damen 3 Mannschaft an. Auch wenn die Aufregung groß war - nicht zuletzt wegen dem erst vor Kurzem eingeführten Läufersystems - konnten sie sich gegen beide gegnerischen Teams souverän durchsetzen.

Im ersten Spiel gegen die Damen 2 aus Unterdürrbach starteten die Eibelstädter Mädels mit deutlicher Überlegenheit in den ersten Satz. Nach den vergangenen Spieltagen saß das neue Läufersystem schon deutlich sicherer, sodass es kaum noch zu Wirr-Warr auf dem Spielfeld kam. Aufgrund von Annahmeschwierigkeiten der Gegner reichten meist einfache Angriffe aus, um den Punktevorsprung auszubauen und so konnten sie den ersten Satzgewinn mit einem souveränen 25:11 sichern.

Auch im zweiten Satz überlagen die Eibelstädter. Einige Aufschlagasse, Angriffe von Lena und Franzi"s Eichhörnchen-Block/Angriffs-Move‎ schlugen unhaltbar beim Gegner ein, sodass das Heimteam seinen Punktevorsprung schnell sichern konnte und den auch den zweiten Satz mit 25 zu 18 gewann.

Im dritten Satz wollten die Einhörnchen einfach zu viel: Anstatt die Aktionen einfach zu gestalten und auf Fehlerminimierung zu ‎setzen, verloren sie unnötige Bälle und schenkten dem gegnerischen Team die Punkte regelrecht. So vergaben sie den zweiten Satz mit 7 Punkte Rückstand an die Unterdürrbacher und machten das ganze nochmal spannend.

Der dritte Satz war Gott sei Dank nochmal ein ordentlicher Wachrüttler, nach dem die Eibelstädter wieder mit mehr Konzentration ins Spiel starteten und den Sack zumachten. Sie schlossen an die erfolgreiche Spieltaktik aus dem ersten beiden Sätzen an: Fehlerminimierung, Konzentration beim Aufschlag, Bereitschaft in der Annahme, sicherer Spielaufbau und Angriff, sodass es wieder Punkte für die entschlossenen und dem Gegner von Anfang an überlegenen Einhörnchen hagelte und sie das Spiel mit einem eindeutigen 25:9 verdient für sich entscheiden konnten!

Erstes Heimspiel - erster Heimsieg - weitere drei Points, die die Mädels auf Platz 3 in der Tabelle hochrücken lassen.

Im zweiten Spiel ging es gegen die 3. Mannschaft der TGW noch deutlich spannender zur Sache. Nach einem souveränen ersten Satz, den die Einhörnchen mit 25:9 deutlich gewannen, ließen sich die Mädels ein wenig aus der Ruhe bringen.
Von dem gut aufspielenden Team beeindruckt fehlte den Einhörnchen die Routine und sie ließen sich im folgenden Satz zu leicht verunsichern. Somit mussten sie diesen leider mit 15:25 an die TGW 3 abgeben. Während dem Seitenwechsel schaffte es Trainer Tim Sengenberger mit den richtigen Worten die Mädels wieder in die Spur und zu ihrem vollen Leistungsvermögen zu bringen, wodurch sie den 3. Satz mit 25:16 gewannen.
Zusätzlich brachte im 4. Satz der Trainer der Gegnerinnen das Spiel in Aufregung indem er beim Aufschlag heftig einen Sichtblock unserer Mädels monierte und sich anschließend mit einigen unserer Edelfans anlegte. Doch unsere Einhörnchen ließen sich davon nicht beeindrucken und nutzten den bei den TGWlern aufkommenden Unmut um auch diesen letzten Satz für sich zu entscheiden und den Sack mit einem 25:22 zuzuschnüren. Nach Spielende war die Freude in der Eibelstädter Halle groß! 2. Heimspiel, 2. Sieg! So kann es weitergehen! Hoffentlich schon nächste Woche - wieder in eigener Halle.

Es spielten:
Antje Barf
Karen Ettinger
Katrin Förster
Helena Gabel
Lena Geissler
Aline Knötgen
Alicia Markert
Sophia Markert
Franziska Schelhorn
Sophia Scholz
Lena Schubart
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Stefan Sebold

20.11.2017U13 für die Bezirksmeisterschaft qualifiziert

Die beiden U13 Teams der Jungs kämpften am Sonntag um den Einzug ins Bezirksfinale. Ein Team war zumindest erfolgreich und hat sich qualifiziert. Die Jungs, die alle im Sommer mit dem Volleyball spielen angefangen hatten, mussten sich gegen starke Konkurrenz behaupten, die schon einiges an Erfahrung aufweisen konnte. Dreimal unterlagen sie in den beiden Vorrunden nur knapp im Tie-Break. Trotz der anfänglichen Niederlagen hatten die Jungs Spass am Spiel und mussten sich ersteinmal nach der Antrengung stärken. Bei den Auswärtsspielen leuchtet immer das goldene M.
Es spielten: Mattis und Mathis, Yannik, Tim, Jonas und Levin
Geschrieben von
Stefan Sebold

20.11.2017Wir wollten 2 Siege ERLANGEN, der Rest ist SCHWAIGen

TSV Eibelstadt - SV Schwaig III3:0(25:20, 25:21:25:20)
TSV Eibelstadt - TV Erlangen3:1(32:30, 12:25, 25:20, 25:16)
18.11.2017 in der Main-Park Arena in Eibelstadt. Die Kuchen sind gebacken, die Brötchen geschmiert, der Kaffee gekocht. Die Zerrrrrberstertruppe ist bereit.
Gegen Tabellenschlusslicht Schwaig III sollte es eine Pflichtaufgabe sein, drei Punkte einzufahren. Trotz verletzungsbedingten Ausfalls von Hannes Dollmann und Urlaub von Torben Anderl konnte Coach Britta 11 Mann im Spielberichtsbogen eintragen. Aber erster Schock... keine Spielerpässe in der Halle. Felix Gabel wollte dadurch allerdings nur zum Ausdruck bringen, dass er das Team gerne am Abend auf eine Runde Ramazotti einladen wollte.
Zweiter Schock...Schwaig schlug extrem gut auf und ging 4:0 in Führung. Eibelstadt benötigte einige Minuten, um in den Rhythmus zu finden und glich seinerseits durch eklige Aufschläge von Routinier Steve zum 6:6 aus. Ab da ging es vorwärts. Zäh zwar aber immerhin vorwärts bis zum 25:20 Satzgewinn. Wer dachte, jetzt springt die Zerberstermaschine an, sah sich getäuscht. 9:1 lag Eibelstadt in Satz 2 zurück. Diesmal waren es Aufschläge von Noch-Mehr-Routinier Jussi, die das Team wieder auf 12:12 heranbrachten. Trotz erkennbarer Probleme in der Annahme wurstelten sich die Bizzmäuse durch den Satz. Immerhin funktionierten Aufschlag und Angriff, wenn schon Annahme und Abwehr ein Graus waren. Erst im dritten Duchgang wurde es dann die erwartet klare Angelegenheit. Die Bizzmäuse gingen diesmal von Anfang an in Führung und Oberbizzmaus Bizzi war \\"on fire\\". Jeder Angriff ein Treffer, Abwehr auf den Punkt nur beim Zuspiel kam ihm Libero Lochi in die Quere, sonst hätte das auch noch perfekt geklappt. Die Annahme, jetzt stabilisiert durch Jung-Routinier Iceman, fand nun regelmäßig den Weg zu Felix. Ohne über die eigenen Grenzen hinaus zu gehen spielte der TSV den Satz souverän zu Ende. 3:0, Pflicht erfüllt. Jetzt konnte die Kür gegen TV Erlangen kommen.

Wechsel auf der Trainerbank. Markus Pfeiffer, Trikotsponsor und TSV Urgestein, nahm Platz und sah, wie die Bizzmäuse den besseren Start erwischten. Allerdings hatte sich auch der Gast aus Middlfrangn etwas vorgenommen und griff berherzt über die Mitte und den starken Staschik über Außen an. Die Partie wogte hin und her, kein Team konnte sich absetzen und der Satz kam in die entscheidende Phase. 24:24, Aufschlag Erlangen, Anpfiff ... der aufschlagende Spieler legt den Ball weg und geht zur Wechselzone ... Verwirrung, der 2. Schiri hatte keinen Wechsel angezeigt. Aufregung bei Erlangen, die den Wechsel angezeigt hatten... Aufregung bei Eibelstadt, die den Punkt wollten. Wiederholung des Spielzugs...Side Out Bizzmäuse, Ball im gegnerischen Feld, Satzball Eibelstadt... dachten alle, nur der 1. Schiri hatte den Ball im Aus gesehen und ließ sich auch durch den 2. Schiri auch nicht umstimmen. JETZT WAR STIMMUNG IN DER HALLE. Beide Teams gingen jetzt kein Risiko mehr im Aufschlag, so dass jeweils das Side Out gehalten werden konnte. 30:29 für Erlangen, Wolfi kommt zum Aufschlag und der kennt nur Hopp oder Top, Sekt oder Selters, Schnick oder Schnack. Mit seinen Sprungaufschlägen machte er in dieser heißen Phase nochmal richtig Druck. Annahme von Erlangen direkt zum Chef-Zerberster Ole, Punkt. Zwei Annahmefehler hinterher. Satzgewinn, Jubel. Durchschnaufen. Satz 2 war dann geprägt vom kollektiven Luftholen der Zerberster. Bei den Gästen funktionierte in dieser Phase alles, bei Eibelstadt nichts. Wolfi bekam eine Pause, Jussi wechselte wieder für Iceman zurück. Und Kilian spielte sich in diesem Satz warm für die folgenden Großtaten. 12:25 war zwar unterirdisch. Die Bizzmäuse sind im Moment aber in der Lage, mit solchen Situationen umzugehen. Nach Regen folgt Sonne und allen war klar, dass das Momentum wieder umschlagen wird. So kam es auch Mitte des 3. Satzes. Aus einem 5:9 Rückstand wurde ein 15:15. Die Annahme mit Kilian, Wolfi und Lochi jetzt ganz stabil. Felix verteilte jetzt wieder exzellent die Bälle und die Angreifer hatten mit Erlangen leichtes Spiel. Auch die Wechselspielchen des Erlanger Trainers verfingen nicht mehr und ein sicheres 25:20 war die Folge. Jetz wollte Eibelstadt die 3 Punkte. Im 4. Satz brannte nichts mehr an. Der Widerstand der Gäste war zerborsten. Ein klarer 25:16 Sieg hinterließ jubelnde Bizzmäuse.
Platz 2 ist damit im Moment abgesichert. Am 3.12. kommt es dann zum ersehnten Lokalderby gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter aus Lengfeld.
Es spielten: Lochi (L), Wolfi, Kilian, Iceman, Jussi (AA), Ole, Steve, Max (MB), Bizzi, Fabi (D), Felix (Z), Britta, Markus (C), Hannes (Co-C)
Geschrieben von
Stefan Sebold

12.11.2017Herren 2 werden Steine in den Weg gelegt - zerborsten!

TSV Eibelstadt - TSV Stein3:0
Bizzmäuse trotzen Verwirrungsversuchen des TSV Stein
TSV Stein - TSV Eibelstadt II 0:3

Am 11.11.2017 um 15 Uhr gastierte der TSV Eibelstadt II beim TSV Stein.
Schon im Vorfeld des Spiels versuchten die Hausherren alles um die Eibelstädter aus der Fassung zu bringen. So gaben sie im BVV Portal eine Halle an, welche von ihnen aber nicht bespielt wird. Aufgrund eines weit verzweigten Netzwerks schafften es die Bizzmäuse aber trotzdem noch vor Spielbeginn die richtige Spielstätte zu finden und sich auf das Spiel einzustellen ;)
Im Gegensatz zum letzten Auftritt in heimischer Halle mussten die Eibelstädter auf drei Spieler verzichten. Steffen Ißermann, Stefan Sebold und Bernhard Löser standen aus verschiedenen Gründen nicht zu Verfügung.
Satz 1: Etwas holprig und verschlafen begann der TSV Eibelstadt Satz 1. Bis zum 14:10 waren die Gäste immer in Front, verspielten daraufhin aber den Vorsprung und es entwickelte sich ein Side-out-Game. Die Eibelstädter spielten zwar mit, wirkten jedoch etwas abwartend und zurückhaltend. Das Timing in Block-Abwehr und die schlechten Aufschläge machten das Spiel der Bizzmäuse kaputt und es blieb bis zum Satzende knapp. Trotz einer 24:22 Führung schafften es die Gäste erst mit dem 28:26 den Satz erfolgreich zu beschließen.
Satz 2 und 3:
Man merkte deutlich, dass die Eibelstädter um Coach Lohneis im zweiten Satz den Ton angeben wollten und zeigen wollten, wie gut sie Volleyball spielen können. So entwickelte sich ab dem zweiten Satz eine eher einseitige Partie. Der TSV Stein war zunehmend mit den eigenen Fehlern und dem Hadern mit dem Schiedsgericht beschäftigt und fanden überhaupt nicht mehr ins Spiel.
So ging der zweite Satz souverän mit 25:9 an die Bizzmäuse.
In Satz drei war es ebenso deutlich, die Gäste marschierten immer vorneweg und ließen nichts mehr anbrennen. Der Satz endete 25:16.
Die Annahme war ein starker Rückhalt, hervorzuheben ist hier Christian Lochner (L) der mit einem fehlerfreien Spiel glänzte und dadurch den Annahme und Abwehrriegel stabilisierte. Durch die gute Annahme standen Zuspieler Felix Gabel meist alle drei Angriffsoptionen zur Verfügung, welche er nach Belieben bediente.
Durch gute Aufschläge wurden die Steiner mächtig unter Druck gesetzt, hier schlossen die Mittelblocker Ole Burkert und Max Hopperdietzel immer gut zum Außenblock auf und machten die leichten Punkte für die Steiner nahezu unmöglich.
Die Bizzmäuse holen also Auswärts 3 Punkte und bleiben auf Platz 2 hinter Lengfeld.
Am nächsten Wochenende steht wieder ein Heimspieltag an mit den Gästen Schwaig III und TV Erlangen. Kommt zahlreich und unterstützt uns weiterhin so Tatkräftig.
Das Team: Coach Britta Lohneis, Laura Haustein; Spieler: Hannes Dollmann, Ole Burkert, Torben

Bericht: Torben Anderl
Geschrieben von
Felix Gabel

08.11.2017Bizzmäuse trotzen dem fehlenden „C“

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Eibelstadt II : Mömligen II 3:1

Eibelstadt II : Neunkirchen 3:1

Nach dem mäßig ersten Auftritt der Saison in Haßfurt stand für den Zerrberrrstertrupp das erste Heimspiel an und man war gewollt sich diesmal besser als noch vor einem Monat zu präsentieren.
Zwar konnte Coach Britta dabei personell aus dem Vollem schöpfen, musste sie aber schon vor Anpfiff eine Hiobsbotschaft verkraften...auf dem neuen Aufwärmshirt fehlte das „C“ für Coach.
Sichtlich geschockt von diesem Umstand starteten die Bizzmäuse in den ersten Satz des Tages gegen die zweite Mannschaft des TSV Mömlingen. Durch viele Eigenfehler schaffte man es nie sich gegen die gute Block- und Abwehrarbeit der Gäste durchzusetzen. Im Gegenzug setzten die Mömlinger durch platzierte Aufschläge und ein konstantes Side Out die Hausherren stark unter Druck. Vor allem gegen Diagonalangreifer Schuhmann fand man in diesem Satz kein Mittel. Folglich ging der erste Satz mit 17:25 verdient an die Gäste.
Zum zweiten Satz forderte Coach Britta von ihren Mannen nun die Eigenfehler abzustellen und somit in die Partie zu finden. Das Geforderte setzen die Spieler auch umgehend um. Mit zunehmender Satzdauer konnte dank solidem Side Out und einem dominanter werden Block einen 3 Punkte Vorsprung erkämpfen und gab diesen bis zum Satzende nicht mehr her.
Motiviert ging man in den nächsten Satz und erspielte sich so schnell eine 3 Punkteführung. Beim Stand von 8:5 haderte Mömlinger Spieler und Trainer so sehr mit einer Entscheidung des Schiedsrichters, dass selbige zuerst Gelb und dann Rot sahen. Die Verwirrung des Gegners über diese Entscheidungen wusste Eibelstadt zu nutzten, spielte sein Spiel nun konsequent durch und holte sich den Satz deutlich mit 25:15.
Im anschließenden 4. Satz wollte man nun konzentriert weiterspielen, war man aus Haßfurt gewarnt, als eine 15:10 Führung aus der Hand gegeben wurde und man im Tiebreak verlor. Aber von Beginn an zeigte sich, dass die Bizzmäuse das nicht wiederholen wollten. Mit druckvollen Aufschlägen und einem nun sehr dominanten Block-Abwehrverhalten sicherte man sich 8 Satzbälle. Verdient holte man nach dem 2. Satzball gegen starke Mömlinger den ersten dreier der Saison.

Im Anschluss bekam man es mit dem Bayerligaabsteiger Neunkirchen zu tun. Zu Beginn des Spiels wechselte Britta auf mehreren Positionen. In einem ausgeglichenen ersten Satz zeigte sich so, dass die Zerrberrster über einen breiten und tiefen Kader verfügt. Bis zum Stand von 17:17 konnte sich keine der beiden Teams deutlich absetzen. Drei hintereinander abgepfiffene des neunkirchner Zuspieler (insgesamt sollten es 8 im gesamten Satz werden) sorge plötzlich für eine 18:15 Führung der Eibelstädter. Dieses Geschenk wurde dankend angenommen und der Satz für sich entschieden.
Im darauffolgenden Durchgang standen die Bizzmäuse nun wütend angreifenden Neunkirchnern gegenüber. Es entbrannte ein enger und umkämpfter Satz, in welchem die Eibelstädter den längeren Atem hatten und selbigen mit 28:26 für sich entschieden.
Dem drohenden 0:3 entgehen wollend drehte nun Neunkirchen ordentlich auf. Schnell geriet man 7:12 in Rückstand. Diesen wussten die Mittelfranken bis zum Satzende, auch gegen sehenswerte Aufläge vom Wolf und Abwehraktionen von Altmeister Stefan, zu verteidigen.
Wieder kein 3:0. Im vierten Satz machte sich bei den Neunkirchnern dann aber der Kräfteverschließ der vorangegangenen Sätze bemerkbar. Im Gegensatz zu Eibelstadt, die in den letzten beiden Sätzen noch einmal frische Zerrberrsterkraft von der Bank nachschieben konnten. Der zweite Dreier des Tages konnte letztlich eingefahren werden.

Mit den ersten beiden Siegen der Saison sichern sich die Zerrberrster erst einmal den 2. Platz der Landesliga Nord-West. Am kommenden Samstag haben nun die Mannen von Coach Britta Lohneiß die Möglichkeit diesen im Auswärtsspiel beim letztjährigen 4. platzierten Stein zu untermauern.

Es spielten:
Hannes, Jussi, Steffen, Torben (AA), Felix (Z), Max, Ole, Stefan (M), Bernhard, Fabian, Wolfgang (D), Christian (L), Britta (C), Peter (AC)
Geschrieben von
Felix Gabel

23.10.2017

TSV Eibelstadt - TV Mömlingen0:3
Die Damen II gastierte am heutigen Sonntag in Mömlingen. Die junge Heimmannschaft hatte sich im vergangenen Jahr in der Bayernliga sicher halten können.

Durch sehr gute Aufschlagserien seitens der Mömlinger konnten die Eibis ihr Spiel von Beginn an nicht wie gewünscht aufziehen und verloren so in jedem der Sätze wichtige Punkte. Ebenso konnte bei entscheidenden Ballwechseln selten die Oberhand behalten werden. So kam es, dass das Spiel der Eibelstädterinnen zunehmend hektisch und ungewohnt ungenau wurde.
Trainerin Annette Schwab versuchte regelmäßig durch Spielerwechsel die Mömlinger aus - und die Eibis wieder ins Spiel zu bringen. Leider konnten die D2 an diesem Tag aber nur selten an die konstante Leistung der vorangegangenen Spieltage anschließen.

Letztendlich konnten einige neue Erkenntnisse für die anstehenden Trainingseinheiten gewonnen werden.

Der TV Mömlingen Volleyball hingegen zeigte eine konzentrierte, dynamische Leistung und hat sich verdient 3 Punkte gegen enttäuschte Eibelstädterinnen eingefahren.

#leidernichtzerbumst
Geschrieben von
Stefan Sebold

08.10.2017ALLES NEU - neue Liga, neuer Trainer, neue Spieler!

TSV Eibelstadt - TV Haßfurt2:3
Herren 2 starten unglücklich in die Landesligasaison 2017/2018

Am ersten Spieltag ging es für die Herren 2 aus Eibelstadt nach Haßfurt. Dort wartete ein relativ unbekannter Gegner. In der sehr kühlen Halle mussten sich die Bizzmäuse erst einmal zurecht finden. Der erste Satz ging somit an die Hausherren. Hierbei waren deutliche Abstimmungsprobleme in Block Abwehr und Zuspiel Angriff zu erkennen. Dies resultierte zum Teil auch aus der Vielzahl der neuen Zugänge. Im Satz 2 war eine deutliche Steigerung der gesamten Spielelemente zu vernehmen, sodass an die Gäste ging. Die neue Trainerin Britta Lohneiß justierte an einigen Stellschrauben, um an den Erfolg aus Satz 2 anzuknüpfen. Der Ertrag war sofort sichtbar und der dritte Satz konnte deutlich gewonnen werden. Nun war der erste Punkt in der neuen Liga gesichert. Aber das Ziel war klar: die volle Punktausbeute. Ein konzentrierter und guter Start im vierten Satz, war die Basis zur Führung in der Satzmitte. Eine Aufschlagserie des Gegners lies diesen Vorsprung dahinschmelzen und dieser konnte sich nun absetzen. Durch beherzte Block Abwehr, kombiniert mit einem guten Aufschlagspiel, war der Ausgleich zum 24:24 erkämpft worden. Ein wenig glücklos musste man den vierten Satz mit 29:27 an gut spielende Hassfurter abgeben. Angeknackst durch diesen Satzverlust, verlor man den Tie-Break deutlich.
Unter dem Strich blieb ein relativ enttäuschender Punkt aus dem ersten Landesliga Saisonspiel. Dennoch kann man auf diese Leistung (va. Satz 2+3) aufbauen und blickt zuversichtlich auf die anstehenden Spieltage.

Es spielten: Giama, Anderl, Dollmann (AA); Sebold, Hopperditzel (MB); Löser, Kießling (D); Lochner (L); Gabel (Z)

Neuzugänge: Wolfgang Kießling (Arzberg), Torben Anderl (Eibelstadt), Chris Kachold (Eibelstadt), Hannes Dollmann (Röttingen), Britta Lohneiß (Coach)

Abgänge: Julian Weng, Jan Dörrenbecher




Geschrieben von
Felix Gabel

27.03.2017Da ist das Double

TSV Eibelstadt II : TSV Münnerstadt 2:0
TSV Eibelstadt II : TV Aschaffenburg 2:0
TSV Eibelstadt II : TV Sailauf 2:0

Nach der Pflicht die Kür. Nach der Meisterschaft der Pokal. Aber immer Zerberster.
Interimscoach Britta Lohneiß konnte auf den kompletten Kader der Eiberlstädter 2. zurückgreifen und warf von Anfang an die Rotationsmaschine an. Selbst Sorgenkind Felix konnte nach auskurierter Schulterzerberstung wieder auflaufen. Die in allen Mannschaftsteilen überlegenen Eibelstädter gingen gegen die B Sechs aus Münnerstadt von Anfang an konzentriert zur Sache. Waren es in der Liga noch Partien auf Augenhöhe gegen den Tabellenzweiten aus der Rhön, war heute ein Klassenunterschied gegen die mit Bezirksklassespielern aufgefüllten Gäste nicht zu übersehen. Entsprechend deutlich fiel die Partie mit 25:16 und 25:18 an die Bizzmäuse.

Gegen das Team aus Aschaffenburg, startete Eibelstadt mit angezogener Handbremse. Viele leichte Eigenfehler, versemmelte Aufschläge und Netzfehler brachten die Gäste in Führung. Bis zum 20:20 liefen die Bizzmäuse der gegnerischen Führung hinterher wie Mäuse dem Käse, Motten dem Licht oder Zerberster dem Kubatzki. Coach Lohneiß mahnte dann höchste Konzentration an und gab Felix wertvolle Tips mit zum Aufschlag. Nun schmolz der Gästevorsprung wie Butter in der Pfanne, Schnee in der Frühlingssonne oder Eiswürfel im Gin Tonic. Eibelstadt ging in Führung und machte den Sack zu, den Deckel drauf und das Licht aus. Im 2. Satz dominierten die Bizzmäuse dann nach belieben. Die Sätze endeten 25:22 und 25:12.

In der letzten Partie wollte Coach Britta ihre weiße Weste behalten. Die erste Devise lautete aber "Verletzungen vermeiden" , was angesichts der technischen und koordinativen Fähigkeiten des Gegners aus Sailauf als duchaus gutgemeinter Rat gewertet werden musste. Oberbizzmaus Löser war mittlerweile mit von der Partie und fügte sich mit seinen gewohnt spektakulären Aktionen nahtlos in das Spiel der Zerberstertruppe ein.To make al long story short. Eibelstadt spielte seine Klasse aus, Sailauf hatte dem nichts entgegenzusetzen. 25:15 und 25:15 lauteten die deutlichen Resultate.

Ein ganz großes Dankeschön an dieser Stelle an unsere Damen-Teams, die mit Unterstützung der Eichhörnchen Tim und Markus, das Schiedsgericht für das komplette Turnier äußerst souverän übernommen haben. Mädels ihr seid suuuper.

Die übliche Zerbersterparty stieg diesmal bei Geburtstagskind Ole und soll wie immer ruhig und gesittet ohne Alkoholexzesse abgelaufen sein. Schließlich ist Fastenzeit.

Es spielten: Felix (Z), Jussi, Iceman, Dörrenbrecher, Judith (AA), Robsi, Bizzi (D), Lochi (L), Max, Ole, Steve (MB), Britta (C)
Geschrieben von
Stefan Sebold

22.03.2017Letzter Auftritt von Herren2 vor der Sommerpause: Unterfranken Pokalfinale!

Am 25.März findet der Pokalspieltag um 14 Uhr in Eibelstadt statt.


Teilnehmende Mannschaften: Eibelstadt 2, Münnerstadt, Sailauf und Aschaffenburg

Modus: Jeder gegen Jeden auf zwei Gewinnsätze

Verpflegung: ausreichend vorhanden :)

Was erwartet euch: Geisteskranke Dinge, Bizzmäuse und Zerberstungen!

Kommt vorbei! Wir freuen uns!
Geschrieben von
Felix Gabel

13.03.20179. Spieltag BZL Ufr. [H2]: Manchmal meisterlich – immer Zerberster!

TSV Eibelstadt - TSV Münnerstadt3:2(25:23, 23:25, 25:17, 19:25, 15:10)
TSV Eibelstadt - TV Mömlingen III2:3(11:25, 25:14, 25:18, 20:25, 11:15)
Vergangenen Samstag traf sich in der Gymnasialhalle zu Münnerstadt gewissermaßen die Beletage der Bezirksliga Unterfranken, standen sich doch mit den Hausherren, dem TV Mömlingen III und dem TSV Eibelstadt II die tabellarisch gesehen stärksten Mannschaften dieser Spielzeit gegenüber. Zum ultimativen Showdown sollte es allerdings nicht kommen, da die Eibelstadter bereits seit dem vergangenen Spieltag als Meister feststehen. Dennoch hatte es sich die Truppe um Coach Hofmann zum Ziel gesetzt, die anhaltende Siegesserie weiter auszubauen und sich mit einem Ausrufezeichen aus der Liga zu verabschieden.

Angesichts diverser Verpflichtungen standen Dörrenbächer, Chafai und Ißermann leider nicht zur Verfügung. Des Weiteren konnte Gabel aufgrund einer Verletzung sein Team lediglich von der Bank aus geistreich unterstützen. Verstärkung wurde daher in der 4. Mannschaft gesucht und gefunden: Das Sebold’sche Zwei-Generationen-Duo entschloss sich, die dezimierten Bezirksliga-Herren bei deren letztem Ligaauftritt in dieser Saison zu unterstützen.

Der erfahrenere, im Nebenerwerb auch als Vorstand agierende Part des Duos demonstrierte in der Anfangsphase gleich die Entschlossenheit der Eibelstadter, indem er einem Münnerstadter Spieler einen wuchtigen Tiefschlag spüren ließ. Eine Initialzündung blieb allerdings aus. Eibelstadt agierte wenig meisterlich, vielmehr fehlerbehaftet und ließ oftmals die letzte Konsequenz vermissen. Zur Satzmitte gelang immerhin der Ausgleich, in der Endphase war man dann die glücklichere Mannschaft und siegte knapp. Diese Wankelmütigkeit setzte sich nahtlos fort: Gerade im Angriff wurden weiterhin unnötig viele Fehler gemacht, ein 1:7-Zwischenstand belegt dies deutlich. Zwar konnte man sich im Verlauf steigern, gerade über verbesserte Arbeit in Block und Abwehr aufholen, sah sich am Ende jedoch dennoch im Hintertreffen. Den folgenden Durchgang konnten die Gäste dann dominieren und klar für sich entscheiden. Doch auch die 2:1-Satzführung machte das Eibelstadter Spiel nicht konstanter. Abstimmungsprobleme und eine Vielzahl an Flüchtigkeitsfehlern der neu formierten Mannschaft brachten Münnerstadt zurück ins Spiel und Selbigen einen deutlichen Satzerfolg. Entsprechend musste der Tie-Break die Entscheidung bringen. Den bitteren Kelch, erneut nach fünf Sätzen gegen diesen Gegner zu unterliegen, wollte man allerdings möglichst schnell an sich vorüberziehen lassen. Engagiert und konzentriert ging das Team um Interims-Zuspieler Weng in den finalen Durchgang und entschied diesen über die Etappen 8:6, 10:6 und 12:7 schließlich für sich.

Die Serie hielt also – noch. Indessen setzte sich auch die persönliche Zerberstungs-Strähne des erfahrenen Vorstands fort, indem er mit dem ersten Angriff der letzten Partie des Tages ein deplatziertes Trinkgefäß atomisierte. Die versierten Gegner aus Mömlingen zeigten sich von dieser Demonstration aus Urkraft und Präzision jedoch nur wenig beeindruckt. Abgeklärt und mit einer starken Defensivleistung machten sie die Eibelstadter Bemühungen zunichte und punkteten phasenweise nach Belieben. Ein deftiges 25:11 war die Folge. In Satz 2 agierte der Klassenprimus fortan standesgemäßer. Die Fehlerquote sank, in Block und Abwehr wurde vermehrt zugegriffen. 25:14 für Eibelstadt. Nun schien der Knoten geplatzt: Die Aussicht, der inzwischen sauerstoffleeren Halle doch noch vor Datumswechsel zu entkommen, um die mittlerweile wohltemperierten Kaltgetränke zu genießen schien die Eibelstadter zu beflügeln. Auch der jüngere des dynamischen Sebold-Duos hatte am deutlichen Satzerfolg in der Endphase von Durchgang 3 seinen Anteil, indem er die Bälle bei seinem BZL-Debüt durchaus gefällig verteilte. Satz 4 sollte dann den wenigen noch anwesenden Zuschauern wieder das andere, wenig meisterliche Gesicht der selbsternannten Zerberster-Truppe zeigen. Selbst verzweifelte Urschreie bei den Angriffsbemühungen und Nagetiere auf dem Spielfeld brachten keinen durchschlagenden Erfolg. Coach Hofmann sah sich mehrfach veranlasst, die pomadige Spielweise seiner Mannschaft zu kritisieren, doch kam dieser Appell leider offensichtlich zu spät. Auch diese, an sich bedeutungslose, Partie ging also über die Maximaldistanz. Hier konnte in der ersten Hälfte schnell eine knappe Führung erarbeitet werden, die in der Endphase dann allerdings noch verspielt wurde. Mömlingen hatte letztlich die besseren Argumente und entschied das Spiel nicht unverdient mit 3:2 für sich.

Es spricht für die Mannschaft, dass sie auch in den beiden letztlich unbedeutenden Partien noch einmal alles gab und hierfür mit insgesamt 10 Sätzen Bezirksliga-Volleyball entschädigt wurde. Schnell war die Enttäuschung verflogen und man blickte im Anschluss in kleiner Runde und wie immer gesittet, kultiviert und mit äußerster Bescheidenheit auf eine erfolgreiche Saison zurück, bevor angesichts der Strapazen des Tages schnell mit der Regeneration begonnen wurde.

TSV Eibelstadt:
Burkert, Giama, Hopperdietzel, Lochner, Löser, Sebold S., Sebold T., Weibel, Weng
Trainer: Peter Hofmann
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23.02.2017Bizzmäuse zerrrbersten sich zur Meisterschaft

TSV Eibelstadt - Kleinlangheim3:0(25:18, 25:23, 25:19)
TSV Eibelstadt - Lengfeld II3:0(25:16, 25:10, 25:23)
Am vergangen Wochenende mussten die Bizzmäuse im nahen Kleinlangheim antreten. Im Vorfeld musste man aber zunächst einige schlechten Nachrichten verkraften. Mit Jan und Felix standen zwei Stammspieler nicht zur Verfügung. Dafür hatte man aber ein neues, lautstarkes Maskottchen am Start.

Gegen die erfahrenen Gäste setzten die Bizzmäuse selbst mit Jussi und Iceman auf sehr viel Erfahrung und Juli übernahm das Zuspiel für Felix. Auf einen Libero musste Coach Pete verzichten. Trotzdem konnte man mit starken Aufschlägen und einer stabilen Annahme die Kleinlangheimer immer unter Druck setzten und einen souveränen ersten Satz einfahren. Diese Souveränität ließ man ab Mitte des zweiten Satzes merklich vermissen und vor allem die starken Kleinlangheimer Mittelblocker zur Entfaltung kommen. Plötzlich sah man sich mit 19:21 im Hintertreffen. Zwei starke Aufschlagserien von Jussi und Ole, kombiniert mit einer guten Block-Abwehrarbeit sicherten den knappen 25:23 Satzerfolg. Mit Blick auf Julians Wade wollte man das Spiel nun in drei Sätzen beenden. Das dachte sich dieser auch selbst und sorgte mit druckvollen Aufschlägen für eine 5:0 Führung. Diese gab man auch bis zum Ende nicht mehr aus der Hand und sicherte sich Satz 3 und den Sieg.

Im zweiten Spiel des Tages traf man auf die Nachbarn aus Lengfeld. Hier waren die Mannen um Chefmaus Bizi aus dem Hinspiel gewarnt, welches nur knapp für die Eibelstädter entschieden wurde. Wollte man also am letzten Spieltag mit dem Vorsprung von 5 Punkten zu den Verfolgern nach Münnerstadt fahren, so sollten in diesem Spiel keine Punkte liegen gelassen werden. Zu Beginn des Satzes zeigte Lengfeld dass sie gewillt waren, die Partie ähnlich knapp wie im Hinspiel zu gestallten. Erst ab Mitte des Satzes zogen die Bizzmäuse dank druckvoller Aufschläge und einem zerberstenden Block auf 14:7 und 19:10 davon.
Im zweiten Satz direkt so weitermachen. Mit zerberstenden Aufschlägen von Max erspielte man schnell einen großen Vorsprung und verunsicherte die Lengfelder Annahmespieler. Eibelstadt spielte sich regelrecht in einen Rausch (selbst Zuspielertricks gegen Doppelblocks funktionierten nun), zusätzlich warf Ole die Powerengine an und schmetterte einen Ball nach dem anderem ins Lengfelder Feld. Folgerichtig holte sich in 16 Minuten den 2. Satz.
Dies wollte Lengfeld scheinbar nicht auf sich sitzen lassen und schaffte es nun seinerseits mit taktisch guten Aufschlägen die Eibelstädter unter Druck zu setzen. Eibelstadt musste daher früh einem 3 Punkte Rückstand hinterherlaufen. Aber dank einer weiter stabilen Annahme um Libero Lochner und einem stark aufspielenden Robert, welcher vom Lengenfleder Block nie in den Griff bekommen wurde, konnte man diesen verkürzen und den Satz zu einem knappen 25:23 drehen.

Da die Ergebnisse von Verfolger Münnerstadt auf sich warten liesen, erfuhr man erst um 21:30 von der freudigen Nachricht. Münnerstadt hatte 2 Punkte liegen lassen, was die vorzeitige Meisterschaft der Bizzmäuse bedeutete!!

Es spielten: Wenig (Z), Giama, Ißermann (AA), Lochner (AA/Z), Löser (AA), Weibel (D), Burkert, Hopperdietzel (MB), Gabel (AC/Cuba Beauftragter), Hofmann (C)
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Stefan Sebold

07.02.2017EIBELSTÄDTER ZERBERSTERTRUPP MACHT SEINEM NAMEN ALLE EHRE

TSV Eibelstadt - TSV Güntersleben3:0(25:12, 25:11, 25:22)
TSV Eibelstadt - TV Ochsenfurt3:0(25:19, 25:14, 25:15)


Bezirksliga Unterfranken / Herren2 Eibelstadt:

Zum letzten Heimspieltag der Eibelstädter Regionalligareserve waren die Mannschaften aus Güntersleben und Ochsenfurt/Röttingen zu Gast. Trainer Peter Hofmann konnte an diesem Nachmittag auf einen großen Kader zurückgreifen. Lediglich Weibel und Chafai waren verhindert. Das altbekannte Sorgenkind Weng (Wadenproblematik) konnte mit Hilfe des Physiotherapeuten Anderl für spielfähig erklärt werden.

Eibelstadt - Güntersleben 3:0 (25:12 25:11 25:22)

Im ersten Spiel konnten die Sätze 1&2 durch konzentrierte Leistung deutlich gewonnen werden. Vor allem der stabile Annahmeriegel um Libero Lochner und die gute Blockarbeit waren der Schlüssel zum Erfolg.
Im dritten Satz schlich sich der allzu gut-bekannte Eibelstädter Schlendrian ein. So war Coach Hofmann beim Stand 23:22 gezwungen, eine Auszeit zu nehmen um die Mannschaft aufzurütteln und den nötigen Fokus einzufordern. Letztendlich konnte man diesen Satz mit 25:22 gewinnen und die ersten drei Punkte des Spieltages waren gesichert.

Eibelstadt - Ochsenfurt/Röttingen 3:0 (25:19 25:14 25:15)

In diesem Spiel konnten die Eibelstädter einen erspielten Vorsprung stets über die Ziellinie bringen. Dennoch merkte man, dass Kräfte und Konzentration langsam nachließen. So wechselte der Trainer Giama für Dörrenbächer. Insgesamt war Coach Hofmann in diesem Spiel mit der Leistung seiner Truppe zufrieden, sodass er zu keiner Auszeit gezwungen war. Nach 59 Minuten waren die nächsten drei Punkte des Spieltages eingetütet. Die tadellose Bilanz des neuen Trainer ist perfekt (12/12 Punkte ohne Satzverlust)! Anschließend zeigte man auch am Glas eine geschlossene Mannschaftsleistung, wobei man den Tag in der Sanderstraße entspannt ausklingen ließ.

Eibelstadt führt nun die Bezirksligatabelle mit 5 Punkten Vorsprung an. Zwei schwierige Spieltage stehen dem Team noch bevor, um das erklärte und selbstbewusste Saisonziel "Aufstieg" verwirklichen zu können.
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Stefan Sebold

23.01.20175. Spieltag H2 [BZL Ufr.]: Starker Auftritt in der Fremde

TSV Eibelstadt - TUS Feuchtwangen3:0(25:22, 25:18, 25:17)
TSV Eibelstadt - TSV Großheubach3:0(25:22, 25:13, 25:14)
Eine auch numerisch beeindruckende Delegation von neun (!) Eibelstadter Spielern machte sich vergangenem Samstag nach Feuchtwangen auf, um das noch junge Sportjahr 2017 möglichst erfolgreich einzuläuten. Nach Mittelfranken begleitet wurden sie durch Neu-Coach Peter Hofmann, der künftig die Geschicke des Teams von der Seitenlinie aus leiten wird. Verzichten musste man hingegen auf die verhinderten Chafai und Ißermann.

In der ersten Partie des Tages sah man sich den Feuchtwanger Hausherren gegenüber, die angesichts eines Regionalausgleichs in dieser Saison in der BZL Unterfranken starten. Bis zur Mitte des ersten Durchgangs verlief das Spielgeschehen recht ausgeglichen, keiner Seite gelang es, sich entscheidend abzusetzen. Schließlich sollte ein Aufstellungsfehler auf Seiten der Gastgeber eine vorentscheidende Rolle spielen: Während sich die Mittelfranken zunächst auf Lamentieren beschränkten und das Volleyballspielen größtenteils einschränkten, tat Eibelstadt zumindest das Notwendigste, um Satz 1 am Ende durchaus glücklich mit 25:22 in trockene Tücher zu bringen. Im weiteren Verlauf der Partie agierten die Gäste weitgehend souverän. Die Annahme kam stabil, was es Zuspieler Gabel ermöglichte, sämtliche Offensivkräfte variabel einzubinden. Darüber hinaus wurde auch in den Bereichen Block und Abwehr einiges in die Waagschale geworfen, was letztlich zu deutlichen Erfolgen in den verbleibenden Durchgängen beitrug.

Spiel 2 gegen den TSV Großheubach verlief nahezu identisch. Wiederum war es der erste Durchgang, in dem Eibelstadt gewisse Anlaufschwierigkeiten offenbarte. Am Ende konnte jedoch ein knapper Vorsprung ins Ziel gebracht werden. Die beiden folgenden Sätze erwiesen sich dann als deutliche Angelegenheit: Eibelstadt konnte sich jeweils schnell mit mehreren Punkten absetzen. Zwar kehrte in Durchgang 2 für kurze Zeit Bruder Leichtfuß ein, was Coach Hofmann veranlasste, in einer kurzgefassten Brandrede die notwendige Konzentration und Ernsthaftigkeit einzufordern. Insgesamt agierte die Eibelstadter Regionalligareserve in der Folge dann aber stabil genug, um nach lediglich 52 Minuten Spielzeit den zweiten Erfolg des Tages einzufahren.

„Insgesamt habe ich eine im Kollektiv solide vorgetragene Leistung meiner Mannschaft gesehen – jeder hat sich für den anderen zerrissen, das hat mir gefallen. Hervorheben möchte ich die beiden MVPs Burkert und Gabel, die immer wieder für die besonderen Momente verantwortlich waren“, zeigte sich Coach Hofmann mit seiner Premiere zufrieden. Durch die beiden 3:0-Erfolge – übrigens die ersten beiden in Serie – konnte Eibelstadt Verfolger Münnerstadt auf Distanz halten. Da der bisherige Tabellenzweite Mömlingen III zwei unerwartete Niederlagen hinnehmen musste, konnte der Vorsprung auf Platz 3 auf stattliche 7 Punkte vergrößert werden. Weiter geht’s für die Eibelstadter am 4.2. in der heimischen Mainpark-Arena, wenn die Derbys gegen Güntersleben und Ochsenfurt auf dem Programm stehen. Wir freuen uns hierfür auf eine zum Zerbersten gefüllte Halle!

Es spielten: Burkert, Dörrenbrecher, Gabel, Giama, Hopperdietzel, Lochner, Löser, Weibel, Weng
Trainer: Peter Hofmann
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05.12.20164. Spieltag H2: Herbstmeister! Spitzenreiter! Und dennoch...

TSV Eibelstadt - TV Mömlingen III3:1(27:25, 19:25, 25:22, 25:22)
TSV Eibelstadt - TSV Münnerstadt2:3(25:17, 25:21, 18:25, 20:25, 14:16)
Elefantenrunde in Eibelstadt: Am Samstag, 3.12., gastierten mit dem TV Mömlingen III und dem TSV Münnerstadt der Klassenprimus sowie der Tabellendritte bei den Zweitplatzierten Eibelstadtern – mehr Topspieltag geht nicht! Zumindest phasenweise vermochten die Hausherren zu überzeugen und erklommen nach den drei – sagen wir: interessanten – Partien des Tages die Tabellenspitze.

Und wieder drehte es sich, das Personalkarussell. Der zuletzt fehlende Ißermann kehrte in die Mannschaft zurück und nahm erstmals in dieser Saison die Position des Liberos ein. Indessen musste das Team um Spielertrainer Weng auf Chafai, Dörrenbächer und Weibel verzichten, was dem verkleinerten Kader Durchhaltevermögen und Improvisation abverlangte. Als Backups standen aus der dritten bzw. vierten Mannschaft noch Früh und S. Sebold zur Verfügung, die sich an diesem Tag aber auf mentale Unterstützung von der Seitenlinie beschränken durften. Vielen Dank jedenfalls!

Gegen die „pünktlich“ angereisten Mömlinger fand Eibelstadt recht gut ins Spiel und konnte sich schnell absetzen. Es schien, als mussten sich die Routiniers zunächst in der Mainpark-Halle akklimatisieren. Als dies gelungen war, schmolz der Vorsprung der Hausherren dahin wie der Raureif in der winterlichen Sonne. Mehrmals wechselte in diesem ersten Durchgang die Führung. Eibelstadt blieb durch starke Blockarbeit und durch ungewöhnlich viele Fehler gerade im Aufschlag von Seiten der Gegner im Spiel. In einer spannenden Schlussphase vergaben die Hausherren zunächst eigene Satzbälle, um bei 24:25 selbst der drohenden Satzniederlage ins Auge zu blicken. Schließlich war Eibelstadt die glücklichere Mannschaft und entschied Durchgang 1 in der Verlängerung noch mit 27:25 für sich. An sich sollte dieser Etappenerfolg der Sicherheit im Spiel und dem Selbstbewusstsein förderlich sein. Doch weit gefehlt – nach einem kapitalem 0:8-Fehlstart war Handlungsbedarf gegeben. Die Gäste waren nun endgültig in der Partie angekommen, die Hausherren versuchten, in eben jene zurückzufinden, was in der Endphase des zweiten Satzes dann auch gelang, das deutliche 19:25 aber nicht mehr verhindern konnte. Durchgang 3 verlief über weite Strecken ausgeglichen, das Spiel nahm allmählich an Fahrt auf. In der Endphase konnte Eibelstadt etwas mehr in die Waagschale werfen und holte durch ein 25:22 die 2:1-Satzführung. In Satz 4 wollten die Gastgeber dann ihr offensichtliches Lieblingsergebnis (5 der zuvor gespielten 6 Partien endeten 3:1 zu Gunsten der Eibelstadter) sicherstellen. Nach solidem Start geriet man zur Mitte des Durchgangs allerdings mehr und mehr ins Hintertreffen (11:14, 15:20) und sah sich bereits mit dem Tie-Break konfrontiert, als Löser an den Aufschlag trat. Seine an Timing, Raffinesse und technischer Ausführung kaum zu übertreffende Interpretation eines Sprungaufschlags sorgte für gute Stimmung auf den Rängen und wirkte zudem als Initialzündung für den Eibelstadter Endspurt. Gleiches gilt für die Einwechslung von Giama nur wenig später. Seine bloße Präsenz auf dem Spielfeld schien auszureichen, einen Leistungsschub der Eibelstadter und eine steigende Fehlerquote der Gäste herbeizuführen. Kombiniert mit einer starken Aufschlagserie von Gabel, der bei 20:22 an die Linie trat, stand am Ende ein 25:22 und somit 3:1-Erfolg.

In der zweiten Partie des Tages stand man dann den starken Aufsteigern aus Münnerstadt gegenüber. Beflügelt vom knappen Erfolg des ersten Spiels, präsentierte sich die Heimmannschaft spielfreudig und in allen Mannschaftsteilen mit einer insgesamt sehr ansprechenden Leistung. Entsprechend deutlich konnten die beiden ersten Sätze entschieden werden. In der emotionaler werdenden Partie sollte schließlich in Satz 3 der große Einbruch auf Seiten der Eibelstadter kommen. Gewillt, den vermeintlich letzten Satz des Tages zu entscheiden, scheiterte man letztlich am eigenen Unvermögen. Münnerstadt nahm die sich bietende Chance wahr, steigerte sich deutlich und zog Punkt um Punkt davon. Folglich gingen die Durchgänge 3 und 4 auch in ihrer Deutlichkeit verdient an die Gäste und der Tie-Break musste die Entscheidung bringen. Auch hier wirkten die Gäste anfangs entschlossener und gingen folgerichtig mit 6:2 in Führung. Eibelstadt hingegen wirkte konsterniert, agierte glücklos. Durch einen Kraftakt nach dem Seitenwechsel konnte dann fast doch noch die Wende herbeigeführt werden. Doch auch zwei Matchbälle waren an diesem Tag zu wenig: Münnerstadt glich aus und nutzte schließlich seinen eigenen Matchball zum 14:16.

Die anfängliche Enttäuschung über diese erste, unnötige Saisonniederlage wich jedoch schnell der Gewissheit und Freude über die Tabellenführung und die Herbstmeisterschaft. Vielen Dank an alle Zuschauer, die durch ihre tatkräftige Unterstützung hierzu beigetragen haben.

Es spielten: Burkert, Früh, Gabel, Giama, Hopperdietzel, Ißermann, Lochner, Löser, Sebold
Spielertrainer: Julian Weng
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21.11.2016Gegner kaputt geschlagen

TSV Eibelstadt - TUS Feuchtwangen3:0(25:14, 25:14, 25:17)
TSV Eibelstadt - Vfl Kleinlangheim3:1(25:16, 25:16, 16:25, 25:13)
Am ersten Heimspieltag der zweiten Eibelstädter Herrenmannschaft traf der TSV Eibelstadt als erstes auf den Tabellenfünften aus Feuchtwangen und im folgenden Spiel auf den Tabellenachten VfL Kleinlangheim. Zuvor allerdings fand die Übergabe der neuen Trikots unseres Sponsors, der „Deutschen Vermögensberatung“ statt. Vielen Dank hierfür.

TSV Eibelstadt – TUS Feuchtwangen

Aufgrund des beides Mal familienbedingten Fehlens von Steffen Issermann und Jan Dörrenbächer erhielt man mit Christian Förster Unterstützung aus der dritten Herrenmannschaft. Des Weiteren wurde mit Christian Lochner der etatmäßige Libero auf der Position als Außenangreifer eingesetzt und sollte zum „Man of the match“ avancieren.
Der erste Satz konnte mit sehr guten Aufschlägen und einer, für die Feuchtwanger Angreifer schier unüberwindbar scheinenden, starken Blockarbeit sehr druckvoll gestaltet werden. Dem zu Folge konnte man sich sehr schnell absetzen und den ersten Satz klar mit 25:14 für sich entscheiden.
Im zweiten Satz konnte man fast nahtlos an die starke Leistung des ersten Satzes anknüpfen. Vor allem eine 9-Punkte Aufschlagserie von Robert Weibel führte zu einer komfortablen 14:5 Führung. Diese konnte man bis zum Ende des Satzes verteidigen und folgerichtig den Satz ebenfalls mit 25:14 für sich entscheiden.

Nun galt es die Konzentration hochzuhalten um den ersten 3:0 Sieg zu ermöglichen. Der dritte Satz verlief bis zum Stand von 4:4 ausgeglichen. Danach konnte man sich einen 5-Punkte Vorsprung erspielen. Dieser Vorsprung konnte bis zum Satzende sogar noch ausgebaut werden und man konnte den letzten Satz relativ deutlich mit 25:17 für sich entschieden werden.

TSV Eibelstadt – VfL Kleinlangheim

Das zweite Spiel war gegen eine sehr erfahrene Mannschaft aus Kleinlangheim. Die Partie verlief bis zum Stand von 11:12 sehr ausgeglichen. Durch eine Aufschlagserie unseres Zuspielers Felix Gabel (alias „Flipsi das Mäusehändchen“) konnten sich die TSVler einen 20:12 Punkte Vorsprung erarbeiten und den ersten Satz nach exakt 20 Minuten mit 25:16 für sich entscheiden.

Direkt zum Beginn des zweiten Satzes konnte man sich durch sehr dominantes Auftreten einen 6:1 Vorsprung erarbeiten. Dieser konnte bis zum Satzende weiter ausgebaut werden und auch den zweiten Satz konnte der TSV mit 25:14 für sich entscheiden.

Zu Beginn des dritten Satzes waren sich die Mannen des TSV Eibelstadt ihrer Sache wohl schon zu sicher. Der Gast aus Kleinlangenheim konnte mit starken Aufschlägen den Annahmeriegel des TSV erfolgreich unter Druck setzen und sich sehr schnell eine 12:3 Führung erspielen. Auch die Abwehrleistung der Mannschaft aus Kleinlangenheim ließ die Angreifer des TSV phasenweise verzweifeln und resultierte letztendlich mit 25:16 in einem klaren Satzgewinn für den Gast.

Im vierten Satz wirkte die Heimmannschaft aus Eibelstadt plötzlich wieder wie ausgewechselt. Die Annahme war wieder sehr stabil und nach sehr variablem Zuspiel konnten die Eibelstädter ihre Angriffe wieder im Feld versenken. Den Satz konnte man verdient mit 25:13 für sich entscheiden.

Nach den beiden Siegen hat der TSV Eibelstadt derzeit nun den zweiten Tabellenplatz, punktgleich mit dem Spitzenreiter aus Mömlingen, inne. Somit kommt es am 03.12 in Eibelstadt zu den absoluten Spitzenspielen gegen den Tabellenführer aus Mömlingen und gegen den drittplatzierten aus Münnerstadt. Wir bedanken uns bei unseren Fans und unserem neuen Trikotsponsor der „Deutschen Vermögensberatung“.
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20.10.20161. Spieltag BZL Ufr. [H1]: Schwabenbräu macht das Rennen!

TSV Eibelstadt - TSV Großheubach3:1(26:28, 25:18, 25:20, 25:23)
TSV Eibelstadt - SG Ochsenfurt/Röttingen3:1(25:15, 25:17, 23:25, 25:14)
Knapp besetzt, knapp gewonnen, wir sind im Soll!
Im ersten Spiel treffen wir auf das ambitionierte Team aus Großheubach. Im ersten Satz tun wir uns sehr schwer, Abstimmung läuft noch nicht, aber Stimmung passt. Wir rennen von Anfang an einem vier Punkte Vorsprung hinterher, kommen dann trotzdem zu drei Satzbällen und verlieren am Ende knapp. Dann läuft es besser. Zwei Sätze zu 18 bzw. 20 gewonnen, bevor wir uns im vierten dann noch mal richtig stecken müssen und 25:23 gewinnen. Juli ist sensationell, aber danach platt.
Gegen Außenseiter Ochsenfurt läuft er nicht mehr auf. Trotzdem gewinnen wir klar zu 15 und 17. Im dritten Satz ist die Luft raus, nichts klappt, die Vorstellung Eibelstadts wirkt lustlos und wir müssen ein 23:25 hinnehmen. Mit viel Mühe haben wir dann nochmal besser aufgeschlagen und uns zusammen gerissen. 25:14 war dann deutlich. Stimmung passt, Felix fährt schnell heim und wir kriegen sogar ein Fahrerbild! Danke an die Polizei für die gute Kamera!
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15.04.2016Relegation entwickelt sich zum Krimi

TSV Eibelstadt - TSV Lengfeld II3:2(20:25, 25:21, 15:25, 25:22, 15:12)

Am Wochenende musste die Herren II aus Eibelstadt zur Relegation um den Verbleib in der Bezirksliga spielen. Diese sollte sich zu einem regelrechten Krimi entwickeln. Da aus der Bezirksklasse West alle Mannschaften verzichtet hatten, fuhr man mit zahlreichen Fans am Samstagabend zur Primetime nach Lengfeld. Die kurze Reise musste man allerdings stark Ersatzgeschwächt antreten, denn mit Ißermann, Heigel, Adam, Kess, Förster und Aschenbrücker fehlten den Eichhörnchen etliche Akteure. Zudem konnte man aufgrund anstehenden Examensprüfungen einiger Spieler nicht immer in voller Mannschaftsstärke trainieren. Trotzdem wollte man gegen die Herren II aus Lengfeld mit zahlreichen Fans im Rücken dominant auftreten.

Der erste Satz entwickelte sich aus Eibelstädter Sicht anders als geplant. Nervös und mit einer fahrigen Annahme konnte man den stabil aufspielenden Hausherren zu Beginn des Satzes wenig entgegensetzten. Schnell musste man einem 7 Punkte Rückstand hinterher laufen. Mit diesem Polster im Rücken spielte Lengfeld souverän auf und konnte seinen Vorsprung zum Satzball sogar auf 10 Zähler ausbauen. Vor allem das Lengfelder Mittelblockerduo stellte die Eibelstädter vor große Probleme. Dank starker Aufschläge von Nicholas Welz konnte man noch einmal auf 20:24 verkürzen, ehe Lengfeld den Satz zu machte.

Wollte man nicht mit 3:0 in Lengfeld baden gehen musste man sich steigern. Deutlich verbessert begann man den zweiten Satz, in welchem man sich zu Beginn eine leichte Führung erarbeiten konnte. Durch Tim Sengenberger, der auf der für ihn ungewohnten Liberoposition agierte, stabilisierte sich die Annahme und ermöglichte es ein variableres und durchschlagkräftigeres Angriffspiel aufzuziehen. Auch in der Feldabwehr spielte man nun sicherer. In einem ausgeglichenen Satz konnten die Eibelstädter immer mehr an Sicherheit gewinnen und sich den knappen Satz sichern. Wer nun gedacht hätte, Eibelstadt wäre in dieser Partie angekommen sollte sich irren. Die Gäste verpassten den Start des 3. Satzes komplett und so konnte Lengfeld mit starken Aufschlägen des Lengfelder Urgesteins Eisenbacher sich mit 10:2 absetzen. Die nun dominant aufspielenden Hausherren bauten diesen Vorsprung weiter aus und so stand am Ende ein deutlicher 25:15 Satzgewinn für den zweiten der Bezirksklasse. Eibelstadt stand im nun folgenden 4. Satz unter Zugzwang. Wollte man noch eine Chance auf den Sieg haben musste man sich in den Tie Break retten. Diese Aufgabe nahm die Mannschaft an. Druckvolle Aufschläge von Lukas Frick und eine plötzlich stark verbesserte Block-Abwehrarbeit sorgte für eine 5 Punkte Führung der Gäste. Vor allem die gegnerischen Schnellangriffe hatten die Eibelstädter Mittelblocker mit zunehmender Spieldauer immer besser unter Kontrolle. Diese Führung konnte man bis zur Mitte des Satzes verteidigen ehe man beim Stand von 13:14 wieder in Rückstand geriet. Diesen bauten die Hausherren auch direkt auf 15:19 aus. Lengfeld war in dieser Phase überlegen und sah zu diesem Zeitpunkt wie der sichere Sieger der Relegation aus. Die Einwechslung von Mittelblocker Prenzlau sollte sich als Momentumwechsel entpuppen. Dieser fügte sich direkt mit mehreren starken Einerblocks in die Partie ein und sorgte zusammen mit dem stark angreifenden Nicholas Welz für ein schmelzen des Lengfelder Vorsprungs. Eibelstadt schien angesichts der drohenden Niederlage und dem damit verbundenem Abstieg aufzuwachen. Druckvolle Aufschläge von Welz und Frick, unterstützt von dem endlich in die Partie findenden Hopperdietzel läuteten die Wendung in diesem Satz ein.

Zwar wollte man das auf Lengfelder Seite nicht ganz glauben, postete man noch bei eigener 19:21 Führung eine Video mit dem Titel „Die letzten Punkte der Relegation (hoffentlich)“ (Quelle nicht genannt). Auf diesem waren aber letztlich ein nun gut aufspielender TSV Eibelstadt zusehen und die zahlreichen Fans der Eichhörnchen, unterbrochen von etlichen Flüchen des Lengfelder Coachs, zu hören. Angepeitscht von den lautstarken Fans gewann man den 4. Durchgang. Die Entscheidung musste nun im Tie Break fallen.

Zwar führte hier Lengfeld direkt mit 2 Punkten, aber die Eichhörnchen hatten auch dank ihrer Fans das Momentum mit in den Tie Break genommen. So konnte man den Rückstand direkt egalisieren und es entwickelte sich ein spannender Entscheidungssatz. Dies zeigte auch der knappe Vorsprung vom 8:7 beim Seitenwechsel. Aber wie zum Ende des 4. Satzes waren es wieder die Eibelstädter die mit druckvollen Aufschlägen und Angriffen und einer nun gut funktionierenden Block-Abwehrarbeit den Vorsprung ausbauen konnten. Während man auf Eibelstädter Seite nun souverän aufspielte machte sich auf Seiten der Hausherren sichtbar Nervosität breit. 5 verschlagene erste Aufschläge in diesem letzten Satz machten dies deutlich. Angetrieben von der nun brodelnden Stimmung erarbeitete man sich mit 14:11 drei Matchbälle. Den ersten wusste man noch nicht zu nutzen, lies man nach starkem Aufschlag von Hofmann den direkt zurück kommenden Dankeball ins eigene Feld fallen. Aber der anschließende nervös ausgeführte Lengfelder Auschlag segelte direkt ins Aus und der Jubel kannte keine Grenzen. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung war der Klassenerhalt geschafft.

Es spielten:
Hofmann (Z), Welz, Peter, Hopperdietzel (AA), Sengberger, Rußwurm (L), Bökem, Schwab (D),
Früh, Frick, Prenzlau (M)
Geschrieben von
Stefan Sebold

12.01.2016Farbenfrohes Nüssesuchen endete hungrig

TSV Eibelstadt - VfLKleinlangheim1:3
TSV Eibelstadt - TV Jahn Würzburg0:3
Nach langer Winterruhe starteten die Eibelstädter Eichhörnchen mit viel guter Laune und voller Zuversicht in ihren ersten Spieltag 2016 in Kleinlangheim. Dank eines Vorbereitungsturniers, bei dem man den altbekannten Motivationscoach Herrmann Völxen für das Team gewinnen konnte, drückte die schuhschachtelähnliche Halle vorerst nicht weiter auf das Gemüt. Die ersten Gegner waren die Gastgeber aus Kleinlangheim. Diese hatten sich offensichtlich, besonders medial, auf das Rückspiel vorbereitet. Die kleinen Langen konnten ihre Erfahrung bestens einsetzen und es schien als hätten sie ihre Halle zuvor genauestens vermessen. Die Eibelstädter Allstars hatten hingegen ihre Probleme mit dem „Langheimer Megadome“ und machten einen semischlauen Fehler nach dem anderen. Knapp die Hälfte der gegnerischen Punkte wurden demnach durch direkte Eigenfehler der Hörnchen verursacht. Selbst zahlreiche taktische Maßnahmen halfen nicht und so lautete der Spielendstand 3:1 für die Gastgeber. „Leck mich doch am Arsch hier! Alles scheiße hier! Macht kein Spaß mehr im Leben!“ Die aufmunternden Worte des Motivationscoaches sollten neuen Elan in die nächste Partie gegen den Lokalrivalen TSV Jahn aus Würzburg bringen. Die Eibelstädter verkauften sich zunächst sehr gut und lieferten sich ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Tabellenzweiten. Zu Mitte des ersten Satzes brach dann jedoch die bombastische Aufschlagserie des Außenangreifers Niccolo das Genick der Eichhörnchen. Von nun an ging es drunter und drüber und die Halle verwandelte sich in einen Hexenkessel. Zeitweise wusste man nicht mal ob man gegen Jahn Würzburg oder das Schiedsgericht spielte. Schließlich rissen die Geduldsfäden und es kam Farbe ins Spiel: Es gab Rot durch eine extreme unsportliche Unsportlichkeit vom Bad Boy der Liga Christian Haßler (Name von der Redaktion geändert); der Basketballer verwechselte im Eifer des Gefechts Volleyball mit Fußball. Des Weiteren gab es Gelb für Vin Hopperdiesel (Name von der Redaktion geändert) wegen Verständigungsproblemen mit dem ersten Schiedsrichter. Nun war alles zu spät und selbst der klägliche Versuch des Meistertrainers Sneaky H. als 7. Spieler auf dem Feld zu stehen, wurde sofort enttarnt. Die Partie war geprägt von zahlreichen Unterbrechungen und wiederholten Eigenfehlern auf Seiten der Eibelstädter. Somit endete das zweite Spiel 3:0 gegen die Sieger der Herzen. Das Resumée des Spieltags: Deutlich zu viele ärgerliche Fehler der Eibelstädter machten es den Gegnern leicht die Punkte in die Tabelle mitzunehmen. Der Kampf um den Klassenerhalt bleibt also weiter spannend. Deshalb ist am nächsten Spieltag in der Mainparkarena (HEIMSPIELTAG!!!) am 23.01.2016 jede Unterstützung, insbesondere durch ein starkes Publikum, nötig. Keep it bushy!
Geschrieben von
Stefan Sebold

10.12.2015Eichhörnchen überwintern im Keller

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TSV Eibelstadt - DJK Hammelburg II1:3(25:22, 22:25, 15:25, 18:25)
TSV Eibelstadt - VfL Kleinlangheim2:3(21:25, 25:23, 23:25, 25:17, 17:19)
„Differently faster“, so der Werbeslogan des neuen Zipper Sponsors enowa. Dank dieser und dem Weingut Leo Sauer konnte man in Hammelburg in einem neuen Satz Trikots auflaufen.
Höchst motiviert wollte man sich das Motto des Sponsors zu Herzen nehmen und mit zählbaren aus der Volleyballhochburg zurückkehren. Die Reise nach Hammelburg musste man jedoch merklich geschwächt antreten, fehlten mit Andreas Rußwurm, Steffen Ißermann, Christian Förster, Christian Kessler, Immanuel Peter, Fabian Prenzlau und Robert Böckem etliche Spieler. Dafür konnte Mittelblocker Jonas Früh zu seinem ersten Einsatz in dieser Saison mitreisen.
Gegen den Ligaprimus aus Hammelburg wollte man sich gut verkaufen und dem Gegner das Leben schwer machen. Im ersten Durchgang konnte man das Vorhaben mehr als gut umsetzen. Aus einer soliden Annahme heraus konnte man variabel Spielen und immer wieder Jonas Früh in Szene setzen. Ein lautstarkes Auftreten der eibelstädter Bank sorgte fast für Heimspielatmosphäre. So konnte man diesen Satz souverän gestallten und das 1:0 einfahren. Im darauf folgenden Satz stellten sich Hammelburg immer besser auf das eibestädter Spiel ein und wussten mit gezielten Aufschlägen den Annahmeriegel der Eichhörnchen vor Problemen zu stellen. Ein enger Satz entwickelte sich, der, trotz guter eigener Leistung, an Hammelburg ging. Motiviert vom eigenen Auftreten wollte man an die Leistung des ersten Satzes anknüpfen. Doch Hammelburg hatte da ein Wörtchen mit zu reden. Mit starken Aufschlägen brachten sie die Eibelstädter schnell in Rückstand. Der immer stärker aufspielender Hammelburger Mittelblocker Felix Tolle sorgte dafür, dass man diesen Vorsprung auch nicht einholen konnte. Somit ging auch der 2. Satz an Hammelburg. Wollte man ein 3:1 abwenden musste Eibelstadt sich deutlich steigern und war auch gewillt dies zu tun. Aber eine eigene wacklige Annahme sorgte für wenig Druck auf hammelburger Seite und diese konnten frei Aufspielen. Zwar wehrte man sich noch nach Kräften, doch die Niederlage konnte man nicht mehr abwenden.

Im zweiten Spiel des Tages traf man auf die Mannen aus Kleinlangheim. Hier wollte man gerne mindestens zwei Punkte mitnehmen. Dass dies kein leichtes Unterfangen werden sollte machte Kleinlangheim gleich im ersten Satz deutlich. Im eigenen Angriffsspiel konnte man keinen Druck aufbauen und etliche Fehler im Block-Abwehr Verbund gemacht. Dies nutze Kleinlangheim routiniert aus und sicherte sich Satz 1. Im zweiten Durchgang schaffte man den Großteil der eigenen Fehler abzustellen und die athletische Überlegenheit auszuspielen. Eibelstadt zwang nun Kleinlangheim zu Fehlern. So sicherte man sich den Satzausgleich. Darauf wollte man aufbauen und nun möglichst zwei Sätze in Folge draufsetzen. Doch wieder machten man sich mit Fehler in der Annahme und in Block und Abwehr das leben wieder selbst schwer. Kleinlangheim sicherte sich den dritten Durchgang. Nun wollte man zumindest den Tiebrake erreichen um Punkte mitnehmen zu können. Eibelstadt begann konzentriert. Mit zwei starken Aufschlagserien von Nicholas Welz und Max Hopperdietzel und einem starken Angriffsspiel holte man sich mit 25:17 den Satz 4 und zog in den Tiebrake ein. Nach diesem guten Satz wollte man nun auch das ganze Spiel für sich entscheiden. Dank einer gute Annahme und wieder eine Aufschlagserie von Nicholas Welz konnte man mit 8:4 die Seiten wechseln. Auch nach dem Wechsel spielten die Eichhörnchen konzentriert weiter. Und hielten den heraus gespielten Vorsprung bis zum Stand von 11:7. Scheinbar fühlte man sich zu sicher. Man lies Kleinlangheim wieder ins Spiel zurück finden und auf 13:11 zu verkürzen. Nun machte sich auch leichte Nervosität auf eibelstädter Seite breit und der Rückstand zum 13:14 musste hingenommen werden. Aber scheinbar berappelte Eibelstadt sich noch mal und holte sich mit 15:14 einen Matchball. Doch diesen und auch einen weiteren wusste man nicht zu verwehrten. In Folge schaffte es Eibelstadt nicht mehr konstant zu Punkten und Kleinlangheim nutze ihrerseits ihren 2. Matchball zum 17:19.
Zwar hat man einen Punkt aus Hammelburg mitgenommen, aber nach den Spielverläufen wäre mehr drin gewesen als nur der eine. Eibelstadt muss nun mit 9 Punkten auf den vorletzten Tabellenplatz überwintern. Hat aber im neuen Jahr noch alles in eigener Hand. Das rettende Ufer liegt nur 2 Punkte entfernt und den Relegationsplatz belegt zur Zeit Wartberg/Wertheim mit ebenfalls 9 Punkten.
Eine Rettung im neuen Jahr aus eigener Kraft ist, mit 2 Heimspielen im Rücken, mehr als möglich.
Somit erwarten die Eichhörnchen ein spannendes neues Jahr und hoffentlich noch zwei stimmungsvolle Heimspiele.

Es spielten:
Hannes Hofmann, Jan Schwab (Z)
Jonas Früh, David Aschenbrücker, Simon Adam, Lukas Frick (MB)
Nicholas Welz, Max Hopperdietzel (AA)
Markus Heigl (D), Tim Sengenberger (L)
Geschrieben von
Stefan Sebold

10.11.2015Eichhörnchen sammeln Nüsse in Ochsenfurt

TSV Eibelstadt - Ochsenfurt3:1(22:25, 25:20,25:16, 25:23)
TSV Eibelstadt - Wartberg/Wertheim3:2(17:25, 22:25, 25:19, 25:15, 15:13)
Steht die kalte Jahreszeit bevor, so beginnt das Eichhörnchen Vorräte für den Winter zu sammeln, so auch die Eibelstädter Eichhörnchen. Erfolgreich sammelte man fünf Punkte im nahen Ochsenfurt.

Gleich zwei Rückspiele gab es am Samstag für die Eibelstädter in Ochsenfurt. Konnte man im Hinspiel gegen den Gastgeber glücklich zwei Punkte einfahren musste man sich Wartberg geschlagen geben, daher wollte man Revanche nehmen und ein paar Punkte nach Eibelstadt holen. Leider musste man an diesem Spieltag verletzungsbedingt auf Simon Adam und Jonas Früh (beide MB) verzichten.

Das Motto im ersten Spiel war diesmal Ochsenfurt keinen Punkt zu schenken. Mit Steffen Ißermann (AA) und Andreas Rußwurm (LB) begann man mit viel Erfahrung gegen abgebrühte Ochsenfurter. Trotz wenig Druck in den ochsenfurter Angriffen, aber aufgrund vieler Eigenfehler auf eibelstädter Seite entwickelte sich ein ausgeglichener erster Satz bis die Eigenfehler überhandnahmen, Ochsenfurt davon zog und den Satz für sich entschied. Ärgerlich für die Eichhörnchen, hatte man gefühlt für 20 der ochsenfurter Punkte selbst gesorgt. Mit der Motivation nicht noch einen Satz und somit einen Punkt an Ochsenfurt zu verschenken ging man in den nächsten Satz. Anfeuerungen von der Bank sorgten für mehr Druck und Wille in jeder Aktion. Mit gezielten Aufschlägen und Angriffen zwang man Ochsenfurt zu Fehlern und konnte den zweiten Satz für sich entscheiden. Mit dem Ausgleich im Rücken kam man immer mehr ins Rollen. Die Abstimmung auf dem Feld funktionierte immer besser und konzentrierte Aktionen sorgten für einen deutlichen dritten Satz. Diesen Schwung nahm man auch mit in den vierten und letzten Satz. Früh konnte man einen 6 Punkte Versprung erspielen, vor allem gegen Jan Schwab und Steffen Ißermann hatte der ochsenfurter Block und Abwehrriegel keine Antwort parat. Den sicheren Sieg auf vor der Brust wechselte Eibelstadt gegen Ende des Satzes einige Male. Kampflos wollte sich Ochsenfurt aber nicht geschlagen geben und wehrte 4 Eibelstädter Matchbälle ab. Mit etwas Glück konnte man den 6. zum 25:23 verwandeln. Lautstark und zum Verdruss einiger Ochsenfurter konnte man den ersten Dreier der Saison feiern.

Die Pflicht war geschafft, nun folgte die Kür. Für Wartberg/Wertheim hatte man sich unter der Woche einige taktische Maßnahmen überlegt. Mit druckvollen Aufschlägen wollte man die nicht ganz sattelfeste wartberger Annahme ins Wackeln bringen und selbst aus einer sicheren Annahme heraus die athletische Überlegenheit in der Mitte ausnutzen. Außerdem wollte man mit einem großen und stabilen Block den starken wartberger Außenangreifern Lerch und Schaner den Zahn ziehen. Es startete Hannes Hofman für den im ersten Spiel gut aufspielenden Sengenberger. Zum Verdruss der mal wieder reichlich erschienen Fans konnte man alle taktischen Überlegungen zunächst nicht umsetzten. Einzig Mittelblocker Fabian Prenzlau wusste man wie geplant einzusetzen und dieser nutzte jede Gelegenheit um zu punkten. So ging der erste Durchgang an die Jungs aus Wertheim Village.
Auch im folgenden Satz konnte man nicht genügend Druck im Block auf die, bis dato stark aufspielenden Außenangreifer Wartbergs ausüben, die so fast nach Belieben punkten konnten. Ein langsam warm laufender Immanuel Peter sorgte noch für einen engeren Satzausgang. Die Spieler auf dem Feld fühlten sich an das Hinspiel erinnert.
Auch der Start des dritten Satzes lies nichts Gutes erhoffen. Schnell lag man mit 0:3 zurück. Aber die immer lauter werdende Bank und Fans der Eibelstädter sorgten für ein Aufbäumen auf dem Felde. Endlich schaffte man es im Block zuzupacken und zwang durch starke Aufschläge Wartberg immer wieder zu Fehlern. Gleichzeitig konnten Peter und Prenzlau, dank sicherer Annahme, weiter nach Belieben punkten. Gegen Mitte des Satzes hatte man einen 5 Punkte Vorsprung erkämpft. So gab man Libero Rußwurm eine Pause. Für ihn kam Steffen Bullan ins Spiel. Zwar geriet die eigene Annahme durch diesen Wechsel zunächst etwas ins Wackeln, aber Steffen wusste gegen Ende des Satzes mit einigen gelungen Abwehraktionen zu überzeugen. Ein 3:0 konnte man somit abwenden.
Die lautstarke Forderung von David Aschenbrücker nach zwei weiteren Satzgewinnen und somit dem Sieg im Tie Break wurde vom Schiedsgericht zwar nur müde belächelt, die Spieler wollten dies jedoch in die Tat umsetzen. Eibelstadt kam heiß aus der Satzpause und überraschte Wartberg damit völlig. Aggressiv in Block und Angriff zog man Wartberg immer mehr den Zahn und konnte den Gegner immer auf mindestens zwei Punkte distanzieren. Mit einer Aufschlagserie von Max Hopperdietzel konnte man aus einem 13:11 ein 20:11 machen und den wartberger Widerstand brechen. Mit einem deutlichen 25:15 erreichte man den Tie Break.
In diesem waren es nun die Eibelstädter, die überrumpelt wurden. Wartberg zog auf 4:7 davon. Mit einem so deutlichem Ergebnis wollte man nicht in den Seitenwechsel. Die breite Bank sollte sich gegen müder werdende Wartberger auszahlen. So konnte man den ausgeruhten Rußwurm für den gut spielenden Bullan zurück in die Partie bringen. Mit frischem Wind, starken Aufschlägen von Heigl und einigen Blocks drehte Eibelstadt gegen müder werdende Wartberger die Partie und man wechselte mit 8:7 die Seiten. Die Eibelstädter drehten nun noch mehr auf und man sicherte sich mit 14:10 vier Satzbälle. Den sicheren Sieg vor Augen leistete man sich nun aber einige Unkonzentriertheiten und Wartberg kam auf 14:13 heran, die Partie war plötzlich wieder offen. So musste MVC Jan Schwab seine zweite Auszeit nehmen. In dieser wurde kurz geklärt, wer jetzt den letzten Punkt übernimmt und somit alle zum Feierabendbier entlässt. Annahme Hopperdietzel, Zuspiel Hofmann und ersterer läutete, zur Erleichterung aller, zum Feierabend.

Hatte man in beiden Spielen spielerisch und mit mannschaftlicher Geschlossenheit überzeugt, wollte man auch in der dritte Halbzeit schnell für klare Verhältnisse sorgen. Und so wurde nach Abpfiff die beiden grünen Zettel, zum Leidwesen der Gastgeber die etwas länger geplant in der Halle verweilen mussten, zunächst ausgiebig und lautstark unter der Dusche gefeiert, welche kurzerhand dank mehrerer Boxen zur Disco umfunktioniert wurde. Zur späteren Stunde feierte man die Siege noch am Hubland Griechen, wo vor allem Aschi als Barde das Team und etliche Gäste und Mitarbeiter mit selbst gedichteten Versen zu unterhalten wusste.

Für den TSV liefen auf:
Steffen Ißermann, Immanuel Peter, Nicholas Welz, Max Hopperdietzel, Christian Förster (AA)
Fabian Prenzlau, Lukas Frick, David Aschenbrücker (MB)
Markus Heigl, Jan Schwab, Christian Kessler (D)
Tim Sengenberger, Hannes Hofmann (Z)
Steffen Bullan, Andreas Rußwurm (L)
Augustiner, Hacker, Käuzle (Karsten)
Ein Haufen anfeuerungsstarker Fans, sowie natürlich Eibi in Form von Markus und Bam!!!
Geschrieben von
Stefan Sebold

27.10.20152. Spieltag - 3 sind 3 zuwenig

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TSV Eibelstadt - Mömlingen III1:3
TSV Eibelstadt - SG Wartberg/Wertheim1:3
So könnte das Fazit des Auswärtsspieltags der Herren II in Mömlingen lauten, denn drei gute Sätze, verteilt auf zwei Spiele, waren zu wenig um aus der Volleyball Hochburg Zählbares mit zunehmen.

Hoch motiviert dank eines vernünftigen Saisonauftakts in heimischer Halle fuhr man zum ersten Auswärtsspieltag der Saison. Zwar fehlten mit Libero Andreas Rußwurm, Außenangreifer Seffen Ißermann und Mittelblocker Jonas Früh gestandene Spieler, trotzdem konnte man die Reise mit 16 Spielern antreten.
Im ersten Spiel traf man auf Gastgeber Mömlingen III. Die „Alte Herren – Truppe“ bestehend aus ehemaligen Regionalligisten machte im ersten Satz schnell klar wer den Ton in diesem Spiel angeben sollte. Mit viel Erfahrung und technischer Klasse konnte sich Mömlingen Mitte des Satzes absetzen und spielte diesen dann routiniert zu Ende. Abstimmungsprobleme auf Seiten der Eibelstädter taten das Übrige dazu. Daran änderte sich zu Beginn des zweiten Satzes auch nicht viel. Zwar wurden eigene Abstimmungsprobleme immer mehr abgestellt, aber einzig Außenangreifer Markus Heigl wusste mit einigen gelungenen Aktionen Mömlingen unter Druck zu setzen. Am Satzverlauf konnten dann aber auch einige Wechsel nichts mehr ändern und so ging auch dieser Durchgang an Mömlingen.
Zum dritten Satz änderte Eibelstadt die Aufstellung auf den Positionen des Zuspielers und auch des Außenangriffs. Dies zeigte auch seine erhoffte Wirkung. Dank einer konstanteren Annahme konnte Zuspieler Hannes Hofmann seine Angreiferqualtitäten unter Beweis stellen und einige zweite Bälle direkt verwandeln. Auch Neuzugang Robert Böckem kam im Diagonalangreif immer mehr ins Rollen. So konnte man sich gegen etwas überraschte Mömlinger sechs Satzbälle erspielen. Der drohende 3:0 KO schien abgewendet, aber Mömlingen spielte nun wieder mit der gewohnten Souveränität und auf Eibelstädter Seite kam man etwas in schwitzen, so dass man 3 Satzbälle brauchte um den Durchgang für sich zu entscheiden. Hoch motiviert, auch von den immer lauter werdenden Fans, die man als scheinbar einziges Team in der Halle hatte, wollte man sich nun in den Tie Break kämpfen und so mindestens einen Punkt holen. Dieses Vorhaben wurde bis Mitte des Satzes auch gut umgesetzt und man konnte Mömlingen auf Distanz halten. Leider zeigte sich in den entscheidenden Szenen zu Mitte des Satzes, dass die Abstimmung auf dem Feld noch nicht passt. Die Routiniers auf der Gegenseite wussten dies immer mehr auszunutzen und zwangen die Eibelstädter zu etlichen Eigenfehlern. Gleichzeitig musste Eibelstadt viel Aufwand betreiben um gegen den gegnerischen Block und Abwehrverband zu punkten. Mömlingen erspielte sich so einen Vorsprung und wusste diesen ins Ziel zu bringen. Am Ende stand ein enttäuschendes aber Leistungsgerechtes 1:3.

Im zweiten und letzten Spiel des Tages traf man auf die Spielgemeinschaft aus Wartberg/Wertheim, gegen die man sich etwas ausgerechnet hatte und Punkte mitnehmen wollte.
Im Vergleich zum Spiel gegen Mömlingen routierte man auf etlichen Positionen. So kamen Steffen Bullan (LB), Ozan (AA) und Jan (D) zu ihrem ersten Saisoneinsatz. Aber das Spiel entwickelte sich anders als erhofft. Eine wacklige Annahme, unpräzises Zuspiel und Fehler im Angriff sorgten für wenig Druck auf Wartberger Seite. Diese konnte so unbehelligt ihr eigenes Spiel aufziehen und so sich einen deutlichen ersten Satz holen. Zum zweiten Satz kam Christian für Ozan ins Spiel, die Annahme stabilisierte sich etwas aber am Spielverlauf änderte sich wenig. Auch weitere Wechsel konnten einen ähnlich deutlichen Satz nicht verhindern. Mit dem Rücken zur Wand begann man den dritten Satz und war gewollt sich zumindest in den Tie Break zu retten. Eibelstadt lies auch Taten folgen, dank verbesserter Annahme und Zuspiel konnte man vor allem Außenangreifer Nicholas zunehmend in das Missmatch gegen den Wartberger Zuspieler bringen. Dieser wusste das auch in Punkte umzusetzen. Schnell konnte man mit einem stabilen Block und einem entfesselt aufspielenden Hannes den Wartbergern den Zahn ziehen. Gute Aufschläge von Jan und David taten das Übrige dazu und man holte sich Durchgang drei. Der vierte Durchgang ähnelte dem vierten Satz gegen Mömligen. Gute Eibelstädter Aktionen wechselten sich immer wieder mit Unkonzentriertheiten in Annahme und Aufschlag ab. So brachte man sich u.a. mit acht Aufschlagfehlern um den Lohn des Tie Breaks und man musste sich in einem spannenden Satzfinale Wartberg/Wertheim mit 25:23 geschlagen geben.
Als Fazit kann Eibelstadt aus Mömlingen mit nehmen, dass man zwar die wohl beste Stimmung auf und neben dem Feld hat, aber auch spielerisch überzeugen muss.
So gilt es am nächsten Spieltag am 7.11 in Ochsenfurt aus den Rückspielen gegen Ochsenfurt und Wartberg/Wertheim Zählbares zu holen um nicht schon nach dem dritten Spieltag als Absteiger festzustehen. Die Mannschaft hofft daher mit genügend Fans das Nahe Ochsenfurt zu einem Heimspiel für die Eibelstädter Eichhörnchen zu machen.

Es spielten:
Bäm, Chrissi, Markus, Max, Ozan, Immi (alle AA),
Lukas, Simon, Fabi, Aschi (alle MB),
Steffen (L)
Kess, Robert, Jan (D)
Tim, Hannes (ZS)
Geschrieben von
Stefan Sebold

15.10.20151. Saisonspiel der Eibelstädter Eichhörnchen - eine Bewährungsprobe

TSV Eibelstadt - TV Ochsenfurt3:2
TSV Eibelstadt - TV Jahn Würzburg0:3
„Eeeeeeeeiiibelstääädter EICHHÖRNCHEN... OH EO OH EO“ hallte es von den Rängen der vollbesetzten Mainpark Arena. Die angereisten Fans und Maskottchen „Eibi“ fieberten einer Sensation entgegen. Es war der 11.Oktober 2015 - Ein Tag für die Geschichtsbücher.
Den Herren II des TSV, aka die Eibelstädter Eichhörnchen, standen die ersten beiden Begegnungen der Saison bevor.
In der ersten Runde sollte es gegen den TV Ochsenfurt in den Ring gehen.
Trotz aufpeitschender Worte durch Aschi „The Voice“ Aschenbrücker schienen die Eichhörnchen bereits im Winterschlaf zu stecken. Nervöse und teils zu vorsichtige Angriffe ließen die Gäste zu leicht in die Partie finden. So kam es, dass die Hausherren beim Stand von 4:11 die erste Auszeit nehmen mussten. Punkt für Punkt kämpfte man sich von nun an heran, sodass die Gäste wiederum bei einer nur noch knappen Führung von 21:23 zum Timeout-Buzzer griffen. Durch diese taktische Maßnahme retteten sich die Ochsenfurter ins Ziel und gewannen schließlich den Satz mit 23:25.
Die Enttäuschung saß tief und man schleppte diese mit in Satz II. Die erfahrenen Ochsenfurter „Oldies“ überzeugten mit gelungenem Stellungsspiel, weshalb die Eibelstädter ihre Angriffe im gegnerischen Feld nicht unterbringen konnten. Es schien als hätte nicht nur ein Eichhörnchen die Hosen voll und so gaben die Gastgeber den Satz deutlich mit 16:25 ab.
„Nun haben wir sie da, wo wir sie haben wollen!“ Die aberwitzigen Worte durch „The Voice“ sollten sich bewahrheiten. Nachdem man den Anfang des dritten Satzes ein weiteres Mal verschlief, rüttelte Spielertrainer H. Hofmann in der Auszeit beim Stand von 0:6 seine Mannschaft wach. Von nun an fasste man Fuß, fand zunehmend in die Partie, traute sich mehr zu – und das wurde belohnt. Mit dem wiedergefundenem Eichhörnchenswag und immensen Nüssen im Gepäck ging es bergauf. Eine stabile Annahme und die variablen und äußerst raffinierten Angaben durch „high-rider Simon“ brachten den Ausgleich kurz vor Ende (22:22). Die Hausherren behielten die Nerven, gewannen Satz III mit 26:24 und wehrten so in letzter Sekunde den Satz- und Spielverlust ab.
Die neugewonnene Euphorie ließ die Eichhörnchen in Satz IV wie beflügelt spielen, wodurch sie überzeugend den Tie-Break erzwangen. Nicht wenige begannen nun zu glauben, dass dies bereits vor dem Spiel auf dem Taktikboard von Coach „Leeky H.“ zu finden war. Es war ein taktischer Kniff des Meistertrainers, der den Eichhörnchen durch das 5-Satz-Spiel zusätzliche Spielpraxis bescherte. Er war sich sicher, dass sie mit ihrer Kondition und ihrem eisernen Willen den Gegnern letztendlich überlegen sein würden.
Der alles entscheidende letzte Satz glich einem Krimi à la Hitchcock. Ständig wechselndes Aufschlagrecht, offene Schlagabtäusche und Fehlaufschläge bei Matchbällen beiderseits brachten die Halle zum Beben. Die überragenden Fans trommelten sich Blasen an den Händen und schrien ihr Team zur Sensation. Die Nuss wurde geknackt und so hieß es am Ende: 20:18 für die Eichhörnchen. (23:25; 16:25; 26:24; 25:21; 20:18)
Die neu gewonnene Euphorie half der Heimmannschaft jedoch leider nicht in ihrer zweiten Begegnung. Die vorangegangenen fünf Sätze saßen tief in den müden Eichhörnchenknochen, wohingegen die Gäste des TSV Jahn fit und abgeklärt in die Partie starteten. Die Eibelstädter konnten zeitweise gut mitspielen und so die Spannung im Spiel aufrecht erhalten. Letztlich kamen die Würzburger aber ihrer Rolle als Favorit nach und gewannen das Match mit 3:0. (18:25; 18:25; 15:25)
Abschließend lässt sich sagen, dass sich der erste Spieltag als Erfolg für die Eichhörnchen verbuchen lässt. Denn der Saisonauftakt stellt einen weiteren Fortschritt in der Trainingsgeschichte der noch jungen Mannschaft dar. Zudem wurde viel Teamgeist, Wille und Durchhaltevermögen gezeigt.
Besonderer Dank gilt unserem Maskottchen „Eibi“ und den zahlreichen Fans, die uns mit überragender Leidenschaft unterstützt haben!

Gespielt haben: S. Adam (M), D. Aschenbrücker (M), C. Förster (AA), M. Heigl (AA), H. Hofmann (Z), M. Hopperdietzel (AA), I. Peter (AA), C. Keßler, F. Prenzlau (M), T. Sengenberger (Z), N. Welz (AA), L. Frick (M), S. Ißermann (AA), A. Rußwurm (L).
Geschrieben von
Stefan Sebold

01.02.2015Wieder nur zwei rote Zettel

TSV Eibelstadt - TV Trennfurt1:3(25:18, 11:25, 15:25, 19:25)
TSV Eibelstadt - TV Bad Windsheim0:3(14:25, 16:25, 14:25)
An die gute Leistung gegen den Tabbelführer Schwaig aus der Vorwoche wollte das Team anknüpfen. Trotz einer 3:0 Niederlage agierte der TSV Eibelstadt dabei auf Augenhöhe und schien bereit für die Rückrunde.
Im ersten Satz gegen Trennfurt wurden die Vorgaben, die man sich im Training erarbeitet hatte, auch umgesetzt. Stabile Annahme, Gegner unter Druck setzen, variable Angriffe. Satzgewinn mit 25:18, alles schien zu laufen. Trennfurt wechselte im 2. Satz seinen leicht angeschlagenen Spielertrainer Wolz ein und stabilisierte damit vor allem seine Abwehr. Der TSV brachte plötzlich seine Angriffe nicht mehr zum Abschluss und offenbarte nun seinerseits Schwächen in der Verteidigung. TSV Trainer Lochner versuchte die Alternativen, die die gut gefüllte Ersatzbank bot, auszuschöpfen. Die gewünschte Wende trat aber nicht ein. Ganz deutlich gingen die Sätze 2 bis 4 an den Gast aus dem Spessart.

Gegen den Aufstiegsaspiranten Bad Windsheim war die Aufgabe nun ungleich komplizierter. Mit der Niederlage im Gepäck wurden die Beine des TSV immer schwerer. Annahme und Abwehr kamen nicht hinter den Ball, leichte Lobs fielen dem TSV ein ums andere Mal vor die Füße. In gerade mal 54 Minuten war die Partie gelaufen. Sehr bitter war dabei die Art und Weise, wie die Partie, quasi ohne Gegenwehr, abgegeben wurde.

In den verbleibenden 6 Partien müssen nun mindestens zwei Siege her, um den rettenden Relegationsplatz zu erreichen. Keine leichte Aufgabe.

Es spielten: Arne (Z), Steffen, André, Max, Hanjo, Fabi (AA), Stefan, Schnuppi, Jonas (MB), Bizi (D), Andi (L). Karsten Sternla (B)
Geschrieben von
Stefan Sebold

14.12.2014Ein Satz ist nicht genug

TSV Eibelstadt - TV Bad Windsheim1:3(22:25, 10:25, 25:21, 12:25)
Nicht in Bestbesetzung aber trotzdem mit 8 Mann ging es zur Wundertüte der Saison nach Bad Windsheim. Der heutige Gegner hatte erst wenige Spieltage absolviert und war nicht einzuschätzen. Der TSV Eibelstadt staunte dann nicht schlecht, als Bad Windsheim in der ersten Partie den bisher ungeschlagenen Spitzenreiter Schwaig mit 3:1 nach Hause schickte. Trotzdem hatten wir einen Plan und versuchten den umzusetzen. Bad Windsheim war dann auch überrascht, wie wir aus stabiler Annahme und mit guter Abwehr ein variables Angriffsspiel aufzogen. Bis zum 15:13 hielt unsere Führung, dann konnte der Gastgeber bei 18:18 ausgleichen. Die Durchschlagskraft im Angriff gab dann den Ausschlag für Bad Windsheim zum Satzgewinn. Von diesem Rückschlag erholte sich das Team im 2. Satz nicht. Nahezu ohne Gegenwehr ließen wir den Gegner davon ziehen. Größte Probleme hatten wir mit den schellen Pässen auf die überragende Nr. 10 bei Bad Windsheim, die unser Block nie in den Griff bekam. Im 3. Satze wechselten Fabi und Bizi die Positionen und plötzlich lief es. Jeder war auf einmal bereit, den schnellen Schritt zum Ball zu machen, den Ball auch zu wollen und vor allem das Ding tot zu machen. Diese Entschlossenheit stellte den Gastgeber vor Probleme, auch weil zum Teil die Kräfte und die Konzentration schwanden. Mit 25:21 ging der Satz an uns und Hoffnung keimte auf. Doch wie in Satz 2 verschliefen wir den Auftakt im 4. Durchgang komplett. Eine Aufschlagserie mit 6 Punkten und reihenweise Fahrkarten im Angriff brachten uns auf die Verliererstraße.
Fazit: Obwohl nicht in Bestbesetzung angetreten war für den TSV heute mehr drin aber ein guter Satz ist nicht genug.
Es spielten: Arne (Z), Hanjo, Bizi, Steffen (AA), Fabi (D), Max, Stefan (MB), Gerry (L), Joachim (T)... das T steht für Coach... und natürlich Carsten Käuzle
Geschrieben von
Stefan Sebold

16.11.2014Da ist das Ding

TSV Eibelstadt - VC Katzwang-Schwabach3:2(19:25, 25:16, 23:25, 26:24, 17:15)
TSV Eibelstadt - VFC Nürnberg0:3(27:29, 21:25, 23:25)
3. Spieltag, 1. Sieg. Endlich sind die ersten 2 Punkte auf dem Konto des TSV. In einer spannenden, kräftezehrenden und emotionalen Partie setzte sich der TSV Eibelstadt im Tiebreak durch. Anfangs noch mit vielen Fehlern kam der Gastgeber im Laufe der Partie immer besser in Schwung. Gegenüber den vorherigen Spielen zeigte sich die Annahme und die Abwehr stark verbessert. Die Folge waren einige lange und sehenswerte Ballwechsel, die beiden Teams alles abverlangten. Ein glückliches Händchen bewies Trainer Lochner, der im richtigen Moment die richtigen Spieler einwechselte und insbesondere die Devensive mehrfach durch Steffen Ißermann verstärkte. Auch den Angreifern gönnte er ab und zu eine Pause, da alle Positionen mehrfach besetzt waren und die Wechsel immer gut einschlugen. Die Stimmung von der Bank und der Tribüne trug das Übrige dazu bei, dass der TSV immer wieder gepuscht wurde, auch wenn Katzwang-Schwabach mal wieder Oberwasser bekam.

Auch die 2. Partie gegen Nürnberg war knapper als es das nackte Ergebnis vermuten lässt. 27:29 im 1. Satz und 23:25 im 3. Satz zeigt, wie eng das Spiel war. Der Gegner variierte sehr gut im Angriff und stellte den TSV Block vor viele Probleme. Wiederum war es die Devensive um Libero Andy Rußwurm, die die Bälle immer wieder im Spiel hielt. Auch die Einwechslung eines 2. Zuspielers erwies sich beim TSV als cleverer Schachzug. Gut, wenn man einen Zuspieler hat, der auch angreifen und blocken kann. Vielleicht waren es die 5 Sätze aus dem 1. Spiel und der eine oder andere kleine Fehler zuviel. Trotzdem ging der TSV trotz der Niederlage mit einem guten Gefühl aus der Partie. Man spielt mittlerweile auf Augenhöhe in der Landesliga.

Einen ganz besonderen Dank an Lochi für das überragende Coaching und an die Zuschauer, die Alles gaben

Es spielten: Arne, Tobi (Z), Fabi, André, Steffen, Hanjo (AA), Bizi (D), Stefan, Schnuppi, Max, Jan (MB), Andy (L), Lochi (C), Karsten Mönchshof (B)

Geschrieben von
Stefan Sebold

19.10.2014Landesliga Heimspieltag 18.10.

TSV Eibelstadt - TSV Lengfeld0:3(24:26, 19:25, 14:25)
TSV Eibelstadt - TSV Zirndorf1:3(25:20, 20:25, 13:25, 21:25)
Am ersten Heimspieltag in der neuen Landesliga Saison konnte der TSV personell wieder aus den Vollen schöpfen. Die Breite in der Tiefe der Bank war bedankenswert hoch. Fulminant startete der Gastgeber gegen starke Lengfelder in das Würzburger Derby. 13:8 und 16:12 lautete die Führung für Eibelstadt, das einen wahren Angriffswirbel veranstaltete und in Annahme und Abwehr alles richtig machte. Lengfeld benötigte einige Zeit um sich seinerseits auf seine Stärken zu besinnen. Bei 19:20 lag der Gast erstmals in Front und gab die Führung dannach nicht mehr her. Das könnte der Knackpunkt der Partie gewesen sein. In der Folge lief der TSV den Gästen immer hinterher. Teilweise auf Augenhöhe, aber nie zwingend und vor allem nicht konsequent in der Chancenverwertung. Lengfeld gewann daher verdient.

In Partie 2 gegen Zirndorf startete das Team um Käpt"n Krüger wieder ruhig und überlegt. Ohne spektakuläre Aktionen, nur mit sicherer und solider Spielweise, schaukelte der TSV den 1. Satz nach Hause. Zirndorf steigerte sich aber und Eibelstadt verlor nach und nach seine Linie. Der Verlust des 2. Satzes war die Folge. In Satz 3 folgte das komplette Auseinanderfallen des TSV. Egal was man anstellte. Zirndorf hatte immer die bessere Antwort, immer das Quäntchen Glück, immer den Schiedsrichter auf seiner Seite. Dazu kamen reihenweise richtig doofe Fehler der Heimmannschaft. Wie sagte schon Andy Brehme "Haste Scheixx am Schuh, dann haste Scheixx am Schuh". Dannach ging nicht mehr viel im 4. Satz. Lediglich Schadensbegrenzuhng wurde betrieben, aber ein Aufbäumen war nicht erkennbar. Da konnte nicht mal mehr Karsten Augustiner trösten.

Herzlichen Dank trotzdem an die zahlreichen Zuschauer, die uns laut und ausdauernd unterstützt haben.

Es spielten: Markus, Arne (Z), Stefan, Schnuppi, Max (MB), Fabi Kö, Bizi (D), Fabi Krü, Andre, Hanjo (AA), Andy (L), Joachim (C)
Geschrieben von
Stefan Sebold

12.10.20141. Spieltag Landesliga

TSV Eibelstadt - VC Katzwang-Schwabach1:3(21:25, 20:25, 25:21, 17:25)
Phasenweise gut gespielt und doch verloren lautet die Überschrift über dem ersten Spieltag der Herren II. Mit teils ansehnlichen Kombinationen stellte der Angriff der neu formierten 2. Mannschaft das Prunkstück des heutigen Tages dar. Minuspunkte gab es dagegen in der Annahme. Gegen den Absteiger aus der Bayenliga spielte Eibelstadt immer auf Augenhöhe, schaffte es aber meist nicht, einen Vorsprung herauszuspielen. Durch Fehler in der Annahme oder durch schwierige Zuspiele wegen schwacher Annahme gingen in jedem Satz die eintscheidenden Punkte verloren. Lediglich in Satz 3, als der VC etwas nachlies und durchwechseln musste, blieb Eibelstadt seiner Linie treu und zog sein Angriffsspiel konsequent durch. Sehenswert vor allem die Angriffe von Neuzugang Florian Koeth, der aus allen Lagen punktete. Sonderlob auch an Zuspieler Arne Meissner, der oft die Fehler seiner Annahmespieler ausbügeln musste und sich wegen seines "ruhigen" Auftretens den einen oder anderen Rüffel des guten Unparteiischen einhandelte.

Es spielten: Fabi Kö. (D), Fabi Krü., André (AA), Schnuppi, Stefan, Bizi (M), Arne (Z), Gerry (L), Max (C) sowie Karsten Paulaner und Karsten Landbier
Geschrieben von
Stefan Sebold

18.03.2014Castingshow für Mittelangreifer...

TSV Eibelstadt - TSV Zirndorf1:3(25:21, 14:25, 24:26, 19:25)
...so oder so ähnlich hätte das Motto unseres letzten Spieltages in Zirndorf auch lauten können. Mit nur 6 Spielern plus Trainer ging es dann auch noch direkt in in den Stau auf der A3 in Richtung Zirndorf. Nachdem unter der Woche noch Andi und Issi wegen Erkältung gar nicht und Lochi wegen einer Schulterverletzung nur bedingt trainieren konnten, war man froh überhaupt eine Mannschaft stellen zu können. Da auch alle Mittelangreifer absagten, war für die Aufstellung Flexibilität gefragt und die Erwartungen auch nicht hoch gesteckt. Dennoch war die Stimmung gut und das Motto auch gleich klar: „Wir freuen uns über jeden Punkt, wenn es sein muss auch über die des Gegners“.

Da Lochi ohnehin nicht angreifen konnte, gab er sein Debüt auf der Mitte zusammen mit Fabi, der zumindest in dieser Runde als Mittelangreifer schon ausgeholfen hat. Wir trauten unseren Augen kaum, als wir im ersten Satz gleich mit 5:0 in Führung gingen. Über eine 14:13 und 22:21 Führung schafften wir mit 25:21 den überraschenden Satzgewinn. Erfreulich daran war, dass auch einige sehr schöne Angriffe mit Fabi über die Mitte erfolgreich abgeschlossen werden konnten und auch Lochi ein paar Blockpunkte als MIttelblocker beisteuern konnte.

Da der erste Satz so gut lief, versuchten wir es mit der gleichen Aufstellung wieder – diesmal aber leider ohne gutes Ende für uns. Viele Aufschlagfehler, die Annahme kam nicht mehr so zuverlässig und Zirndorf schaffte es nun immer öfter mit Angriffen über die Aussenpositionen gegen unsere „kleinen“ Blockspieler Tobias, Issi und Andi zu punkten, so dass am Ende der Satz klar mit 25:19 an Zirndorf ging.

In Satz 3 wechselte Fabi auf die Diagonalposition und Tobi in die Mitte. Es entwickelte sich von Anfang an ein ausgeglichenes Spiel, bei dem sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte. Jetzt war die Annahme auch wieder stabil und der Einsatz stimmte, so dass auch in der Abwehr gut gearbeitet wurde und abgewehrte Angriffe in Punkte umgemünzt werden konnten. Einen Satzball bei 24:23 konnte man leider nicht nutzen und verlor dann mit 26:24 etwas unglücklich durch Annahmefehler.

Ein erneuter Wechsel auf der Mitte, Andi für Tobi, sollte im nächsten Satz frischen Schwung auf der Aussenposition bringen. Leider ging das Vorhaben erstmal gar nicht auf und man lag schnell mit 2:10 zurück. Da die Stimmung und Einstellung aber immer noch gut war, schaffte man es sich langsam wieder Punkt für Punkt heranzuarbeiten. Zuletzt fehlte es dann aber doch an der Kraft und der Satz ging zu 19 an Zirndorf.

Als nächstes steht nun die Relegation um den Verbleib in der Landesliga an. Sofern wir wieder vollzählig sind und mit der gleichen Stimmung und Einstellung ans Werk gehen, kann man diesen Spielen optimistisch entgegen schauen.

Nochmal vielen Dank an Lochi, Andi und Issi, dass sie sich trotz Verletzung und Krankheit zu dem Spiel zur Verfügung gestellt haben.

Es waren dabei:
Andi, Lochi, Fabi, Issi, Philipp, Tobi und Joachim (T)
Geschrieben von
Philipp Hennig

22.02.2014Wir gegen den Tabellen letzten...

TSV Eibelstadt - TG Veitsöchheim0:3(23:25, 23:25, 16:25)
Schaut man in die letzten drei Saisons, so wird uns doch sehr bewusst, dass wir am Ende der Saison gegen den Tabellenletzten immer schlecht ausgesehen haben. Vor zwei Jahren heben wir am Vorletzten Spieltag in Münnerstadt unseren Aufstieg verspielt, letztes Jahr in Aschaffenburg die Meisterschaft gegen den bis dahin sieglosen Tabellenletzten verspielt, und gestern haben wir diese Serie traditionell fortgesetzt. Veitshöchheim, kleine Halle, kein Trainer dabei, das war zu viel für uns.
In jedem Satz sind wir sofort abgehängt worden, 2:11 im ersten Satz. Jedes mal haben wir uns wieder ran gespielt, aber leider am Ende nicht erfolgreich.
23:25; 23:25; 16:25
Dabei waren:
Fabi, Lochi, Arne, Andi, Bizi, Heez, Steffen, Tobi, Phillip, Gerry, Andre
Geschrieben von
Bernhard Löser

09.02.2014Pflicht erfüllt, Zugabe verpatzt

TSV Eibelstadt - VfL Nürnberg3:0(25:20, 25:23, 25:15)
TSV Eibelstadt - VfL Volkach0:3(23:25, 27:29, 12:25)
Zum letzten Heimspiel der Saison traf sich am Samstag den 08. Februar die 2. Herrenmannschaft des TSV Eibelstadt. Das Ziel war klar definiert. Man wollte den Tabellennachbar Nürnberg schlagen und somit den Abstand verkürzen.

Der Spieltag begann mit der Begegnung gegen den Gast aus Nürnberg. Der Start verlief aus Eibelstädter Seite ziemlich holprig. Gerade angefangen lag man schon 1:5 hinten. Bedingt durch ein paar Umstellungen an der Aufstellung fand das Team nur schwer ins Spiel. Man musste ständig einen 3-5 Punkte Rückstand hinterher laufen. Erst gegen Mitte des Satzes fand der TSV zu seinem Spiel und konnte bei 16:16 erstmals ausgleichen. Nun spielte man auf und gewann den Satz 25:20.
Im zweiten Satz wollte man von Anfang an den Gegner unter Druck setzen und nicht wieder einen 5-Punkte-Rückstand kassieren, doch man konnte den Vorsatz nicht durchsetzen. Man kassierte wieder einen Rückstand, den man allerdings in diesem Satz früher ausgleichen konnte und den Satz knapp mit 25 zu 23 gewinnen konnte.
Im dritten Satz konnte der TSV endlich das Spiel gestalten wie er wollte und gewann den Satz klar 25:15.

In der zweiten Begegnung spielte der TSV Eibelstadt gegen den Vfl Volkach. Dieses Spiel ist in wenigen Sätzen zusammengefasst. In den ersten beiden Sätzen konnte man noch mithalten und verlor die Sätze nur mit 2 Punkten Rückstand. Im zweiten Satz wehrte man sogar mehrere Satzbälle des Gegners ab, aber leider konnte man seinen eigenen Satzball nicht nutzen. Im letzten Satz war im ganzen Team die Luft raus und man verlor das Spiel leider zu deutlich mit 0:3.

Nach dem Spieltag wird es schwer den direkten Klassenerhalt noch zu schaffen, da Nürnberg das wohl leichtere Restprogramm hat, aber über den Umweg Relegation ist noch alles möglich.


Geschrieben von
Stefan Schnupp

27.01.2014Gute Basis für 2014

TSV Eibelstadt - TV Erlangen1:3(21:25, 25:22, 21:25, 22:25)
Für den ersten Spieltag des neuen Jahres war die Ausgangslage relativ klar. Ohne jeglichen Druck wollten die Schützlinge von Trainer Hennig bei den ambitionierten Erlangenern befreit aufspielen. „Wir wollen eine ansprechende Leistung zeigen und den Gegner – wenn möglich – durchaus etwas ärgern,“ brachte der Coach die anvisierte Marschroute auf den Punkt. Am Ende des Tages waren diese Vorsätze weitestgehend umgesetzt, es war von einem starken Auftritt der Eibelstadter Bayernligareserve die Rede. Und dennoch: Trotz guter Stimmung und mitgebrachter Kaltgetränke stand das Gefühl im Raum, dass man einige Chancen vergeben hatte und dass die 1:3-Niederlage somit nicht das Nonplusultra für die abstiegsgefährdeten Unterfranken darstellte.

Reduziert um die verhinderten bzw. verletzten Herz, Kirschnick, Meissner und Rußwurm, dafür mit USA-Rückkehrer Schnupp und dem von einer Bänderverletzung genesenen Philipp Hennig steuerte man die moderne Halle des TV Erlangen an. Dieser konnte das erste Spiel des Tages, eine intensive Partie gegen den VfL Volkach, mit 3:1 für sich entscheiden. Die Hoffnung der Eibelstadter, dass bei Erlangen nach diesem Spiel ein wenig die Luft heraus sein könnte schien sich im Spielverlauf bisweilen auch zu bestätigen. Zudem wurden aus dem aus Eibelstadter Sicht desaströsen Hinspiel offensichtlich die richtigen Lehren gezogen. So gelang es phasenweise die starken Aufschläge der Erlangener zumindest zu entschärfen. Auch auf den hohen Block der Mittelfranken hatte man sich eingestellt. Entsprechend konnte Eibelstadt den ersten Satz lange offen halten, hatte aber letztlich auch aufgrund zu vieler Aufschlagsfehler am Ende mit 25:21 das Nachsehen.

Der zweite Durchgang startete denkbar ungünstig, schnell geriet man über 1:8 mit 3:11 ins Hintertreffen. Vor allem der Annahme fehlte in der Anfangsphase jegliche Stabilität. Es drohte ein deutlicher Satzverlust, man fühlte sich wiederum ans Hinspiel erinnert. Doch eine starke Aufschlagserie von Steffen Ißermann ließ den Rückstand schmelzen. Eibelstadt war zurück im Spiel. Im weiteren Verlauf stabilisierte sich die Annahme merklich, Philipp Hennig konnte gefällig die Bälle verteilen. Auch im Block wurde vermehrt und beherzt zugepackt. Es stieg der Druck und bei Erlangen die Fehlerquote. Folglich konnten die Eibelstadter auf der Zielgeraden vorbeiziehen und entschieden den Satz mit 25:22 für sich.

Auch in Satz 3 lief man von Anfang an einem Rückstand hinterher, konnte diesen in einem von Erlangen dominierten Satz jedoch nicht signifikant verkürzen. Allerdings blieben die Hennig-Schützlinge im Spiel und starteten motiviert in den vierten Abschnitt. Hier konnte sich lange Zeit keines der beiden Teams entscheidend absetzen. Bis in die Endphase hinein war das Erreichen des Tie-Breaks und damit ein Punktgewinn in der Fremde durchaus greifbar. Allerdings ging diesmal den Unterfranken auf der Zielgeraden die Luft aus. Leichte Fehler und vergebene Chancen in der Schlussphase des Satzes ließen den TV Erlangen bei 20:20 wiederholt breaken, wovon sich der TSV Eibelstadt nicht mehr erholen konnte.

Letztlich bleibt zu konstatieren, dass man eine ansprechende Leistung zeigte, aber trotzdem mit leeren Händen die Rückfahrt antrat. Fraglos hat Erlangen das Spiel verdient gewonnen, doch war die Gelegenheit einen fünften Satz zu erzwingen, durchaus vorhanden. Eibelstadt hat nun eine Woche Pause, um sich auf den letzten Heimspieltag der Saison am 8. Februar vorzubereiten. Gegner sind dann mit dem VfL Nürnberg und dem VfL Volkach wiederum Mannschaften, die in der Tabelle vor den Eibelstadtern stehen. Keine einfachen Aufgaben, der Druck dürfte gleichwohl auch in diesen Partien eher bei den Gegnern liegen.

TSV Eibelstadt II:
Feuerherd, Hennig P., Hennig T., Ißermann, Krüger, Lochner, Löser, Schnupp
Coach: J. Hennig
Co-Coach: S. Heer
Geschrieben von

17.12.2013UNERWARTET & UNGLAUBLICH.

TSV Eibelstadt - TSV Weißenburg3:1(25:20, 22:25, 25:17, 25:20)
TSV Eibelstadt - TV Faulbach3:0(25:17, 25:13, 25:22)
Herren 2 steigert sich von Heimspieltag zu Heimspieltag. Erst 0, dann 2 und jetzt 6!

Der letzte Spieltag im Jahr 2013 sollte einen Pflichtsieg im Ersten und ein frei aufgespieltes zweites Spiel bringen … Ende offen!

Leicht verkrampft ging es in die erste Partie. Weißenburg zeigte sich von Anfang an kämpferisch stark und forderte von uns höchste Aufmerksamkeit. Wir konnten im ersten Satz immer mit klaren Aktionen eine leichte Führung behaupten. Die Aufschlagquote war gut und so ging der Erste Durchgang an uns. Satz 2 schien ganz gut loszugehen doch der legendäre Einbruch im Zweiten ließ nicht lange auf sich warten. Beim Spielstand von 19:20 musste Trainer Hennig dann reagieren und brachte Alui und Ißermann. Der Doppelwechsel brachte leider keinen verbesserten Spielstand ein und so ging der zweite Satz an Whitecastle. Mit dem Ansporn hier keinen Punkt liegen zu lassen, starteten wir hochmotiviert in den dritten Satz. Konzentration wieder hergestellt und zack da stand es schon 25:17. Das hört sich leichter an als es war. Nach Ende des vierten Satzes stand der heutige Sieger fest. Es war ein Kampf mit einem sehr erfreulichen Ende.

Völlig befreit und ohne dem Hintergedanken hier unbedingt einen zweiten Sieg einzufahren, startete die Partie gegen Faulbach. Die Faulbacher waren auch gleich einmal etwas verwundert/überrascht/überrumpelt. Was war da denn los? H2 machte Druck! Mit super Aufschlägen brachten wir die Faulbacher Annahme ins straucheln und so konnten die Zuspieler die sonst immer so stark auftretenden Außenangreifer nicht wirklich in Szene setzen. Wir machten alles richtig und zwangen die Zuspieler immer wieder aus dem hinteren Halbfeld zu verteilen. Folgerichtig ging der erste Satz klar mit 25:17 an uns. Wir waren selbst etwas baff … verkehrte Welt.
Völlig sorgenfrei ließen wir den zweiten Durchgang auf uns zukommen. Vielleicht war Faulbach jetzt aufgewacht ... Aber hier das gleiche Bild. Viele Eigenfehler und fehlende Konzentration – vielleicht auch schon etwas Frust – zwangen den ratlosen Gegner auch diesen Satz an uns abzugeben.
Jetzt war das DREI ZU NULL zum Greifen nah. Der Trainer machte zu Mitte des dritten Satzes noch mal lautstark Druck und so erkämpften wir mit einem letzten Kraftakt den zweiten Heimsieg.

Wir ham hald die Drigggos mitn Pfeiffa drauf!

Es spielten: Löser B., Lochner C., Hennig T., Krüger F., Ißermann S., Kirschnick J., Meißner A., Rußwurm A., Alui B. (1. Spiel), Trainer Hennig J. und Co-Trainer Gerold A.
Geschrieben von
Jan Kirschnick

09.12.2013Späte Revanche, Neuzugang und Verletzungspech

TSV Eibelstadt - VfL Nürnberg3:0(25:16, 25:19, 25:21)
Am Samstag hieß es für unsere Jungs von Herren 2 die vergleichsweise weite Auswärtsfahrt nach Nürnberg anzutreten. Und das auch noch zur ungewohnten Anpfiffzeit von 14 Uhr. Dies stellte sich jedoch nicht als Problem für die bis in die Haarspitzen motivierte Truppe um Coach Hennig heraus, ging es doch darum die äußerst schmerzliche Niederlage in der Relegation gegen den VfL aus Nürnberg an selber Stelle vor gut einem halben Jahr wieder gut zu machen.

Durch die kurzfristige und zügige Verpflichtung von André Feuerherd konnten wir die bis dato dünn besetzte Mitte merklich verbessern. Der erst 2 Wochen zuvor ins Training integrierte André war aufgrund des Fehlens von Markus Herz auch sofort als Mittelangreifer gesetzt und wusste trotz der wenigen Erfahrung auf dieser Position zu überzeugen. Ein großes Lob daher an dieser Stelle, wie schnell er sich sportlich und auch emotional ins Team einarbeiten konnte. Personell mussten wir zudem an diesem Tag ansonsten nur noch auf Andreas Gehrold verzichten.

Die im Vergleich zum eingangs erwähnten Relegationsmatch personell veränderte Mannschaft aus Nürnberg, die sich in der Tabelle lediglich einen Platz vor uns befand, konnten wir spielerisch nur schwer einschätzen. Aus diesem Grund lautete die erste Marschroute unser eigenes Spiel solide durchzubringen. Völlig überraschend gelang uns dies im ersten Satz auch eindrucksvoll. Eine stabile Annahme, geführt vom starken Libero Andi Rußwurm, sowie ein flexibles Angriffsspiel führte zu einem kaum gefährdeten 25:16-Erfolg im ersten Durchgang.

Der zweite Satz sollte uns jedoch gleich vor mehreren Problemen stellen. Einen schlechten Start ließ Coach Hennig beim Stande von 3:9 dazu veranlassen einen taktischen Wechsel durchzuführen. Die frischen Kräfte Philipp Hennig und "Bizi" Löser verstanden es dem Spiel neue Impulse zu verleihen und den Rückstand zu verkürzen. Dann beim Monsterblock zum 8:11 jedoch der Schock. Während der Landung nach einem alles überragenden Block knickte Philipp unglücklich beim Kontakt mit Gegenspieler oder Mitspieler (Anm. der Redaktion: Dem Autor liegen zwei nicht bestätigte Stellungnahmen vor) um. Sofort wurden ärztliche Sofortmaßnahmen eingeleitet und das lädierte Sprunggelenk gekühlt. Die ganze Mannschaft wünscht an dieser Stelle eine gute Besserung und baldige Genesung. An einem Rückwechsel und somit Auswechseln des Verletzten führte zu diesem frühen Zeitpunkt jedoch kein Weg vorbei. Die Mannschaft verstand es jedoch den Schwung, den die Neuen zuvor eingebracht hatten, mitzunehmen und den Satz zu unseren Gunsten und für unseren verletzten Teamkameraden zu drehen.

Mit viel Selbstvertrauen aufgrund des 2:0-Vorsprungs gingen wir also in den dritten und hoffentlich letzten Satz. Dieser erwies sich jedoch als äußerst eng und umkämpft. Eine geschlossene Mannschaftsleistung konnten wir jedoch beim Stande von 19:19 dazu nutzen, um uns entscheidend abzusetzen und trotz zweier mehr genommenen Auszeiten als der Gegner den Satz mit 25:21 zu gewinnen. Vor allem "Lochi" Lochner und Fabi Krüger verstanden es das Angriffsruder an sich zu reißen und das Spiel für uns positiv zu entscheiden.

Schon in einer Woche am 14.12. heißt es am letzten Spieltag des Jahres den positiven Trend zu Hause gegen Weißenburg und Faulbach fortzusetzen.

Es spielten: Feuerherd A., Löser B., Lochner C., Hennig T., Krüger F., Hennig P., Ißermann S., Kirschnick J., Meißner A., Rußwurm A. und Trainer Hennig J.
Geschrieben von
Arne Meißner

25.11.2013Pflichtsieg

TSV Eibelstadt - TG Veitshöchheim3:2(25:17, 29:31, 26:24, 10:25, 15:8)
TSV Eibelstadt - TV Erlangen0:3(19:25, 14:25, 17:25)
Am 23.11.2013 stand mal wieder ein Heimspieltag für die 2. Mannschaft des TSV Eibelstadts an, bei dem im vorraus bereits klar war, dass es mindestens ein sehr wichtiges Spiel geben wird.
Zum ersten Mal in dieser Saison ging es gegen den Mitaufsteiger TG Veitshöchheim, der aktuell den letzten Platz in der Tabelle gemietet hat. Wie in den Jahren davor waren aber alle Spiele gegen "die Veitser" knapp und hart umkämpft. So sollte auch dieses Spiel wieder einen ähnlichen Verlauf haben ...

Der 1. Satz war einfach, schon fast zu einfach. Denn Veitshöchheim hatte nicht nur Problem beim Spielaufbau, sondern auch Schwierigkeiten die richtige Aufstellung zu finden. Dies wurde vom TSV Eibelstadt sofort ausgenutzt und man konnte den Satz mit 25:17 für sich entscheiden.
Nachdem Veitshöchheim jetzt im 2. Satz die richtige Aufstellung hatte, entwickelte sich ein deutlich spannenderes Spiel. Die beiden Teams agierten auf Augenhöhe. Viele Eigenfehler, besonders in der Annahme, schlichen sich in das Eibelstädter Spiel. Jedoch wechselte der Aufschlag Punkt für Punkt hin und her. 20:20, 22:22, 24:24. Letztendlich ging der Satz unglücklicherweise an die TG Veitshöchheim mit 31:29.
Verärgert durch den unnötigen Satzverlust spielten die Eibelstädter nun noch motivierter im Kellerduell. Viele gute Abwehraktionen, lange Ballwechsel und präzise Lobs krönten den 3. Satz. Was ihn jedoch wieder spannend machte, war die Eibelstädter Annahme. Immer wieder Annahmeschwächen, die die TGV geschickt ausnutzte. So ging auch dieser Satz wieder in die Verlängerung, jedoch machten jetzt die Eibelstädter "kurzen Prozess" und holten sich den Satz mit 26:24.
Beflügelt von der 2:1 Satzführung standen den 3 Punkten nichts mehr im Weg. Hoffte man zumindest. Mit der Angst im Gesicht stehend, begann man den 4. Satz. Weiterhin haufenweise Annahmefehler und verschenkte Angaben ins Netz, Aus, Antenne etc... So konnte und sollte man diesen Satz auch nicht gewinnen. Auch die letzte Auszeit bei 8:17 half in diesem Satz nichts mehr, denn Veitshöchheim spielte sich in einen Rausch und die Eibelstädter wurden immer kleiner. Letztendlich mussten man den Satz mit einem deutlichen Vorsprung (10:25) an die Veitser abgeben und somit war mal wieder der Tie-Break gegen Veitshöchheim angesagt.
Reset - 0:0 - Alles nochmal von vorne anfangen - den letzten Satz abhaken und vergessen! So spielte man auch im letzten und entscheidenden Satz. Motiviert bis in die Fingerspitzen und mit Spaß am Spiel konnte sich der TSV einen Punkt nach dem anderen verdienen. Spätestens beim Seitenwechsel (8:5) war allen klar, wer dieses Spiel gewinnen soll. Darauf legten die Eibelstädter noch einen drauf und starteten eine Serie bis zum 11:5. Dann nahm Veitshöchheim noch eine Auszeit, die aber den Eibelstädter Spielfluss nicht unterbrechen konnte. Also gewann der TSV Eibelstadt den Tie-Break entspannt mit 15:8 und konnte sich somit 2 wichtige Punkte erkämpfen.

Nachdem nun der Pflichtsieg nach Hause geholt wurde und 2 wichtige Punkte auf das eigene Konto verbucht wurden, begann das Spiel gegen den Bayernliga-absteiger TV Erlangen. Der TSV Eibelstadt erwartete nicht viel, da man nicht nur körperlich, sondern auch technisch, dieser Mannschaft unterlegen war.
Man versuchte anfangs den Konkurrenten noch etwas zu ärgern und freute sich über jeden gewonnenen Punkt, jedoch lies sich der TV Erlangen davon nicht wirklich beeindrucken. Leider konnte in diesem Spiel die Eibelstädter Annahme nicht den starken, druckvollen Aufschlägen der Gäste stand halten, wodurch wieder extrem viele Eigenfehler entstanden. Im 1. Satz (19:25) konnte man noch halbwegs mithalten, jedoch war in Satz 2 und 3 beim TSV eindeutig die Luft raus und man musste sich gegen die starke Konkurrenz aus Erlangen mit einem deutlichen 3:0 geschlagen geben.
Das wichtigste an diesem Spieltag war aber der Sieg gegen den TG Veitshöchheim und es ist ja klar, dass es nach einem wichtigen 5-Satz-Krimi an Konzentration und Kraft mangelt. Durch den Punkterfolg im 1. Spiel konnte man die Niederlage jedoch relativ locker hinnehmen und man freut sich auf das spielfreie Wochenende, um dann am 7.12.2013 beim VFL Nürnberg das nächste Spiel bestreiten zu dürfen.

Es spielten: Löser, Lochner, T. Hennig, P. Hennig, Krüger, Herz, Ißermann, Kirschnick, Gehrold, Aliu, Meißner und Coach J. Hennig
Geschrieben von
Tobias Hennig

21.11.2013Stromausfall

TSV Eibelstadt - TV Faulbach0:3
Am Samstag den 09.11. war die 2. Mannschaft des TSV Eibelstadt zu Gast beim Tabellen 2. TV Faulbach. Motiviert von dem konzentrierten Spieltag die Woche davor gegen Volkach, wollte man auch hier wieder eine gute Leistung zeigen.

Der 1. Satz begann nicht wie geplant. Man startete wie so oft schon in dieser Saison mit einem 0:4 Rückstand und musste sich bis Mitte des Satzes wieder herankämpfen. Nachdem man den Rückstand aufgeholt hatte konnte man dank starken Aufschlägen von T. Hennig davon ziehen. So baute man die Führung immer weiter aus bis zum 24:20. Leider hat dies nicht gelangt um den Satz zu gewinnen und man verlor diesen Satz 24:26.

Der zweite Durchgang begann wieder wie der erste mit einem deutlichen Rückstand. Somit war Coach Hennig wieder zu einer frühen Auszeit gezwungen. Man konnte sich zwar wieder zurück ins Spiel kämpfen jedoch spielte man nicht mehr so befreit wie in Satz eins auf. Dadurch konnten die Faulbacher auch diesen Satz gewinnen und gingen mit 2:0 in Führung.

Der dritte Satz begann wie der erste und zweite mit einem Rückstand. Verantwortlich dafür waren wieder Fehler in der Annahme, ein daraus folgendes schlechtes Zuspiel und es konnte auch kein wirklicher Druck im Angriff aufgebaut werden. Als man sich dann wieder ran gekämpft hatte, viel der Strom in der Halle aus. Nachdem das Licht dann auch wieder funktionierte und man sich vorgenommen hatte nicht so zu starten wie die letzten drei Sätze ging es wieder weiter. Dies gelang erneut nicht und die Faulbacher setzten sich gegen Ende des Satzes deutlich ab. Als es schon fast zu spät war kam Markus Herz zum Aufschlag. Er sollte mit Hilfe seiner starken Aufschläge nochmal eine Serie starten. Was auch bis zum Spielstand von 23:24 anhielt. Jedoch konnten dann die Faulbacher erstmals ihr Side-Out durchbringen.

Jetzt heisst es an diesem Wochenende (23.11.13) im Spiel gegen Veitshöchheim Punkte zu holen.

Es spielten: T. Hennig, S. Issermann, C. Lochner (Außen), M. Herz, J. Kirschnick, F. Krüger (Mitte), B. Löser (Diagonal), P. Hennig, A. Meißner (Zuspiel), J. Hennig (C)
Geschrieben von
Philipp Hennig

27.10.2013Die rote Wand

TSV Eibelstadt - VfL Volkach1:3(23:25, 25:21, 23:25, 17:25)
Die Voraussetzungen für den Spieltag waren - mal wieder - sehr ungünstig. Uns fehlten nicht nur die Feldspieler Steffen Ißermann, Markus Herz, Arne Meißner sowie der immer noch verletzte Jan Kirschnick, sondern auch Coach Joachim fiel krankheitsbedingt aus.

In Volkach angekommen konnten wir auch direkt Bekanntschaft mit dem Fanblock des VfL Volkach machen, der sogenannten "Roten Wand". Eindrucksvoll zeigten die Fans, wie man die eigene Mannschaft im Kampf gegen Bayernliga-Absteiger Erlangen unterstützen kann. Volkach spielte mit solider Annahme/Abwehr sowie einem sehr schnellen variablen Angriff - Erlangen sah hier über weite Strecken kaum Land. Ungewöhnlich zwar, denn Schiedsrichter Lochner hat normalweise ein Händchen für 5-Satz Krimis, aber der "Volkach-Zug" schien mit zwischenzeitlich 2:0 nach Sätzen und 8:0 nach Punkten einem sicheren 3:0 Erfolg entgegenzufahren. Doch erstaunlicherweise wendete sich das Spiel: Erlangen konnte sich langsam stabilisieren und sich Punkt für Punkt zurück kämpfen und wurden am Ende sogar mit dem 3:2 Matcherfolg belohnt.

Wir hatten nun also gesehen, dass und wie es möglich ist. In der Kabine wurde kurz die Aufstellung festgelegt: Philipp im Zuspiel, Tobi auf Diagonal, Fabi und Bizi über die Mitte und Gerry mit Lochi sollten über Außen Druck machen. Unserem 7. Spieler, Andi Rußwurm, blieb wegen Schulterproblemen ohnehin nur die Liberoposition übrig.

In den ersten Satz starteten wir konzentriert: Der Block stand sauber, die Abwehr und Sicherung funktionierten und so spielten wir auf Augenhöhe. In der zweiten Satzhälfte konnten wir sogar ab und zu in Führung gehen und kamen schließlich bis zum 22:22 und 23:23. Hier gab es dann unglücklicherweise ein Abstimmungsproblem in der Annahme, die bis dahin sehr gut funktionierte - und wir mussten den Satz leider 23:25 abgeben.

Im zweiten Satz konnten wir aber dennoch an unsere Leistung anknüpfen und zwangen Volkach bereits beim 10:7 in die erste Auszeit. Wir ließen uns von der roten Wand nicht verunsichern, brachten unsererseits gute Stimmung aufs Feld und konnten uns bis zum 22:15 und 24:17 absetzen. Hier standen wir in einer Läufer 6 Position und dem Satzgewinn sehr nahe. Leider schien dieser letzte Punkt aber sehr schwer zu werden, brauchten wir doch eine Auszeit und ganze 5 Versuche, ehe wir mit 25:21 den ersten Satz auf der Habenseite verbuchen konnten.

Satz 3 lief ähnlich wie der erste, wir konnten sogar über längere Strecken in Führung bleiben. Wir zwangen Volkach zu Auszeiten bei 14:12 und 21:19, ehe Volkach anschließend zum 22:22 ausglich und den Satz mit 25:23 knapp gewann. Besonders ärgerlich, denn mit etwas Glück hätten wir jetzt mit 3:0 als Sieger aus der Halle gehen können. Die Realität war leider anders, also mussten wir weiter in Satz 4.

Hier wollten wir uns Ball für Ball zum ersten Punktgewinn kämpfen, doch Volkach hatte sich inzwischen auf uns eingestellt und konnte sich kontinuierlich absetzen. 9:6, 15:7, 17:8, bis zum 19:11, jetzt war einfach die Luft raus. Beim 24:12 startete aber Gerry nochmal eine Aufschlagserie, ehe der Satz mit 25:17 an die Volkacher ging.

Insgesamt können wir aber mit der heutigen Leistung zufrieden sein. Wir konnten Volkach trotz Notbesetzung über lange Strecken hinweg die Stirn bieten und spielten mit viel Willen und Disziplin. In der Rückrunde werden wir mal sehen ob nicht mit Spielern wie Markus Herz und Stefan Schnupp in eigener Halle hier ein paar Punkte zu holen sind.

Für den TSV Eibelstadt spielten: Philipp Hennig (Z), Tobias Hennig (D), Bernhard Löser (M), Fabian Krüger (M), Andreas Gehrold (A), Christian Lochner (A), Andreas Rußwurm (L), Jan Kirschnick (T)
Geschrieben von
Fabian Krüger

22.10.2013Da ist das Ding…

TSV Eibelstadt - TSV 1860 Weißenburg3:0(25:15, 25:22, 25:15)
Ebenso wie gegen Lengfeld lieferte die 2. Herrenmannschaft diesmal gegen Weißenburg eine geschlossene Mannschaftsleistung ab. Doch zur Freude aller wurde nicht an das desolate Auftreten der letzten Woche angeknüpft, sondern konzentriert und geduldig agiert und so die ersten Punkte in der Landesliga eingefahren.

Mit der Ansage „Ab jetzt wird alles besser…“ war die Richtung für diesen Spieltag eindeutig vorgegeben. So machten sich die Schützlinge von Joachim Hennig auf die Reise nach Weißenburg und konnten in der ersten Partie des Tages bereits beobachten, dass der Gastgeber zwar absolut schlagbar ist, aber doch auf keinen Fall unterschätzt werden darf.

Mit einigen Positionswechseln zur vorangegangenen Woche ging es in den ersten Satz, der von Anfang an recht sicher beherrscht wurde. Aus einer fast immer gut sortierten Annahme konnten alle Angreifer eingesetzt werden. Diese setzten die Devise „80 Prozent“ gut um und konnten so gegen eine recht schwache Feldabwehr konstant punkten. Die schwache Annahme des Gegners und das sich ergebende durchsichtige Angriffsspiel bescherten noch einige Blockpunkte, sodass der erste Satz verdient und deutlich gewonnen wurde.

Vielleicht erwartete man jetzt einen Durchmarsch, jedenfalls verschlief die Mannschaft den Beginn des zweiten Satzes komplett. Bereits beim Stande von 4:8 musste die erste Auszeit her, doch es stellte sich keine Besserung ein. Die Annahme wackelte und die Angriffe wurden nun mit mehr Kraft aber weniger Hirn Richtung Gegner bewegt. Erst durch eine lautstarke Ansage des Trainers zur zweiten Auszeit (7:14) wurde die Mannschaft wieder geweckt. Mit der Einwechslung von Tobi stabilisierte sich die Annahme, sodass die Aufholjagd gestartet werden konnte. Die Eigenfehler wurden reduziert und stetig am Vorsprung der Gastgeber geknabbert. In der heißen Phase des zweiten Satzes (19:22) trat „der Heez“ zum Aufschlag und sollte diesen bis zum Satzende nicht mehr abgeben. Mit druckvollen Angaben, guter Blockarbeit, einer wachen Abwehr und der lautstarken Unterstützung der Bank wurde die Aufholjagd mit dem Gewinn des zweiten Satzes gekrönt.

Der dritte Satz gestaltete sich wieder bedeutend einseitiger. Die Schwerpunkte der letzten Trainingseinheit – stabile Annahme, gute Ballverteilung und Minimierung der Eigenfehler im Angriff – wurden konsequent umgesetzt. Abstauberpunkte am Netz, direkte Blockpunkte und einige gute Abwehraktionen wurden vervollständigt von mehreren kleinen Aufschlagserien, womit der erste Sieg bald in trockene Tücher gebracht war.

Eine geschlossen gute Mannschaftsleistung bildete die Grundlage zum ersten Saisonsieg und kurzzeitige Unsicherheiten konnten rechtzeitig abgestellt werden. Heute zeigten sich die 2. Herren als Einheit. Besonderer Dank gilt hier den Edeljokern Arne und Tobi und unserem Coach Joachim.

Es spielten: Philipp Hennig (Z), Arne Meißner (Z), Andreas Gehrold (L), Andreas Rußwurm (A), Christian Lochner (A), Fabian Krüger (D), Tobias Hennig (A), Bernhard Löser (M), Markus Herz (M)
Trainer: J. Hennig
Geschrieben von
Andreas Gehrold

15.10.2013Ab jetzt wird alles besser...

TSV Eibelstadt - TSV Lengfeld0:3(22:25, 16:25, 18:25)
...schlechter geht es kaum noch. Wie schon am ersten Spieltag musste weiterhin auf die Mittelblocker Jan Kirschnik, Stefan Schnupp und Markus Herz und zusätzlich auch noch auf Philipp Hennig (krank) und Bernhard Löser (Job) verzichtet werden. Kurzfristig erklärte sich Stefan Sebold bereit auszuhelfen und Bekim Aliu stellte sich ebenfalls zur Verfügung.

Zu Beginn des ersten Satzes konnte man das Spiel noch ausgeglichen gestalten. Beim Spielstand von 10:11 wurde die Annahme so ungenau, dass Arne Meißner nur noch Notpässe spielen konnte. Die folgenden Angriffe wurden entweder leichte Beute des Lengfelder Blocks oder verschlagen. Somit konnte sich Lengfeld mit 16:12 leicht absetzen. Eine Auszeit und die Einwechslung von Steffen Ißermann für Tobias Hennig auf der Position IV brachte kurzfristig Besserung und zwang Lengfeld bei 18:15 für Lengfeld zu einer Auszeit. Lengfeld konnte aber den 3-Punkte Vorsprung halten und den Satz mit 25:22 gewinnen.

Auch in Satz 2 verlief der Anfang noch ausgeglichen (4:3, 6:6). Nun zeigte sich eine ungewohnte Annahmeschwäche, die für alle unerklärlich war, zudem die Angaben nicht zu den gefährlichsten gezählt werden durften. So war kein variables Angriffsspiel möglich und Meißner konnte nur noch hoch auf die Außenpositionen spielen, wo der Lengfelder Block schon wartete. Bekim Aliu kam bei 10:17 als Zuspieler zu seinem ersten Einsatz. Die Annahmefehler wurden aber immer mehr, so dass es auch für ihn unmöglich war die Angreifer sinnvoll einzusetzen. Der Satz ging klar mit 25:16 an Lengfeld.

In Satz 3 das gleiche Bild – viele leichte Fehler, schlechte Annahmen, die Bekim zu Notpässen zwang und die Angriffe, sofern sie überhaupt ins gegnerische Feld gingen, wurden eine leichte Beute der Lengfelder Abwehr und prompt in erfolgreiche Gegenangriffe umgewandelt. Der 25:18 Satzerfolg und 3:0 Sieg von Lengfeld war somit hoch verdient ohne überragend aufspielen zu müssen.

Diese Niederlage war sicher schmerzhaft, aber kein Grund zu verzagen. Nächsten Samstag haben wir gegen Weißenburg wieder die Chance auf die ersten Punkte und auf ein besseres Spiel.

Es spielten:
Bekim Aliu (Z), Arne Meißner (Z), Steffen Ißermann (A), Andreas Gerold (L), Andreas Rußwurm (M), Christian Lochner (A), Fabian Krüger (D), Tobias Hennig (A), Stefan Sebold (M)
Trainer: J. Hennig
Trainerassistent: Jan Kirschnick
Geschrieben von
Tobias Hennig

07.10.2013In der Liga angekommen und doch das Ziel verpasst

TSV Eibelstadt - TSV Zirndorf II1:3(18:25, 25:15, 18:25, 17:25)
TSV Eibelstadt - TSV Lengfeld1:3(19:25, 21:25, 25:22, 23:25)
Da war er nun endlich, der erste Spieltag der neuen Saison für die Herren II in der Landesliga Nordwest. Nach geglücktem und glücklichem Aufstieg hat sich im Vergleich zur Vorsaison personell einiges getan. So muss die Bayernligareserve auf die letztjährigen Leistungsträger Markus Pfeiffer, Benedikt Heckmann und Torsten Daubitz verzichten, die ab sofort in höheren Spielklassen ihr Glück versuchen. Weiterhin geht Federico Koch in dieser Spielzeit für den Ligakonkurrenten VfL Volkach an den Start. Beruflich bedingt fehlt bis auf Weiteres Markus Herz, während Hanjo Engert aufgrund eines Auslandsaufenthaltes nicht zur Verfügung steht. Routinier Stefan Sebold ist vorerst in unserer dritten Mannschaft gemeldet, um die Jugend von seiner großen Erfahrung profitieren zu lassen. Indessen gibt es auch Neuzugänge bzw. Rückkehrer zu vermelden. Der letztjährige Bayernligalibero Tobias Hennig verstärkt in dieser Saison die Landesligamannschaft, um gemeinsam mit Bruder Philipp auf Punktejagd zu gehen. Praktischerweise erklärte sich Vater Joachim Hennig bereit, künftig wieder den Trainerposten einzunehmen, den er bereits in der Spielzeit 2011/12 mit großem Einsatz ausgefüllt hatte. Aufgrund der vielen personellen Veränderungen, aber auch der Tatsache wegen, dass man dieses Jahr eine Liga höher spielen wird, kann das Motto nur lauten: "Mit Spaß zum Klassenerhalt".

TSV Eibelstadt II - TSV Zirndorf II
Noch am Freitag ereilte das Team um Trainer Hennig die Hiobsbotschaft, dass Rekonvaleszent Jan Kirschnick erneut von einer Verletzung heimgesucht wurde. Kirschnicks Absage verschärfte die prekäre personelle Situation auf der Mittelblockposition weiter. Um sich einige Optionen im Angriff zu erhalten, entschied man, das erste Spiel ohne Libero zu bestreiten. Um den starken Außen- und Diagonalangreifern der Gegner einen hohen Block entgegenzustellen, gab Bernhard Löser sein Saisondebüt auf der für ihn ungewohnten Position 4. Zirndorf lief mit einer Mischung aus erfahrenen, ehemals in der Regionalliga aktiven Spielern und jungen Talenten auf. Schnell konnten sie sich im ersten Durchgang absetzen, was in einem 0:6 Rückstand gipfeln sollte. Zwar kam man zur Satzmitte bis auf einen Zähler heran, doch die Eigenfehlerquote der Eibelstadter war einfach entschieden zu hoch, um entscheidend Druck auf die Mittelfranken ausüben zu können. Diese hatten sich ihrerseits auf das einer schwachen Annahme wegen leicht durchschaubare Spiel der Eibelstadter eingestellt. Ein stabiles Block-Abwehr-Spiel konnte die in der Regel über die Außen vorgetragenen Angriffe oftmals entschärfen, im Gegenangriff wurde nach Belieben gepunktet. Satz 1 ging entsprechend deutlich verloren. Ein ähnliches Bild ergab sich in Durchgang 2: Verkrampfte Eibelstadter lagen schnell gegen gut organisierte Zirndorfer in Rückstand. Dieser konnte diesmal jedoch egalisiert und in eine Führung umgemünzt werden. Weniger Eigenfehler, einige gelungene Aktionen in Block und Abwehr, sowie allen voran eine fantastische Aufschlagserie von Tobias Hennig sorgten für eine komfortable Führung und ein letztlich deutliches 25:15. Viele in der Halle hatten zu diesem Zeitpunkt auf die Wende gehofft - sie alle wurden enttäuscht. Während sich Zirndorf schnell von seinem Einbruch erholte, verfielen die Eibelstadter erneut in alte Muster. Abstimmungsprobleme in der Annahme und viele Fehler ließen Zirndorf in den Sätzen 3 und 4 schnell und hoch davonziehen. Entsprechend musste man schließlich die verdiente und deutliche Niederlage in vier Sätzen hinnehmen.

TSV Eibelstadt II - TSV Lengfeld
Im Vorfeld des Würzburg-Derbys zog man seine Lehren aus dem vergangenem Spiel und stellte auf einigen Positionen um. Andreas Gehrold übernahm den wichtigen Part des Liberos, um Stabilität in die wacklige Annahme zu bringen. Löser rückte zu Rußwurm auf die Mitte, Ißermann begann auf Außen, während Meißner im Zuspiel Regie führte. Diese Maßnahmen schienen anfangs zu fruchten. Gerade Gehrold fiel durch spektakuläre Aktionen in der Abwehr Mal um Mal auf, was sich letztlich auch im Spielstand niederschlug. Gleichwohl kamen die Lengfelder schnell besser ins Spiel und setzten mit einem hohen Block und starken Angriffen ihrerseits Ausrufezeichen. Dies bremste merklich den Eibelstadter Elan - der Ausgleich, die Lengfelder Führung und ein deutlicher Satzverlust waren die Folge. Die Dominanz der Würzburger Vorstädter setzte sich in Durchgang 2 nahtlos fort, was auch ein Wechsel von Fabian Krüger auf die Diagonalposition zunächst nicht ändern konnte. Die Hennig-Truppe fand kaum ins Spiel, wirkte bisweilen ratlos oder verfing sich in Tiraden mit dem an sich solide pfeifenden Zirndorfer Schiedsgericht. Lediglich zum Ende des Durchgangs konnte ein wenig Ergebniskosmetik betrieben werden, was die erneute Niederlage freilich nicht abwenden konnte. Es folgte eine kurze Phase der Besinnung - eine 0:3 Heimniederlage gegen Lengfeld? Das ging nicht! Deutlich entschlossener startete man in Satz 3. Über den Kampf fand man zurück ins Spiel, gewann plötzlich auch die längeren Ballwechsel, spielte konstant und ohne größeren Durchhänger. Der Lohn: 25:22 und die Aussicht auf den ersten Punktgewinn. Leider konnte Eibelstadt das Niveau nicht halten. Lengfeld hingegen wurde erneut stärker. Am Ende des Satzes zeigte die Anzeigetafel zwar ein knappes 23:25, was letztlich dennoch eine erneut verdiente Niederlage bedeutete.

Spekulationen, ob ein nach der neuen Regel möglicher Punkt in Griffweite gewesen wäre führen zu nichts - die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Andererseits startet Eibelstadt II als Aufsteiger, man hat gegen die Arrivierten der Liga also prinzipiell nichts zu verlieren. Vielleicht gelingt bereits am kommenden Samstag, erneut gegen Lengfeld, die Revanche. Jedenfalls ist man jetzt in der Landesliga angekommen...

Für Eibelstadt II spielten:
Hennig P., Hennig T., Krüger, Lochner, Löser, Rußwurm, Gehrold, Ißermann, Meißner
Trainer: Joachim Hennig
Trainerassistent: Jan Kirschnick
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15.05.2013MIR SIN DER AUFSTEIGER AM GRÜNEN TISCH ...

Unverhofft kommt oft. The trend is your friend. Nie aufgeben - immer nach vorne blicken. Gestern standen wir an einem Abgrund .. heute sind wir einen großen Schritt weiter. Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die kann man nicht erklären. Auch nicht den Aufstieg der Herren 2 in die Landesliga.
Nach der (be) rauschenden Nichtaufstiegsfeier nach dem verpatzten Relegationsspieltag begann schon die Planung für die Bezirksliga. Dank dem Rückzug von TuSpo Nürnberg und Coburg/Grub wurde aber nachträglich noch ein Platz in der Landesliga frei. Als 2. der Bezirksliga durfte der TSV Eibelstadt daher nachrücken. Die Entscheidungen am grünen Tisch waren in dieser Saison 2012/13 in der Tat die Besten für uns. Jetzt muss natürlich noch eine Aufstiegsfeier her - Yippiiee
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Stefan Sebold

25.04.2013Heute ist immer ein schlechter Tag.

TSV Eibelstadt - Vfl Nürnberg0:3(18:25, 20:25, 10:25)
TSV Eibelstadt - TSV Lengfeld2:3(13:25, 25:23, 21:25, 25:20, 14:16)
Sekt oder Selters, Tulpen oder Gladiolen - die Bayernligareserve hatte in den vergangenen Wochen zweimal die Möglichkeit, eine zweifellos sehr gute Saison zu einer herausragenden werden zu lassen. Leider konnte sich die Mannschaft weder mit der Meisterschaft noch mit dem Aufstieg in die Landesliga über den Umweg Relegation belohnen. Doch der Reihe nach.

Dank einer sehr durchwachsenen Leistung am letzten regulären Spieltag der Bezirksliga 2012/13, die in einer vermeidbaren 2:3-Niederlage gegen Schlusslicht TuS Aschaffenburg-Damm gipfelte, war die Meisterschaft verspielt. Während sich Verfolger TG Veitshöchheim schadlos hielt, vorbeiziehen und den Titel feiern konnte, verlängerte sich für die Eibelstadter die Saison um vier Wochen. Man hatte sich in den Mühlen der Relegation zu beweisen.

Die Konstellation versprach spannende und brisante Spiele. Mit dem VfL Nürnberg stand der Vizemeister der Bezirksliga Mittelfranken auf dem Tableau, der mit einer jungen Mannschaft an die großen Erfolge des Nürnberger HERRENvolleyballs vergangener Tage anknüpfen möchte. Landesligavertreter TSV Lengfeld garantierte indessen die Emotionalität eines \\"Würzburg-Umland-Derbys\\" in der Fremde der Norisstadt. Die Voraussetzungen waren gut, der Kader erneut über die Grenzen des mach- bzw. eintragbaren gefüllt, wie auch der Mannschaftsbus mit dem eigens gebrauten Relegationsbier einer hiesigen Brauerei.

Leider wurde schnell klar, dass dieser Spieltag unter keinem guten Stern(la) stand. Insgesamt schienen die Eibelstadter neben sich zu stehen, wirkten gehemmt und konnten gegen die starken Nürnberger zu keinem Zeitpunkt Normalform erreichen. Gerade die Annahme erwies sich an diesem Tag als großes Manko. So wurde ein variables und präzises Zuspiel nahezu unmöglich gemacht. Dies war gegen einen hungrigen, motivierten und gut eingestellten Gegner wie dem VfL schlichtweg zu wenig, der auch in dieser Höhe verdient die Partie für sich entschied. Mit der schweren Hypothek eines 0:3 im Gepäck, startete man ins Derby gegen Lengfeld. Zunächst spielten die Eibelstadter unverändert - schlecht - weiter. Entsprechend deutlich wurde der erste Durchgang abgegeben. Einige personelle Umstellungen sollten jedoch die Wende bringen: Ißermann unterstützte den gut aufgelegten Schäfer über Außen, brachte Stabilität ins Spiel und zugleich Biss in die Mannschaft. Meißner zog fortan gewohnt engagiert die Fäden im Zuspiel und Löser konnte über die Diagonale mitunter spektakulär punkten. Es entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel zweier Gegner auf Augenhöhe. Nichts für Ästheten, dafür spannend allemal. Denkbar knapp musste man sich im fünften Satz geschlagen geben. An sich eine schmerzhafte Derby-Niederlage. An diesem Tag ein Achtungserfolg. Spätestens zu diesem Zeitpunkt konnte man also für die Bezirksliga 2013/14 planen. Im dritten Spiel des Tages schlugen die Nürnberger schließlich auch Lengfeld mit 3:1 und steigen völlig verdient in die Landesliga auf.

Was bleibt also nach dieser Saison der Hochs und Tiefs, des spielerischen Glanzes und der Grünen Tische? Rein sportlich gesehen bleibt die Eibelstadter Krankheit der Inkonstanz zu diagnostizieren, die verantwortlich dafür war, dass das Sahnehäubchen leider ausbleiben musste. Auf mannschaftlicher bzw. zwischenmenschlicher Ebene trat man dagegen meisterlich auf. Der große Kader erforderte Spiel für Spiel das Zurückstecken Einzelner, die teilweise nicht einmal Platz auf der Ersatzbank fanden. Dies wurde stets mit großem Teamgeist hingenommen. Chapeau! Und auf die großartige Stimmung in und abseits der Volleyballhallen muss nicht nochmals hingewiesen werden. Wohl aber auf die treuen Fans, Begleiter, Schlachtenbummler, Angehörigen, die den Weg auch in die entlegensten Sportstätten fanden, um die Eibelstadter Reservisten zum Sieg zu brüllen, trommeln, trompeten...Ergo: Schöne Saison 2012/13, 2013/14 dann bitte mit Sahne...
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17.02.2013Mir ham die Halle mit der super Stimmung drin

TSV Eibelstadt - TV Trennfurt II3:1(18:25, 25:23, 25:22, 25:21)
TSV Eibelstadt - TG Veitshöchheim3:1(25:15, 14:25, 25:19, 25:23)
Endlich wieder Heimspieltag. Das heißt auch endlich wieder Kindergeburtstag. So oder so ähnlich fühlten wir uns als wir uns mal wieder zahlreich in der MainPark-Arena zusammenfanden. Das lag allerdings nicht an der frühpubertären Atmosphäre untereinander, sondern an der parallelen Gegenveranstaltung in der Halle.

Jedem von uns war die hohe Motivation anzumerken weiter Boden in der Tabelle gut zu machen. Vor allem gegen Veitshöchheim wollten wir uns für die unnötige Hinspielniederlage revanchieren. Personell mussten wir krankheitsbedingt auf Fabian und Benne verzichten. Stefan stand uns urlaubsbedingt nicht zur Verfügung. Und dennoch konnten wir wie sooft in dieser Saison aus den Vollen schöpfen, mussten sogar auf einen Spieler pro Partie wegen maximaler Anzahl verzichten. Da wir an diesem Tage sage und schreibe 4 Zuspieler an Bord hatten, traf es in der ersten Begegnung Nachwuchsspieler Flo und im zweiten Match Arne.

So war es nicht verwunderlich, dass unser erster Gegner an diesem Tag, die alten Hasen aus Trennfurt gerne den einen oder anderen Spieler von uns zu sich transferieren wollten. Bei der Charakterisierung „alte Hasen“ kommen wir direkt zu unserer Einstellung zu diesem Spiel. Coach Pfeiffer machte unseren verschworenen Haufen eindringlich darauf aufmerksam die abgewichsten Profis nicht zu unterschätzen...
Doch es kam wie es kommen musste. Wir kamen im ersten Satz überhaupt nicht ins Spiel. Viele Fehlaufschläge, schlechte Blockarbeit und unkonstante Abwehr brachten uns einen relativ deutlichen Satzverlust. Markus musste taktisch reagieren und tauschte Zuspieler und Diagonalangreifer. Doch der Sand wollte nicht aus dem Getriebe, gipfelte sogar in einem 0:7-Rückstand. Doch dann wachte die Mannschaft endlich auf. Block- und Angriffsarbeit gestalteten sich zunehmend erfolgreicher. So konnten wir in einem engen Satz auf 1:1 verkürzen. Mit diesem Schwung gingen wir in die nächsten Sätze und konnten in einer kämpferisch geprägten Partie die anschließenden zwei Sätze zwar nicht deutlich, aber sehr verdient gewinnen. Großes Lob an die couragierte Abwehrleistung des Gegners, an der wir uns durchaus eine Scheibe für den nächsten Gegner abschneiden wollten.

Gegen Veitshöchheim wollten wir unbedingt gewinnen. Das war der Mannschaft auch anzumerken, gewann sie den ersten Satz durch eine gute Aufschlagserie von Heez doch relativ deutlich. Im zweiten Satz war es dann genau umgekehrt. Ein richtiger Einbruch von unserer Seite war die Folge. Viele kleine Fehler führten zum fast schon obligatorischen Satzverlust. Doch was uns an diesem Tag auszeichnete, machte uns auch jetzt stark. Nach harten Rückschlagen kamen wir gut in die Spiele zurück. So auch jetzt. In einem mittlerweile wirklich hochklassigem Bezirksligaspiel, in dem sich beide Mannschaften alles abverlangten, konnten wir wieder in Führung gehen. Der letzte Satz entwickelte sich zu einem engen Schlagabtausch mit häufig wechselnden Aufschlägen. Der Wille führte uns dann aber doch zum verdienten zweiten Sieg an diesem Tag. In diesem Spiel hatten wir viele gute Aktionen in der Abwehr und im Block. Aber auch unsere Angreifer um Torsten und den emotionalen Leader Lochi konnten durch geschickte und variable Angriffe überzeugen.

Zuletzt muss noch konstatiert werden, dass an diesem Tag eine prächtige Stimmung in der Arena herrschte. Das lag zum einen an den vielen tollen Fans. Zum anderen lag es an der geschlossenen Teamleistung. Alle Spieler, ob auf oder neben dem Feld, ob viel oder wenig bis gar nicht gespielt, sorgten für eine klasse Atmosphäre und machten richtig viel Lärm. Somit pushten diese zwei Faktoren das Team zu einer tollen und wichtigen Saisonleistung.

Mit dabei: Markus Pfeiffer (Coach, Zuspiel), Phips, Arne, Flo (Zuspiel), Lochi, Steffen, Hanjo (Außen), Torsten, Heez, Jan (Mitte), Bizi, Fede (Diagonal), Andi (Libero)
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Arne Meißner

03.02.2013Mir ham des Auto mit dem Abschleppseil

TSV Eibelstadt - TV Mömlingen II1:3
TSV Eibelstadt - TV Aschaffenburg3:1
Da war er wieder, der Spieltag zu Beginn der Rückrunde, der uns in den letzten Jahren die Saison vermasselt hatte. Lochi fehlte, weil er bei Herren 1 aushelfen musste, Benne musste krankheitsbedingt kurzfristig absagen. Andis BMW machte im Spessart die Grätsche und musste in die Werkstatt geschleppt werden. Hilfe kam spontan von Joachim, der die Liegengebliebenen samt Hund nach Mömlingen fuhr. Bizi, Gerry und Steffen kamen erst zum Anpfiff der Partie gegen Mömlingen in die Halle. Halle ? Nein, schon wieder eine Doppelgarage, in der ein Netz gespannt war. ... So ziemlich alles war bis hierher schief gelaufen. Außer dass Karsten Augustiner wenigstens in unserem Auto dabei war.

Zu allem Übel hatte Coach Markus auch noch das Aufstellungskärtchen verkehrt herum gehalten, so dass wir mit Läufer 4 starteten, Markus und Kusseng Hanjo dabei auf Annahme Außen. Noch Fragen? Nun ja, den ersten Satz gewannen wir recht deutlich gegen überraschte Mömlinger. Schlechter verliefen allerdings die Sätzte 2 bis 4. Phasenweise waren wir die deutlich überlegene Mannschaft, phasenweise machten wir aber auch alle Punkte der Partie, auch die des Gegners. Eine so hohe Fehlerquote v.a. im Angriff hatten wir in dieser Saison noch nicht gezeigt. Die theoretische Chance auf einen Gewinn des 3. und 4. Satzes machte dann auch noch das Schiedsgericht zunichte, dass nach einem Aufstellungsfehler Mömlingens nicht in der Lage war, die Punkte korrekt zuzückzurechnen und beim Matchball knappe aber dennoch deutliche Bälle, trotz anderer Meinung des Linienrichters, gegen uns entschied.

Gegen den Rußland Express aus Aschaffenburg ging es dann ebenfalls quälend vorwärts. Es fehlten bei uns die zwingenden Angriffsaktionen, die den schnellen Punkt brachten. Wir mussten ständig einen 2. oder 3. Anlauf nehmen und hatten dann häufig den Fehler auf unserer Seite. Allerdings war Aschaffenburg nicht stark genug, um davon zu ziehen. Unsere Abwehr um Libero Andi stand stabil. So gelang es uns immer besser, die Angriffe des Gegners im Block zu entschärfen und Punkt für Punkt den Sack zuzumachen.

Als wir erfuhren, dass der Tabellennachbar Hassfurt ebenfalls gepatzt hatte und beide Spiele abgeben musste, fanden wir uns am Ende des Tages auf Platz 2 der Tabelle wieder. Glück gehabt dieses Jahr.

Es spielten: Phips (Z), Markus, Kusseng, Steffen, Gerry (AA), Bizi, Fabi (D), Heez, Jan, Stefan (MB) Andi (L), Joachim, Sabine, Karsten Augustiner (Fans)
Geschrieben von
Stefan Sebold

30.01.2013Mir ham des Bänkle mit die Pfeiffer drauf

TSV Eibelstadt - SG Wombach/Lohr3:1(25:22, 25:19, 16:25, 25:17)
TSV Eibelstadt - TV Haßfurt3:0(25:15, 25:20, 25:18)
Interimscoach Pfeiffer hatte im Vorfeld der ersten Partie die Qual der Wahl - fanden sich doch 13 motivierte Sportler im Mainpark-Dome ein, wohingegen nur 12 auf dem Spielberichtsbogen eingetragen werden konnten. Letztlich traf es Routinier Bernhard Löser, der seine Kräfte zunächst für das zweite Spiel des Tages schonen konnte. Entsprechend ermöglichte es die Maximalbesetzung dem Coach, das Personalkarusell in Gang zu setzen und verschiedene taktische Variationen auszuprobieren. In den beiden ersten Durchgängen erwiesen sich harmlose, weil fehleranfällige Wombats als idealer Gegner für dieses Unterfangen. Demnach genügten einige gute Aktionen im Block von Kirschnick und Herz und eine solide Leistung über die Außenpositionen, um schnell mit 2:0 nach Sätzen davonzuziehen. Im folgenden Abschnitt sollte als allerdings (erneut) zu einem Leistungsabfall der Heimmannschaft kommen. Zwar wusste Hanjo Engert im Angriff zu gefallen und auch Zuspieler Arne Meißner beackerte nach Kräften das Spielfeld. Da Wombach allerdings besser ins Spiel gekommen war, konnten auch sie die deutliche Satzniederlage nicht verhindern. 4. Satz - die 4. Aufstellung: Nach einer Brandrede von Pfeiffer besannen sich die Eibelstädter, um den drohenden Tie-Break zu verhindern. In souveräner Manier entschied man den vierten Durchgang und damit das Spiel für sich.

Es folgte das Spitzenspiel gegen den TV Haßfurt. War man im Hinspiel in deren "Wohnzimmer" nach einem 0:3 noch ohne Chance, so hatte man sich in eigener Halle deutlich mehr vorgenommen. Im Vergleich zum ersten Match ging wiederum eine stark veränderte Formation ins Spiel. Bereits die ersten Aktionen zeigten die große Entschlossenheit der TSV-Akteure. Bis zur Mitte des ersten Satzes blieben die sichtlich beeindruckten Gäste zwar stets auf Tuchfühlung, eine 9-Punkte-Aufschlagserie von Herz sorgte jedoch für das deutliche 25:15. Zweiter Durchgang - dasselbe Bild: Die Heimmannschaft spielte - frenetisch unterstützt von Bank und Zuschauern - wie aus einem Guss, während bei den Gästen Nervosität und Fehlerquote anstiegen. Auch regelkundliche Unsicherheiten des Schiedsgerichts und das lange Warten auf Antworten brachten den Spielfluss nicht zum Erliegen. So punkteten Daubitz und Herz mitunter brachial, gekonnt in Szene gesetzt von Rückkehrer Philipp Hennig. Bestnoten verdiente sich auch die Annahme, aus der Libero Rußwurm noch herausstach. Ein erneut überzeugender Bene Heckmann brachte seine Angriffe aus nahezu allen Lagen unter. Auch die Diagonale war mit Koch bzw. Löser hervorragend besetzt. Letzterer war dank seiner Erfahrung und Intuition in der Lage, die Spielzüge des gegnerischen Zuspielers vorauszuahnen, um im Block entschlossen und spektakulär zuzupacken. Entsprechend waren die weiteren Durchgänge eine - überraschend - klare Angelegenheit für die Heimmannschaft gegen Haßfurter, die im Vergleich zum Hinspiel deutlich unter ihren Möglichkeiten blieben.

Der vergangene Spieltag bewies einmal mehr, welche Bedeutung eine "tiefe" Bank hat. Auf unterschiedlichste Spielsituationen kann flexibel reagiert werden. Hervorzuheben ist zudem die ausgezeichnete Stimmung, die während beider Partien von Auswechselspielern und Bank in der Halle verbreitet wurde. Durch die beiden Siege konnte sich die "Zweite" vorerst in der Spitzengruppe der Bezirksliga behaupten. Bereits am kommenden Samstag stehen die nächsten beiden richtungsweisenden und schweren Partien in Mömlingen auf dem Programm. Obgleich die einzuschlagende Richtung noch nicht feststeht, kann nun - ohne sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen - orakelt werden, dass der Klassenerhalt in trockenen Tüchern sein dürfte.

Es spielten: Fede Koch, Torsten Daubitz, Philipp Hennig, Christian Lochner, Jan Kirschnick, Bene Heckmann, Fabian Krüger, Andreas Rußwurm, Arne Meißner, Andreas Gehrold, Markus Herz, Bernhard Löser und Hanjo Engert. Trainer: Markus Pfeiffer. Physiotherapeut: Carsten Oechsner.
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09.12.2012Mir ham des Büssle von dem TSV

TSV Eibelstadt - TV Aschaffenburg3:0
TSV Eibelstadt - DJK Wombach/Lohr3:1
Wenn es "Dawai, dawai" im Schnellangriff heißt, ist Allen klar, wir sind wieder beim TV in Aschaffenburg. Endlich wieder eine Halle mit hoooher Decke und endlich mit Torsten Daubitz, der nach mehrfachem Anlauf endlich sein Startdebüt bei Herren II gab. Gegen die quirligen A"burger tat sich unser Block lange Zeit recht schwer, insbesondere die Nr. 1 schlug bei uns immer wieder Diagonal ein. Das besserte sich im Laufe der Partie, als Torsten etwas Höhe aus seinem Block nahm und nicht mehr am Ellenbogen angeschlagen wurde. Dank der hohen Halle kam unsere Annahme über die gesamte Partie hinweg recht stabil. Andi verrichtete dabei einen guten Liberojob. Auch wenn der TSV nie ganz groß aufspielte und trotz Überlegenheit immer wieder den Gegner herankommen ließ, reichte eine solide Leistung, um die Partie heimzuschaukeln. Das erste Spiel, das wir diese Saison nicht im Tiebreak gewannen.

Mit dieser Vorgabe ging es in Partie 2 gegen Wombats, die Aufsteiger aus BKL. Auch hier spielten wir im 1. Satz nur mit und versäumten es, einen deutlichen Vorsprung herauszuspielen. Zum Ende des Satzes häuften sich die Fehler im Aufbau, unter denen vor allem die Außenangreifer zu leiden hatten, die immer einen starken Block gegen sich hatten. Letztendlich ging Satz 1 knapp verloren ... ärgerlich. Dass wir es besser können zeigten wir im 2. und 3. Durchgang. Fehlerquote reduziert, Annahme und Abwehr bei ein, zwei Punkten im richtigen Augeblick zur Stelle und der Block dicht, schon lief es wieder. Spannend wurde es im 4. Satz. Die Führung wogte hin und her. Die Erfahrung und das Durchsetzungsvermögen auf Eibelstadter Seite brachte aber den Sieg gegen Wombats, die mit sich und dem Schiedsgericht haderten.

Unsere treuen Fans, 3/4 der Henning Family, Katrin, Jutta und Philip sowie Karsten Bayreuther bereuten es nicht, die zur Zeit erfolgreichste Eibelstadter Mannschaft lautstark unterstützt zu haben ... herzlichen Dank. Ebenso lautstark und nicht jugendfrei ging es dann im TSV Bus zurück, mit einem Zwischenstopp in Rohrbrunn zum Nachfüllen.

Es spielten: Arne, Markus (Z), Steffen, Hanjo, Bene, Lochi (AA), Fede, Fabi (D), Torsten, Jan, Stefan (MB), Andy (L) ... waren das schon alle?
Geschrieben von
Stefan Sebold

26.11.2012Lochi hat das Trikot mit der Mühle drauf ...

TSV Eibelstadt - TG Veitshöchheim2:3
TSV Eibelstadt - TV/DJK Hammelburg II3:2
Die Tiebreak-Könige haben wieder zugeschlagen. Gegen Veitsheim im 1. Satz noch knapp unterlegen -wir mussten uns wieder an die niedrige Halle gewöhnen, was nach dem letzten Spieltag in Haßfurt aber schon besser klappte- drehten wir im 2. Satz deutlich auf. Insbesondere machte sich der Libero, der am letzten Spieltag fehlte, positiv bemerkbar. Ganz eng gewannen wir den 3. Satz dank einer gelben Karte wegen Ball in Richtung Schiedsrichter schießen. Mit der Unterstützung unserer Damen und Herren I liefen Bene und Lochi zu Beginn des 4. Satzes richtig heiß. Moritz Giehl, der direkt vom BayL Spiel kommend auf Veitsheimer Seite eingewechselt wurde, musste darunter leiden. Der Ärmste muss heute noch Sternchen sehen, nachdem Bene ihn reihenweise abgeschossen hatte. Für Moritz spricht aber, dass er uns unbeeindruckt seine Aufschläge um die Ohren haute, so dass wir Satz 4 ganz knapp abgaben. Im Tiebreak wechselte die Führung ständig mit dem glücklicheren Ende beim Gastgeber. Alle Spieler und Fans sahen eine hochklassige BZL Partie, die der TSV im 4. Satz hätte für sich entscheiden können.

Für den grippegeschwächten Andi lief Lochi als Libero im Mühletrikot auf. Gegen die etwas schwächeren Hammelburger taten wir uns mal wieder ganz schwer. 2 leblose Sätze brachten kaum Stimmung auf dem Feld. Einzig der Hammelburger Trainer trieb seine Jungs pauslenlos an und zwar derart, dass sogar die Polizei vorsorglich zwei Beamte schickte. Mit einer Leistungssteigerung im 3. und 4. Satz riss der TSV das Ruder herum. Mit dem 4. erfolgreichen Tiebreak in dieser Saison beendeten wir die Partie und stehen vorläufig auf Platz 4 der Tabelle.

Es spielten: Arne, Markus (Z), Bene, Lochi, Steffen (AA), Jan, Heez, Stefan, Cousin Hanjo (MB), Fabi (D), Andi (L), Carsten Breznak (Physio)
Geschrieben von
Stefan Sebold

19.11.2012Mir ham die Trikots mit die Pfeiffer drauf

TSV Eibelstadt - TV Hassfurt0:3
TSV Eibelstadt - TuS Aschaffenburg-Damm3:2
Im Tiefkühlfach der Liga (Schuhkarton mit 17°C) musste sich der TSV im 1. Satz gegen den Tabellenführer in Hassfurt erst einmal sortieren. Flache Annahmen und schnelles flaches Zuspiel waren gefragt. Schwierig für die Eibelstadter, die ihre Main-Park-Arena gewöhnt sind. Schwierig auch für die Mittelblocker, die in der Annahme ran mussten, nachdem man sich gegen einen Libero entschieden hatte. Entsprechend schnell war der Satz dann auch vorbei. In Runde 2 und 3 war der TSV dann jeweils auf Augenhöhe dabei, ehe leichte Eigenfehler zum Satzende das bessere Ende für Hassfurt brachten. Sehr ärgerlich war, dass der Satzball im 3. Durchgang nicht verwandelt werden konnte. Allerdings hatten wir die schöneren Trikots vom Innenausbau Pfeiffer.

Besser lief es dann gegen Tabellschlusslicht Aschaffenburg-Damm. Fede rückte auf die Liberoposition und verhalf den Mittelblockern zu ihren wohlverdienten Pausen. Einen sehr guten Einstand verzeichnete Jugendtalent Flo auf der Zuspielposition. Ziemlich unbeschwert agierte er in den Sätzen 1-3 und zeigte sehenswerte Bälle, die seine Außen-, Mittel- und Diagonalangreifer reihenweise versenkten. In Satz 3 ging dann die Linie in Annahme und Spielaufbau verloren, im 4. Satz kamen dann wieder die Routiniers zum Einsatz, die sich aber erst einmal warmspielen mussten (17°C), um dann im Tiebreak deutlich alles klar zu machen.

Dann ging es unter die wohlverdiente kalte Dusche (17°C) und zum warmen Bier (17°C)
Herzlichen Dank an Dr. Dorsten Daubitz, der in Gedanken bei uns war, Edelfan Gerry und Carsten (Augustiner).

Es spielten: Markus, Flo (Z), Bene, Lochi (AA), Heez, Jan, Stefan (MB), Fabi, Bizi (D), Fede (L)
Geschrieben von
Stefan Sebold

21.10.2012Mir ham die Trikots mit die Ritter drauf

TSV Eibelstadt - TV Trennfurt3:2(25:20,13:25,27:25,23:25,15:11)
TSV Eibelstadt - TV Mömlingen3:2(23:25,26:24,25:15,20:25,15:7)
Einen Auftakt nach Maß legten die Herren II in der Bezirksliga hin. Ohne Vorbereitung und mit einer Mannschaft, die sich aus ehemaligen Herren I und Herren III Spielern um den Kern des letztjährigen Teams zusammensetzt, fuhr man ohne große Erwartungen nach Trennfurt.

Lochi pfiff die Partie Trennfurt gegen Mömlingen wie gewohnt über 5 Sätze. Hier konnten wir schon sehen, dass wir es mit den erwartet starken Gegner zu haben würden. Allerdings konnten wir uns auch Chancen ausrechnen. Und so kam es auch. Im Spiel gegen Trennfurt gingen wir in Satz 1 mit einer Aufschlagserie vom Heez mit 14:7 in Führung und schaukelten den Satz nach Hause. Die Oldies aus Trennfurt steckten aber nie auf und drehten das Spiel in Satz 2. Eine kleine Vorentscheidung brachten Satz 3, in dem wir immer mit einem kleinen Vorsprung führten und ihn am Ende knapp für uns entschieden. Im 4. Satz sammelten wir nochmals Kräfte, ließen Trennfurt nochmals herankommen aber dann im Tiebreak mit einer Aufschlagserie von Markus mit 6:0 die Weichen auf "Auswärtssieg" stellten. Auch die kuriosen Schiedsrichterentscheidungen zu vermeintlichen Aufstellungsfehlern konnten uns nicht aufhalten.

Ziemlich einseitig pfiff das Schiedsgericht in der Partie gegen Mömlingen zu Beginn geführte Bälle gegen uns. Leider zog das Schiedsgericht seine Linie nicht konsequent auf beiden Seiten durch. Im Laufe der Partie wurden technische Fehler dann gar nicht mehr gepfiffen. Die beiden Teams gingen deshalb dazu über, die strittigen Bälle selbst einvernehmlich zu regeln. So entwickelte sich ein faires Spiel mit Höhen und vielen Tiefen auf beiden Seiten. Tolle Abwehraktionen mit allen Körperteilen (Markus). Endlich gute Blocks bei Eibelstadt und 2 ganz deutliche Satzgewinne im 3. und im entscheidenden Tiebreak brachten den Durchbruch.

Mit diesen Auftaktsiegen stehen wir mal wieder am Anfang der Saison weit oben in der Tabelle. Die Saison birgt aber viele Unsicherheiten, was die Verfügbarkeit einzelner Spieler anbelangt. Von Platz 9 bis Platz 1 scheint alles möglich zu sein.

Es spielten: Arne, Markus (Z), Steffen, Andi (AA,L), Fede, Lochi (D), Bene (AA), Heez, Fabi, Stefan (MB)
Geschrieben von
Stefan Sebold

28.03.2012Letzter Kampf - Kurz und schmerzlos :-)

TSV Eibelstadt - TV Aschaffenburg3:0
TSV Eibelstadt - TV Mömlingen3:0
Am Samstag, den 24.3.2012, trat die zweite Eibelstädter Herrenmannschaft zum letzten Spieltag der Saison an. Wie in der Rückrunde die Regel liefen die Mannen um Coach Hennig wieder sehr zahlreich auf. Gegen beide Gegner hatte man das Hinspiel verloren, und trat entsprechend mit Respekt ans Netz.
Von Beginn an zeigte das Team gegen den TV Aschaffenburg eine konstante Mannschaftsleistung, angeführt von Aussenangreifer Benedikt Heckmann kämpfte das Team um jeden Punkt und setzte sich trotz kurzer Schwächephasen verdient mit 25:23, 25:22 und 25:20 durch.
Im zweiten Spiel traf man auf den vermeintlich stärkeren Gegner aus Mömlingen. Mit einer konsequenten Leistung war aber im letzten Spiel der Saison nicht mehr viel Gegenwehr zu sehen. Ob Mittelbocker, Aussenangreifer oder Diagonalspieler, jeder punktete erfolgreich nachdem sie von dem Hennig-Duo in Annahme und Zuspiel erfolgreich in Szene gesetzt wurden. Mit 25:17, 25:18 und 25:13 war das Spiel schnell und deutlich beendet.
Im Anschluss genoss das Team bei einer gemütlichen Runde den erfolgreichen Saisonabschluss.
Geschrieben von
Bernhard Löser

14.02.2012Déjà vu

TSV Eibelstadt - Münnerstadt2:3
TSV Eibelstadt - Karlstadt0:3
Da war er wieder, dieser ver ******, sch ***** Spieltag, so eine ver *!!!* Sch *piieeep*.
Jedes Jahr erwischen wir so einen Spieltag. Vor 2 Jahren in Trennfurt, letztes Jahr in Eltmann, heuer in Münnerstadt, wo wir gegen den Tabellenletzten verlieren.
Ja klar, die Halle war eine Schuhschachtel, bei der das Netz links und rechts in der Wand eingehängt wurde und die Decke sehr niedrig hing. Trotzdem waren mir mit 13 !! Spielern angereist, hatten uns vorgenommen, das Schlusslicht der Tabelle nicht zu unterschätzen und wollten uns den Anschluss an die Tabellenspitze wahren.

Leider ging der Schuss nach hinten los. Starke Phasen wechselten bei uns mit unerklärlichen Fehlern im Angriff und im Zuspiel (der Mittelblocker - nicht der Zuspieler). Unsere Angriffe wurden immer wieder entschärft, so dass wir drei und mehr Anläufe benötigten , um den Punkt zu machen, während der Gegner seine Chance fast immer direkt nutzen konnte.

Nach dem Tie-Break gegen Münnerstadt war die Luft herausen und die Partie gegen den Vorletzten Karlstadt wurde nahezu abgeschenkt. Da war viel Frust dabei.

Dass es in der Mannschaft trotzdem stimmt zeigt die Tatsache, dass das Einstandsbier von Arne schon wieder geschmeckt hat. Lob auch an die Fans Conni und Fam. Moll sowie Trainer Joachim, der sicher um 2 Jahre gealtert ist und sich dem Kollaps gefährlich genähert hat.

Es verdattelten den Spieltag: Arne, Phips (Z), Tobi, Andi (L), Bizi, Clemens (D), Bene, Fede, Steffen, Lochi (AA), Jan, Fabi, Stefan (MB)
Geschrieben von
Stefan Sebold

30.01.2012Quo vadis, Eibelstadt II?

TSV Eibelstadt - TV Trennfurt II3:1(27:29, 27:25, 25:17,25:18)
TSV Eibelstadt - TV Faulbach2:3(17:25, 27:25, 25:18, 21:25, 11:15)
Am Samstag, 29.01.2012 gastierten die Herren II des TSV Eibelstadt in Trennfurt. Mit der Reserve der Hausherren, sowie dem aktuellen Klassenprimus, dem TV Faulbach, galt es, hochkarätigen Gegnern entgegenzutreten. Da sich das Team um Trainer Joachim Hennig zum Ziel gesetzt hatte, den Kontakt zur Tabellenspitze nicht zu verlieren, wurde dem Spieltag bereits im Vorfeld richtungsweisende Bedeutung beigemessen. Personell musste man leider auf Steffen Ißermann, Markus Pfeiffer (privat verhindert), Arne Meißner (berufliche Verpflichtungen) und Andreas Rußwurm (Krankheit) verzichten. Dagegen konnte Clemens Krug, lange Zeit durch schwerwiegende Rückenprobleme gehandicapt, seine Rückkehr in den Kreis der Mannschaft feiern.

TSV Eibelstadt II : TV Trennfurt II 3:1 (27:29, 27:25, 25:17, 25:18)

Im ersten Spiel des Tages hatte man sich also zunächst mit den Hausherren zu messen. Diese verfügten über eine Reihe an sehr erfahrenen Spielern, die zum Teil bereits in höheren Leistungsklassen agierten. Aufgrund zahlreicher Eigenfehler der Eibelstadter sowie einer kompakt agierenden Abwehr und eines gewitzten Angriffsspiels auf Seiten der Gastgeber, musste man den ersten Durchgang knapp abgeben. Der zweite Satz brachte nicht nur den Ausgleich, sondern legte zugleich auch den Grundstein für den späteren Erfolg. Allmählich stabilisierte sich das Spiel der Hennig-Schützlinge: Aus einer soliden Annahme heraus, aus der die über den gesamten Spieltag hinweg konstant gute Leistung von Libero Tobias Hennig hervorzuheben ist, gelang es Zuspieler und Bruder Philipp mehr und mehr, ein variables Spiel aufzuziehen. Gerade Benedikt Heckmann wusste zu gefallen, indem er wiederholt schlagkräftige Argumente für den Eibelstadter Sieg beisteuerte. Das Momentum des knappen Erfolgs im zweiten Abschnitt ausnutzend, zeigten die Gäste nun weiterhin eine engagierte Teamleistung, während sich bei Trennfurt zunehmend Fehler einschlichen. Die Sätze drei und vier konnten somit alles in allem relativ überzeugend und deutlich gewonnen werden.

TSV Eibelstadt II : TV Faulbach 2:3 (17:25, 27:25, 25:18, 21:25, 11:15)


Nach dem Fünfsatzderbykrimi, in dem Faulbach schließlich knapp die Oberhand über die Hausherren behalten konnte, hieß es für die Eibelstadter zu inzwischen vorgerückter Stunde dem Tabellenführer entgegenzutreten. Ob es am vergleichsweise späten Spielbeginn (20.30h) oder sonstigen vorhergehenden Anstrengungen lag: Die Mannen um Kapitän Sebold agierten verschlafen und überließen den motiviert auftretenden Faulbachern nahezu kampflos das Feld. Zu allem Überfluss musste am Anfang des zweiten Satzes Federico Koch nach einer unglücklichen Aktion am Netz für den Rest des Spieles verletzungsbedingt ausscheiden. Erneut geriet man schnell in Rückstand und Trainer Hennig sah sich beim Stand von 8:13 zu einer Auszeit gezwungen. Die Brandrede des Coaches schien ihre Wirkung nicht zu verfehlen: Moral und Kampfgeist des Teams wurden neu entfacht, was schließlich auch auf der Anzeigetafel seinen Niederschlag fand. Durch Aufschlagserien von Philipp Hennig und Christian Lochner, einer disziplinierten Leistung in Block und Abwehr konnte man schließlich den 20:20 Ausgleich herstellen. Die Partie nahm nun eindeutig an Fahrt auf. Jeder Punktgewinn, der teilweise langen und spektakulären Ballwechsel wurde auf beiden Seiten frenetisch gefeiert. In der hitzigen Verlängerung des zweiten Durchgangs erwies sich letztlich Eibelstadt als glücklichere und wohl auch hungrigere Mannschaft und konnte diesen knapp mit 27:25 für sich verbuchen. Daraufhin spielten die Hennig-Schützlinge wie entfesselt auf: Heckmann und Krug punkteten über außen mitunter knallhart, das temporeiche Kombinationsspiel der Faulbacher wurde durch starke Aufschläge entweder ganz unterbunden oder durch den weiterhin beherzt zugreifenden Block weitgehend neutralisiert. Lautstark gefeiert von den mittlerweile (wieder) erschienenen Edelfans, konnte Satz drei in souveräner Art und Weise eingefahren werden. Nächster Satz, selbes Bild: Eibelstadt punktete nach Belieben, der Klassenprimus hatte zunächst wenig entgegenzusetzen. Wiederum war es Philipp Hennig, der dank starker Aufschläge eine 5:0 Führung herstellen konnte. Allerdings konnte das hohe Niveau auf Dauer nicht gehalten werden. Während sich auf Seiten der Mainfranken nun gelegentlich Fehler einschlichen und der ein oder andere Spieler der Belastung des mittlerweile achten Satzes und der späten Uhrzeit Rechnung tragen musste, witterte Faulbach nochmals seine Chance und nutzte diese im Stile einer Spitzenmannschaft. Verstärkt im Block sowie im eigenen Spielaufbau war es nun der Tabellenführer, der die Mehrzahl der Ballwechsel für sich entschied. Eibelstadt blieb stets bemüht, konnte aber den Satzverlust und letztendlich auch die alles in allem deutliche Niederlage im Tie-Break nicht mehr verhindern und verließ nach großem Kampf um mittlerweile 22:23h geschlagen das Feld.

Nach diesem „Wochenende der Wahrheit“ bleibt die Erkenntnis, dass der TV Faulbach in der Liga weiterhin das Maß aller Dinge bleibt und – zumindest vom TSV Eibelstadt – aus eigener Kraft nicht mehr eingeholt werden kann. Für verfrühte Glückwunschbezeugungen an den Meister in spe ist dies allerdings kaum der richtige Ort. Zudem sehen die Voraussetzungen für die Mainfranken alles andere als schlecht aus. Zwar belegt man mit momentan 14:10 Punkten lediglich Platz 6 im Tableau. Allerdings ist man im Vergleich mit dem Tabellenzweiten aus Mömlingen lediglich um zwei Minuspunkte im Hintertreffen und weist daneben weniger Spiele aus. In den folgenden Partien geht es für den TSV also weiterhin darum, sich im Verfolgerfeld festzusetzen und in den direkten Duellen momentan besser platzierte Mannschaften zu überflügeln.

Es spielten:
Philipp und Tobias Hennig, Clemens Krug, Bernhard Löser, Federico Koch, Benedikt Heckmann, Fabian Krüger, Stefan Sebold, Jan Kirschnick, Christian Lochner; Trainer: Joachim Hennig

Für eine fantastische Kulisse und somit ein Heimspiel in der Fremde sorgten:
Johanna G., Jutta F., Katrin M., Ulrike H., Sven S. und Andreas G.
Geschrieben von

12.01.2012Rückrundenvorbereitung in Heidelberg

Zur Vorbereitung der Rückrunde sind die Eibelstädter Volleyballer nach Heidelberg gefahren. Eine zusammengemischte Manschaft aus unserem Ersten und Zweiten Herrenteam ist mit dem Bus zu acht losgezogen. Mo, Tobi, Phillip, Benne, Kjeld, Sebi, Pätzo und Bizi. In Heidelberg haben uns 7 Teams aus Verbandsliga bis Regionalliga erwartet. Wir sind dort eher als Underdog gestartet. In der etwas anderen Regelauslegung der Schiedsrichter im Ländle hatten wir außerdem ein zusätzliches Handicap. Im ersten Spiel setzten wir uns dann jedoch jeweils nach deutlicher Führung mit 25:23 und 25:22 durch.
In diesem Spiel hat sich dann unser Team wirklich gefunden. Und wir konnten schon dem nächsten Gegner deutlich zeigen wozu ein harmonisches Team fähig ist. Obwohl wir in Aufschlag und K1 Situationen sehr fehleranfällig waren, gewannen wir deutlich - und eigentlich untypisch für Eibelstädter Teams - durch die vielen Ballgewinne in den K2 Situationen.
Damit waren wir fürs Halbfinale qualifiziert und durften jetzt gegen ein gutes Oberligateam ans Netz. Wieder konnten wir durch eine sehr harmonische Teamleistung überzeugen, aber vor allem unser Sebi hat mit seiner fast fehlerlosen Angriffsquote den Gegner zur Verzweiflung gebracht. Auch wenn wir im Zweiten Satz am Ende knapp mit 23:25 unterlagen, war es im Dritten dann doch wieder ein klarer Sieg. 15:9.
FINALE!!!!! Wer hätte das gedacht!
Unser Gegner war der heimische Regionalligist aus Heidelberg. Neben Sebi, der im Laufe des Turniers seine Leistung immer weiter steigerte und inzwischen jugendlichen Höchstleistungen erbrachte, überzeugten auch unsere Jungstars, allen voran der Mo in Annahme und Angriff. Unterstützt von der Henig-Achse ist uns die Überraschung im ersten Satz gelungen. Nach einer zeitweise 10-Punkteführung gewannen wir 25:18. Die Stimmung auf dem Feld machte alles möglich.
Im Zweiten Satz war es lange Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem wir leider in der Endphase trotz eines Ausgleiches zu 23:23 auch aufgrund zweier misslicher Schirientscheidungen unterlagen.
Dritter Satz im Finale! Da war es leicht die körberlichen Schwächen nach 4 Spielen - fast am Stück - noch einmal zu vergessen. Wir starteten stark und lagen zum Wechsel vorne. Doch die Heidelberger ließen uns diesmal nicht davonziehen und setzten sich sogar mit 10:13 ab. Trotzdem gelang es uns aus Mo"S Punktaufschlägen noch auf 13:13 zu verkürzen, bevor wir uns dann leider mit 13:15 geschlagen geben mussten.
Die sehr knappe Niederlage konnte unsere Stimmung jedoch nicht trüben.

Bleibt uns nur noch diesen erfolgreichen Auftritt im Kopf zu behalten und gestärkt in die Rückrunde zu starten!
Geschrieben von
Bernhard Löser

11.12.20115. Spieltag - Der Knoten ist geplatzt!

TSV Eibelstadt - TV Mömlingen II3:2
TSV Eibelstadt - TSV Münnerstadt3:1
Endlich ist er da – der langersehnte Spieltag mit zwei grünen Spielberichtsbögen! Eine Durststrecke von vier Spieltagen musste überwunden werden, um diesen Erfolg verbuchen zu können. Umso schöner, dass es letztlich geglückt ist unserem stark spielenden Libero Tobias Hennig ein passendes Geburtstagsgeschenk zu bereiten!

Mit einer leicht dezimierten Mannschaft trat die 2. Herrenmannschaft des TSV Eibelstadt die Reise zu den Gastgebern aus Mömlingen an. Verzichtet werden musste auf Steffen Issermann, Christian Lochner und Arne Meissner, welche aus privaten Gründen fehlten. In Mömlingen wartete der Drittplatzierte der Liga, Mömlingen II, und das aktuelle Kellerkind, TSV Münnerstadt. Letztere machten jüngst auf sich aufmerksam indem sie gegen den momentanen Spitzenreiter der Bezirksliga, TV Faulbach, gewannen. Gegen den TV Mömlingen II konnte man am ersten Spieltag der Saison Punkte einfahren, allerdings war hierfür ein sich am Leistungsmaximum bewegendes Team des TSV Eibelstadt nötig.

Man war im Vorfeld also gewarnt und wusste, dass es nötig sein würde die beste sportliche Leistung abzurufen. Dementsprechend konzentriert und motiviert ging man im ersten Spiel gegen die Heimmannschaft ans Netz. Diese mannschaftlich geschlossene Konzentrationsleistung kombiniert mit starken Aufschlägen brachten den ersten Teilerfolg, in Form des gewonnenen ersten Satzes ein. Der zweite Satz gestaltete sich schwieriger, da man sich auf den Lorbeeren des zuvor erreichten Minierfolgs ausruhte und bis zum Satzende hin einem zwei Punkte Rückstand hinterher lief. Doch bei den Big Points fasste sich das gesamte Team ein Herz und legte die nötigen zehn Prozent drauf, was den zweiten Teilerfolg sichern sollte. Leider blieb dieser „Warnschuss“ des drohenden Satzverlustes und der damit einhergehende Umweg, über vier oder gar fünf Sätze, vom Team unbeachtet. Die Mannschaft verschlief den Einstieg in den dritten Satz und schon musste man einem 5 Punkte Rückstand aufholen. Erst zur Mitte des dritten Satzes hin gelang es den Anschluss zu finden. Doch die stetig steigende Anzahl an Eigenfehlern war auch durch Auszeiten und Spielerwechsel nicht mehr zu stoppen und so musste dieses Teilziel aufgegeben werden und der dritten Satz wurde knapp an die Mömlinger abgegeben. Der vierte Satz verlief ähnlich wie der Dritte und so ging es in den Tie-Break. Hier entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Bis zum Stand von 13:13 war der Ausgang offen, doch dann zwang man den Gegner zu zwei Fehlern in Folge und sicherte sich somit den ersten Sieg des Spieltages.

Im zweiten Spiel des Tages nahm sich das Team des TSV Eibelstadt vor, von Anfang an das Spielgeschehen zu dominieren. Dies gelang zunächst und man konnte die gegnerische Mannschaft aus Münnerstadt bis kurz vor Satzende auf 3 Punkte Abstand halten. In der entscheidenden Phase des Satzes wurde jedoch die Eigenfehlerquote deutlich erhöht und so gab man den ersten Satz mit 27:29 denkbar knapp an die Münnerstädter ab. Nach eindringlichen Worten in der Satzpause versuchte man nun die eigene Durchschlagskraft im Angriff vermehrt unter Beweis zu stellen um wieder auf die Siegerstraße zu gelangen. Die Mannschaft setzte dies um und so hatte man sich bald einen 8 Punkte Vorsprung herausgespielt. Der Gegner ließ in Durchgang zwei keinen Widerstand mehr aufkommen und so lautete das deutliche Ergebnis am Satzende 25:14. Im dritten Satz entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Es wurde auf beiden Seiten mit wenigen Eigenfehlern gespielt und keine Mannschaft konnte sich deutlich absetzen. Der Angriff des TSV war nun zu Höchstform aufgelaufen und man schaffte es stets sich gegen den Münnerstädter Block durchzusetzen. Falls mal kein Loch im Münnerstädter Block zu sehen war, schlug man einfach daran vorbei, über, oder durch ;) das Netz. Eben dieses war an diesem Tag auf Eibelstädter Seite und so landete ein eigentlich zu tief geschlagener Angriffsball nach einem Netzdurchbruch auf Münnerstädter Seite. Der Knoten, der dabei in den Maschen des Netzes „platzte“, schien nun auch in den Köpfen der Eibelstädter Spieler geplatzt zu sein. Das Team legte abermals eine Leistungssteigerung an den Tag und so gewann man den dritten Satz mit 25:23. Im vierten Satz suchte das Team aus Eibelstadt nun die Entscheidung. Es wurde druckvoll aufgeschlagen und aus einer stabilen Annahme heraus ein variantenreiches Angriffsspiel aufgezogen. Dadurch wurde schnell ein deutlicher Vorsprung herausgespielt. Die Spannung wurde über den gesamten Satz hin gehalten und so hieß es am Ende 25:16. Damit war der zweite Sieg in trockenen Tüchern und die gesamte Mannschaft samt Trainer und mitgereisten Fans (an dieser Stelle sei ein herzlicher Dank an die Familie Hennig, sowie Jutta, Britta und Sabine gesagt!) freute sich über einen erfolgreichen letzten Spieltag vor den Weihnachtsfeiertagen!

Für den TSV spielten: Philipp (Z), Markus (Z), Stefan (MB), Jan (MB), Fabi (MB/ D), Bizi (D), Tobi (L), Andi (AA), Fede (AA), Benne (AA)
Geschrieben von
Benedikt Heckmann

20.11.20113. Spieltag

TSV Eibelstadt - TSV Karlstadt3:0
TSV Eibelstadt - TV Faulbach1:3
Nun war es endlich wieder soweit: Der erste Heimspieltag der Saison stand an! Uns erwarteten zwei neue Mannschaften, der TSV Karlstadt und der TV Faulbach. Gegen ersteren hatten wir vor 2 Jahren im Pokal schon einmal verloren, man war also gewarnt den Aufsteiger nicht zu unterschätzen.
Personell waren wir fast vollständig und konnten sogar auf zwei zusätzliche Spieler, Christian Lochner und Markus Pfeiffer, zurückgreifen, die die Saison in der dritten Mannschaft begonnen hatten. Ebenfalls auf der Bank befand sich Joachim Hennig, der uns diesmal wieder als Coach unterstützen konnte.

Das Spiel gegen Karlstadt begann erfreulicherweise sehr gut. Schnell konnten wir uns dank weniger Eigenfehler und mangelnde Konstanz der Karlstädter eine Führung herausspielen, die wir bis zum Ende nicht mehr abgaben.
Im zweiten Satz hielten wir das Tempo weiterhin hoch und konnten erneut durch wenige Aufschlagsfehler, einen gut aufgestellten Block und druckvolle Angriffe einen Punkt nach dem anderen verbuchen. Zwar konnte Karlstadt durch eine gute Aufschlagsserien und schlechte Annahmen unsererseits nochmal etwas herankommen, am Ende konnten wir aber nochmal Gas geben und auch den zweiten Satz deutlich zu unseren Gunsten entscheiden.
Der dritte Satz bot also Raum für ein paar Änderungen an der Aufstellung. Ob es daran lag sei mal dahingestellt, aber Karlstadt wollte sich nicht so einfach geschlagen geben und legte ein starkes Comeback hin. Kontinuierlich konnten sie sich im Angriff durchsetzen und erschwerten unser Spiel durch starke Block- und Abwehraktionen. Zwischenzeitlich rückte der 3:0 Sieg bei einem Spielstand von 11:20 in weite Ferne. Doch nach einigen eindringlichen Worten unseres Coaches, eines stark aufspielenden Christian Lochners, einer Aufschlagsserie von Jan Kirschnick, einem Doppelwechsel und überhaupt wenigen Eigenfehlern konnten wir uns bis in die Verlängerung retten und dort nach abgewehrten Satzbällen und vergebenen Matchbällen schließlich doch den Satzgewinn verbuchen.

Der zweite Gegner des Tages war ebenfalls neu in der Liga. Die Schiedsrichterleistung im ersten Spiel des TV Faulbachs war sehr gut und hatte technisch eine saubere und klare Linie - ein Indiz dafür, dass wir im Spiel ähnliches zu erwarten hatten. Und so kam es dass sich ein Spiel auf Augenhöhe entwickelte. Keine Mannschaft konnte sich mehrere Punkte absetzen, es war ein Spiel auf gutem Niveau. Im ersten Satz könnten wir dieses Duell am Ende knapp für uns entscheiden. Doch in den folgenden drei Sätzen konnten wir vorallem in der Konzentration und Konstanz nicht mehr ganz mithalten. Durch eine wackelnde Annahme blieb oft nur der hohe Pass nach außen - was den Block der Faulbacher sehr freute. Der TV Faulbach gewann somit zwar verdient, dennoch hätten wir eigentlich die Möglichkeit gehabt das Spiel für uns zu entscheiden, wenn wir unser Spiel wie gegen Karlstadt hätten zeigen können.

Am Ende steht eine ausgeglichene Bilanz mit 3 Siegen und 3 Niederlagen. Damit wird sowohl der Aufstieg unerreichbar sein, der Abestieg ist mit einem 6ten Platz aber genauso wenig gefährdet. Wir könnten bei den nächsten Spieltagen also ganz unbeschwert aufspielen. Bedanken möchten wir uns zum einen bei unseren Zahlreichen Fans der ersten Damen- und Herrenmannschaft sowie bei unserem Coach Joachim, der uns souverän durch den Tag geführt hat und stets die richtigen Wechsel durchgeführt hat. Der nächste Spieltag steht bereits in einer Woche gegen Eltmann und Mömlingen III an.
Geschrieben von
Fabian Krüger

10.10.20111. Spieltag

TSV Eibelstadt - TV Aschaffenburg1:3(24:26, 25:19, 22:25, 19:25)
TSV Eibelstadt - TV Mömlingen II3:1(25:22, 25:20, 14:25, 25:19)
Der ganz große Wurf am 1. Spieltag ist leider nicht geglückt. Dazu hatten wir den Aufsteiger aus Aschaffenburg wohl unterschätzt. Insbesondere die beiden Außenangreifer Nr. 1 und Nr. 8 bekamen wir in Block und Abwehr nicht in den Griff. Beide schlugen bei uns extrem diagonal ein und unser Block bekam diese Lücke nicht dicht. Ein weiteres Manko war die Chancenverwertung im Angriff. Wir benötigten viel zu viele Anläufe, um den Punkt zu machen. Oft machten wir dann lieber den eigenen Fehler. Nachdem wir schon Satzball im 1. Satz hatten, verloren wir diesen noch knapp mit 24:26. "Kein Beinbruch" dachten wir, nachdem der 2. Satz deutlich an uns ging. Aber irgendwie konnten wir den Druck nie lange Aufrecht halten. Auch verschiedene Wechsel auf allen Positionen halfen da nicht.

Spiel 2 gegen den letztjährigen Meister Mömlingen stand von Anfang an unter einem anderen Vorzeichen. Dieses Spiel wollten wir gewinnen, darauf hatten wir uns in den letzten Trainings vorbereitet und entsprechend erledigte jeder seine Aufgabe perfekt. Wir gingen sehr konzentriert in Annahme und Abwehr zu Werke. Dadurch lief es im Angriff natürlich rund. Den üblichen Durchhänger gab es im 3. Satz. Davon ließen wir uns aber nicht beirren. Im 4. Satz lagen wir von Anfang an vorne und ließen im Block und der Abwehr kaum etwas zu. Mömlingen schien auch konditionell etwas abzubauen und zeigte kaum noch Gegenwehr. Mit diesem Sieg endete der 1. Spieltag letztendlich noch sehr versöhnlich. Danke an Joachim, der uns in dieser Partie super gecoacht hat und dafür sein Wochenende geopfert hat.

Spaß auf der Heimfahrt hatten:
Philip, Arne (Z), Tobi (L), Andi, Steffen, Bene, Fede (AA), Stefan , Fabi, Jan (MB), Bizi (D)
Geschrieben von
Stefan Sebold