Startseite Volleyball Herren 1 - Spielberichte
14.08.2018 | 12:17 Uhr



Black Mamba 2017/18: Regionalliga Südost
h.v.l.n.r.: Schellmann Ruben, Peisker Julian, Böhm Stefan, Pätzel Sebastian, Gogolin Benedikt, Yorick Gehrlicher
v.v.r.n.l.: Dollmann Hannes, Fäth Philipp, Muschaweck Lucas, Giehl Moritz, Kranz Christian
es fehlt: Hofmann Peter, Sascha Krieblin

23.04.2018Mission accomplished – Eibelstadt vor Aufstieg in Liga 3

TSV Eibelstadt - Neuseenland-Volleys Markkleebe3:0(29:27, 25:20, 25:21)
TSV Eibelstadt - Neuseenland-Volleys Markkleebe3:1(25:20, 24:26, 25:15, 25:16)
Durch zwei Siege in den Relegationsspielen gegen die Neuseenland-Volley Markkleeberg und insgesamt 6:1 gewonnene Sätze entscheiden die Black Mambas das Aufstiegsduell klar für sich. Vor einer Rekordkulisse von 250 Zuschauern, unter anderem den Bürgermeistern der beiden Städte, Markus Schenk und Karsten Schütze, holten die Unterfranken auch das Rückspiel mit 3:1, nachdem bereits das Hinspiel mit 3:0 gewonnen werden konnte.

„Dieses Spiel haben wir uns verdient, durch kontinuierliche, harte Arbeit. Ich will hier nicht rausgehen und einen Satz gewinnen. Lasst uns das Spiel vor unseren Zuschauern für uns entscheiden. Lasst uns zeigen, wie geil Volleyball in Eibelstadt ist!“ Mit diesen Worten schickte Spielertrainer Philipp Fäth seine Mannschaft in die voll besetzte Eibelstädter Halle zum absoluten Höhepunkt der Saison. Nach dem deutlich gewonnenen Hinspiel war klar, dass ein einziger Satzgewinn für die Heimmannschaft die Serie entscheiden würde. Doch wer sich im Volleyball auf derartige Rechenspiele einlässt, erlebt meist ein böses Erwachen. Und so begannen die Hausherren hochkonzentriert.

Von Nervosität war bei beiden Mannschaften im Gegensatz zum Hinspiel nichts zu spüren. Es ging direkt mit krachenden Blocks und Angriffen von beiden Seiten los. Hatten beide Teams zwei Tage zuvor noch größere Probleme in der Annahme, konnten die Zuspieler diesmal ihre Angreifer leichter in Szene setzen. Bei Eibelstadt überzeugten vor allem Benedikt Gogolin und Sascha Krieblin, die sehr gute Angriffsquoten über die Mitte erreichten und zusätzlich noch einige Blockpunkte sammelten. Auf der Gegenseite waren es eher die Außen-Positionen, die durch klevere Angriffe und einen stabilen Block ihre Mannschaft im Spiel hielten. Doch gegen Satzende merkte man den Gästen an, dass sie mit dem Ausfall ihrer zwei Stamm-Liberos zu kämpfen hatten. Die Annahme wurde einen Tick schlechter, Eibelstadt konnte den ein oder anderen Aufschlag-Winner erzwingen und sicherte sich Satz 1 durch einen Angriffsfehler der Gäste mit 25:20. Die Serie war entschieden, Eibelstadt stand nun als Sieger der Relegation fest. Dementsprechend groß war der Jubel bei Zuschauern und Spielern.

Doch das Spiel ging weiter. Die Eibelstädter mussten sich in Satz 2 erst hereinkämpfen, da ein deutlicher Spannungsabfall bei den Spielern nun zu einer zu hohen Fehlerquote führte. Radiomoderator Tim Schumacher, der für dieses Spiel in die Rolle des Hallensprechers schlüpfte, schaffte es aber, zusammen mit den Zuschauern die Stimmung wieder zum kochen zu bringen. Eibelstadt fing sich und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Dennoch waren es die Hausherren, die gegen Ende den einen Fehler zu viel machten, und durch einige unglückliche Angriffsaktionen mit 24:26 Satz 2 abgeben mussten.

Satz 3 und 4 verliefen dann jedoch sehr deutlich zugunsten der Black Mambas. Markkleeberg war zwar weiterhin bemüht, sich teuer zu verkaufen, doch die bereits feststehende Niederlage im Gesamtvergleich nahm den Gästen die wenigen Prozentpunkte an Energie, die nötig gewesen wären, um die entscheidenden Punkte für sich zu entscheiden. Mit 25:15 und 25:16 fielen die Sätze, gemessen am Leistungsniveau der beiden Mannschaften, gefühlt zu hoch aus. Benedikt Gogolin war es schließlich vorbehalten, das Spiel mit einem harten Angriff durch die Mitte zu beenden und die Feier beginnen zu lassen.

Für den Relegations- „Festspieltag“ in Eibelstadt bedanken wir uns ganz herzlich bei
- allen Helfern – allen voran Stefan Sebold – für die Organisation und Durchführung des Spieltags
- TV Mainfranken für den tollen TV Beitrag (Zu finden in der Mediathek auf tvmainfranken.de)
- Radiomoderator Tim Schumacher, der für eine super Stimmung während des Spiels sorgte
- Soundburg und DJ Alexander Fritz für den perfekten musikalischen Rahmen

Für die tolle Unterstützung und das Mitfiebern während der gesamten Saison möchten wir uns ganz herzlich bei allen unseren Zuschauern bedanken. Durch euch sind wir die zweitbeste Heimmannschaft der Liga geworden. Nur dadurch war es überhaupt möglich, Relegation zu spielen. Vielen Dank und bleibt uns gewogen!

Info:
Der TSV Eibelstadt wartet, Stand 23.4., noch auf eine offizielle Bestätigung des Aufstiegs in die dritte Liga. Auf der Homepage des BVV ist bereits zu lesen, dass wir uns „über den Aufstieg in die Dritte Liga Ost der Männer freuen [dürfen]“. Quelle: http://www.volleyball.bayern/index.php?id=38&tx_ttnews%5BbackPid%5D=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1854&cHash=1b4e5899f22a1a08f1930c33d8a3919c
Sobald wir diese Bestätigung haben, werden wir euch darüber informieren.


Es spielten:
Stefan Böhm (D), Philipp Fäth (Z), Yorick Gehrlicher (AA), Moritz Giehl (AA), Benedikt Gogolin (MB), Peter Hofmann (L), Christian Kranz (AA), Sascha Krieblin (MB), Sebastian Paetzel (AA), Julian Peisker (AA)
Geschrieben von
Christian Kranz

20.04.2018Eibelstadt mit einem Bein in Liga Drei!

TSV Eibelstadt - Neuseenland-Volleys Markkleebe3:0(29:27, 25:20, 25:21)
Eibelstadt gewinnt das Hinspiel in Markkleeberg mit 3:0 und schafft sich eine hervorragende Ausgangssituation für das entscheidende Rückspiel am Sonntag in eigener Halle. Nach dem umkämpften ersten Satz, den die Black Mambas mit 29:27 für sich entscheiden konnten, behielt das Auswärtsteam in den nächsten Durchgängen trotz hoher Fehlerquote im Aufschlag das Spiel unter Kontrolle.

Das Rückspiel und damit die Entscheidung um den Aufstieg findet am Sonntag, 22.04. um 15 Uhr in der Eibelstädter Mainfrankenhalle statt. Kommt und feuert uns an, damit wir zusammen einen der größten Erfolge der Vereinsgeschichte feiern können. Wir freuen uns auf euch!
Geschrieben von
Christian Kranz

07.04.2018Relegation 3. Bundesliga: Fanbus für die Auswärtsfahrt

Liebe Fans des TSV Eibelstadt,

für das Relegations-Auswärtsspiel um den Aufstieg in die Dritte Liga geht es für unsere Black Mambas am 20.04.2018 um 19:00 Uhr zu den Neunseeland-Volleys nach Markkleberg.
Da die Markkleeberger Turnhalle auch als „Hexenkessel“ bekannt ist benötigen wir für dieses schwierige Auswärtsspiel eure lautstarke Unterstützung.

Deshalb organisieren wir einen Fanbus nach Markkleeberg. Die Abfahrt ist für Freitag den 20.04.2018 um 14:30 Uhr in Eibelstadt geplant. Für einen Kostenbeitrag von € 20 erwarten euch Busfahrt, Eintrittskarte und Getränkepaket „all inklusive“ während der Fahrt.Wir benötigen eure verbindliche Anmeldung für die Auswärtsfahrt so früh wie möglich, spätestens jedoch bis zum Samstag 14.04.2018, damit wir alle weiteren Details organisieren können.

Bitte meldet euch hierzu bei Moritz Giehl oder Stefan Böhm an.
Moritz Giehl: mo.giehl@freenet.de
Stefan Böhm: stefan.boehm1989@gmail.com

PS: Neben den beeindruckenden Landschaft des Neuseenlands erwartet euch ein heißer Volleyball Fight!

Eure Black Mambas
Geschrieben von
Christian Kranz

07.04.2018Update: Relegation Dritte Bundesliga findet statt!

Die erste Herrenmannschaft des TSV Eibelstadt spielt am 20.04 und 22.04 die Relegation um den Aufstieg in die dritthöchste Spielklasse gegen den zweiten der Regionalliga Ost, die Neuseenland-Volleys Markkleeberg.

Das Hinspiel findet am Freitag, 20.04. um 19 Uhr in Markkleeberg statt. Hierzu wird ein Fanbus organisiert. Weitere Infos folgen.
Das Rückspiel wird am 22.04. in der Eibelstädter Halle voraussichtlich um 15 Uhr beginnen.

Die Black Mambas brauchen für diese beiden sicher hochklassigen Begegnungen eure Unterstützung! Kommt am Besten zu beiden Spielen und gebt wie die Spieler auf dem Spielfeld alles, damit nächstes Jahr Bundesliga-Volleyball in Eibelstadt zu sehen sein wird!
Geschrieben von
Christian Kranz

19.03.2018RL SO 17/18: Saisonabschluss für die 1. Herren… Sicher?

TSV Eibelstadt - TSV Mühldorf3:1(25:20, 25:21, 23:25, 25:22)
Es war bereits alles gelaufen. Wenige Stunden nach dem erfolgreich gestalteten letzten Saisonspiel hielt Trainer und Zuspieler Philipp Fäth vor versammelter Mannschaft seine Saisonabschlussrede und dankte seinen Spielern für das überragende Jahr: „Eigentlich bin ich am Ende der Saison immer froh, dass jetzt alles vorbei ist, aber diese Saison hätte ich richtig Bock gehabt, einfach weiter zu spielen.“ Und dass er diese Worte auch ernst gemeint hat, wird Fäth mit hoher Wahrscheinlichkeit in wenigen Wochen beweisen dürfen. Denn es halten sich hartnäckig Gerüchte, dass es – entgegen der Erwartung von Spielern und Verantwortlichen – wohl doch zu einer Relegation um den Aufstieg in die Dritte Bundesliga kommen wird!

Wieder einmal kam es in der Dreifelderhalle in Eibelstadt zu einem Spitzenspiel: Der Tabellenzweite aus Mühldorf spielte gegen den Tabellenvierten aus Eibelstadt. Der Gewinner hatte einen Platz unter den Top 3 der Regionalliga sicher. Bei einem gleichzeitigen Punktverlust des Tabellen-Dritten SV Schwaig II würde am Ende sogar Tabellenplatz 2 stehen. Doch so richtig kam bei den Eibelstädtern vor dem Spiel keine große Motivation auf, schließlich schien es nur noch um die goldene Ananas zu gehen. Eine Relegation in die dritte Bundesliga – soviel war bekannt – sollte es dieses Jahr nicht geben.

Da jedoch auch Mühldorf den nötigen Biss vermissen lies, gelang es den Hausherren trotzdem, sich im ersten Satz schnell auf 13:7 abzusetzen. Mühldorf machte es den Eibelstädtern mit vielen leichten Fehlern ungewöhnlich einfach, den Vorsprung zu verwalten und sich den ersten Satz mit 25:20 zu sichern.

Auch den zweiten Satz, in dem Sebastian Paetzel für Christian Kranz auf Außen spielte, gestalteten die Unterfranken souverän. Nach einer Aufschlagserie von Philipp Fäth betrug die Führung beim Stand von 8:3 erstmals fünf Punkte. Diese gab man durch nahezu fehlerloses Spiel und hervorragende Angriffe über alle Positionen nicht mehr her. Vor allem Moritz Giehl war durch den gegnerischen Block nicht zu stoppen. Beim 25:21 war auch Satz 2 eingetütet.

Als sich im dritten Satz bei 23:19 für die Gastgeber die ersten Zuschauer zum gehen bereit machen wollten, passierte nun das, was Eibelstadt in dieser Saison einige Male, jedoch zum letzten Mal vor einer gefühlten Ewigkeit passiert ist: Einen sicher geglaubten Satzgewinn gegen einen ratlos wirkenden Gegner gab man durch den sprunghaften Anstieg der eigenen Fehlerquote in Annahme und plötzlich auch im Angriff doch noch her. Durch den für nicht mehr für möglich gehaltenen 23:25-Satzverlust brachte man den Gast aus Mühldorf zurück ins Spiel.

Vor Satz 4 war nun für beide Mannschaften klar: Satzgewinn bedeutet Platz 2 oder 3 in der Abschlusstabelle, Satzverlust führt in die Grauzone der Liga auf Platz 4 oder 5. Entsprechend entwickelte sich nun ein Spiel mit gleichwertigen Mannschaften, in dem nun auch Mühldorf den nötigen Biss zeigte und seine Chance erkannte. Leider wurde das Spiel beim Stand von 21:21 dann auch durch das komplexe Sanktionsregelwerk des Volleyballsports entschieden, da die Mühldorfer aufgrund formaler Fehlern beim Auszeit nehmen sowie bei Spielerwechseln eine rote Karte kassierten und auch das Aufschlagrecht verloren. Eibelstadt nutzte die Chance und holte sich die restlichen Punkte zum Satzgewinn. Mühldorfer verlor in dieser Phase, durch die aus ihrer Sicht nicht nachvollziehbaren Entscheidungen des Schiedsgerichts, den Fokus auf das Spielgeschehen. Mit 25:22 sicherten sich die Black Mambas diesen vierten Satz und damit auch das Spiel etwas glücklich und nahmen damit die volle Anzahl von drei Punkten mit.

Einige Stunden später kam dann auch das Ergebnis vom Lokalrivalen aus Schwaig: Durch die 1:3-Niederlage gegen Bayreuth schoben sich die Eibelstädter an Schwaig vorbei und beendeten die Saison 17/18 in der Regionalliga Süd-Ost auf Tabellenplatz 2, dem besten Ergebnis der Vereinsgeschichte.

Wie sich nun immer mehr herauskristallisiert, könnte dieser Super-Saison sogar noch die Krone aufgesetzt werden! Aktuell werden Gespräche mit den Staffelleitern der Regionalligen Süd-Ost und Ost geführt, ob nun eine Relegation der jeweiligen Tabellen-Zweiten für den Aufstieg in die dritthöchste Spielklasse stattfinden wird. Abschließende Ergebnisse werden hoffentlich gegen Ende der Woche feststehen. Über den Facebook-Kanal sowie über die Homepage werden wir euch dann informieren über Termin und Ort der Relegationsspiele.

Abschließend wollen wir noch – trotz des ganzen Trubels um eine mögliche Relegation – nicht vergessen, dass es eine Mannschaft gab, die eine noch bessere Saison gespielt hat: Der TSV Eibelstadt gratuliert dem MTV München zu einem super Jahr und dem verdienten Aufstieg in die Dritte Bundesliga.


Es spielten und bedanken sich bei euch für eure Unterstützung:
Stefan Böhm (D), Philipp Fäth (Z), Yorick Gehrlicher (AA), Moritz Giehl (AA), Benedikt Gogolin (MB), Peter Hofmann (L), Lukas Muschawek (L), Christian Kranz (AA), Sascha Krieblin (MB), Sebastian Paetzel (AA), Julian Peisker (AA), Ruben Schellmann (MB)
Geschrieben von
Christian Kranz

12.03.2018RL SO 17/18 - 19. Spieltag: TV Hauzenberg - TSV Eibelstadt

TSV Eibelstadt - TV Hauzenberg3:0(25:18, 25:20, 25:22)
Der TSV Eibelstadt zeigt sich nach dem verlorenen Spiel um die Meisterschaft am Vortag gegen den MTV München gut erholt und gewinnt in Hauzenberg souverän mit 3:0.


Ausgerechnet nach dem wichtigsten Spiel der Saison und der knappen Niederlage daheim gegen den MTV München, ging es am darauffolgenden Tag für das Team um Kapitän Sascha Krieblin auf die längste Auswärtsfahrt der Saison ins niederbayerische Hauzenberg. Da der Kampf um die Meisterschaft mit der gestrigen Niederlage verloren war, war es nun das Ziel, die Saison mit möglichst vielen Punkten abzuschließen.
So wieß der Kapitän vor Spielbeginn seine Kollegen auf ihre Pflicht hin, zu zeigen "warum wir in der Tabelle oben stehen und sie (Hauzenberg) nicht." Obwohl die Knochen etwas müde waren, zeigte sich die Klasse der Gäste darin, deutlich weniger Fehler zu produzieren als die Gastgeber. Diese liesen zwar gute Ansätze erkennen und konnten immer wieder auch lange Ballwechsel für sich entscheiden, produzierten danach aber meist einfache Fehler und setzten die Unterfranken so nicht dauerhaft unter Druck. So erarbeitete sich Eibelstadt langsam aber kontinuierlich einen immer deutlicheren Vorsprung und gewann Satz 1 souverän mit 25:18.
In Satz 2 begann Yorick Gehrlicher für Christian Kranz auf Außen, doch am Gesamtbild änderte sich wenig. Einzig die Eigenfehlerquote stieg bei den Mannen um Spielertrainer Philipp Fäth, der nun auch Auszeiten nehmen musste, um seine Mannschaft wach zu rütteln. Obwohl Hauzenberg immer besser ins Spiel fand, konnte Eibelstadt immer wieder durch starke Angriffe von Moritz Giehl und Yorick Gehrlicher, sowie Benedikt Gogolin antworten und verwaltete das Ergebnis relativ souverän bis zum 25:20 Satzgewinn.
Spannung sollte erst wieder in Satz 3 aufkommen, da sich Diagonal Stefan Böhm leicht an der Schulter verletzte und durch Christian Kranz ersetzt werden musste. Diese ungeplante Auswechslung brachte etwas Unruhe ins Spiel der Gäste und Hauzenberg witterte nun seine Chance. Eibelstadt musste jetzt mehr und mehr um die Punkte kämpfen und es entwickelte sich ein spannendes Spiel mit starken Ballwechseln und krachenden Abschlüssen auf beiden Seiten. Am Satzende spielte Eibelstadt seine Stärke im Angriff vor allem über die Mittelblocker Gogolin und Krieblin voll aus und entschied auch diesen Satz mit 25:22 und damit das Spiel mit 3:0 für sich.
Trainer Philipp Fäth war nach dem Spiel durchaus zufrieden: " Es war mental nicht einfach nach dem kräftezehrenden Spiel am Tag zuvor, wir haben diese Hürde aber mit Bravour genommen. Letztes Jahr hätten wir sicherlich einen Satz abgegeben. Die Mannschaft hat sich in dieser Hinsicht extrem verbessert, gegen vermeintlich schwächere Gegner konsequent zu bleiben und sich nicht aus dem Konzept bringen zu lassen."

Nächsten Samstag um 19 Uhr steht damit gegen den aktuellen Tabellen-Zweiten TSV Mühldorf das abschließende Spiel um Platz 2 oder 3 in der Tabelle in der heimischen Dreifelderhalle an. Nach der Form beider Mannschaften zu urteilen, müsste sich ähnlich wie gegen den MTV München wieder ein Spiel mit höchstem Unterhaltungswert entwickeln. Die Black Mambas würden sich über euren Besuch und eure Unterstützung am letzten Spieltag der Saison daher rießig freuen!

Es spielten:
Stefan Böhm (D), Philipp Fäth (Z), Yorick Gehrlicher (AA), Moritz Giehl (AA), Benedikt Gogolin (MB), Peter Hofmann (L), Christian Kranz (AA), Sascha Krieblin (MB), Lucas Muschaweck (L), Sebastian Paetzel (AA), Julian Peisker (AA)
Geschrieben von
Christian Kranz

12.03.2018RLSO 17/18 - 18. Spieltag: TSV Eibelstadt – MTV München

TSV Eibelstadt - MTV München2:3(25:20, 30:32, 23:25, 25:20, 14:16)
Was für ein Spiel! Trotz der verpassten Möglichkeit auf den Aufstieg in die dritte Bundesliga strahlten die meisten Spieler und Zuschauer nach dem knapp zweieinhalbstündigen Volleyballkrimi um die Krone in der Regionalliga Süd-Ost. Zu gut war die Stimmung während des Spiels auf den Rängen, zu hochklassig das Spiel zweier am Limit agierender Mannschaften, als dass sich die Eibelstädter nach dem Spiel über die liegen gelassenen Chancen ärgern wollten.

Vor rekordverdächtiger Kulisse ging die Heimmannschaft topmotiviert in das Spitzenspiel gegen den Tabellenführer MTV München. Zum einen wollte man die schmachvolle 0:3-Niederlage aus dem Hinspiel vergessen machen. Zum anderen wollten die Spieler die Worte ihres Trainers Philipp Fäth, die dieser gebetsmühlenartig seit Wochen wiederholte, wahrmachen: „Die Meisterschaft wird in Eibelstadt entschieden.“ Die Vorzeichen waren klar: Bei einem 3:0 oder 3:1-Sieg läge die Meisterschaft in den Händen der Unterfranken, bei einem 3:2 oder einer Niederlage wäre München nahezu sicherer Meister.
Und so brauchte das Spiel keine Anlaufzeit, beide Mannschaften warfen kämpferisch, taktisch und technisch alles in die Waagschale, was sie zu bieten hatten. Durch die Unterstützung ihres Publikums und des überragenden Diagonalspielers Stefan Böhm, konnte sich Eibelstadt bis zum Satzende leicht absetzen und gewann den ersten Durchgang verdient mit 25:20. Das Ziel Meisterschaft rückte näher!
Doch München lies sich nicht aus der Fassung bringen, konsequent behielten diese ihre Taktik bei, die gegnerische Angriffsquote durch harte und präzise Aufschläge und gute Blockarbeit zu senken. Dies gelang in Satz 2 besser, wodurch dieser Durchgang bis zum Ende ausgeglichen blieb. Was nun folgte, war nichts für schwache Nerven: Beim Stand von 25:25 ging es in die Verlängerung. Beide Mannschaften agierten hochkonzentriert und gaben keinen Ball verloren, da jeder Punkt den Satz entscheiden konnte. Und so wechselte die Führung nach Ballwechseln mit 5,6,7 und mehr Netzüberquerungen bis zum 30:31 ständig hin und her. Doch München agierte letztendlich etwas cleverer und sicherte sich diesen Durchgang mit 30:32. Nun war es die Gastmannschaft, die nur noch einen Satz von der Meisterschaft entfernt war.
„Gefühlt waren beide Teams nach Satz 2 kräftemäßig am Ende“, bilanzierte Fäth nach dem Spiel. Doch der folgende Satz Nummer 3 sollte über den Ausgang der Meisterschaft entscheiden, daher war bei vielen Spielern die Kondition verbraucht, nicht aber der Kampfgeist. So sollte auch dieser Durchgang erst auf den letzten Metern entschieden werden. Leider war es wieder die Mannschaft aus Südbayern, welche in der letzten Phase des Satzes einen Tick abgebrühter war und sich diesen äußerst knapp mit 23:25 sicherte. Damit war die Meisterschaft entschieden.
Doch für Eibelstadt ging es weiterhin darum, eine möglichst gute Punkteausbeute zu erreichen und vor allem, ihren Nimbus als Heimmacht zu wahren, hatte man schließlich seit dem fünften Spieltag daheim nicht mehr verloren! Da bei den Münchnern verständlicherweise ein wenig die Luft raus war, kam Eibelstadt zu einem verdienten 25:20-Satzerfolg.
So ging es zum siebten Mal in dieser Saison in den Tiebreak. Eigentlich also eine klare Sache für Eibelstadt, schließlich konnte man die vorigen sechs Tiebreak-Spiele allesamt für sich entscheiden. Doch zunächst gingen die Münchner mit 8:4 in Führung. Eibelstadt reagierte, und brachte mit Yorick Gehrlicher für Christian Kranz auf der Außenposition einen frischen Spieler, der erfolgreich die Annahme stabilisierte. So konnte das Spiel gedreht werden und beim Stand von 14:12 war der nächste Fünfsatz-Sieg zum Greifen nahe. Doch zwei individuelle Fehler und die Konsequenz der Gäste in Angriff und Block sorgten dafür, dass Eibelstadt das Spiel noch aus der Hand gab. „Irgendwie musste es ja sein, dass wir gegen den späteren Meister zum ersten Mal einen Tiebreak verlieren“, zeigte sich Fäth nach dem Spiel ein wenig zerknirscht ob der liegen gelassenen Chance. Doch Vorwürfe wollte er seiner Mannschaft keine machen. „Ich beglückwünsche meine Mannschaft und München zu einem Volleyballfest, das so auch eine Liga höher hätte stattfinden können.“
Können die Black Mambas an diese Leistung in der kommenden Saison anknüpfen, geht dieser Wunsch vielleicht bald in Erfüllung…

Hier gibts Bilder zum Spiel


Vielen Dank an Main Post, HMB Media / Volker Danzer

Es spielten:
Stefan Böhm (D), Philipp Fäth (Z), Yorick Gehrlicher (AA), Moritz Giehl (AA), Benedikt Gogolin (MB), Peter Hofmann (L), Christian Kranz (AA), Sascha Krieblin (MB), Sebastian Paetzel (AA), Julian Peisker (AA), Ruben Schellmann (MB)
Geschrieben von
Christian Kranz

05.03.2018Woche der Wahrheit für den TSV Eibelstadt

Die Herren des TSV Eibelstadt stehen vor einem ganz wichtigen Wochenende in der Regionalliga Süd- Ost.
Vor allem das Spitzenspiel gegen den Tabellenführer aus München am Samstagabend um 20:00 Uhr in der heimischen Mainparkarena wird ein echter Prüfstein für das Team um Kapitän Sascha Krieblin. Mit einem Sieg könnten die Eibelstädter bis auf 2 Punkte an die Münchner heranrücken, mit dem Vorteil, ein Spiel weniger absolviert zu haben. Für Trainer Fäth ist die Situation ganz klar: „Wer Meister werden will muss in Eibelstadt gewinnen!“
Am Sonntag wartet dann eine unangenehme Aufgabe in Hauzenberg auf den TSV. Mit knapp 4 Stunden Anreise, die weiteste Auswärtsfahrt der Saison und noch dazu wenig Regenerationszeit - auch kein Spiel, das auf die leichte Schulter zu nehmen ist. „Wir denken sowieso nur von Spiel zu Spiel. Die volle Konzentration gilt jetzt erstmal München, erst danach kommt für mich Hauzenberg“, so Fäth.
Für das Heimspiel am Samstag erhofft sich das Team große Unterstützung durch die heimischen Fans. Kommt also vorbei und pusht die Black Mambas zum Sieg!
Geschrieben von
Moritz Giehl

18.02.2018RLSO 17/18 - 17. Spieltag: ASV Dachau II – TSV Eibelstadt

TSV Eibelstadt - ASV Dachau II3:0(25:14, 25:23, 25:16)
Auch beim zuletzt wiedererstarkten Aufsteiger aus Dachau geben sich die Eibelstädter keine Blöße und übernehmen nach dem souveränen 3:0-Auswärtserfolg vorläufig die Tabellenführung in der Regionalliga.

Auswärtsspiele im Raum München sind normalerweise die Achillesverse der Eibelstädter. Die weite Anreise scheint die Konzentrationsfähigkeit der Spieler zu schwächen, wodurch in dieser Saison bereits gegen den MTV München (0:3), den SC Freising (0:3) sowie den TSV Mühldorf (0:3) deutliche Schlappen kassiert wurden.
Doch die Möglichkeit, sich nach sechs Siegen in Folge ganz oben in der Tabelle festsetzen zu können, schien die Männer aus Unterfranken zu beflügeln. Eibelstadt startete furios in das Spiel. Mit taktisch hervorragenden Aufschlägen sowie einer disziplinierten Block-Abwehr-Leistung ließ man der Heimmannschaft nicht den Hauch einer Chance. Nach einem Zwischenspurt auf 3:9 verwaltete das Team um Kapitän Sascha Krieblin das Ergebnis souverän, garniert von einigen starken Angriffen von Stefan Böhm und Benedikt Gogolin, und holte sich Satz eins mit 14:25.
Auf der Gegenseite sorgte die Vorführung in Satz eins für große Verärgerung. Vor Satz zwei kritisierte der Dachauer Trainer seine Mannschaft für den mutlosen Auftritt mit deutlichen Worten. Dachau wirkte nun wachgerüttelt und bot den Eibelstädtern deutlich mehr Gegenwehr. Auf der Seite der Gäste hingegen schlichen sich immer wieder Flüchtigkeitsfehler ein, gegen Satzende wurden gar drei Aufschläge hintereinander verschlagen. Nachdem auch noch zwei direkte Annahmefehler kassiert wurden, schmolz der bis dahin komfortable Vorsprung von 18:23 auf 23:24. Doch Eibelstadt behielt die Nerven und verwandelte den letzten Satzball zum 23:25.
Satz drei begann ausgeglichen. Dachau zeigte nun, warum diese Mannschaft in der Lage war, den Spitzenteams in den letzten Spielen Paroli zu bieten. Bis zum 9:11 konnten sich die Eibelstädter nicht deutlich absetzen. Doch die Variabilität der Mainfranken im Angriff, die über jede Position punkten konnten sowie die gut organisierte Annahme um Libero Peter Hofmann und Außen Sebastian Paetzel, zeigten den Dachauern, dass heute für sie nichts zu holen sein würde. Schließlich brach der Widerstand und Eibelstadt punktete nach Belieben. Höhepunkt war ein Aufsteiger, den Zuspieler Philipp Fäth von der Drei-Meter-Linie im Rückwärtslaufen baggernd auf Mittelblocker Gogolin zuspielte. Dieser versenkte den Ball krachend im gegnerischen Feld. Mit teilweise spektakulären Angriffen und einer disziplinierten Block-Abwehr-Strategie wurde auch Satz drei klar und deutlich mit 16:25 gewonnen.

Eibelstadt ist nach dem siebten Sieg in Folge vorläufig Tabellenführer. Das Spitzenquartett aus Eibelstadt (33 Punkte, 17 Spiele), MTV München (32,16), TSV Zirndorf (32,16) und SV Schwaig II (32,17) trennt nur ein Punkt. Das Rennen um die Meisterschaft geht also mit dem Spitzenspiel TSV Eibelstadt – MTV München am 10.03.2018 um 20 Uhr in heimischer Drei-Felder-Halle in seine entscheidende Phase. Dafür benötigen wir eure Unterstützung! Lasst euch dieses Spitzenspiel und die Dramatik nicht entgehen und unterstützt uns. Wir würden uns sehr auf euren Besuch freuen.


Es spielten:
Stefan Böhm (D), Philipp Fäth (Z), Yorick Gehrlicher (AA), Moritz Giehl (AA), Benedikt Gogolin (MB), Peter Hofmann (L), Christian Kranz (AA), Sascha Krieblin (MB), Lucas Muschaweck (L), Sebastian Paetzel (AA), Julian Peisker (AA)
Geschrieben von
Christian Kranz

11.02.2018RLSO 17/18 16. Spieltag: ASV Neumark – TSV Eibelstadt I

TSV Eibelstadt - ASV Neumarkt3:0(25:22 25:15, 25:11)
In einem schwachen Spiel behält Eibelstadt auswärts die Oberhand und nimmt wichtige 3 Punkte vom noch punktlosen Tabellenletzten aus Neumarkt mit. Und die Erkenntnis, dass 95% Einsatz nicht genug sind.

Nach dem letztendlich klaren 3:0-Auswärtserfolg und dem kurzzeitigen Sprung auf Tabellenplatz 2 machte sich bei den Spielern um Kapitän Sascha Krieblin keine Euphorie breit. Zu zerfahren war das eigene Spiel während der drei Sätze, die hauptsächlich aufgrund der hohen Fehlerquote der Gastgeber in Abwehr und Angriff gewonnen wurden.
Bereits die Aufwärmübungen zogen die Eibelstädter nicht mit der Intensität der letzten Wochen durch, ein Indiz der fehlenden Fokussierung auf die vermeintlich leichte Aufgabe gegen den Tabellenletzten. Daher schwor Spielertrainer Philipp Fäth seine Mannen vor Spielbeginn noch einmal ein: „Wir können in diesem Spiel nur verlieren, das heute ist ein Charaktertest.“

Doch Eibelstadt, das ohne den erkrankten Moritz Giehl auskommen musste, startete schwach in den ersten Satz. Einige Annahmefehler und statisches Abwehrverhalten der Gäste sorgten für einen konstanten 2- bis 3-Punkte-Vorsprung für die Heimmannschaft, die diesen bis zum 21:19 nicht mehr hergab. In der folgenden Auszeit appellierte Fäth an seine Mannschaft , endlich in die Gänge zu kommen. Die Ansprache trug Früchte, und Eibelstadt konnte den Satz vor allem durch ihre in Angriff und Block überlegenen Mittelangreifer noch zum 22:25 umbiegen.

Satz 2 und 3 waren dann Selbstläufer für Eibelstadt. Wohl auch aufgrund des bisherigen Saisonverlaufs mit 15 Niederlagen am Stück hatte sich Neumarkt nach dem Verlust von Satz 1 bereits aufgegeben. Die Folge war eine deutlich zu hohe Fehlerquote im Angriff und eine schwache Annahme, die Sascha Krieblin, Benedikt Gogolin und Philipp Fäth mit taktisch klugen Aufschlägen auszunutzen wussten. So blieb für Eibelstadt noch Gelegenheit, munter durchzuwechseln um allen Spielern Einsatzzeiten zu geben.

Letztendlich fuhren die Gäste also einen nie wirklich gefährdeten Sieg ein, doch für das nächste Spiel der Eibelstädter bei den formstarken Dachauern sollte dieses Spiel zumindest eine Erkenntnis gebracht haben: Ohne die richtige Einstellung wird es gegen jeden Gegner schwer, Punkte zu holen.


Es spielten:

Stefan Böhm (D), Philipp Fäth (Z), Yorick Gehrlicher (AA), Benedikt Gogolin (MB), Peter Hofmann (L), Christian Kranz (AA), Sascha Krieblin (MB), Lucas Muschaweck (L), Sebastian Paetzel (AA), Julian Peisker (AA)
Geschrieben von
Christian Kranz

05.02.2018RLSO 17/18 15. Spieltag: TSV Eibelstadt – SV Schwaig II

TSV Eibelstadt - SV Schwaig II3:0(25:15, 25:21, 25:20)
Der TSV macht da weiter, wo er letztes Wochenende aufgehört hat und schickt auch den Tabellenführer aus Schwaig ohne Punkte aus der eibelstädter Halle. Das Fehlen von Leistungsträger und Routinier Harry Schlegel macht sich bei der hochtalentierten, aber noch unerfahrenen Truppe aus Mittelfranken deutlich bemerkbar.

Schwaigs Spielertrainer Christian Schwabe, der aufgrund einer Erkrankung nur bedingt einsatzfähig war, fasste nach dem Spiel treffend zusammen: „So ein Spiel zu gewinnen, das schaffen meine Jungs noch nicht alleine, ohne einen Führungsspieler.“ Damit bezog er sich auf die teilweise ungewohnt statische und unsichere Spielweise seiner Mannschaft, die gegen stabile und durchsetzungsstarke Eibelstädter während des ganzen Spiels kein Land sahen.

Die Black Mambas starteten motiviert in das Derby und konnten sich bereits zum Anfang des ersten Satzes deutlich absetzen (10:5). Schwaig fand keinen Zugriff auf das Spiel und machte der Heimmannschaft auch noch einige Gastgeschenke, indem deutlich zu viele Aufschlag- und Angriffsfehler produziert wurden. Eibelstadt punktete dagegen über alle Positionen und konnte sich wie in jedem Spiel auf die „Annahme-Bank“ Moritz Giehl verlassen, der auch die härtesten Aufschläge traumwandlerisch sicher zu Zuspieler Philipp Fäth schob. So wurde Satz 1 deutlich gewonnen und auch in Satz 2 sah alles nach einem klaren Ergebnis aus (24:18), ehe Schwaig durch gute Aufschläge und einige Unkonzentriertheiten, die sich nun auf eibelstädter Seite einschlichen, noch einmal herankam auf 24:21. Doch Eibelstadt fing sich wieder und machte nach einer guten Annahme durch Libero Peter Hofmann den Sack zu.

Im dritten Satz galt es für das Team um Spielertrainer Philipp Fäth, einen Einbruch wie noch im Hinspiel zu vermeiden, als man bereits 2:0 in Sätzen geführt hatte und das Spiel schließlich doch „nur“ mit 3:2 für sich entscheiden konnte. Doch ein Aufbäumen auf Seiten der Gäste war auch jetzt nicht zu erkennen. Auch die Einwechslung von Christian Schwabe gab der jungen Mannschaft aus dem nürnberger Raum nicht die nötige Sicherheit, um gegen gut organisierte Eibelstädter noch einmal eine Aufholjagd zu starten. Und so sicherte sich das Heimteam auch Satz 3 durch einen krachenden Angriff von Mittelblocker Benedikt Gogolin hochverdient mit 25:20.

Nach den erfolgreichen Heimspielen geht es für die Black Mambas nun zu zwei Auswärtsspielen nach Neumarkt und Dachau. Das nächste Heimspiel findet am 10.03.2018 um 20 Uhr in der Eibelstädter 3-Felder-Halle gegen den neuen Tabellenführer MTV München statt. Wir freuen uns über euren Besuch!

Es spielten: Stefan Böhm (D), Philipp Fäth (Z,C), Yorick Gehrlicher (AA), Moritz Giehl (AA), Benedikt Gogolin (MB), Peter Hofmann (L), Christian Kranz (AA), Sascha Krieblin (MB), Lucas Muschaweck (L), Sebastian Paetzel (AA), Julian Peisker (AA)
Geschrieben von
Christian Kranz

28.01.2018RLSO 17/18, 13. Spieltag: TSV Eibelstadt – SC Freising

TSV Eibelstadt - SC Freising3:1(19:25, 26:24, 25:23, 25:13)
Die Revanche ist geglückt! Gegenüber dem mäßigen Hinspiel in der Ferne zeigten die Eibelstädter vor eigenem Publikum eine höchst konzentrierte und taktisch abgeklärte Leistung gegen den SC Freising. In einem spannenden Spiel setzten sich die Hausherren mit 3:1 (19:25, 26:24, 25:23, 25:13) durch.

Höchstmotiviert starteten die Mannen um Kapitän Sascha Krieblin in das Spiel. Mit starken Angriffen und einer sehr guten Block- und Abwehrarbeit konnte eine 6:1-Führung erarbeitet werden. Allerdings lies die Antwort der Freisinger nicht lange auf sich warten. Durch geschickte Aufschläge und Angriffe egalisierten diese den Vorsprung der Hausherren schnell zum 7:7. Eibelstadt war durch die starke Gegenwehr beeindruckt, wodurch eine gewisse Hektik ins Spiel kam. Diese wurde auch durch oftmalige hitzige Wortgefechte am Netz durch die Gäste forciert. Dennoch bekamen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel zweier gut eingestellter Mannschaften zu sehen, in dem Eibelstadt im Verlauf des ersten Satzes ein paar Fehler zu viel unterliefen. Folgerichtig ging dieser Durchgang mit 19:25 verloren.

Spielertrainer Philipp Fäth appellierte vor dem zweiten Durchgang an seine Mannschaft, genau so weiter zu kämpfen, sich aber nicht auf Debatten mit dem Gegner einzulassen, sondern den Fokus auf das eigene Spiel zu richten. Und die Mannschaft folgte. Der zweite Satz war von Anfang bis Ende spannend und ausgeglichen. Freising konnte Eibelstadt immer wieder durch gute taktische Aufschläge in Bedrängnis bringen, Auf der anderen Seite stellte sich die Heimmannschaft im Block und im Angriff immer besser auf den Gegner ein. Mit ein bisschen Glück, aber nicht unverdient ging der zweite Satz schließlich denkbar knapp mit 26:24 an die Mainfranken.

Vor dem dritten Spielabschnitt stellte Fäth klar: „Der Matchwinner für uns ist heute, dass die Mittelblocker der Freisinger bei unseren Mittelblockern bleiben, wenn wir eine einigermaßen gute Annahme haben.“ Dies bedeutete für die Außenangreifer Moritz Giehl und Christian Kranz, sowie für Diagonalangreifer Stefan Böhm freie Schussbahn in die Diagonale. Im Verlauf des Satzes zeigte sich, dass Fäth mit seiner Aussage Recht behalten sollte. Immer wieder ergaben sich so leichte Punkte durch harte diagonal geschlagene Angriffe über die Außen-Positionen. Trotzdem konnte sich Eibelstadt bis zum 24:21 nur minimal absetzen, da auch Freising nach wie vor clever punktete, vor allem durch ihren starken Diagonalspieler. Freising konnte noch einmal verkürzen, doch Eibelstadt behielt die Nerven und gewann den dritten Satz mit 25:23.

Im vierten Satz war der Widerstand der Freisinger gebrochen. Sascha Krieblin und Benedikt Gogolin ließen die gegnerischen Angreifer nun reihenweise am Block verzweifeln, sodass auf Freisinger Seite einige Spielerwechsel anstanden. Jedoch half dies den Freisingern nicht, da sich die Eibelstädter in einen Rausch spielten. Im Angriff war nun nahezu jeder Ball ein Punkt und in der Abwehr wurden die gegnerischen Angriffe reihenweise entschärft. Souverän gewannen die „Black Mambas“ den letzten Durchgang mit 25:13 und durften sich über die volle Punktzahl in einem starken Spiel zweier ausgeglichener Mannschaften freuen.

Es spielten:
Stefan Böhm, Philipp Fäth, Yorick Gehrlicher, Moritz Giehl, Benedikt Gogolin, Peter Hofmann, Christian Kranz, Sascha Krieblin, Lucas Muschaweck, Sebastian Pätzel, Julian Peisker
Geschrieben von
Christian Kranz

24.01.2018RLSO Auswärtssieg der Tie-Break-Könige

TSV Eibelstadt - BSV Bayreuth3:2
Wie sich die Empfindungen doch gleichen: „Da war mehr drin“, hatten die Herren des BSV 98 Bayreuth nach dem Hinspiel beim TSV Eibelstadt gesagt. „Da war mehr drin“, lautete auch der Tenor nach dem Rückspiel, das die Bayreuther erneut mit 2:3 abgaben. Denn die Tie-Break-Könige aus Eibelstadt hatten wieder zugeschlagen.

Die zurückliegende Partie begann ausEibelstadterSicht mit einem Blitzstart. In allen Elementen fehlte es dem Heimteam an Konsequenz und Einsatzbereitschaft. Der TSV Eibelstadt indes fand stark in die Begegnung, in der der BSV kaum Gegenwehr zeigte.

In der ersten Satzpause benutzte BSV Trainer Andreas Rüger sehr deutliche Worte, um seine Spieler wach zu rütteln. Die begannen dann in Durchgang zwei endlich mit dem Volleyballspielen. Milan Dörnhöfer konnte im Zuspiel seine Angreifer variabel einsetzen, weil die Feldabwehr nun immer wieder gegnerische Angriffe entschärfte. So wurde es ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich kein Team abzusetzen vermochte (13:13, 20:20). Am Ende verwandelte BSV-Kapitän Fabian Buck zwei Angriffe über die Außenposition zum Satzgewinn.

Rüger musste dann in Satz drei schon beim 6:9 die erste Auszeit nehmen, doch am Drei-Punkt-Abstand änderte sich nichts; der Gast punktete mit Moritz Giehl vor allem über die Außenposition und ließ dem Bayreuther Block selten eine Chance. Nach dem 21:23 war der Spielaufbau des Rüger-Teams zu schwach, zwei Mal pritschte es den Ball nur über das Netz, was der Gegner nutzte, um mit 2:1 Sätzen in Führung zu gehen.

Doch der Aufsteiger kämpfte. Aus einer jetzt hervorragenden Annahme suchte Zuspieler Dörnhöfer nun immer wieder Diagonalangreifer Jörg Fredersdorf, der mit einer hohen Erfolgsquote glänzte. Auch im Block waren die BSVler nun erfolgreich. Der TSV wechselte auf der Außenposition, der starke Zuspieler Philipp Fäth variierte – es half nichts. Der BSV war nun ähnlich überlegen wie sein Gegner anfangs.

Die gute Leistung zum 25:15 konnte aber nicht in den Tiebreak mitgenommen werden. Trotz stimmungsvoller Unterstützung in der Halle lag der nun ungenau agierende BSV beim Seitenwechsel 5:8 zurück. Weil Annahme, Zuspiel und Angriff nicht mehr hundertprozentig klappten, entführte der konstantere Tabellensechste die Punkte.
Geschrieben von
Stefan Sebold

10.12.2017RLSO 17/18, 10. Spieltag: TSV Mühldorf – TSV Eibelstadt

TSV Eibelstadt - TSV mühMühldorf0:3(23:25,20:25,20:25)
Nach gutem Start verfällt Eibelstadt auswärts wieder ins alte Muster und verliert klar mit 0:3 bei starken Mühldorfern. Die Serie von 4 Siegen am Stück ist somit gerissen.

Ersatzgeschwächt machten sich die Eibelstädter auf die lange Reise nach Mühldorf. Neben Libero Peter Hofmann, fiel auch Zuspieler und Trainer Philipp Fäth aufgrund eines Infekts aus. Immerhin konnte letzterer mitfahren und sein Team coachen. Trotz der Ausfälle war man vor dem Spiel optimistisch und die nötige Anspannung war vorhanden. Die schmachvolle Niederlage aus der letzten Saison war immer noch präsent.
So startete das Team um Kapitän und Geburtstagskind Sascha Krieblin stark in den ersten Satz. Besonders Benedikt Gogolin ragte heraus als er bis zum Zwischenstand von 9:5 aus Eibelstädter Sicht fünf direkte Blockpunkte verzeichnen konnte. Bis zum Zwischenstand von 15:11 zeigte die gesamte Mannschaft ein solides Spiel. Danach passierte das, was Eibelstadt vor allem bei Auswärtsspielen immer wieder passiert: die Eigenfehler häuften sich und man brachte einem Gegner der bis dahin ohne Selbstvertrauen spielte, zurück ins Spiel. Mühldorf begann nun, stärker aufzuschlagen und setzte damit Eibelstadt mehr und mehr unter Druck. So drehte Mühldorf das Spiel und gewann knapp aber nicht unverdient Satz eins mit 23:25. Fäth kritisierte nach dem Spiel die mangelhafte Einstellung: “Immer wenn wir in Führung liegen, treten wir auf als wäre der weitere Verlauf ein Selbstläufer. Wenn der Vorsprung dann weg ist, resignieren wir.“

Im zweiten Satz war Mühldorf von Anfang an gut im Spiel und setzte nun auch spielerisch Akzente. “Obwohl sie immer drei Angreifer am Netz hatten, haben sie mit dem Rückraumangriff das Spiel entschieden – der war enorm effizient und wir nicht darauf gefasst “ fasste Fäth das folgende Spielgeschehen zusammen. Eibelstadt lief konstant einem kleinen Rückstand hinterher und fand keine Mittel, um die variable Angriffsmaschinerie der Hausherren zu stoppen. Mühldorf entschied den zweiten Satz verdient mit 20:25.

Zwar schwor sich die Mannschaft in der in Mühldorf üblichen Zehn-Minuten-Pause noch einmal ein, dieses Spiel über den Kampf doch noch für sich zu entscheiden, dennoch verlief Satz drei genau wie die Sätze zuvor: von Anfang an lief man einem Rückstand hinterher. Immer wenn Eibelstadt Hoffnung schöpfte und wieder etwas näher an Mühldorf heran kam, unterlief den Gästen ein unnötiger Fehler. Wieder einmal musste sich also das Team aus Unterfranken auswärts mit 0:3 aus fremder Halle verabschieden.

Nach dem letzten Spiel der Hinrunde zog Trainer Fäth ein gemischtes Fazit und richtete den Blick sogleich auf die Rückrunde: “Zuhause treten wir immer sehr gut auf. Auswärts fehlt und ein bisschen der Wille. Auch wenn wir auswärts bei fast keinem Spiel komplett waren, haben wir uns zumeist unter Wert verkauft. Das darf nicht passieren.“ Für die Rückrunde erwarte er daher einen Leistungsschub, um möglichst schnell das minimale Ziel Klassenerhalt in einer - wieder einmal - engen Liga perfekt zu machen.

Für Eibelstadt spielten: Gehrlicher, Böhm, Gogolin, Krieblin, Giehl, Pätzel, Kranz, Muschawek, Peisker



Geschrieben von
Christian Kranz

05.12.2017 RLSO 17/18 9. Spieltag: TSV Eibelstadt I – TV Hauzenberg

TSV Eibelstadt - TV Hauzenberg3:1(23:25, 25:21, 25:20, 25:19)
Der TSV Eibelstadt gewinnt gegen Aufsteiger Hauzenberg verdient mit 3:1 und kann sich in der Tabelle weiter nach oben orientieren. Einen Bericht über das Spiel gibt es auch im Fernsehen! Unter folgendem Link könnt ihr eine Zusammenfassung des Spielgeschehens sehen: https://www.tvmainfranken.de/mediathek/video/volleyball-regionalliga-eibelstadt-gewinnt-gegen-tabellen-nachbar-hauzenberg/
Vielen Dank an das Team von TV Mainfranken!


Auch Bundesliga-Coach Tado Lehmann vom TV/DJK Hammelburg war unter den Zuschauern, als in Eibelstadt das letzte Spiel des Jahres vor heimischem Publikum anstand. Gegen Tabellennachbar Hauzenberg, der in allen bisherigen Saisonspielen mindestens einen Punkt holte, erwarteten die Unterfranken ein schweres Spiel. Doch mit drei Siegen im Rücken ging man die Begegnung ebenfalls mit genügend Selbstvertrauen an.

Zu Beginn des ersten Satzes tat sich Eibelstadt schwer mit der unkonventionellen 4-2-Aufstellung Hauzenbergs (2 Zuspieler, wobei der in der Vorderreihe befindliche Zuspieler angreift). So lag man schnell mit 0:4 in Rückstand. Eibelstadt wirkte etwas verkrampft, immer wieder konnten die Gäste durch clevere Angriffe über Außen und durch die Mitte punkten. Aber auch auf der Gegenseite hatte Zuspieler Gehrlicher in Mittelblocker Gogolin und Diagonal Böhm starke Angreifer parat. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit einem etwas zu hohen Fehleranteil aus eibelstädter Sicht (8:10, 12:15, 18:20). So passte es auch ins Bild, dass Hauzenberg den Satz durch einen Abstimmungsfehler auf Seiten der Heimmannschaft für sich entscheiden konnte. 23:25 und 0:1 nach Sätzen.

Auch der zweite Satz begann zäh. Immer wieder konnte Hauzenberg geschickt den eibelstädter Block anschlagen (5:5, 7:9). Eine Umstellung auf Longlineblock, welche durch Spielertrainer Fäth angeordnet wurde, brachte schließlich den langsamen, aber stetigen Umschwung zu Gunsten der Hausherren (14:13, 18:17, 21:20). Auch in der Feldabwehr wurde Eibelstadt nun stärker und stärker. Vor allem durch gute Abwehraktionen von Libero Hofmann konnten vermehrt starke Gegenangriffe eingeleitet werden. So wurde Satz 2 verdient mit 25:21 gewonnen.

In Satz drei konnte Eibelstadt seine Leistung stabilisieren. Man hatte sich nun endgültig auch an das sehr selten praktizierte Spielsystem des Gegners gewöhnt. Durch eine sowohl defensiv als auch offensiv konstante Leistung hielten die Mannen um Kapitän Krieblin die Gäste auf Distanz (5:5, 12:10, 18:15, 21:17). Lediglich bei 21:19 musste Spielertrainer Fäth nochmals eine Auszeit nehmen, um aufkommenden Schlendrian zu verhindern. Ein souveräner 25:20-Satzgewinn war die Folge.

Da Hauzenberg in dieser Saison in keinem Spiel ohne Punkt nach Hause gefahren ist, war die Anspannung bei Eibelstadt vor dem vierten Satz groß. Es galt, auch diesen Abschnitt zu gewinnen um die volle Punkteausbeute mitzunehmen. Entsprechend konzentriert machten sich Gogolin und Co ans Werk. Auch in diesem Abschnitt spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe (6:5, 8:9, 13:11, 16:15). So waren beide Teams gezwungen, die maximale Anzahl von jeweils 2 Auszeiten zu nehmen, um kleinere Korrekturen vorzunehmen. Doch vielleicht war es das Selbstvertrauen aus drei gewonnenen Spielen, das Eibelstadt in dieser Phase half. Während die Gäste gegen Ende des Satzes mehr und mehr die Brechstange einzusetzen versuchten und dadurch auch die Fehlerquote stieg, blieb die Heimmannschaft diszipliniert und fokussiert. So konnten dann auch Satz vier und die damit verbundenen drei Punkte geholt werden (19:15, 22:17, 25:19).

Nachdem nun alle Spieler im Kader wieder fit sind, findet die erste Herrenmannschaft langsam aber sicher ihren Weg in der Regionalliga. Potential ist reichlich vorhanden, die Trainingsbeteiligung ist gut. Wenn alle fit und fokussiert bleiben, darf man gespannt sein, wohin die Reise geht.

Es spielten für Eibelstadt: Böhm, Fäth, Gehrlicher, Giehl, Gogolin, Hofmann, Kranz, Krieblin, Muschawek, Pätzel, Peisker
Geschrieben von
Christian Kranz

20.11.2017Sieg im 6-Punkte-Spiel für Eibelstädter Herren

TSV Eibelstadt - ASV Dachau II3:0(25:12, 25:22, 25:15)
Der zweite 3:0-Erfolg in Folge verschafft den Eibelstädtern in der Tabelle Luft. Eine Woche nach dem souveränen Sieg gegen den ASV Neumarkt lieferten die Black Mambas in der heimischen Mainparkarena erneut eine überzeugende Leistung ab und schlugen den Aufsteiger aus Dachau mit 3:0 (25:12 25:22 25:15).

Es war ein äußerst wichtiger Nachmittag für die erste Herrenmannschaft des TSV Eibelstadt als der ASV Dachau II in Unterfranken gastierte. Der Aufsteiger aus der Bayernliga wies zu Beginn des Spieltages mit acht Punkten lediglich einen Punkt weniger auf als der heimische TSV. Somit sprach Spielertrainer Philipp Fäth bereits bei seiner Kabinenansprache von einem 6-Punkte-Spiel, bei dem es darum ging sich von den Mannschaften aus dem Tabellenkeller zu distanzieren. Dabei konnte Fäth erstmals auf einen vollen Kader von 12 Spielern bauen. Nachwuchstalent Tim Sebold aus der dritten Mannschaft, der langsam an die Regionalliga herangeführt werden soll, stand erstmals im Kader und auch Lucas Muschaweck stand nach seinem Urlaub wieder zur Verfügung.

Nach dem jüngsten 3:0-Erfolg gegen den ASV Neumarkt startete der TSV selbstbewusst und zielstrebig. Im Mittelblock agierten wie gewohnt Benedikt Gogolin und Kapitän Sascha Krieblin, im Diagonalangriff startete Stefan Böhm und das Zuspiel übernahm Spielertrainer Fäth. Im Außenangriff überzeugten Moritz Giehl und Christian Kranz, der wieder in die Starting Six rutschte. Auf der Liberoposition entschied sich Trainer Fäth für das System des Annahme- und Abwehrliberos. So feierte Peter Hofmann, der diese Position zusammen mit Julian Peisker bekleidete, nach 15-monatiger Verletzungspause sein Comeback.

Und die Black Mambas starteten fulminant in den ersten Satz. Mit guten Float-Aufschlägen wurde die Dachauer Annahme unter Druck gesetzt, womit enorme Probleme im Spielaufbau des Aufsteigers hervorgerufen wurden. Und wenn die Annahme der Gäste einmal hielt, überzeugten die Hausherren mit einem stabilen Block und einer beweglichen und erfolgreichen Feldabwehr. Bereits beim Stand von 0:6 war der ASV somit gezwungen die erste Auszeit zu nehmen. Die Eibelstädter ließen aber keinesfalls nach. Vor allem eine zehn Aufschläge andauernde Service-Serie von Kranz baute den Vorsprung bis zur zweiten Auszeit der Dachauer auf zwischenzeitlich 18:2 aus. Zum Schluss des Satzes konnten zwar auch die Oberbayern noch einmal von 20:3 auf 20:9 verkürzen, dann fand Eibelstadt aber wieder in die Spur und beendete den Satz schlussendlich nach gerade einmal 19 Minuten souverän mit 25:12.

Auch im zweiten Satz erarbeiteten sich die Eibelstädter schnell eine 8:3-Führung. Dann gelang es dem ASV allerdings die Annahme zu stabilisieren und im Sideout konzentrierter aufzutreten. Durch einige Konzentrationsfehler in Annahme und Angriff gepaart mit weniger Zugriffsmöglichkeiten in Block und Feldabwehr durch die stärker werdende Annahme der Gäste, entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Eine kleine Aufschlagserie der Dachauer führte zum zwischenzeitlichen Ausgleich bei 17:17. Jetzt war es aber der TSV, der wieder konzentrierter im Sideout auftrat und konsequenter punktete und den Satz schlussendlich relativ souverän mit 25:22 für sich entschied.

Der dritte Durchgang startete ausgeglichen und bis zum 13:13 konnte sich keine Mannschaft wirklich absetzen. Dann glänzte Mittelblocker Gogolin mit starken Float-Aufschlägen, die die Dachauer Annahme wieder ordentlich in Bedrängnis brachte. Auch eine Auszeit der Gäste bei 13:17 konnte die Serie nicht stoppen, erst nach der zweiten Auszeit bei 13:21 gelang es dem ASV sich aus der Situation zu befreien. Den Black Mambas gelang es aber das Spiel souverän zu beenden und nach gerade einmal 71 Minuten wurde der Matchball zum 25:15 verwandelt.

Kapitän Krieblin zeigte sich nach der Partie äußerst zufrieden: „Den 3:0-Erfolg kann man noch höher einschätzen als den Sieg letzte Woche gegen Neumarkt.“ Nachdem die Eibelstädter in der vergangenen Saison kein einziges Spiel mit 3:0 für sich entscheiden konnten, scheint es dem TSV diese Saison zu gelingen unterlegene Gegner zu dominieren und die Spiele bis zum Ende souverän zu gestalten. Durch den fünften Sieg im achten Spiel schoben sich die Unterfranken in der Tabelle vor auf Platz fünf und können am kommenden spielfreien Wochenende die Akkus wieder aufladen. In zwei Wochen steht am 03.12. um 15 Uhr das nächste Heimspiel in der Mainparkarena an. Dann empfangen die Black Mambas mit dem TV Hauzenberg den nächsten Aufsteiger. Daher heißt es die kommenden zwei Trainingswochen weiter zu nutzen, um dann mit einer erneut überzeugenden Leistung die nächsten drei Punkte einzufahren.

Es spielten: Stefan Böhm, Philipp Fäth, Yorick Gehrlicher, Moritz Giehl, Benedikt Gogolin, Peter Hofmann, Christian Kranz, Sascha Krieblin, Lucas Muschaweck, Sebastian Paetzel, Julian Peisker, Tim Sebold

Nächstes Spiel: TSV Eibelstadt – TV Hauzenberg am 03.12.2017 um 15 Uhr in der Mainparkarena Eibelstadt
Geschrieben von
Julian Peisker

12.11.2017RLSO-M17/18 7. Spieltag TSV Eibelstadt – ASV Neumarkt

TSV Eibelstadt - ASV Neumarkt3:0(25:19, 25:17, 25:14)
Es geht doch! Nach 26 Spielen schaffen die Eibelstädter wieder einen Sieg ohne Satzverlust gegen überforderte Neumarkter. (3:0, 25:19, 25:17, 25:14)

Eibelstadt ging als Favorit in das Spiel mit den noch punktlosen Neumarktern. Dementsprechend kurz fiel die Ansprache von Spielertrainer Fäth aus: “Aus diesem Spiel müssen drei Punkte mitgenommen werden.“ Punkt. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten (1:6) drückte die Heimmannschaft dem Gegner mehr und mehr ihr Spiel auf und ging durch eine Aufschlagserie von Giehl erstmals deutlich in Führung (19:12). E war bei weitem kein perfektes Spiel der Mannschaft um Trainer Fäth, jedoch zeigte man endlich die lange vermisste Konsequenz im Abschluss (25:19).

Auch im zweiten Satz spielte Eibelstadt die Punkte konsequent zu Ende und profitierte nun auch immer häufiger von leichten Fehlern des Gegners. Über 12:7, 20:10 wurde der Satz mit 25:17 klar und deutlich entschieden.

Spielertrainer Fäth nutzte die deutliche Führung, um einige Wechsel durchzuführen und dem gesamten Kader Einsatzzeit zu geben. Lediglich der gerade von einer Verletzung geneßene Libero Hofmann wurde noch geschont.
Der dritte Satz glich schließlich einer Demontage für Neumarkt. Trotz Umstellungen in der Ausstellung kamen die Gäste überhaupt nicht ins Spiel und wurden von Eibelstadt überrollt (11:5, 16:9, 25:14).

An diese stabile Leistung wollen die Unterfranken am nächsten Sonntag um 15 Uhr vor heimischem Publikum anknüpfen, wenn mit dem ASV Dachau ein anderes Kaliber aufschlägt.

Es spielten: Fäth, Böhm, Gehrlicher, Giehl, Gogolin, Hofmann, Kranz, Krieblin, Pätzel, Peisker
Geschrieben von
Christian Kranz

06.11.2017RLSO-M17/18 - 6. SV Schwaig II – TSV Eibelstadt I

TSV Eibelstadt - SV Schwaig II3:2(25:20, 25:18, 18:25, 17:25, 13:15)
Der erste Auswärtssieg der Saison ist geschafft. Eibelstadts erste Herrenmannschaft siegte nach souveränem Beginn am Ende etwas glücklich aber verdient bei der Bundesligareserve des SV Schwaig mit 3:2 (20:25, 17:25, 25:18, 25:17, 13:15).

Es sollte ein besonderer, ein ereignisreicher Abend in der „gelben Halle“ in Schwaig werden. Den Zuschauern wurde fünf Sätze lang ein Spiel geboten, das alles hatte, was von einem guten Derby verlangt wird: Unvorhersehbare Wendungen, Kampf, Emotionen und Spektakuläre Spielzüge.

Die Eibelstädter starteten für ein Auswärtsspiel ungewöhnlich wach und entschlossen in den Satz und setzten die Hausherren von Anfang an mit nahezu fehlerlosem Angriffs- und Aufschlagspiel unter Druck. Die junge Mannschaft von Trainer Christian Schwabe zeigte sich beeindruckt und fand nicht ins Spiel. Besonders Stefan Böhm machte einen Punkt nach dem anderen über die Diagonal-Position. Die wenigen gefährlichen Angriffe durch Schwaig konnte die an diesem Tag hervorragend eingestellte Abwehr gut entschärfen und in eigene Punkte umwandeln. So wurde der erste Satz souverän mit 25:20 gewonnen.
Noch stärker als der erste war der zweite Satz aus Sicht der Gäste. Ohne eine einzige Schwächphase zog Eibelstadt sein Spiel durch, kam immer wieder spektakulär über die Mitte durch Gogolin und Krieblin sowie über Diagonal durch Böhm zu Punkten. Bei Schwaig wuchs der Frust, Schwaigs Spielführer beschwerte sich nun immer öfter beim Schiedsgericht über aus seiner Sicht nicht nachvollziehbare Pfiffe und kassierte damit schließlich eine Verwarnung. Die Unterfranken brachte dies nicht aus der Ruhe und so konnte Satz 2 mit 25:17 gewonnen werden.

Leider passierte nun das, was Eibelstadt in dieser Saison so oft schon passiert ist: auf allen Positionen war auf einmal scheinbar die Luft raus. Die Annahme wurde unsauber, das Zuspiel ebenso, die Angriffe waren nicht mehr druckvoll. Auch in der Abwehr, die vorher noch so stark agierte, konnte man nicht an die Leistung der Sätze 1 und 2 anknüpfen. So bauten die Gäste einen am Boden liegenden Gegner wieder auf. Die junge Mannschaft von Spielertrainer Schwabe zeigte nun ihr ganzes Potential und holte souverän die Sätze 3 und 4 (25:18, 25:17).

Auf der Gästeseite war der Frust groß und die Anspannung enorm, wollte man sich doch auf keinen Fall den Sieg aus den Händen nehmen lassen. So musste einmal mehr in dieser Saison der Tiebreak entscheiden. Auch hier begann Schwaig stark und Eibelstadt wirkte verkrampft. Doch dann zeigte der von einer Sprunggelenksverletzung wiedergeneßene Sascha Krieblin, warum er in den letzten Spielen so vermisst wurde. Beim Stand von 2:3 aus Gästesicht entschärfte der Eibelstädter Block um Krieblin ein ums andere Mal die gegnerischen Angriffe, sodass diese in eigene Punkte umgemünzt werden konnten und eine 7:0-Serie zum vorentscheidenden 9:3 führte. Dann verletzte sich zu Schwaigs Unglück der frisch ins Jugend-Nationalteam berufene Jan Kolakowski bei einer Angriffsaktion und musste ausgewechselt werden. Die darauf folgende Spielunterbrechung verkraftete Schwaig besser als Eibelstadt und konnte sich auf 11:9 herankämpfen. Hier übernahm dann der andere Mittelblocker Benedikt Gogolin das Spielgeschehen und brachte mit erfolgreichen Angriffen sein Team bis auf 14:10 nach vorne. Wer dann dachte „das wars“, sah sich getäuscht. Schwaig kam mit dem Rücken zur Wand durch bärenstarke Sprungangaben ihres Kapitäns noch einmal bis auf 14:13 heran. Das Spiel drohte tatsächlich noch einmal zu kippen, doch mit einem verschlagenen Aufschlag brachte sich Schwaig schließlich selbst um ein mögliches Comeback (15:13).

So verließen die Eibelstädter die „gelbe Halle“ mit gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite die Freude über die gewonnenen Punkte und den so wichtigen Auswärtssieg, auf der anderen Seite leichte Verärgerung über selbst aus der Hand gegebene Sätze und ein unnötig knappes Endergebnis. Über das gesamte Spiel gesehen war es jedoch eine gute Leistung gegen einen starken Gegner, auf die die Eibelstädter im nächsten Heimspiel aufbauen wollen.

Es spielten: Fäth, Böhm, Krieblin, Gogolin, Gehrlicher, Giehl, Kranz, Pätzel, Muschawek, Peisker

Nächstes Spiel: TSV Eibelstadt I -ASV Neumarkt am 11.11.2017 um 19 Uhr in der Sporthalle Eibelstadt
Geschrieben von
Christian Kranz

30.10.2017RLSO-M17/18 - 5. TSV Eibelstadt I – TSV Zirndorf

TSV Eibelstadt - TSV Zirndorf1:3(23:25, 25:23, 15:25, 20:25)
Eibelstädter Herren verlieren wichtiges Heimspiel gegen stabile und kompakte Zirndorfer und rutschen in der Tabelle weiter ab.

Mit dem wiedergenesenen Moritz Giehl in der Annahme gelang den Eibelstädtern ein guter Start in den ersten Satz und man gestaltete das Spiel ausgeglichen bis zum 16:18. Denkbar knapp wurde der erste Satz mit 23 zu 25 abgegeben.

Die Hausherren ließen sich vom unglücklichen Satzverlust nicht beirren und spielten weiter guten Volleyball mit einer stabilen Annahme und einer sehr hohen Angriffsquote vor allem durch die Mittelblocker Gogolin und Gerlicher. Wieder entwickelte sich ein ausgeglichener Satz, bei dem Eibelstadt das bessere Ende für sich hatte. Durch den Punkt zum 25 zu 23 konnte man nach Sätzen zum 1:1 ausgleichen.

Der dritte Satz begann mit einer erfolgreichen Aufschlagserie und Eibelstadt konnte mit 4:1 in Führung gehen. Leider kam dann der in dieser Saison fast unvermeidliche Einbruch in der Annahme und die Hausherren lagen schnell mit 6:9 zurück. Beim Stand von 8:13 reagierte Spielertrainer Philipp Fäth und brachte Sebastian Pätzel für Christian Kranz auf Außen. Dieser fügte sich mit zwei erfolgreichen Angriffen direkt gut ins Spiel ein. Dennoch machte Eibelstadt in allen Bereichen zu viele Fehler und hatte den konstant auf gutem Niveau spielenden Zirndorfern nichts entgegenzusetzen. So ging der dritte Satz verdient mit 15:25 an die Gäste.

Auch im vierten Satz konnte sich die Heimmannschaft anfangs einen kleinen Vorsprung zum 6:2 herausspielen. Allerdings war Eibelstadt, was Angriff und Abwehr betraf, nicht auf einem Niveau mit Zirndorf. Die Gäste arbeiteten sich kontinuierlich zurück ins Spiel und gingen beim Stand von 9:10 zum ersten Mal in Führung. Obwohl Zuspieler Fäth die Angreifer auf Außen und Diagonal oft freispielen konnte, so dass diese gute Angriffspositionen hatten, blieben diese zu oft im Einer-Block hängen und vergaben damit viele einfache Punktchancen. Zirndorf spielte den Satz souverän zu Ende und gewann schließlich mit 20:25 und damit 1:3 in Sätzen.

Eibelstadt steht damit nach der ersten Heimniederlage der Saison in den nächsten Spielen gehörig unter Druck, will man doch am Ende der Saison nichts mit den Abstiegsrängen zu tun haben.

Es spielten: Fäth, Böhm, Gogolin, Gehrlicher, Giehl, Pätzel, Muschawek, Kranz, Peisker
Geschrieben von
Christian Kranz

22.10.2017 Spielbericht SC Freising- TSV Eibelstadt I

TSV Eibelstadt - SC Freising3:0(25:13, 25:18, 25:20)
Die Eibelstädter erste Herrenmannschaft erlebte auswärts beim SC Freiburg ein Spiel zum Vergessen. Mit einer ganz schwachen Leistung verlor man verdient deutlich und konnte nach knapp einer Stunde Spielzeit die Heimreise antreten.

Die Gäste gingen geschwächt auf die Auswärtsfahrt. Neben dem bereits seit Saisonbeginn fehlenden Sascha Krieblin musste auch Moritz Giehl aufgrund einer Grippe passen. Wie wichtig Giehl als Stütze für die Mannschaft vor allem in der Annahme ist, zeigte sich gleich zu Beginn des Spiels, als sich Freising durch druckvolle Aufschläge und gute Blockarbeit einen 8:2-Vorsprung herausspielen konnte. Aufgrund der fehlenden Präzision in der Annahme fehlten Zuspieler Fäth die Optionen in der Ballverteilung. Die Gegner konnten somit frühzeitig die Zuspielrichtung erkennen und einen soliden Block stellen. Die Eibelstädter wirkten verunsichert. Diese Verunsicherung zog sich durch alle Spielelemente. So fehlte auch im eigenen Aufschlag der Druck, was wiederum dem Gegner ein variables und schnelles Spiel ermöglichte. Der erste Satz ging folgerichtig mit 25:13 an die Hausherren.
Im zweiten Satz nahmen sich die Gäste vor, sich in das Spiel zu kämpfen und dem Gegner Paroli zu bieten. Bis zum Stand von 8:8 wurde dieses Vorhaben auch umgesetzt. Danach riss einmal mehr der Faden in der Annahme und im Angriff. Wieder konnte sich Freising bis zum Satzende kontinuierlich absetzen. 25:18.
Im dritten Satz stellte Spielertrainer Fäth auf ein 4:2-System um. Die Umstellung wirkte sich positiv auf das Spiel der Eibelstädter aus, konnte man nun den gesamten Satz über eine konstante Annahmeleistung zeigen und ein ausgeglichenes Spiel gestalten. Leider blieben die Außenangreifer in der entscheidenden Phase des Satzes mehrmals am Block des Gegners hängen und dieser konnte sich dadurch den entscheidenden Vorsprung für den Satz- und Spielgewinn zum 25:20 sichern.

Es spielten: Fäth, Böhm, Pätzel, Muschaweck, Kranz, Gogolin, Gehrlicher, Peisker
Geschrieben von
Christian Kranz

15.10.2017Spielbericht TSV Eibelstadt I - BSV Bayreuth I

TSV Eibelstadt - BSV Bayreuth I3:2(25:19, 21:25, 14:25, 25:20, 15:9)
Die Konstante ist die Inkonstanz. Der TSV Eibelstadt I beginnt gegen BSV Bayreuth I hellwach, bricht in den Sätzen 2 und 3 vollständig ein, kommt in Satz 4 stark zurück und entscheidet bereits das zweite Tiebreak-Spiel dieser Saison für sich. (3:2, 25:19, 21:25, 14:25, 25:20, 15:9)

Eibelstadt startete gegen den Aufsteiger aus Bayreuth stark ins Spiel. Die von Coach Sascha Krieblin vorgegebene Marschroute, den schwächeren Aussen-Annahmespieler der Bayreuther dauerhaft mit Aufschlägen zu füttern, ging voll auf. Immer wieder konnten über die Aufschläge sowie gute Angriffe über alle Positionen leichte Punkte erzielt werden. Über mehrere kleine Serien erhöhte die Heimmannschaft ihren Vorsprung und brachte Satz 1 sicher nach Hause (4:0, 10:4, 18:14,25:19).

Im zweiten Satz wollte man an die Leistung des ersten Satzes nahtlos anknüpfen, was zu Beginn auch ordentlich gelang. Allerdings stellte Bayreuth nach und nach seinen Annahmeriegel besser ein und Eibelstadts Taktik, den schwächeren Annahmespieler mit Aufschlägen einzudecken, funktionierte nun nicht mehr so gut wie noch im ersten Durchgang. Es war nun ein spannendes Spiel mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe, in dem Eibelstadt zwar immer minimal in Führung lag, sich aber nie absetzen konnte (6:5, 12:11, 16:16, 19:19). Bayreuth zeichnete sich durch seine abgeklärte Spielweise, intelligente Angriffe und gutes Blockverhalten aus, wodurch sich die Heimmannschaft beeindrucken lies. In der Crunchtime verlor Eibelstadt die Präzision in Annahme und Aufschlag und brachte sich so selbst in Bedrängnis. Bayreuth nutzte die gegebenen Chancen eiskalt aus und sicherte sich Durchgang 2 souverän mit 25:21.

Satz 3 war aus eibelstädter Sicht eine einzige Katastrophe. Nicht nur, dass Bayreuth mit einfachsten Lob-Bällen gegen die wie festgewurzelt stehende Abwehr punkten konnte und selbst immer wieder starke Blockaktionen zeigte, ging es für die Hausherren nun auch gesundheitlich an die Substanz: Erst knickte Mittelblocker Gehrlicher bei einer Blockaktion unglücklich um, konnte unter Schmerzen allerdings weiterspielen. Wenig später knallte Aussenangreifer Giehl bei einer Rettungsaktion mit dem Hinterkopf gegen den Schiedsrichterstuhl und musste daraufhin für den Rest des Satzes ausgewechselt werden. Bayreuth spielte hingegen ohne Fehl und Tadel und holte sich den 2:1 Satzvorsprung. (4:5, 9:15, 12:23, 14:25).

Eibelstadt stand vor Satz 4 mit dem Rücken zur Wand, hatte man doch gegen den Aufsteiger fest mit Punkten geplant. Coach Krieblin verlangte daher von seinen Mannen, die nötige Disziplin und Ordnung in Abwehr und Angriff zu zeigen und selbstbewusst auf dem Feld zu agieren. Und Eibelstadt reagierte. Mit einer sehr guten Annahmeleistung - hervorzuheben ist hier Libero Peisker, der selbst nach kleineren Fehlern absolute Ruhe in der Annahme ausgestrahlte – und wieder druckvolleren Angaben konnten die Eibelstädter ihre Sicherheit im Angriff zurückgewinnen. Letztendlich wurde dieser Abschnitt souverän von der Heimmannschaft nach Hause gebracht (7:3, 15:11, 23:16,25:20). Wie in der vorigen Woche musste der Tiebreak also die Entscheidung bringen.

Die Hausherren hatten nun das Momentum auf ihrer Seite und spielten Bayreuth förmlich an die Wand. Mit einem 8:2 Vorsprung wurden die Seiten gewechselt, die Vorentscheidung. Die Gäste konnten mit einer kleinen Serie noch einmal verkürzen (13:5, 13:8), am letzten Endes souveränen Gewinn des Tiebreaks durch Eibelstadt änderte dies nichts mehr (15:9).

Sascha Krieblin, der die Mannschaft von der Seitenlinie aus betreute, fasste das Spiel anschließend zusammen: „Nach dem dritten Satz war es entscheidend, eine Trotzreaktion zu zeigen. Wir haben zu viele Ups & Downs. Uns fehlt noch die Disziplin in Block und Feldabwehr, unsere Positionen zu halten. Wenn wir das ändern, können wir auch bald Siege mit drei Punkten nach Hause fahren.“

Es spielten: Fäth, Böhm, Gogolin, Gehrlicher, Giehl, Kranz, Pätzel, Muschawek, Peisker, Krieblin (T)
Geschrieben von
Christian Kranz

08.10.2017Eibelstadt nimmt Heimstärke in neue Saison mit

TSV Eibelstadt - VC DJK München-Ost Herrsching3:2(25:20, 23:25, 25:20, 21:25, 15:12)
Die erste Herrenmannschaft des TSV Eibelstadt beweist Nervenstärke und ringt die VC DJK München-Ost Herrsching II in einem emotional geführten Spiel im Tiebreak nieder. Mit einem 3:2 (25:20, 23:25, 25:20, 21:25, 15:12) werden im zweiten Saisonspiel die ersten Punkte eingefahren.

Eibelstadt begann mit Rückkehrer Moritz Giehl und Christian Kranz auf den Aussenpositionen, Benedikt Gogolin und Yorick Gehrlicher auf der Mitte, Philipp Fäth auf der Zuspielposition, Stefan Böhm als Diagonalspieler und Julian Peisker als Libero. Im Gegensatz zum letzten Spieltag startete das Team hellwach und konnte sich nach ausgeglichenem Beginn nach einer Aufschlagserie von Fäth erstmals absetzen (9:4). Durch eine grundsolide Annahme vom über das komplette Spiel stark agierenden Libero Peisker konnte Zuspieler Fäth vor allem Gogolin auf der Mitte, Giehl auf Aussen und Böhm auf der Diagonalen immer wieder einsetzen, was diese mit teilweise spektakulären Punkten dankten. Eibelstadt konnte so den anfänglich herausgespielten Vorsprung über den ganzen Satz halten und gewann verdient mit 25:20.
Im zweiten Satz zeigte sich ein ähnliches Bild wie im ersten. Die Annahme der Hausherren war stabil, es ergaben sich für die Angreifer immer wieder dankbare Angriffssituationen, da Fäth die Bälle variabel verteilen konnte und so den gegnerischen Block auseinander zog. Leider schlichen sich nun im eigenen Aufschlag deutlich mehr Fehler ein, wodurch den Gästen immer wieder einfache Punkte geschenkt wurden. So ging der zweite Satz denkbar knapp mit 23:25 an die Münchner.
Im dritten Satz kassierte Eibelstadt gleich zu Beginn mehrere kleine Serien (2:6, 8:13). Die bisher gute Annahme wackelte, und der gegnerische Block griff die Angriffe Eibelstadts mehrmals hintereinander ab. Sascha Krieblin, der weiterhin an einer Außenbandverletzung operiert und für dieses Spiel das Traineramt übernahm, brachte beim Stand von 8:13 Sebastian Pätzel für Kranz auf der Aussenposition, um die Annahme wieder zu stabilisieren. Dieser fügte sich glänzend ein und brachte durch gute Annahmen Mittelblocker Gogolin ins Spiel, der durch bärenstarke Angriffe seiner Mannschaft wieder die nötige Energie gab, um den Satz zu drehen. Durch starke Aufschlagserien von Gehrlicher, Böhm und Giehl konnte Eibelstadt den Satz drehen (8:13, 12:15, 16:16, 21:17) und gewann diesen mit 25:20.
Im vierten Satz stellte sich der Gegner aus München besser auf die Angriffe von Eibelstadt ein und konnte oftmals mit spektakulären Blocks Punkte erzielen. So half auch eine Aufschlagserie von Böhm (2:7, 10:7) nicht, diesen Satz zu holen, da Eibelstadt in den entscheidenden Situationen oftmals der nötige Angriffsdruck fehlte und München aus eigener Abwehr wichtige Punkte erzielen konnte. München sicherte sich diesen Durchgang verdient mit 21:25.
Somit musste der Tiebreak entscheiden. Dieser begann ausgeglichen, bis sich beim Stand von 2:2 das Gästeteam durch eine rote Karte wegen wiederholter Beschwerden beim Schiedsgericht selbst schwächte, da diese Karte im Volleyball einen Strafpunkt für den Gegner zur Folge hat (1:2, 4:2). Eibelstadt konnte sich auf 6:2 absetzen und der Sieg rückte deutlich näher. Doch auch München schaffte eine kleine Serie und das Spiel drohte beim Stand von 7:7 zu kippen. Eine Aufschlagserie vom in diesem Spiel überragenden Gogolin brachte Eibelstadt den spielentscheidenden Vorsprung (11:7), den man bis zum 15:12 Satz- und Spielgewinn sicher verwalten konnte.
Zusammen mit den Zuschauern konnte die Heimmannschaft somit den ersten Saisonsieg in einem wenn auch nicht immer hochklassigen, jedoch packenden und emotionalen Spiel feiern.

Kader Eibelstadt: Fäth, Böhm, Giehl, Petzold, Kranz, Peisker, Gogolin, Gehrlicher, Krieblin (T)
Geschrieben von
Christian Kranz

03.10.2017Spielbericht: MTV München – TSV Eibelstadt (Regionalliga Süd-Ost)

TSV Eibelstadt - MTV München0:3(14:25, 23:25, 20:25)

Datum: 01.10.2017
Uhrzeit: 15:00
Ort: München

Vorbemerkung:
Kapitän Sascha Krieblin fällt mehrere Wochen aus (Bänderriss)
TSV Eibelstadt ohne Außen/Annahme Moritz Giehl (Urlaub)

Titel: TSV Eibelstadt unterliegt konzentrierten Münchnern mit 0:3

Satz 1:
Der MTV München fand in heimischer Halle schneller ins Spiel. Insbesondere die geringe Eigenfehlerquote der Hausherren ebnete den Weg zu einer schnellen 8:2 Führung. Die Gäste aus Eibelstadt wirkten nervös und zu statisch. Man merkte dem auf der Position des Mittelangriffs ersatzgeschwächten Teams, Zuspieler Yorick Gehrlicher ersetzte den Mittelangreifer Sascha Krieblin, dass die Abstimmung in Block und Angriff noch nicht stimmte. In der Annahme fanden die Eibelstädter kein probates Mittel gegen die starken Aufschläge des MTV. Beim Stand von 3:14 wechselte Spielertrainer Phillip Fäth Julian Peisker für Sebastian Paetzel ein, um die Annahme zu stabilisieren. Infolgedessen gelang es den Eibelstädtern erste spielerische Akzente zu setzen; den Rückstand von mehr als 10 Ballpunkten konnten Sie jedoch nicht mehr aufholen und somit ging der Satz mit 25:14 an den MTV München.
Satz 2:
Nach einer beherzten Ansprache von Spielertrainer Phillip Fäth in der Satzpause und dem Rückwechsel von Sebastian Paetzel in die Startformation kamen die Eibelstädter mit neuer Motivation aufs Feld. Die deutliche Niederlage des ersten Satzes schien in den Köpfen abgehackt und sowohl im Mittelangriff und Außenangriff konnten Benedikt Gogolin und Christian Kranz ihre Qualität ausspielen. Durch cleveres Aufschlagspiel gelang es den Eibelstädtern, sich auf 9:7 abzusetzen. Es folgte ein Kopf-an-Kopf Rennen beider Teams bis zum Spielstand von 20:20. Dann ging alles ganz schnell. Durch starkes Angriffsspiel der Münchner und individuelle Fehler der Gäste aus Eibelstadt stand es sogleich 24:20. Doch die Jungs aus Eibelstadt gaben nicht auf und wehrten erfolgreich drei Satzbälle ab. Münchens Trainer war gezwungen, beim Stand von 24:23, eine Auszeit zu nehmen. Eibelstadt rechnete den Angriff von München aus und tauschte im Block. Deshalb gelang es dem Eibelstädter Block von Chrisitan Kranz und Yorick Gehricher den Münchner Angriff zu entschärfen. Zuspieler Phillip Fäth wehrte den Ball ab und bereitete den Weg zum Gegenangriff. Doch leider fand sich nach einem Zusammenprall der beiden Blockspieler kein Ersatz-Zuspieler und somit landete der abgewehrte Ball auf dem Boden und der Satz ging erdenklich knapp mit 25:23 an den MTV München.
Satz 3:
Im dritten Satz bot sich ein ähnliches Bild wie im zweite Satz. Beide Mannschaften lieferten sich lange Zeit ein Duell auf Augenhöhe. Insbesondere die gute Annahme von Liebero Lucas Muschawek legte die Grundlage für ein offensiv variables Spiel der Eibelstädter. Erst beim Stand von 18:16 gelang es dem MTV eine Führung herauszuspielen. Aus starken Aufschläge und konstanter Blockarbeit des MTV resultierte schnell eine 23:17-Führung. Trotz eines folgenden Hammer-Angriffs von Benedikt Gogolin gelang es den Eibelstädtern nicht mehr ins Spiel zurückzukommen und somit ging auch der dritte Durchgang mit 25:20 an die Münchener.
Geschrieben von
Christian Kranz

20.03.2017Der TSV verbleibt in der Regionalliga

TSV Eibelstadt - SV Schwaig II3:1(25:18, 25:22, 24:26, 25:19)
Am 18.03.2017 stand für das Herren 1 Team des TSV Eibelstadt Volleyball der letzte Spieltag der Regionalliga Saison an. Die Eibelstädter empfingen in heimischer Halle den SV Schwaig II.
Aufgrund der Tabellenkonstellation konnte der TSV im schlimmsten Fall noch auf den 8. Tabellenplatz abrutschen. Das wäre der Relegationsplatz um den Klassenerhalt.
Nicht nur aufgrund dieser Situation wollten die Black Mambas Eibelstadt vor heimischer Kulisse einen Sieg feiern um die Sommerpause einzuläuten.
Die Black Mambas eröffneten den ersten Satz mit eigenem Aufschlag. Gleich zu Beginn setzten die TSV Spieler die Annahme des SV Schwaig unter Druck. Eibelstadt kontrollierte den Gegner und hielt Schwaig immer auf Abstand. Ein stark auftretender Sebastian Pätzel im Angriff und Sascha Krieblin im Block stachen etwas hervor, überzeugte das Kollektiv. Der erste Satz ging souverän mit 25:18 an Eibelstadt.
Im zweiten Satz blieb die Partie lange eng. Eibelstadt spielte sehr solide und ließ kaum etwas zu. Der Satz hatte einige Führungswechsel inne und bot auch für die Zuschauer großartige Unterhaltung. Im ersten und zweiten Satz waren die Eibelstädter Mittelangreifer um Benedikt Gogolin und Johannes Becker die Hauptanspielstation von Zuspieler und Trainer Philip Fäth.
Beide verrichteten ihren Job wie immer äußerst zuverlässig.
Der zweite Satz endete 25:22 für Eibelstadt.
Im dritten Satz warf Co-Trainer Andreas Singer die Rotationsmaschine an und wechselte auf drei Positionen.
Dies zeigte kaum Auswirkungen auf das starke Spiel der Eibelstädter die bei 24:22 zwei Matchbälle hatten, diese aber leider nicht nutzen konnten. Der Satz ging unglücklich 24:26 verloren.
Im vierten Satz motivierten sich die Black Mambas wieder neu und spielten wie in Satz 1 sehr dominant. Eibelstadt marschierte von Beginn an vorneweg und gewann diesen schließlich mit 25:19. Ein Indikator dieses Erfolgs war ein starker Christan Kranz der auf der Diagonalposition immer besser ins Spiel kam.
Außerdem machte Trainerfuchs Andreas Singer von einem Trick gebrauch und setzte die beiden Liberos Michael Kalkbrenner und Torben Anderl ihren Stärken entsprechend für Annahme bzw. Abwehr ein.
Aufgrund des Resultats von 3:1 hüpft der TSV Eibelstadt jetzt sogar auf Platz 5.
Die Herren 1 bedanken sich bei ihren großartigen Fans die das Team bei jedem Heimspiel so tatkräftig unterstützt haben und freut sich auf ein weiteres Jahr Regionalliga am Main.
TSV Eibelstadt: Philip Fäth, Andreas Singer, Benedikt Gogolin, Johannes Becker, Sebastian Pätzel, Moritz Giehl, Christian Kranz, Sascha Krieblin, Michael Kalkbrenner, Julian Peisker, Julian Weng, Lucas Muschawek, Torben Anderl.
Geschrieben von
Torben Anderl

12.03.201720./20. RLSO-M:Vorbericht TSV Eibelstadt I – SV Schwaig II – Showdown um den Klassenerhalt

19 von 20 Spieltagen sind absolviert, der TSV Eibelstadt I hat 28 von 57 möglichen Punkten geholt. Eine Gewinn/Verlust-Quote von ca. 50%. Diese Quote würde für einen Fußball-Bundesligisten einen Platz im internationalen Geschäft bedeuten. In der ausgeglichenen Volleyball-Regionalliga Süd-Ost reichen die Punkte gerade mal für den Platz vor dem Relegationsrang 8. Da sich das Team vom TB/ASV Regenstauf, welches auf dem Relegationsplatz steht, in Schlagdistanz zum TSV Eibelstadt befindet, muss im letzten Heimspiel gegen den SV Schwaig 2 mindestens ein Punkt eingefahren werden, um den Klassenerhalt perfekt zu machen.

Da die Black Mambas ausgewiesene Heim-Spezialisten sind (19 von 28 Punkten in eigener Halle), benötigt das Team am letzten Spieltag die Unterstützung ihrer Fans. Als Dankeschön fürs Zuschauen und Anfeuern während der Saison und als kleines Lockmittel gibt es für alle Volleyballfreunde, die sich das letzte Spiel in dieser Saison ansehen wollen, alle Getränke kostenlos, solange der Vorrat reicht!

Am 18.03.2017 um 20 Uhr freuen sich die Black Mambas auf Euer Kommen und auf eine tolle Stimmung beim Showdown um den Klassenerhalt in der Eibelstädter Sporthalle.
Geschrieben von
Christian Kranz

12.03.201719. RLSO-M: Herren I - Eibelstädter Auswärtsschwäche hält an

TSV Eibelstadt - VC DJK München-Ost-Herrsching 0:3(22:25, 22:25, 20:25)
Nachdem das letzte Auswärtsspiel der Regionalliga Süd-Ost beim Tabellendritten VC DJK München-Ost-Herrsching II glatt mit 0:3 (22:25, 22:25, 20:25) verloren ging, geht es am letzten Spieltag für die Eibelstädter Volleyball-Herren um die Sicherung des direkten Klassenerhalts. Der aktuell auf einem Relegationsplatz stehende TB /ASV Regenstauf hat sein vorletztes Spiel gewonnen und liegt nun wieder in Schlagdistanz zu den Black Mambas.

Es war einer dieser Tage, an dem nichts so richtig klappen wollte. Nachdem die Eibelstädter Herren erst mit einstündiger Verspätung in der Münchner Halle eintrafen ging es nach kurzer Aufwärmphase bereits mit dem Spiel los. Trotz der hektischen Vorbereitung startete das Auswärtsteam gut in die Partie. Durch starke Annahmen der Aussenangreifer Giehl und Pätzel sowie Libero Peisker konnten immer wieder die Mittelblocker Gogolin und Becker eingesetzt werden, was zu leichten Punkten führte. Auch der Block zeigte sich anfangs stabil und zupackend. So gelang es, sich auf 13:8 abzusetzen. Leider schlichen sich ab diesem Zeitpunkt immer mehr leichte Fehler ein, wodurch der komfortable 5-Punkte-Vorsprung wieder verspielt wurde. Ab jetzt war das Spiel ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit ständig wechselnder Führung. Am Ende waren die Herrschinger das abgeklärtere Team und erkämpften sich den ersten Satz mit cleveren Angriffen und gutem Abwehrverhalten.

Auch der zweite Satz verlief lange Zeit ausgeglichen, bei den Eibelstädtern schlichen sich jetzt allerdings mehr und mehr unnötige Aufschlagfehler ein, wodurch die Gegner nun nicht mehr richtig unter Druck gesetzt werden konnten. Wieder wurde der Satz erst auf den letzten Metern entschieden, und wieder hatte das Heimteam das bessere Ende für sich. 22:25 und 0:2 in Sätzen.

Vor Satz drei erinnerte Spielertrainer Fäth seine Mannschaft an das Hinspiel, in dem man vor heimischem Publikum das Spiel nach ebenfalls einem 0:2 Satzrückstand noch drehen konnte. Doch eine Wiederholung dieser Aufholjagd sollte nicht gelingen. Weiterhin war der Aufschlag zu schwach, um den Gegner in Bedrängnis bringen zu können. Jetzt schlichen sich auch im Angriff mehr und mehr Fehler ein, da die Black Mambas nun versuchten, die Punkte zu erzwingen und nicht mehr die Geduld aufbrachten, um die starke Abwehr der Gegner auseinander nehmen zu können. So nutzte die Heimmannschaft den zweiten Matchball zum 25:20 und die Eibelstädter machten sich geknickt ob der liegen gelassenen Punkte auf den Heimweg.
Einige Stunden später gewann der auf dem Relegationsplatz liegende TB/AS Regenstauf sein Spiel im Tiebreak gegen den SC Freising. Dadurch dass Regenstauf nun theoretisch noch in der Lage ist, Eibelstadt am letzten Spieltag zu überholen, geht es für Fäth am letzten Spieltag darum, „vor unseren Zuschauern mindestens den einen Punkt zu holen, den wir zum sicheren Klassenerhalt brauchen.“
Gutes Omen für die Eibelstädter: Konnten Auswärts in dieser Saison lediglich 9 von 30 Punkten geholt werden, waren es vor heimischem Publikum 19 von 27 möglichen Punkten. Dies ist ein eindeutiges Indiz dafür, wie wichtig der „siebte Mann\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\" für das Spiel der Eibelstädter Herren ist.
Als Dank für die Unterstützung wird es daher am letzten Spieltag für alle interessierten Volleyballfreunde Freigetränke geben, solange der Vorrat reicht. Anpfiff ist am 18.03.2017 um 20 Uhr in Eibelstadt.

Es spielten: Philipp Fäth, Sasha Krieblin, Benedikt Gogolin, Johannes Becker, Sebastian Pätzel, Moritz Giehl, Christian Kranz, Julian Peisker, Lucas Muschawek, Andreas Singer (Trainer)
Geschrieben von
Christian Kranz

07.03.201718. RLSO-M: Crunchtime in der Regionalliga Süd-Ost

TSV Eibelstadt - MTV München3:2(25:23, 20:25, 25:21, 21:25, 15:11)
In den letzten 4 Spieltagen dürfen sich die Eibelstädter gegen Platz 1 – 4 der Regionalliga Süd-Ost beweisen, ob der Klassenerhalt aus eigener Hand gesichert werden kann. Trotz eines bisher positiven Spielverhältnisses 9 Siege, 8 Niederlagen ist man als Aufsteiger nicht sicher. Nach der Niederlage letzte Woche gegen Platz 1, wurde am 05.03.2017 Platz 2, der MTV München empfangen und es galt Punkte zu holen, wenn möglich natürlich alle drei.

Spielertrainer Fäth war wieder genesen und stand von Beginn auf dem Feld, Christian Kranz musste krankheitsbedingt absagen, für ihn stand „Allrounder“ Julian Peisker in der Starting-6. Nachdem Krimi und 5-Satz-Niederlage im Hinspiel konnte man sich vorab schon auf ein heißes Spiel gespannt machen. Die Black Mambas setzten die Gäste zu Beginn mit guten Aufschlägen und starken Angriffen aus einer soliden Annahme heraus gut unter Druck, so dass auch einige technisch harte Pfiffe der souveränen Schiedsrichter die Gastgeber kalt ließen und Satz 1 heimgebracht werden konnte.
Im Satz 2 schlichen sich einige Fehler ein und eine 8-Punkte Serie der MTVler sorgten für den ersten Satzverlust in diesem Spiel, auch eine tolle Aufholjagd zum Satzende konnte den Satz nicht mehr drehen.
Das Momentum wollten die Mambas jedoch in Satz 3 mitnehmen und taten das auch. Mit guten Block-Abwehr Aktionen konnte Satz 3 gewonnen werden und der erste Punkt blieb in Eibelstadt. Nun galt es in Satz 4 alles klar zu machen um 3 Punkte im Nest der Schlangen zu lassen. Doch zu viele einfache verschenkte Punkte aus Abwehr und Annahme sorgten für ein ausgeglichenes Satzverhältnis. Der Seitenwechsel schien an diesem Tag, wie ein Mannschaftswechsel der Eibelstädter zu wirken, so dass Satz 5 auf der Verliererseite begonnen wurde. Dies sollte sich nach dem Rückstand beim Seitenwechsel (6:8) in Satz 5 für die Black Mambas auszahlen. In der Crunchtime nach 2:00 Std. Spielzeit liefen die Eibelstädter zu Höchstform auf und es dominierten die beiden Mittelblocker. Gogolin begann seine Aufschlagserie beim 11:11 und Becker sorgte im Gegenzug am Netz dafür, dass die Münchner kaum Bälle über das Netz ins Feld der Mambas brachten. Nach 3 Blockpunkten in Folge konnte auch der 1. Matchball gewonnen werden und so gingen verdient 2 Punkte nach Eibelstadt, die nun noch zwei Spiele in dieser Saison haben und noch 2 Punkte benötigen um rechnerisch aus eigener Kraft die Liga zu halten.

Für den TSV spielten: Giehl, Fäth, Gogolin, Peisker, Krieblin, Kalkbrenner, Weng, Becker, Muschawek, Pätzel, Anderl, Co-Trainer: Singer
Geschrieben von
Michael Kalkbrenner

26.02.201717. RLSO-M: Eine unnötige Heimniederlage.

TSV Eibelstadt - Taufkirchen0:3(22:25;23:25;23:25)
Ein denkbar schweres Restprogramm erwartet den TSV Eibelstadt. In den letzten vier Saisonspielen spielt man gegen die aktuell 1-4 platzierten der Regionalliga Süd-Ost. Das erste Spiel fand am 25.02.2017 gegen Taufkirchen vor heimischem Publikum in Eibelstadt statt.
Mit schlechten Vorzeichen gingen die Unterfranken in die Partie. Stammspieler wie Benedikt Gogolin und Philip Fäth waren gesundheitlich angeschlagen. Seit zwei Wochen konnte nur selten oder mit wenigen Spielern trainiert werden. Nichts desto trotz wollten die Eibelstädter den Vorsprung auf Regenstauf vergrößern.
Die Black Mambas empfingen den Tabellenführer SV/DJK Taufkirchen. Dieses Team aus dem Süden Münchens ließ bisher wenig zu und marschiert seit geraumer Zeit in der Liga vorneweg
An diesem Tag sollte bei den Unterfranken jedoch wenig funktionieren. Nach einem guten Start in den Satz und permanenter Führung bis zur Crunch-Time gaben die Black Mambas den ersten Satz aus der Hand. Nach 22:22 letztlich knapp mit 22:25.
Im zweiten Satz waren die Eibelstädter wieder keineswegs chancenlos. Sie hielten gut mit und spielten auch keineswegs schlechter als der Gegner aus Oberbayern. Letztlich hatte Taufkirchen an diesem Tag einfach das glücklichere Händchen. Der Satz ging mit 23:25 an Taufkirchen.
Im dritten Satz setzte sich Taufkirchen schnell mit 4-5 Punkten ab. Nach einem großen Kampf kamen die Eibelstädter wieder auf 23:24 heran, verloren jedoch auch diesen Satz mit 23:25.
Es hat keinen Sinn diesen Spielbericht weiter auszuführen. Beide Mannschaften hatten keinen guten Tag, den Eibelstädtern fehlte zu jeder Sekunde der letzte Punch. Es macht aber auch keinen Sinn einzelne Mannschaftsteile für diese Niederlage verantwortlich zu machen, jeder Spieler arbeitete nicht auf 100% und so kann man gegen einen starken Gegner nicht gewinnen.
Auf dieser Niederlage herumzureiten bringt aber genauso wenig. Die Eibelstädter befinden sich immer noch in einer guten Position, haben noch zwei Heimspiele und drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Jetzt heißt das Motto Mund-abputzen und weiterspielen.
TSV Eibelstadt: Philip Fäth, Johannes Becker, Sascha Krieblin, Chrisian Kranz, Moritz Giehl, Michael Kalkbrenner, Julian Peisker, Torben Anderl, Andreas Singer.
TSV Eibelstadt : SV/DJK Taufkirchen: 22:25, 23:25, 23:25
Geschrieben von
Torben Anderl

20.02.201716. RLSO: Der TSV Eibelstadt bleibt zu Hause weiterhin stark.

Am 19.02.2017 lud der TSV Eibelstadt Volleyball zu einem Leckerbissen ein. Um 12 Uhr spielten die Damen 1 in der Bayernliga Nord gegen den VGF Marktredwitz und um 15 Uhr die Herren 1 in der Regionalliga gegen den SC Freising.
Das Hinspiel hatte der TSV knapp im Tie-Break abgeben müssen, aber auch hier war der Sieg schon beinahe greifbar gewesen. Nun sollte es im Rückspiel vor heimischer Kulisse mit dem Erfolg klappen.

Das Spiel begann etwas zerfahren und es kam nur wenig Spielfluss auf. Eibelstadt war zwar die bessere Mannschaft in der Anfangsphase, leistete sich jedoch einige leichte Fehler und ließ den SC immer wieder herankommen. Bis Mitte des ersten Satzes blieb es sehr ausgeglichen, erst dann schafften es sich die Black Mambas aus Eibelstadt etwas abzusetzen. Am Ende ging der Satz mit 25:20 an Eibelstadt.
Den zweiten Satz dominiert der TSV von Beginn an. Gleich anfangs konnten sich die Black Mambas einen starken Vorsprung herausarbeiten und bis zum Ende sogar noch ausbauen. 25:16 für den TSV.
Im dritten Satz mobilisierten die Freisinger nochmal ihre Kräfte und kamen zurück ins Spiel.
Sie erarbeiteten sich viele Punkte durch eine starke Abwehr. Bei Eibelstadt schlichen sich wieder kleine Fehler ins Spiel ein und so kamen sie von ihrem Plan ab, den dritten Satz zu gewinnen und das Spiel bereits vorzeitig zu entscheiden. 19:25 Freising.
Im vierten Satz arbeitete sich der TSV wieder ins Spiel zurück und spielte auch gut mit. Nach zwischenzeitlichem Ausgleich zum 22:22 musste jedoch auch dieser Satz abgegeben werden. Es lief einfach nicht mehr rund bei den Black Mambas. Durch die Aufholjagd am Ende des Satzes kamen die Spieler jedoch wieder besser ins Spiel als in Satz 3. Und zu Beginn des Satzes 4. Somit war Hoffnung für den entscheidenden Tie-Break gesät. 22:25 Freising.
Das zweite Spiel in dieser Saison gegen Freising sollte also wieder durch einen fünften Satz entschieden werden.
Der Tie-Break gestaltete sich von Beginn an sehr ausgeglichen. Man merkte den Black Mambas jedoch an, dass sie sich mit diesem einen Punkt nicht zufrieden geben wollten, sie wollten Freising schlagen. 7:8 Seitenwechsel.
Nach einem harten Kampf stand es nun 11:11. Ab diesem Zeitpunkt spielte Eibelstadt tadellosen Volleyball. Die vier anschließenden Punkte liefen bei den Black Mambas wie am Schnürchen. Alles funktionierte wie es sollte. Nach knapp zwei Stunden Spielzeit konnten sich die Eibelstädter Volleyballer wieder zwei Punkte gegen den Abstieg sichern und sind jetzt bereits neun Punkten von einem direkten Abstiegsplatz entfernt.
TSV Eibelstadt: Philip Fäth, Johannes Becker, Sascha Krieblin, Chrisian Kranz, Michael Kalkbrenner, Lukas Muschawek, Sebastian Pätzel, Julian Wenig, Julian Peisker, Torben Anderl.
TSV Eibelstadt : SC Freising : 25:20, 25:16, 19:25, 22:25, 15:11
Geschrieben von
Torben Anderl

12.02.201715. RLSO-M: 1. Herren setzen ein deutliches Zeichen im \"6-Punkte-Spiel\"

TSV Eibelstadt - TB/ASV Regenstauf 3:1(25:18, 22:25, 25:22, 25:21)
Am 11.02.2017 machte sich die 1. Herrenmannschaft des TSV Eibelstadt auf die Reise nach Regenstauf, um im „6-Punkte-Spiel“ gegen den direkten Tabellennachbarn TB/ASV Regenstauf den Abstand auf den Relegationsplatz zu vergrößern. Die Vorzeichen standen nicht optimal, da man ohne Christian Kranz antreten musste und die Kabinen wieder einmal nicht auf Hallenhöhe waren. Die Statistiken sprachen bei so einem Höhenunterschied zuletzt nicht für die Eibelstädter. Mit einem taktischen Kniff und der Aufgabe von Spielertrainer Fäth nicht in einer Saison zweimal gegen einen Gegner zu verlieren starteten die Black Mambas gut aus der Kabine und führten den ersten Satz schnell an. Bedingt durch einen an diesem Tag exzellent aufgelegten Sascha Krieblin, der über alle Sätze hinweg mit der gegnerischen Block-Abwehr Katz und Maus spielte. So ging der erste Satz verdient und deutlich (18:25) an die Eibelstädter. Im zweiten Satz sollte nun auch die Annahme stabiler nach vorne gebracht werden um den Schnellangreifern Möglichkeiten zu geben ihre Effizienz zu beweisen. Dies konnte leider nicht ganz umgesetzt werden und so fand man schwer in den zweiten Satz. Die Mambas liefen von Beginn an einem 5 Punkte Rückstand hinterher und kamen nicht mehr näher als 3 Punkte ran. Eine Aufschlagserie von Johannes Becker beim Stand 24:17 für den TB machte es noch einmal spannend. Der Satz wurde jedoch mit 25:22 verloren. Im Satz 3 setzte Becker seine Aufschlagserie fort und das Momentum schien wieder bei den Unterfranken zu sein. Unterstützung kam nun auch von einer agileren Block-Abwehr Arbeit, die noch aufmerksamer gegen die zahlreichen Lobs der Gastgeber agierte. Die Eibelstädter konnten sich trotz starker Angriffs- und Blockaktionen der Schnellangreifer Becker und Gogolin nicht deutlich absetzen. So ging es bis zum Satzende heiß her mit vielen Führungswechseln. Schlussendlich war es wieder der gute Aufschlag der Black Mambas, der die Jungs aus Regenstauf unter Druck setzte und dadurch im Angriff ins Straucheln brachte. Diesmal kam die Serie von Sebastian Pätzel, der von 20:18 auf 20:23 erhöhte. Den Vorsprung ließen sich die Eibelstädter natürlich nicht mehr nehmen und gewannen Satz 3. Der Kampfgeist nach dieser Aufholjagd sollte in den vierten Satz mitgenommen werden, wie der Motivationsleader Krieblin von seinen Kollegen forderte. Den Kampf nahmen die Regenstaufer gerne an, jedoch war oftmals nicht Eibelstadt sondern das Schiedsgericht der Gegner, so war eine rote Karte für den TB/ASV Regenstauf beim Spielstand 8:10 die einzig richtige Konsequenz der beiden souveränen Schiedsrichterinnen. Sie hatten auch das nötige Gespür im direkten Aufschlag danach keinen Aufstellungsfehler der Gastgeber zu pfeifen, obwohl der Spielführer noch diskutierend am Netz stand und seine Position nicht schnell genug einnehmen konnte. Im Anschluss an diese Unterbrechung zeigten die Mambas den nötigen Biss. So feierte Giehl einen erfolgreichen Angriff nach dem anderen und der Flow aus dem ersten Satz kam wieder. Schlussendlich schmetterte Pätzel den Matchball eiskalt vor die Füße der Regenstaufer Abwehr und der vierte Satz konnte gewonnen werden. Freudig nahmen die Eibelstädter die wichtigen 3 Punkte mit nach Hause und wollen nächste Woche ihre Siegesserie gegen den SC Freising um 15:00 Uhr in Eibelstadt fortsetzen.
Für den TSV spielten: Moritz Giehl, Philip Fäth, Benedikt Gogolin, Johannes Becker, Sascha Krieblin, Lukas Muschawek, Michael Kalkbrenner, Sebastian Pätzel, Julian Peisker, Andreas Singer.
Geschrieben von
Michael Kalkbrenner

07.02.201714. RLSO-M: Eibelstadt - Mühldorf aus der Sicht eines neutralen Beobachters

TSV Eibelstadt - TSV MÜhldorf3:1(25:23,23:25,25:23,25:19)
Am 05.02.2017 um 15:00 Uhr stand der 14. Spieltag für die Eibelstätter Volleyballer in der Regionalliga Süd-Ost an. Vor heimischem Publikum wollte das Team den siebten Sieg einfahren und den Abstand zu den direkten Abstiegsplätzen beibehalten oder sogar ausbauen. Der Gegner war der TSV Mühldorf. Das Hinspiel in Mühldorf endete 3:0 für Mühldorf.
Spielverlauf:
Gegen Mühldorf hatten sich die Black Mambas aus Eibelstadt sehr viel vorgenommen, sie wollten die Pleite aus dem Hinspiel wieder gutmachen.
Beide Teams starteten durchwachsen, es gab einige Fehler bei beiden Mannschaften und so kam es zu einem sehr knappen ersten Satz. Nachdem es einige Führungswechsel gab hatten die Black Mambas am Ende die stärkeren Nerven und gewannen diesen mit 25:23.
Der zweite Satz verlief ähnlich wie Satz 1 jedoch mit dem besseren Ende für den TSV Mühldorf. Auch hier kam der TSV Eibelstadt aufgrund einiger Eigenfehler noch nicht richtig ins Spiel und lief dem Rückstand bis zum Ende hinterher. 23:25 Mühldorf.
Im dritten Satz fanden die Eibelstädter mehr ins Spiel, die Black Mambas sammelten viele Block- und Abwehrpunkte was ihnen schließlich auch diesen hart umkämpften dritten Satz sicherte. 25:23 Eibelstadt.
Im vierten Satz war der Wille der Mühldorfer sichtlich gebrochen und Hauptangreifer Sascha Krieblin spielte mit dem Block und der Abwehr der Mühldorfer Katz und Maus.
Letztlich war es aber Moritz Giehl der mit seinem ersten direkten Punkt in diesem Spiel den Sack zumachte. 25:18 Eibelstadt.
Deutlich hervorheben konnte man die starke Leistung in Block-Abwehr besonders durch unsere Mittelblocker Johannes Becker und Benedikt Gogolin sowie in der Annahme. Neu-Libero Michael Kalkbrenner der ca. 7/8 des Feldes bei der Annahme kontrollierte vermittelte Sicherheit und half den Annahmeriegel zu stabilisieren.
Die Eibelstädter Herren 1 sicherten sich mit dem 3:1 gegen Mühldorf wichtige 3 Punkte und hielt die Konkurrenz auf Abstand. Nächste Woche geht es dann zum Auswärtsspiel nach Regenstauf.
Eibelstadt: Moritz Giehl, Philip Fäth, Benedikt Gogolin, Johannes Becker, Torben Anderl, Christian Kranz, Lukas Muschawek, Michael Kalkbrenner, Sebastian Pätzel, Julian Peisker, Andreas Singer, Julian Weng.
Geschrieben von
Torben Anderl
Quelle:
Ein Zuschauer

07.02.201714. RLSO-M Wichtiger Schritt

TSV Eibelstadt - TSV Mühldorf3:1(25:23, 23:25, 25:23, 25:18)
Einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt haben die Regionalliga Herren des TSV gemacht. Nach der Niederlage gegen Tabellenschlusslicht Ingolstadt mussten dringend Punkte auch gegen eine nominell stärkere Mannschaft her. Wie so oft in dieser Saison lieferte der TSV seine Bestleistung gegen eine starke Mannschaft.
Mühldorf kam mit dem klaren Plan, drei Punkte aus Mainfranken zu entführen, um den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten. Eibelstadt hielt vor einer rekordverdächtigen Zuschauerkulisse von Anfang an dagegen. So entwickelte sich über die ersten drei Sätze ein Spitzenspiel mit Teams auf Augenhöhe. Eibelstadt punktete über die Mitte mit Benni Gogolin und Diagonal mit dem heute bärenstarken Sascha Krieblin. Mühldorf konterte mit spektakulären Abwehraktionen und gut aufgelegten Außenangreifern. Die Sätze waren stets heiß umkämpft, keine Mannschaft konnte einen klaren Vorteil herausspielen. Selbst als Mühldorf im zweiten Satz mit 5 Punkten davonzog glich Eibelstadt wieder aus und gab den Durchgang nur knapp ab. Zum Matchwinner im dritten Satz avancierte Christian Kranz, der mit einer Serie von Sprungaufschlägen und gelungenen Rückraumangriffen den Gegner vor unlösbare Aufgaben stellte. Endlich im vierten Satz neigte sich das Momentum deutlich in Richtung Eibelstadt. Mühldorf hatte keine Alternativen auf der Bank. Auch Moritz Giehl, der bis dahin gegen den starken Mühldorfer Block Probleme hatte, drehte jetzt auf. Mit hoher Spielfreude und enormer Durchschlagskraft wurde Mühldorf nach und nach zerlegt. Entscheidend war eine Situation in der Crunch-Time. Aufschlagfehler Philipp Fäth, aber der Schiedsrichter hatte einen angeblichen Aufstellungsfehler bei Mühldorf gesehen. Diskussion, Wiederholung und statt Punkt für Mühldorf zwei weitere Punkte für Eibelstadt. Von diesem Rückstand erholte sich der Gegner nicht mehr. Die Punkte bleiben in Eibelstadt und der Klassenerhalt rückt näher.
Geschrieben von
Stefan Sebold

22.01.201712. RLSO-M: Den Dome fast eingenommen!

TSV Eibelstadt - MTV München 2:3(15:25, 25:23, 17:25, 25:20, 14:16)
Am zweiten Spieltag des Jahres Zweitausendsiebzehn reisten die Black Mambas in die schöne Landeshauptstadt des wunderbaren bayerischen Freistaates. Man hatte den festen Vorsatz es zu mindestens einhundertzwanzig hart, umkämpften Spielminuten zu bringen. Dieses Ziel schien schnell in Gefahr zu geraten. Nach der bärenstarken Phase zu Spielbeginn, konnte das traumhafte Spielgeschehen nur noch durch den unbändigen Willen verschönert werden. Fortlaufend wurden die Mambas stärker, was sich im diesmal deutlich ausgeglicheneren zweiten Auswärtsspiel jedoch auf die unfassbar durchdachten, irrsinnig ergreifenden Worte des nimmermüden, immer positiv gestimmten Spieler S. Zurückzuführen war. Die Emotionen auf diesem hochklassigen Motivationsschub, wurden direkt wieder in Depression gestürzt. München kam zurück. Allerdings bewiesen die unfassbar aggressiv aufspielenden Eibelstädter starke Nerven und konnten das erfolgreiche Aufschlag und Blockspiel des vergangenen Satzes phasenweise wieder aufleben lassen. Wieder einmal lag man zu Satzbeginn hinten, ehe die Mainfranken Power zurückschlug. Es sollte an diesem Tag aber nicht das erhoffte Endergebnis erzielt werden. Trotzdem geht die schwarze Schlange gesättigt Richtung Heimat. Nächstes Heimspiel gegen Mühldorf wird spannend. Allerdings machen sich die Mambas davor daran, die Hölzer zu zerhacken. Ob der dritte Auswärtscoup in dieser Saison gelingen mag bleibt abzuwarten.

Für den TSV spielten Pätzel, Peisker, Krieblin, Kranz, Muschaweck, Gogolin, Becker, Fäth und Giehl. Als Co- Trainer war Singer am Start.
Geschrieben von
Moritz Giehl

14.01.201711. RLSO-M: \"Gut geworfen ist halb gewonnen!\"

TSV Eibelstadt - TSV Friedberg 23:2(23:25, 25:19, 25:18, 18:25, 15:8)
Die Eibelstädter Volleyball Herren holen wichtige Punkte in einem hitzigen Duell um den Klassenerhalt gegen die 3. Liga Reserve des TSV Friedberg 3:2 (23:25, 25:19, 25:18, 18:25, 15:7). Zu einer eher ungewöhnlichen Uhrzeit standen das Team um Trainer Fäth hochmotiviert in der TSV- Halle in Friedberg. Fäth rief das Spiel schon im Voraus\\\\\\\\\\\\\\"als eines der wichtigsten der Saison aus\\\\\\\\\\\\\\".

Leider gestaltete sich der Start schwieriger als erwartet. Die Friedberger agierten mit all ihrer Routine. Auf Seiten der Eibelstädter gab es viele Fehler und nach und nach auch immer mehr Unruhe zu spüren. Erst am Ende des Satzes konnte man an die Leistungen vor der Winterpause anknüpfen und bis auf 23:24 anschließen. Doch auch diese Situation meisterten die Friedberger nahezu perfekt und sicherten sich im Anschluss an eine Auszeit den ersten Satz.

Auch im zweiten Satz mussten die Eibelstädter Jungs erstmal einem Rückstand hinterherlaufen (3:7). Doch dann stabilisierte sich der Annahmeriegel um den neuen Libero Kalkbrenner, Kranz und Giehl. Auch die beiden Mittelblocker Becker und Gogolin kamen jetzt richtig ins Rollen. Immer wieder waren ansehnliche Aktionen auf Seiten der Eibelstädter zu sehen. Den Jungs von Spielertrainer Fäth war deutlich anzumerken, dass sie den ersten Satz vergessen machen wollten. Auch den sich nun häufenden Sticheleien des Gegners trotze man und brachte Satz 2 in souveräner Manier dann mit 25:18 nach Hause.

Satz 3 dominierte das Eibelstädter Team dann von Anfang an. Zuspieler Fäth konnte aus einer stabilen Annahme die Bälle perfekt verteilen. Auch Neuzugang Krieblin auf der Diagonalposition wurde nun immer mehr zum Faktor. Immer wieder punktete er mit Aufschlägen und Hinterfeldangriffen. Über die Zwischenstände 7:3 und 17:12 wurde der Satz dann mit 25:18 gewonnen. Der Knoten schien nun endlich richtig geplatzt zu sein.

Doch wie so oft in dieser Saison kam dann in Satz 4 der Einbruch. Die Friedberger stellten nun ein bisschen um und brachten damit unsere Herren 1 immer wieder in Bedrängnis. Es wurden immer wieder einfache Fehler gemacht und auch der Angriff war bei weitem nicht mehr so effektiv wie in den Sätzen zuvor. Der TSV Friedberg führte schnell mit 10:4 und auch das Aufbäumen der Eibelstädter über kleine Aufschlagserien brachten keinen Erfolg mehr ein. Der Satz ging deutlich mit 25:18 an die Friedberger.

Der Tie Break musste jetzt also mal wieder entscheiden. Co- Trainer Singer baute die Truppe aber schnell wieder auf und stellte sich mit kleinen taktischen Kniffen auf die neue Aufstellung der Friedberger ein. Es war von Anfang an im 5. Satz zu erkennen, dass die Black Mambas um jeden Preis den 2. Auswärtssieg der Saison einfahren wollten. Die Eibelstädter startete wie die Feuerwehr und führten schnell mit 5:3. Starke Angriffe von Krieblin und wichtige Blocks von Becker und Gogolin sicherten den Seitenwechsel bei 8:5. Nicht mal das unerlaubte Powerplay der Friedberger, die auf einmal zu 7. auf dem Feld standen, konnte den Eibelstädter Flow mehr brechen. Die Friedberger agierten jetzt zunehmend verunsichert und waren am Ende des Satzes komplett von der Rolle. Der TSV gewann letztendlich verdient mit 15:8.

Nächsten Sonntag wartet dann die schwierige Auswärtsaufgabe gegen den Tabellenführer MTV München auf die Eibestädter Jungs.

Für die Black Mambas spielten Becker, Gogolin, Kieblin, Fäth, Giehl, Kranz, Kalkbrenner, Pätzel, Peisker, Muschaweck. Co Trainer: Singer.

#staytuned
#forzablackmambas
#steilsteilsteiler
#husseln
#beckerspielthandball
Geschrieben von
Moritz Giehl

08.01.20178. RLSO-M: Orientierung finden gegen Erstligareserve

Am 04.12.2016 ging es für die Black Mambas des TSV Eibelstadt gegen den VC DJK München-Ost-Herrsching II. Nach nun vier Niederlagen in Folge wollten die Eibelstädter zuhause endlich wieder einen Sieg einfahren. Herrsching kam mit viel Selbstvertrauen und dem zweiten Tabellenplatz nach Eibelstadt.
Die Black Mambas waren von Beginn an top motiviert und führten den ersten Satz bis zum 19:16 aussichtsreich. Doch dann schlichen sich einige Fehler in das Spiel der Eibelstädter ein sodass diese ihren Vorsprung aus der Hand gaben und den Satz unglücklich mit 22:25 verloren.
Im zweiten Satz merkte man den Hausherren die Unsicherheit nach dem Satzverlust an. Alles wirkte etwas verkrampft bei den Gastgebern und Herrsching brachte dank eines sehr starken Außenangriffs den Satz 25:17 nach Hause.
Im dritten Satz mobilisierten die Eibelstädter nochmal ihre Stärken und stemmten sich gegen die drohende Niederlage. In diesem Satz lief es für die Black Mambas sehr gut und sie gaben von Anfang an den Ton an. Bei Herrsching merkte man den Kraftverlust ihres stärksten Angreifers.
Den dritten Satz gewann Eibelstadt deutlich mit 25:16.
Der vierte Satz war von Beginn an hart umkämpft. Er war ausgeglichen bis in die sogenannte „Crunch-Time“ in der sich die nervenstarken Hausherren letztlich mit 25:22 verdient durchsetzten.
Eibelstadt hatte sich jetzt an den Gegner angepasst, sie machten weniger Fehler und holten wie auch schon im ersten Satz deutlich mehr Bälle aus der Block/Abwehr.
Nun ging es wiedermal in den 5. Satz und in den Tie-Break.
Man merkte, dass das Team um Spielertrainer Fäth den Sieg nun deutlich mehr wollte als die müden Herrschinger-Jungs. Die Black Mambas marschierten im Tie-Break immer vorne weg und brachten diesen mit 15:13 nach einer deutlichen Leistungssteigerung im Spielverlauf nach Hause.
Am Ende hieß es also 22:25, 17:25, 25:16, 25:22, 15:13 für die Eibelstädter die sich weiter zwei Punkte gegen den Abstieg sicherten.
Geschrieben von
Sebastian Paetzel

20.11.20166. RLSO-M: Knappe Auswärtsniederlage für die Black Mambas

TSV Eibelstadt - SC Freising2:3(23:25, 25:19, 25:21, 24:26, 14:16)
Mit einer knappen 2:3 (23:25 25:19 25:21 24:26 14:16) Niederlage kehrten die Regionalligavolleyballer vom TSV Eibelstadt aus Freising zurück. Dort lieferte sich der TSV einen über zweistündigen Kampf mit dem Gastgeber und musste sich schlussendlich etwas unglücklich geschlagen geben.
Zu Beginn des Spiels starteten die Eibelstädter nach den jüngsten zwei Niederlagen ein wenig nervös. So konnten die Freisinger vor allem durch eine gute Blockarbeit schnell auf 12:7 davonziehen und diesen Vorsprung bis zum 19:14 souverän verwalten. Durch eine Aufgabenserie von Christian Kranz und einem zunehmend intelligenterem Angriffsspiel konnte der TSV beim 19:19 noch einmal ausgleichen. Schlussendlich fehlte allerdings wie oftmals an diesem Abend am Ende in den entscheidenden Situationen ein wenig die Konzentration und das Glück, sodass der erste Satz mit 23:25 an den SC ging.
Der zweite Satz begann ähnlich schwach, sodass Spielertrainer Fäth schon beim Stand von 3:9 gezwungen war die erste Auszeit zu nehmen. Mit dem klaren Appell die Eigenfehler deutlich zu reduzieren und im Angriff sicherer zu agieren, gelang es den Eibelstädtern das Spiel gänzlich auf den Kopf zu stellen. Fortan setzte der TSV den Freisinger Annahmeriegel zunehmend unter Druck und erzeugte so nun auf der anderen Feldseite immer mehr Fehler. Mit der klar dominierten zweiten Satzhälfte konnten die Eibelstädter den Satzausgleich herstellen.
Der klare Aufwärtstrend konnte auch im dritten Satz fortgeführt werden, sodass der Satz über 5:1 und 13:7 deutlich zu Gunsten der Black Mambas entschieden werden konnte. Kleinere Ungenauigkeiten im folgenden vierten Satz führten dazu, dass erneut einem Rückstand hinterhergelaufen werden musste. Das zwischenzeitliche 14:18 konnte zwar durch guten Kampfgeist bis zum 20:20 noch einmal ausgeglichen werden, allerdings gelang es ähnlich wie im ersten Satz in der entscheidenden Phase nicht das Spiel zu entscheiden, sodass der Tiebreak den Sieger bestimmen musste.
In diesen starteten die Eibelstädter wiederum gut und konnten sich bis zum 8:6 eine kleine Führung herausspielen. In Folge dessen trat allerdings wieder eine zunehmende Nervosität ein, sodass man durch kleinere Fehler schnell mit 11:14 ins Hintertreffen geriet. Die ersten drei Matchbälle konnten noch abgewehrt werden, schlussendlich beendeten die Freisinger das Spiel allerdings mit zwei erfolgreichen Blockpunkten.
Positiv betrachtet hat man auswärts einen Punkt gewonnen und erneut bewiesen als Aufsteiger mit jedem Gegner in der Liga mithalten zu können. Allerdings fehlt aktuell in den entscheidenden Phasen noch die Konstanz um auch die knappen Sätze und entscheidenden Bälle zu den eigenen Gunsten zu entscheiden. So ist es bezeichnend, dass alle drei engen Sätze verloren gingen. Vor allem an der Feldabwehr wird das Team in den kommenden Wochen noch feilen müssen, um in den anstehenden Spielen den nächsten Sieg einfahren zu können.
Es spielten: Becker, Fäth, Giehl, Gogolin, Kalkbrenner, Kranz, Muschaweck, Paetzel, Peisker, Singer
Geschrieben von
Moritz Giehl

15.11.20165. RLSO-M: TSV Eibelstadt vs TB/ASV Regenstauf

Am 13.11.2016 um 15:00 Uhr spielte der TSV Eibelstadt zuhause gegen den Tabellenzweiten aus Regenstauf. Alle Spieler waren hochmotiviert die Auswärtspleite gegen Mühldorf vom letzten Wochenende wieder gut zu machen.

Spielverlauf: Der TSV startete gut und ließ im ersten Satz kaum etwas anbrennen. Dominant gewann man diesen mit 25:20.
Der zweite Satz begann schleppend, Regenstauf erhöhte den Druck und das Risiko im Aufschlag und die Annahme wackelte etwas. So liefen die Eibelstädter von Anfang an hinterher und verloren diesen Satz am Ende deutlich mit 11:25.
Nach dieser kurzen Auszeit steigerten sich die Black Mambas im dritten Satz wieder. Die Annahme war sehr solide und Regenstauf machte durch das hohe Risiko auch einige Fehler. 25:19 hieß es nach Satz 3.
Aber wie schon in Satz zwei ging die Konzentration der Hausherren in Satz vier wieder stark nach unten und man verlor Satz vier mit 20:25 unnötig.
Nun wollte der TSV im Tie-Break zumindest zwei Punkte mitnehmen und das Spiel doch noch gewinnen.
Es sah auch sehr gut aus, beim zwischenzeitlichen 12:10 war der TSV tonangebend. Doch eine starke Aufschlag/Blockserie der Regenstaufer bescherte einige Breakpunkte, sodass auch der Tie-Break 13:15 verloren wurde.
Eibelstadt leistete sich in diesem Heimspiel zu viele Auszeiten die der Tabellenzweite aus Regenstauf eiskalt ausnutzte. Die Spieler haderten nach dem Spiel mit der vergebenen Chance einen Gegner aus der vorderen Tabellenregion nicht geschlagen zu haben.
Eibelstadt holte also einen Punkt, geht aber trotzdem als Verlierer vom Platz.
Nächste Woche geht es im Auswärtsspiel gegen Freising wo die nächsten Punkte geholt werden können.

Eibelstadt: Moritz Giehl, Philip Fäth, Benedikt Gogolin, Johannes Becker, Sascha Krieblin, Torben Anderl, Christian Kranz, Lukas Muschawek, Michael Kalkbrenner, Sebastian Pätzel, Julian Peisker, Andreas Singer.
Geschrieben von
Sebastian Paetzel

07.11.20164. RLSO-M: Siegesserie der Black Mambas reist

Mit einer verdienten 0:3 (25:18, 25:21, 25:23) Auswärtspleite beim TSV Mühldorf bekam der bisher so erfolgreiche Saisonverlauf für die Eibelstädter Regionalligavolleyballer einen ersten Dämpfer. Nach gerade einmal knapp über einer Stunde Spielzeit stand die erste Niederlage nach zuvor drei Siegen fest.

„Positiv gesehen haben wir 3 Sätze schlecht gespielt und hätten 2 Sätze mit ein bisschen mehr Konzentration trotzdem gewinnen können. Aber da war Mühldorf in den entscheidenden Phasen einfach besser und abgezockter.“ fasste Spielertrainer Philip Fäth das Spiel treffend zusammen. Denn obwohl der erste Satz zu Beginn ein Duell auf Augenhöhe versprach (6:6) bekamen seine Mannen nie eine gewisse Trägheit aus den Beinen und Armen. So schlichen sich über die Dauer des Satzes immer wieder leichte Fehler im Spielaufbau ein, wodurch die Mühldorfer durch einige Aufschlagserien über 11:8, 15:9, 19:11 zu leichten Punkten kamen. Nach einem letzten Aufbäumen gegen Ende des Satzes endete dieser mit 25:18 für die Gastgeber.
Auch im zweiten Satz geriet man schnell ins Hintertreffen und Mühldorf musste nicht viel mehr machen, als gut zu servieren und den Eibelstädter Angriffsbemühungen stabile Block-und Abwehrreihen entgegen zu stellen. Letzteres gestaltete sich recht einfach, da sowohl aus Annahme wie auch Abwehr der Gäste der Ball selten sauber zum Zuspieler gebracht wurde, was einen durchschaubaren Spielaufbau zur Folge hatte, nämlich meist hohe Bälle über die Aussen. Somit ging es über 6:4, 13:9 und 19:13 dahin und der erneute Satzverlust schien unabwendbar. Dann allerdings sorgte der frisch ins Spiel gebrachte Sebastian Pätzel mit einer starken Aufschlagserie für den 20:20 Ausgleich und der Satzgewinn war wieder möglich. Die Mühldorfer, die sich „überhaupt nicht von [den Eibelstädter] Aufbäum-Versuchen beeindrucken liesen“, wie es Coach Andreas Singer ausdrückte, behielten auch nach dieser Serie einen klaren Kopf und konnten sich auf die eigene Defensivstärke und die Fehleranfälligkeit der Gäste verlassen. Dadurch ging auch der zweite Satz mit 25:21 verloren.
Nach einer Zehn-Minuten-Pause ging es mit neuem Mut und mehr Elan in den dritten Satz des Abends. Die lange Unterbrechung wurde von den Gästen dankend angenommen und man steigerte das eigene Spielniveau durch eine verbesserte Annahme und besser ausgespielte Abwehraktionen, wodurch sich endlich ein Duell auf Augenhöhe entwickelte. Trotz weiterhin hoher Fehlerquote konnte man nun dagegenhalten und war über 10:9, 13:15 und 23:23 dem Satzgewinn wieder nahe. Letzendlich entschied Eibelstadt das Spiel dann in Eigenregie gegen sich, durch zwei ungenutzte Dankeball-Situationen, die an einem guten Tag zu eigenen Punkten umgemünzt werden. An diesem Abend jedoch wurde nur der bisherige Spielverlauf konsequent zu Ende verfolgt und durch zwei Fehler im Spielaufbau der Black Mambas siegten die Mühldorfer verdient mit 25:23 im dritten Satz und entschieden das Spiel damit mit 3:0 für sich.
Nach der unglücklichen aber verdienten Niederlage blickte das Trainerteam um Fäth und Singer aber bereits wieder nach vorne: „Vielleicht war dieses verkorkste Spiel gegen Mühldorf auch der Dämpfer zur rechten Zeit. Wir nehmen die Erkenntnis mit, dass man in der Liga nichts geschenkt bekommt.“ In der nächsten Woche geht es nun darum „im Training den Spaß wieder zu finden und dann mit positiver Körpersprache, Biss und den eigenen Fans im Rücken“ (Fäth, Singer) gegen den Tabellen-Zweiten aus Regenstauf ein starkes Spiel zu bestreiten und hoffentlich die nächsten Punkte einzufahren.
Spielbeginn gegen den TB/ASV Regenstauf ist am Sonntag, den 13.11. um 15 Uhr. Wir würden uns über eure zahlreiche Unterstützung sehr freuen!
Es spielten: Becker, Fäth, Giehl, Gogolin, Kalkbrenner, Kranz, Muschaweck, Paetzel, Peisker, Singer
Geschrieben von
Sebastian Paetzel

01.11.20163. RLSO-M: TSV Eibelstadt - Donau Holz Volleys

TSV Eibelstadt - Donau Holz Volley3:1(25:23, 25:20, 16:25, 26:24)
Am 30.10.2016 um 15:00 Uhr stand der dritte Spieltag für die Eibelstätter Volleyballer in der Regionalliga Süd-Ost an. Vor heimischem Publikum wollte das Team den dritten Sieg im dritten Spiel einfahren und den Aufwärtstrend fortsetzen. Es ging gegen eine etablierte Regionalliga Mannschaft, die Donau Holz Volleys aus Ingolstadt.
Spielverlauf: Eibelstadt kam sehr gut in die Partie. Der erste Satz war bereits hart umkämpft und ging nach einer guten Leistung der Herren 1 aus Eibelstadt mit 25:23 an den Gastgeber.
Im zweiten Satz nutzten die Eibelstädter die Verunsicherung der Gäste aus Ingolstadt aus und setzen sich klar mit 25:20 durch.
Nach der Hälfte des dritten Satzes, beim Spielstand von 12:16 blockte Johannes Becker für die Eibelstädter einen Ball ins Feld, das Schiedsgericht sah diesen Ball jedoch nicht und entschied zur Überraschung der Eibelstädter auf Punkt für Ingolstadt.
Danach glitt der Satz aus den Händen der Gastgeber und Ingolstadt setzte sich in diesem Durchgang mit 16:25 durch.
Im vierten Satz herrschte wieder volle Konzentration, das Team schwor sich auf diesen wichtigen Satz ein. Auch Spielertrainer Fäth appelierte nochmal an die eigenen Fähigkeiten und Stärken.
Hauptsächlich die Mittelblocker/-angreifer um Benedikt Gogolin und Johannes Becker machten eine sehr gute Partie und setzten sowohl im Angriff und auch im Block wichtige Impulse.
Der vierte Satz war intensiv, die Ingolstädter hielten mit allem was sie hatten dagegen und es entwickelte sich ein gutes Volleyballspiel. Beim Stand von 22:19 schien die Partie gelaufen, Ingolstadt konnte allerdings ausgleichen 22:22.
Das Spiel war jetzt wieder offen, beim 23:24 hatten die Ingolstädter sogar einen Satzball bei eigenem Aufschlag. Den Spielstand korrigierte allerdings Moritz Giehl mit einem starken Angriff. Beim Stand von 24:24 kam Christian Kranz an den Aufschlag. Mit dem ersten starken Aufschlag nahm er dem Zuspieler der Ingolstädter jegliche Optionen auf einen variablen Angriff. Eibelstadt stellte einen soliden Block und es stand 25:24 für die Hausherren.
Die Halle tobte und es kam noch besser. Matchball, Aufschlag Kranz. Mit all seiner Erfahrung wollte er den Aufschlag kurz vor den Annahmeriegel spielen. Durch den nötigen Druck, blieb der Ball an der Netzkante hängen und fiel wie ein Stein direkt hinter das Netz der Ingolstädter.
26:24 hieß es also im vierten Satz. Die Eibelstädter punkteten ausgeglichen, eine sehr starke Teamleistung und ein verdienter Heimsieg gegen starke Ingolstädter.
Die Eibelstädter "Black Mambas" bleiben also ungeschlagen in dieser noch sehr jungen Regionalliga-Saison. Mit 8 Punkten aus drei Spielen rücken sie sogar auf den 3. Platz vor.
Nächste Woche geht es dann im Auswärtsspiel zum 4. nach Mühldorf.
Eibelstadt: Moritz Giehl, Philip Fäth, Benedikt Gogolin, Johannes Becker, Torben Anderl, Christian Kranz, Lukas Muschawek, Michael Kalkbrenner, Sebastian Pätzel, Julian Peisker, Andreas Singer.
Geschrieben von
Sebastian Paetzel

09.10.20162. RLSO-M: TSV Eibelstadt - TSV Friedberg

TSV Eibelstadt - TSV Friedberg II3:1
Am 08.10.2016 um 15:00 Uhr startete der TSV Eibelstadt mit dem zweiten Saisonspiel und dem ersten Heimspiel in die diesjährige Regionalliga-Saison. Vor heimischem Publikum wollte die Mannschaft von Spielertrainer Philipp Fäth den zweiten Sieg im zweiten Spiel einfahren. Außerdem wählte das Team intern einen neuen „Kampfnamen“ für das Team die „Black Mambas Eibelstadt“.
Eine Woche zuvor konnte in Dachau ein 0:2 Rückstand in einen 3:2 Sieg umgewandelt werden.
Am heutigen Spieltag ging es vor ca. 40 Zuschauern gegen den TSV Friedberg II.
Eibelstadt ging hochmotiviert und konzentriert in die Partie. Von Anfang an war das Heimteam die bessere Mannschaft und ließ im ersten Satz lediglich zweimal einen Führungswechsel zu. 25:20. Es gab nur wenige kleinere Unkonzentriertheiten die Coach Fäth beim Seitenwechsel anprangerte.
Im zweiten Satz lief es dann wie am Schnürchen der TSV dominierte von Anfang an den Satz und zwang eine eingeschüchterte Mannschaft aus Friedberg zu vielen Eigenfehlern. 25:15.
Im dritten Satz dachte wohl jeder der Eibelstädter Spieler bereits an die anstehende Einstandsfeier in die neue Saison anschließend an das Spiel gegen Friedberg. So schlichen sich diverse Fehler ins Spiel der „Black Mambas“ ein die Trainer Fäth nicht gerne sah. Nach gefühlten 11 Annahme- und 11 Aufschlagfehlern hieß es am Ende des 3. Satzes 21:25.
Im vierten Satz appellierten dann die erfahrenen Spieler wie Andreas Singer, Moritz Giehl und Benedikt Gogolin an die eigenen Stärken des Teams. Nach diesem Aufruf war die Annahme wieder eine Konstante im Spiel der Eibelstädter und der Zuspieler Philipp Fäth hatte alle Möglichkeiten im Angriff. Friedberg versuchte mit druckvollen aber auch risikoreichen Aufschlägen den Spielaufbau Eibelstadts zu stören, bezahlte dies jedoch anhand einiger Fehler.
Am Ende setzten sich die Black Mambas mit 25:12 im vierten Satz durch. Somit stand nach rund 80 Minuten ein souveränes 3:1 für den TSV Eibelstadt zu Buche. Der TSV verbessert sich nun nach dem zweiten Spieltag auf den dritten Rang in der Tabelle. Wichtige Punkte zu Saisonbeginn wie auch Spielertrainer Fäth einräumte. Das Saisonziel bleibt jedoch nach wie vor der Klassenerhalt als Frischling und Aufsteiger im ersten Jahr in der nächst höheren Liga.
TSV Eibelstadt – TSV Friedberg II: 25:20 ; 25:15 ; 21:25 ; 25:12
TSV Eibelstadt: Philipp Fäth, Benedikt Gogolin, Moritz Giehl, Johannes Becker, Christian Kranz, Torben Anderl, Andreas Singer, Sebastian Pätzel, Michael Kalkbrenner. Es fehlten: Amine Chafai, Lukas Muschawek.

*Nur für die Homepage nach dem Spielbericht anzuhängen:
Eine traurige Nachricht gab es nach dem 3:1 Sieg gegen Friedberg doch noch. Unser für die Saison eingeplanter Stamm-Libero Peter Hoffmann hatte sich im Training kurz vor der Saison einen komplizierten Bruch im Fuß zugezogen. Da Peter Sportlehrer ist gab er gestern bekannt, dass er sich aus dem Volleyballgeschäft zurückziehen muss. Es war eine seiner schwersten Entscheidungen jedoch eine ganz wichtige für seine weitere berufliche Kariere. Wir wünschen dir weiterhin alles Gute Peter, der ab sofort zu den Black Mamba Fans gehört und uns von der Tribüne fleißig anfeuert.


Geschrieben von
Sebastian Paetzel

03.10.20161. RLSO-M: Dezimierte Eibelstädter meistern die Auftakthürde

TSV Eibelstadt - ASV Dachau 23:2(20:25, 23:25, 25:16, 25:13, 15:11)
Die nach dem Aufstieg aus der Bayernliga neu formierten Eibelstädter Volleyball Herren haben sich wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gesichert. Nach den Abgängen von Felix Gabel, Julian Weng, Robert Weibel, Christian Lochner, Bernhard Löser und Severin Groha musste Trainer Fäth viel daran setzten eine neue Mannschaft zu kreieren. Man konnte allerdings auch drei hochkarätige Neuzugänge in der Sommerpause vermelden. Johannes Becker, der schon zum Ende der vergangenen Saison vom Vfb Friedrichshafen nach Eibelstadt gewechselt ist, Christian Kranz vom amtierenden Regionalligameister TSV Unterhaching und Lukas Muschaweck, verstärken ab sofort das Regionalliga- Team.
Mit erheblichen personellen Sorgen mussten die Eibelstädter am Samstag zum Saisonstart nach Dachau fahren. Torben Anderl, Peter Hofmann, Lukas Muschaweck und Amine Chafai konnten aus beruflichen bzw. gesundheitlichen Gründen nicht anreisen. Dafür konnte Spielertrainer Philipp Fäth auf den wiedergenesenen Gogolin im Mittelblock und auf Rückkehrer Andreas Singer auf der Liberoposition zählen.
Der Start in den ersten Satz gelang trotz der komplett neu formierten Sechs recht gut. Man spielte auf Augenhöhe mit dem 3. Liga Absteiger aus Dachau. Wohl auch auf Grund der vielen Abstimmungsprobleme schafften es die Eibelstädter Jungs nicht ihr Side- Out konstant zu halten. Nach einer Aufschlagserie beim Stand von 20:20 setzten sich die Dachauer in einem zerfahren ersten Satz verdient mit 25:20 durch.
Im zweiten Satz startete der wiedergenesene Gogolin auf seiner angestammten Mittelblockerposition während Pätzel auf Diagonal wechselte. Am Spielverlauf änderte sich allerdings wenig. Wie in Satz Nummer 1 konnte keine Konstanz in das Spiel gebracht werden. Die Aufholjagd gegen Ende des Satzes kam leider zu spät und so verlor man diesen mit 25:23.
In Satz Nummer 3 platzte dann endlich der Knoten. Durch starke Aufschläge von Gogolin, Pätzel und Fäth konnte sich schnell eine 6:2 Führung erspielt werden. Doch das Dachauer Team um Spielertrainer Pielmaier konnte nochmals kontern und glich zum 11:11 aus. Auch dadurch konnte der Eibelstädter Spielfluss aber nicht mehr gestört werden und man gewann diesen Durchgang letztendlich deutlich mit 25:16.
Leider konnte dieser Schwung zunächst nicht mit in Satz 4 genommen werden. Schnell lag man mit 3:7 zurück und musste sich wieder ins Spiel kämpfen. Abermals waren es gute Aufschläge gepaart mit einer guten Blockarbeit von Becker und Pätzel, die dann zu einigen sicheren Punkten geführt haben. Libero Singer hatte zu diesem Zeitpunkt seine Annahme auch bestens im Griff und so spielte man wie aus einem Guss. Der Satzgewinn (25:13) war dann nur noch Formsache.
In Satz Nummer 5 starteten die Eibelstädter Jungs wie die Feuerwehr. Zuspieler Fäth verteilte die Bälle perfekt und brachte alle seine Angreifer ins Spiel. Vor allem Neuzugang Christian Kranz war über die Außen-/ Annahmeposition nicht mehr zu stoppen. Man setzte sich früh ab und führte schon mit 12:3 im entscheidenden Satz. Fast sinnbildlich für dieses Spiel fehlte aber zum Satzende dann die nötige Konsequenz. Man ließ Dachau durch einige unglückliche Aktionen bis auf 14:11 herankommen. Doch Sebastian Pätzel, der Dienstälteste Akteur nach Aushilfslibero Singer, behielt die Ruhe und verwandelte nach gut 2 Stunden Spielzeit den Matchball für Eibelstadt.
Nach Anfangsschwierigkeiten konnte man also doch noch mit einem Sieg im Gepäck nach Unterfranken zurückkehren. Jetzt wird der Fokus auf das erste Heimspiel am 08.10.2016 um 15 Uhr gegen die zweite Mannschaft des TSV Friedberg gerichtet. Hier hoffen wir auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung. Im Anschluss daran startet das Damen 1Team mit ihrem ersten Heimspiel in die Bayernligasaison.
Geschrieben von
Moritz Giehl

13.04.2016Relegation [H1 BYL Nord]: Entschlossene Eibelstadter erlegen Estinger Elefanten.

TSV Eibelstadt - SV Esting3:0(25:17, 25:16, 25:20)


"Bayernliga war schön. Bayernliga war schön. Bayernliga war schön - Zeit für uns zu geh"n", so hallte es im Augenblick des Entstehens dieses Berichts durch den Eibelstadter Mannschaftsbus. In Ķürze und ohne jedwede Alliterationen und Schöngeistereien: Eibelstadt siegt 3:0 und startet kommende Saison in der Regionalliga Süd-Ost.

Um einmal mehr ABBA zu zitieren: "The winner takes it all. The loser"s standing small." Nachdem das Mömlinger Team auf die Teilnahme am Relegationsturnier verzichtete, hieß es, sich gegen den Zweiten der Bayernliga Süd, den SV Esting, zu behaupten. Ein Spiel, Tulpen, Gladiolen, van Gaal usw.

Angetreten ohne die verhinderten Löser und Weibel, konnte Eibelstadt von Beginn an überzeugen. Druckvolle Aufschläge und eine solide Blockarbeit - aus einer guten Teamleistung ist der überragende Becker noch hervorzuheben - sorgten schnell für eine deutliche Führung. Zur Mitte des ersten Satzes zeigten die sympathischen Gastgeber dann zwar, dass sie keinesfalls zu Unrecht um den Aufstieg in die Regionalliga spielen, konnten die Eibelstadter Dominanz gleichwohl nicht mehr entscheidend brechen: 25:17 und 1:0 nach Sätzen. Durchgang 2 verlief nahezu spiegelbildlich: Die Gäste konnten sich schnell absetzen, kontrollierten das Spiel wie auch die Geräuschkulisse in der gut besuchten Halle. Angesichts einer im Kollektiv starken Leistung, einer niedrigen Fehlerquote und einem angeschlagen wirkenden Gegner konnte Eibelstadt den Satz mit 25:16 für sich entscheiden. Kenner des Eibelstadter Volleyballkosmos wissen nun, dass eine 2:0-Satzführung ob der kürzlich zitierten Janusgesichtigkeit der Mannen um Spielertrainer Fäth erst einmal wenig zu sagen hat. Und jene Insider durften sich auch an jenem Relegationssonntag in Esting bestätigt fühlen. Nun ja, zumindest ein bisschen. Denn während die Münchner Vorstädter noch einmal alles in die Waagschale warfen, gönnten sich die Gäste eine nicht sonderlich kreative Schaffenspause. So geriet man mit 9:13 ins Hintertreffen. Hoffnung keimte bei den Hausherren, Dèja Vus in den Köpfen der Eibelstadter Akteure. Doch wer auf einen weiteren Fünfakter hoffte, wurde enttäuscht. Die Gäste fingen sich, agierten entspannt und dennoch fokussiert. Bei 15:15 war der Estinger Vorsprung egalisiert, wenig später lag man wieder in Front. Schritt für Schritt, Punkt für Punkt arbeitete sich Eibelstadt in der Folge dem Sieg entgegen. Schließlich war es Julian Weng vorbehalten, zum finalen und vielumjubelten 25:20 zu vollenden.

Diesmal also kein Drama. Geschenkt! Man wusste auch das 3:0 zu feiern. Zugleich löste man mit der erfolgreichen Relegation auch ein Versprechen, manche mögen von einer Drohung reden, vom Ende der vorhergehenden Saison ein: Da sind wir wieder!

Es spielten:
Anderl, Becker, Chafai, Gabel, Giehl, Gogolin, Groha, Hofmann, Lochner, Pätzel, Weng
Spielertrainer: Philipp Fäth
Co-Trainer: Andreas Singer
Geschrieben von
Stefan Sebold

14.03.201616. Spieltag BYL Nord [H1]: Viel zu sehen in Eibelstadt

TSV Eibelstadt - SC Memmelsdorf3:2(25:12, 25:11, 19:25, 25:27, 15:13)
Janusgesichtigkeit, Divenhaftigkeit oder schlichtweg Inkonstanz: Im letzten Spiel der regulären Bayernligarunde zeigten die Herren des TSV Eibelstadt erneut zwei Gesichter: Während die Gegner aus Memmelsdorf in den ersten beiden Durchgängen dominiert wurden, so ließ man in der Folge stark nach, um im Tie-Break schließlich doch noch als Sieger vom Feld zu gehen.

Nein, langweilig war’s auch diesmal nicht in der gut gefüllten Mainpark-Arena. Wobei in den beiden ersten Sätzen eher selten so etwas wie Spannung aufkam. Zu dominant zeigte sich das Heimteam, das auf Chafai, Gabel und Löser verzichten musste. Allerdings schienen die Gäste aus Memmelsdorf diese letzte Partie anfangs zum Experimentieren zu nutzen. Folglich konnten die Hausherren in beiden Durchgängen jeweils schnell davonziehen und insgesamt souverän mit 25:12 und 25:11 gewinnen.

Vielleicht war man auf Seiten der Heimmannschaft bestrebt, durch eine Verlängerung des Spiels den Verkauf anzukurbeln und so der Vereinskasse etwas Gutes zu tun. Vielleicht konnte man das „drohende“ Ende der Bayernligasaison 2015/16 nicht hinnehmen. Fakt ist, das Eibelstadt wie verwandelt in Durchgang 3 startete. Die Gegner, die munter durchgewechselt hatten, im Übrigen ebenso. Endlich hatte der mitgereiste, zahlreiche Anhang der Memmelsdorfer Grund zur Freude. Indessen zeigten sich auf der Stirn der Freunde des Eibelstadter Volleyballs schnell erste Sorgenfalten. So misslang der Einstieg in Satz 3 vollkommen, ob eines zwischenzeitlichen 4:13-Zwischenstandes musste man sich verwundert die Augen reiben. Wer war diese Mannschaft und was hat sie mit dem so erfolgreichen Team der beiden ersten Durchgänge gemacht? Ein kurzer Zwischenspurt ließ die Heimmannschaft zwar noch einmal auf 17:19 herankommen. Dieses Strohfeuer sollte die nun endlich in der Partie angekommenen Memmelsdorfer jedoch nicht nachhaltig beeindrucken: 19:25 und damit 1:2 nach Sätzen.

Der folgende Durchgang gestaltete sich zunächst ausgeglichen, ehe die Bamberger Vorstädter zur Mitte des Satzes davonziehen konnten. Eibelstadt steckte jedoch nicht auf, konnte insgesamt drei Satzbälle abwehren und hatte bei 25:24 gar einen Matchball. Angesichts eigener Fehler konnte dieser jedoch nicht genutzt werden. Mehr noch: Memmelsdorf punktete in Serie und erzwang durch ein 25:27 den Tie-Break.

Auch hier erwischten die Gäste den besseren Start. Doch die Heimmannschaft blieb jederzeit in Schlagdistanz. Der letzte Satz der regulären Saison wurde zu einer dramatischen Angelegenheit. Nachdem bei 8:7 die Seiten gewechselt wurden, konnte sich das Heimteam zunächst etwas absetzen. Memmelsdorf kam zwar nochmals heran, konnte den dritten Matchball der Eibelstadter allerdings nicht mehr abwehren, die mit 15:13 und 3:2 siegreich waren.

Mögliche Urteile dieser Partie reichen von Inkonstanz über Kampfgeist bis hin zu Nervenstärke. Aber auch gröbere Termini waren im Nachgang an die Partie zu vernehmen. Dennoch überwog bald darauf die große Freude, über den Erfolg zum Saisonabschluss. Was bleibt ist, dem verdienten Meister aus Schwaig zu gratulieren, der sich durch einen 3:1-Erfolg im letzten Saisonspiel gegen Faulbach den Titel sicherte. Für das Team um Spielertrainer Fäth ist die Saison dagegen noch nicht vorbei. Als Zweiter des Endklassements kann über die Teilnahme an der Relegation, die voraussichtlich am 10. April im oberbayerischen Esting stattfinden wird, noch ein Startplatz für die kommende Regionalligasaison erreicht werden. Ihr Janusgesicht lassen die Eibelstadter für diese dann allerletzten Partien der Spielzeit 2015/16 dann wohl besser zuhause.

TSV Eibelstadt: Anderl, Becker, Giehl, Gogolin, Groha, Hofmann, Lochner, Pätzel, Weibel, Weng

Spielertrainer: Philipp Fäth
Co-Trainer: Andreas Singer
Geschrieben von
Christian Lochner

06.03.201615. Spieltag BYL Nord [H1]: 3:2 ist viel schöner als 3:0…

TSV Eibelstadt - BSV Bayreuth3:2(23:25, 25:17, 9:25, 25:23, 15:12)
…dachten sich wohl die Eibelstadter Bayernligaherren und gingen gegen den BSV Bayreuth in Ihrem vorletzten Heimspiel über die volle Distanz. Analogien zu Fünfaktern, die sonst eher im Theater zu bewundern oder – je nach Gusto – zu ertragen sind, waren durchaus vorhanden. Allerdings blieb die Katastrophe, die am Ende von so manchem Drama steht, in diesem Fall aus: Eibelstadt behielt mit 3:2 die Oberhand.

Das Ensemble der Heimmannschaft ging ohne die verhinderten Chafai und Hofmann in die Matinée. Akt 1 mutete zunächst wie eine Fortsetzung des sehr erfolgreichen Auftritts des Teams um Spielertrainer Fäth vor Wochenfrist in Faulbach an. Die Leistung war sehr ordentlich, gleichwohl ohne sonderlichen Esprit auf dem Spielfeld zu versprühen. Am Ende des Durchgangs waren dann vermehrt tragische Elemente zu konstatieren: Ein vermeintlich sicherer 20:15-Vorsprung schmolz angesichts einiger Unsicherheiten in der Annahme dahin. Anschließend die 24:23-Führung der Gäste. Ein weiterer Fehler. 23:25, 0:1 nach Sätzen – bonjour tristesse…

Die Dramaturgie sieht für den zweiten Akt eine „steigende Handlung mit erregendem Moment“ vor. Was für die Theaterwissenschaft gilt, kann ebenso für diese Partie übernommen werden. Eibelstadt zeigte sich trotz des unglücklichen Ausgangs von Satz 1 insgesamt unbeeindruckt, spielte auf einem guten Niveau, ohne freilich restlos zu überzeugen. Eine starke Aufschlagserie von Fäth sowie eine spektakuläre Abwehraktion des ins Spiel gekommenen Lösers (=der erregende Moment) waren Schlüsselszenen eines 25:17-Erfolgs, der den Satzausgleich herstellte.

Akt 3, Höhepunkt – in diesem Fall leider für die Gäste aus der Wagnerstadt. Eibelstadt erlebte ein Déjà-vu der Volkach-Partie, war völlig aus dem Spiel und hatte den Bayreuther Festspielen nichts entgegenzusetzen. 9:25.

Das sich anbahnende Ende des Schauspiels schien den Eibelstadter Akteuren offensichtlich zu trivial. Mit Entschlossenheit sollte ein vorzeitiges Fallen des Vorhangs verhindert werden. Es gelang. Mit einem Zwischenspurt zur Satzmitte konnte das Tal der Tränen durchschritten und ein kleiner Vorsprung erarbeitet werden, der, denkbar knapp mit 25:23 ins Ziel gebracht wurde.

Trotz eines 0:3-Fehlstarts in den finalen Akt, bewies das Mainpark-Ensemble weiterhin Moral und steckte auch trotz eines 7:11-Rückstands nicht auf. Eine Aufschlagserie von Debütant Becker untermalt von einer Manifestation des Willens, ließen die Heimmannschaft zurück ins Spiel finden, ausgleichen und schließlich gar mit 15:12 siegen.

Um es kurz zu machen: Ziemlich viel Theater! Das Echo der Kritiken dürfte durchwachsen ausfallen. Vor allem im katastrophalen Durchgang 3 waren die Leistungen in Abwehr, Annahme und Block ungenügend. Andererseits schaffte man es, die sich aus Eibelstadter Sicht abzeichnende Tragödie doch noch in eine Komödie zu verwandeln. Bevor es wohl auf Tournee in den Süden der Republik geht, wird das Festspielhaus am Mainpark kommenden Samstag letztmalig für diese Spielzeit seine Pforten öffnen. Das Publikum darf dann das Ensemble des SC Memmelsdorf erwarten.

TSV Eibelstadt: Anderl, Becker, Gabel, Giehl, Gogolin, Groha, Lochner, Löser, Pätzel, Weibel, Weng

Spielertrainer: Philipp Fäth
Co-Trainer: Andreas Singer
Geschrieben von
Christian Lochner

29.02.201614. Spieltag BYL [H1]: Back in black – Relegation: Check

TSV Eibelstadt - TV Faulbach3:0(25:20, 25:18, 25:17)
Nach dem ernüchterndem Auftreten in der Vorwoche war man auf Eibelstadter Seite darauf bedacht, sich in der Fremde bei den sympathischen Gastgebern des TV Faulbach zu rehabilitieren. Es sollte gelingen. Dank einer über weite Strecken überzeugenden Vorstellung, konnte sich Eibelstadt mit 3:0 durchsetzen und damit den Relegationsplatz sichern.

Verstärkt durch die Rekonvaleszenten Gabel und Weng, aber ohne den beruflich verhinderten Libero Hofmann trat man die Reise an die Grenze zu Baden-Württemberg an. Im Wissen um die Heimstärke des dort ansässigen TV Faulbach, nahm sich das Team um Spielertrainer Fäth vor, hochkonzentriert zu Werke zu gehen. Abgesehen von einer kurzen Phase der Akklimatisierung in Durchgang 1, konnte dieses Vorhaben für den wesentlichen Teil der Partie umgesetzt werden. In der zweiten Hälfte des Auftaktsatzes trug eine Serie druckvoller Aufschläge durch Weng maßgeblich dazu bei, dass sich Eibelstadt entscheidend absetzen und mit 25:20 die Oberhand behalten konnte. In der Folge traten die Gäste weiterhin souverän, konzentriert und mit der notwendigen Gelassenheit auf – allesamt Attribute, die im Rahmen der Niederlage in Volkach schmerzlich vermisst wurden. Angesichts einer sehr niedrigen Eigenfehlerquote und der wiederentdeckten Spielfreude konnte sich Eibelstadt in den folgenden beiden Durchgängen jeweils früh absetzen und diese verdient mit 25:18 und 25:17 für sich entscheiden.

Rechtzeitig zur Endphase der Saison zeigt die Formkurve der Eibelstadter also wieder nach oben. In den verbleidenden Heimspielen in den kommenden Wochen (6.3., BSV Bayreuth; 12.3., SC Memmelsdorf) möchte man sich nun mit ansprechenden Leistungen gegen hochkarätige Gegner von seinem Heimpublikum verabschieden. Der Fokus liegt gleichwohl bereits auf dem 10. April., wenn die Relegation um einen Startplatz in der Regionalliga Süd-Ost ausgespielt wird. Ein Termin, mit dem inzwischen in Eibelstadt fest geplant wird, zumal sich Klassenprimus SV Schwaig II am Sonntag im Duell mit dem TV Erlangen ebenfalls schadlos hielt und damit weiterhin vier Punkte Vorsprung aufweisen kann – bei nur noch einer für die Mittelfranken zu absolvierenden Partie.

TSV Eibelstadt:
Anderl, Chafai, Gabel, Giehl, Gogolin, Groha, Lochner, Löser, Paetzel, Weibel, Weng
Spielertrainer: Philipp Fäth
Trainerassistent: Andreas Singer
Geschrieben von
Christian Lochner

21.02.201613. Spieltag BYL Nord [H1]: Volkach beendet Eibelstadter Serie drastisch

TSV Eibelstadt - VfL Volkach0:3(22:25, 8:25, 21:25)
Der sprichwörtliche falsche Fuß, mit dem man vermeintlich aufgestanden ist. Die obligatorischen Schlüsselspieler, die verletzungs- bzw. krankheitsbedingt fehlten. Die paar Grad Celsius, die es mutmaßlich zu kalt in der Mainschleifenhalle gewesen ist. Die Zuschauerkulisse, die wahlweise zu laut oder zu leise agiert hat. Feststeht: Wer nach Ausreden sucht, der wird fündig werden. Doch lassen wir das. Die einzig richtige, aus Eibelstadter Sicht selbstredend bittere Erkenntnis zur Auswärtspartie in Volkach lautet, gegen einen starken Gegner, auch in dieser Höhe verdient, mit 3:0 verloren zu haben.

Volkach gegen Eibelstadt, ein Drama in drei Akten, nacherzählt im Schnelldurchlauf: Die Gäste finden gut ins Spiel, können gar in Führung gehen. Hierbei von einer Momentaufnahme zu sprechen, wäre allerdings noch deutlich übertrieben. Denn die selbstbewussten und offensichtlich gut vorbereiteten Gastgeber zeigten sich unbeeindruckt. Durch druckvolle Aufschläge setzten sie den Eibelstadter Annahmeriegel unter Druck, ein variables Spiel war so kaum möglich. Und dennoch: Trotz hohem Rückstand und bestenfalls durchwachsener Leistung gelang es den Gästen aufzuholen, schließlich mit 21:20 in Führung zu gehen. Momentaufnahme, die Zweite. Ein 5:1-Lauf der Gastgeber sorgte für klare Verhältnisse und das 1:0 nach Sätzen. Dieser Run sollte sich fortsetzen: Volkach gelang viel, wenn nicht alles. Eibelstadt hatte dieser Drangphase wenig bis gar nichts entgegenzusetzen. Allein die blanken Zahlen liefern genug der Ernüchterung: Über 0:11 zum wenig schmeichelhaften 8:25 aus Sicht der konsternierten Eibelstadter. History Repeating (erinnert sei an das 3:2 nach einem 0:2-Rückstand aus dem Hinspiel)? Fehlanzeige! Nun ja, man war bemüht, hatte gleichwohl weiterhin Probleme mit den Volkacher Aufschlägen und machte insgesamt zu viele Fehler, um eine souverän agierende Volkacher Mannschaft ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Ergo: 25:21 und damit 3:0 für das Heimteam.

Ob nach dem 3:2-Erfolg gegen den Klassenprimus aus Schwaig der Druck abfiel? Ob die verbleibenden Partien bis zur vermeintlich rauschenden Meisterschaftsfeier als lästige Pflicht, gar als Selbstverständlichkeit empfunden wurden? Möglich. Zugleich unerheblich. Ein an diesem Tag deutlich besseres schlug ein schwaches Volleyballteam – soviel zum Geschehen an diesem trüben Nachmittag des 21. Februar 2016. Blickt man auf die nach günstigem Saisonverlauf nach oben korrigierte Zielsetzung des Eibelstadter Teams, so ist man ohnehin im Soll. Mit einem Sieg aus den verbleibenden drei Spielen ist der Relegationsplatz nach wie vor aus eigener Kraft realisierbar. Klar ist allerdings auch: Mit einer Vorstellung wie gegen den VfL Volkach dürfte dies ein nahezu unerfüllbares Unterfangen werden. Doch möglicherweise war auch diese Partie lediglich eine Momentaufnahme…

TSV Eibelstadt: Anderl, Giehl, Gogolin, Groha, Hofmann H., Hofmann P., Hopperdietzel, Lochner, Löser, Pätzel, Weibel

Spielertrainer: Philipp Fäth
Co-Trainer: Andreas Singer
Physiotherapeuten: Gabel, Weng
Geschrieben von
Christian Lochner

31.01.201612. Spieltag BYL Nord [H1]: Starker Auftritt mit kleinem Makel

TSV Eibelstadt - VC 2010 Eltmann II3:1(25:17, 25:18, 18:25, 25:10)
Derby X.0: Im Aufeinandertreffen mit der Zweitligareserve aus Eltmann behielten die Herren 1 des TSV Eibelstadt die Oberhand – einer kurzzeitigen mehr oder minder kreativen Schaffenspause zum Trotz. Das Primärziel direkter Klassenerhalt wurde damit endgültig erreicht. Man wird sehen, was sich darüber hinaus noch ergeben wird.

Es waren einmal mehr eindringliche Worte, die Spielertrainer Fäth im Vorfeld dieser prestigeträchtigen Partie an sein Team richtete. Niemand solle glauben, dass einem die Eltmanner irgendetwas schenken würden. Sicherlich reisten die Gäste mit der schweren Bürde des Tabellenvorletzten an. Angesichts einiger Akteure mit Erfahrung in höherklassigen Ligen in den Reihen der Wallburgstädter und daneben den jüngsten Erfolgserlebnissen, könne sich der aktuelle Stand des Tableaus jedoch als Zerrbild erweisen.

Offensichtlich hatten sich die Akteure der Heimmannschaft, bei der Gabel verletzungsbedingt ausfiel, Fäths Brandrede zu Herzen genommen. So fand Eibelstadt schnell ins Spiel und konnte sich bereits in der Anfangsphase deutlich absetzen, profitierte dabei aber auch von zahlreichen Fehlern des ersatzgeschwächten Gegners. Druckvolle Aufschläge und ein gut auf die Spielweise des Gegners abgestimmter Block trugen wesentlich dazu bei, dass Durchgang 1 nach 18 Minuten deutlich mit 25:17 an die Hausherren ging. In der Folge schienen sich die Befürchtungen des Eibelstadter Spielertrainers zu erfüllen: Verflogen war alle Souveränität, sein Team gelangte mit 1:4 ins Hintertreffen. Doch die sehr deutliche Ansprache in der frühen Auszeit sollte Früchte tragen. Bereits bei 7:6 lag Eibelstadt wieder in Führung. Mit einer geschlossen guten Mannschaftsleistung konnten die Gäste jederzeit auf Distanz gehalten und der Satz wiederum souverän mit 25:18 für sich entschieden werden.

Gemähte Wiesen, gelutschte Drops, gelesene Messen: Im Hinblick auf den bis dahin recht eindeutigen Spielverlauf mag die Konzentration der Hausherren nicht mehr absolute Spitzenwerte erreicht haben. Dennoch lag man auch in Durchgang 3 mit 16:13 vorne – und gab diesen zu 18 (!) noch aus der Hand. „Das darf einfach nicht sein! Da haben wir alles andere als clever agiert und einfach zu viele Fehler gemacht“, so die Analyse des Spielertrainers im Nachgang an die Partie. Die Hoffnung schöpfenden Eltmanner sollten aber enttäuscht werden: Eibelstadt startete absolut fokussiert in Durchgang 4, zog mit 7:0 davon und sorgte damit für ein jähes Ende der Eltmanner Drangphase. Die eigene Stabilität wiedergefunden, konnte die Führung im Verlauf weiter ausgebaut werden. Schließlich war es Weibel vorbehalten, zum finalen 25:10 und damit 3:1-Heimerfolg zu vollenden.

Da Tabellenführer Schwaig II ebenfalls siegte, hat sich an der Konstellation im Tableau nichts geändert. Eibelstadt bleibt Zweiter, was dem Relegationsplatz entspricht. Diesen zu sichern, entspreche laut Fäth einer sinnvollen Korrektur des Saisonziels. Was gleichwohl nicht einfach werden dürfte. „Wir haben jetzt drei Wochen Pause. Das ist natürlich Gift für unseren Flow, da wir momentan ganz gut drauf sind. Und das Restprogramm hat es ebenfalls in sich“, blickte Fäth mit gemischten Gefühlen nach vorne. Kenner der Eibelstadter Herren 1 wissen allerdings auch, dass das Team in der nun anstehenden Pause wohl kaum in Untätigkeit verharren wird. Zumal in der folgenden Auswärtsbegegnung beim VfL Volkach ein attraktiver Gegner und vor allem ein lautstarkes Publikum warten wird.

TSV Eibelstadt: Anderl, Chafai, Giehl, Gogolin, Groha, Hofmann, Lochner, Löser, Pätzel, Weibel, Weng

Spielertrainer: Philipp Fäth
Co-Trainer: Andreas Singer
Geschrieben von
Christian Lochner

24.01.201611. Spieltag BYL Nord [H1]: Waffeln, Wiener, Winner!

TSV Eibelstadt - SV Schwaig II3:2(17:25, 25:20, 25:15, 12:25, 15:12)
Es war angerichtet: Eibelstadt gegen Schwaig, der Zweite gegen den Ersten, dazu lukullische Köstlichkeiten der Sonderklasse – sämtliche Voraussetzungen für einen kurzweiligen Volleyballnachmittag schienen erfüllt. Beide Teams gewannen jeweils die vergangenen sieben Partien. Feststand also, die Volleyballarithmetik will es so, dass eine dieser Serien reißen würde. Nach einer emotionalen wie spielerischen Achterbahnfahrt sollte es letztlich die Heimmannschaft sein, die achtmal hintereinander das bessere Ende für sich hatte.

Durchgang 1 allerdings bot nur bedingt Anlass zu Optimismus. Eibelstadt startete zwar stark in die Partie, ließ aber ebenso stark und vor allem schnell nach. Schwaig wirkte insgesamt präsenter und entschlossener. So konnten sich die Gäste durch eine starke Aufschlagserie von Mittelblocker Brochier bereits früh im Spielverlauf absetzen. Zudem leisteten sie sich – im Gegensatz zu den Gastgebern – kaum Eigenfehler, agierten stabil aus der eigenen Annahme heraus und stellten mit effektiver Block- und Abwehrarbeit die Eibelstadter Offensive immer wieder vor größere Probleme. Über 13:17 und 14:21 konnten sie sich immer weiter absetzen und Satz 1 schließlich deutlich für sich entscheiden. Nach dem Seitenwechsel startete das Heimteam mit der Intention, beherzter und aggressiver zu Werke zu gehen, um endlich ins Spiel zu finden. Über erhöhten Druck im Aufschlag sowie ein in sämtlichen Mannschaftsteilen engagierteres Auftreten konnte dieses Vorhaben erfolgreich in die Tat umgesetzt werden. Gleichwohl gelang es Eibelstadt erst gegen Ende, sich einige Punkte Vorsprung zu erarbeiten. In eine jetzt intensive Partie zweier zu diesem Zeitpunkt gleichwertiger Mannschaften, mischte sich auf beiden Seiten spätestens zur Mitte des zweiten Durchgangs ein gehöriges Maß an Emotionalität. Beide Seiten lamentierten immer wieder mit dem Schiedsgericht ob vermeintlicher Fehlentscheidungen. In der Endphase bewahrten die Hausherren den kühleren Kopf und glichen durch ein 25:20 zum 1:1 nach Sätzen aus. Beflügelt von diesem Etappenerfolg, kam Eibelstadt auch in Satz 3 besser aus den Starlöchern und agierte fortan mit großer Souveränität. Indessen geriet Schwaig mehr und mehr unter Druck, haderte immer wieder und bestrafte sich mit einer steigenden Fehlerquote letztlich selbst. Entsprechend konnten die Hausherren einen ungefährdeten 25:15-Erfolg einfahren. Doch wie es sich für eine ordentliche Achterbahnfahrt gehört, geht es nach längerem Aufstieg recht schnell talwärts. So wurde Durchgang 4 zum Spiegelbild des vorhergehenden Satzes unter umgekehrten Vorzeichen. Schwaig hatte seine Schwächephase offensichtlich überwunden, während Eibelstadt wieder in die Muster vom Anfang der Partie zurückfiel. In nur 18 Minuten beendeten die starken Gäste die Eibelstadter Ambitionen auf drei Punkte. Nach dem deftigen 12:25 musste also der Tie-Break die Entscheidung bringen. Beide Teams agierten äußerst fokussiert und bewegten sich bis zum Seitenwechsel bei 8:7 absolut auf Augenhöhe. Ein Zwischenspurt brachte die Hausherren dann zwar mit 11:7 in Front, Schwaig hatte aber die richtige Antwort parat und konnte zum 12:12 ausgleichen. Nach erfolgreichem Sideout und einem weiterem Break war es schließlich Spielertrainer Fäth vorbehalten, die Partie mit einem lupenreinen Ass zu beenden.

Durch den Sieg konnte der Rückstand auf den Tabellenführer auf nunmehr einen Zähler reduziert werden, wobei Eibelstadt eine Partie weniger absolviert hat als Schwaig. Angesichts dieser denkbar knappen Verhältnisse, dürften sämtliche Eibelstadter Akteure gewillt sein, den zuletzt so erfolgreichen Trend bereits kommende Woche um ein dann neuntes Erfolgserlebnis in Serie zu verlängern. Kein leichtes Unterfangen, schließlich gastiert am Samstag, 30. Januar 2016 die Zweitligareserve aus Eltmann, die zuletzt endlich den Weg zurück in die Erfolgsspur gefunden zu haben scheint.

TSV Eibelstadt: Anderl, Chafai, Gabel, Giehl, Gogolin, Groha, Hofmann, Lochner, Pätzel, Weibel, Weng

Spielertrainer: Philipp Fäth
Co-Trainer: Andreas Singer
Geschrieben von
Christian Lochner

17.01.201610. Spieltag BYL Nord [H1]: Derbysieg in der nahen Fremde

TSV Eibelstadt - TSV Lengfeld3:1
Ein Blick in die Klamottenkiste der ferneren Herren-1-Historie verrät: In fast vergessenen Zeiten ohne Eibelstadter Halle waren die Wege zu den eigenen Heimspielen mitunter weiter, als zu dieser Auswärtspartie. Getreu dem Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm“, fand man sich, auch angesichts der Straßenglätte, zeitnah in der Lengfelder Kürnachtalhalle ein. Im Verlauf der Begegnung lief dann zwar nicht alles glatt auf Seiten der Gäste. Dennoch konnten durch einen 3:1-Auswärtssieg drei Punkte gesichert werden.

Der TSV Lengfeld trat bereits am Abend zuvor gegen den TV Erlangen an und musste sich etwas überraschend mit 0:3 geschlagen geben. Sicherlich nicht die Wunschkonstellation für die Eibelstadter, schließlich neigt man, manch mahnender Worte zum Trotz, dazu, einen vermeintlich angeschlagenen Gegner zu unterschätzen, der dann mit einer Art „Jetzt erst Recht“-Stimmung ins Spiel geht.

Zumindest in Ansätzen traten diese Prophezeiungen dann tatsächlich ein. Lengfeld ging im Aufschlag von Beginn an hohes Risiko. Eibelstadt kam durch die hieraus resultierenden Fehler zwar vermehrt zu einfachen Punktgewinnen, konnte sich aber – in Anbetracht eigener Nachlässigkeiten – nicht absetzen. Durchgang 1 blieb bis in die Schlussphase hinein spannend und wurde letztlich durch einen technischen Fehler der Gastgeber entschieden. Trotz des Satzgewinns im Rücken, ließen die Gäste phasenweise die notwendige Souveränität vermissen. Einige gute Aufschläge, sowie unglückliche Aktionen auf Seiten der Eibelstadter führten dazu, dass Lengfeld zur Satzmitte in Führung lag. Eibelstadt fehlte der Zugriff zum Spiel, weshalb der Rückstand nicht mehr aufgeholt werden konnte und die Gastgeber nach Sätzen ausgleichen konnten. In der 10 Minuten-Pause erfolgte eine personelle wie taktische Neujustierung. Spielertrainer Fäth appellierte an sein Team, die Ruhe zu bewahren, zugleich aber auch entschlossener zu Werke zu gehen. Und in der Tat waren die Gäste in der Folge die präsentere, aggressivere Mannschaft, was sich einerseits in einer Gelben Karte für den sonst so besonnenen Groha, andererseits in einer schnellen und deutlichen Führung für Eibelstadt niederschlug. Gegen Ende konnte Lengfeld zwar verkürzen, den Eibelstadter Satzgewinn allerdings nicht mehr verhindern. Ein ähnliches Bild im letzten Durchgang: Die Gäste konnten sich früh absetzen, Lengfeld kämpfte aber aufopferungsvoll und blieb weiterhin in Schlagdistanz. In der Endphase war Eibelstadt dann die abgeklärtere Mannschaft und konnte den knappen Vorsprung letztlich ins Ziel bringen.

Ein wichtiger Auswärtssieg also gegen einen TSV Lengfeld, der mit einer Bilanz von 5 Siegen aus 11 Spielen eine für einen Aufsteiger bislang beachtliche Saison spielt. Beachtlich dürfte auch die nächste Aufgabe für die Eibelstadter werden, die nach nun vier Auswärtsspieltagen in Serie endlich wieder in der heimischen Mainpark-Arena auflaufen dürfen. Mit dem SV Schwaig II gastiert der aktuelle Tabellenführer (11 Spiele/9 Siege) in Eibelstadt (10 Spiele/8 Siege). Das Team um Spielertrainer Fäth freut sich auf eine intensive Partie am kommenden Sonntag ab 13 Uhr und natürlich ein einmal mehr fantastisches Heimpublikum.

TSV Eibelstadt: Anderl, Gabel, Giehl, Gogolin, Groha, Hofmann, Lochner, Löser, Pätzel, Weibel, Weng

Spielertrainer: Philipp Fäth
Co-Trainer: Andreas Singer
Geschrieben von
Christian Lochner

10.01.20169. Spieltag BYL Nord [H1]: Serie hält auch im neuen Jahr

TSV Eibelstadt - TV Erlangen3:0(25:16, 25:22, 25:23)
Da war sie auch schon wieder vorbei, die kurze Winterpause. Zum Rückrundenauftakt gastierten die Herren des TSV Eibelstadt beim TV Erlangen, jener Mannschaft, die den Eibelstadtern zum Saisonstart eine ernüchternde 0:3-Klatsche beigebracht hatten. Das Rückspiel verlief nun unter umgekehrten Vorzeichen, das Ergebnis war identisch. Der 3:0-Sieg in der Fremde brachte das Team um Spielertrainer Fäth erstmals in dieser Spielzeit an die Spitze des Tableaus.

Insgesamt 12 Eibelstadter Spieler standen für die Auswärtspartie zur Verfügung. Verzichtet werden musste auf Löser sowie bis auf Weiteres auf Bekim Aliu, der in der Rückrunde den VC Eltmann II beim Kampf gegen den Abstieg unterstützen wird. Die Erinnerung an die deutliche Niederlage gegen Erlangen im Oktober vor heimischer Kulisse dürfte sicherlich beim ein oder anderen Spieler noch präsent gewesen sein. Der Blick zurück in die Anfangsphase der Saison hat aber offensichtlich eine eher anspornende Wirkung auf die Eibelstadter entfaltet. Man wollte es diesmal besser machen, was auch gelang. So konnte Satz 1 von Beginn an souverän gestaltet werden. Schnell konnte Eibelstadt mit einigen Zählern davonziehen, ohne allerdings herausragend zu spielen. Angesichts der hohen Eigenfehlerquote der Hausherren reichte ein solider Auftritt aus, um den ersten Durchgang deutlich mit 25:16 für sich zu entscheiden. Zwischenzeitlich aufkommende Eibelstadter Lethargie in Kombination mit Erlanger Entschlossenheit sorgten dafür, dass das Spiel in der Folge enger wurde. Die Siemensstädter erhöhten im Aufschlag den Druck, fanden über gelungene Aktionen in Block und Abwehr zurück in die Partie und konnten den Satz bis in die Endphase hinein offen halten. In der Crunch-Time agierte Eibelstadt dann letztlich abgeklärter und konnte durch ein 25:22 auf 2:0 nach Sätzen erhöhen. Ähnlich der Verlauf des dritten Durchgangs: Erlangen konnte zum Ende hin eine zwischenzeitliche Führung der Eibelstadter ausgleichen. Indessen blieben die Gäste geduldig und konnten gleich den ersten Matchball durch einen Block von Anderl zum abschließenden 25:23 nutzen.

Sicherlich verbreiteten die Eibelstadter in der Siemensstadt nicht den ganz großen spielerischen Esprit. Feststeht allerdings auch, dass am Ende ein Auswärtserfolg bei einem unangenehmen Gegner zu verbuchen ist – noch dazu ein Erfolg, der die Unterfranken auf Platz 1 in der Tabelle brachte. Bereits am kommenden Sonntag folgt die nächste schwere Auswärtspartie beim TSV Lengeld, der nach zuletzt drei Siegen in Folge Tendenz nach oben aufweist.

TSV Eibelstadt:
Anderl, Chafai, Gabel, Giehl, Gogolin, Groha, Hofmann, Lochner, Pätzel, Weibel, Wenig

Spielertrainer: Philipp Fäth
Co-Trainer: Andreas Singer
Geschrieben von
Christian Lochner

15.12.20158. Spieltag BYL Nord [H1]: Auf Platz 2 in die Winterpause

TSV Eibelstadt - SC Memmelsdorf3:0(25:22, 25:20, 25:15)
Fünf Siege in Folge, zuletzt dreimal in Serie dreifach gepunktet, davon zweimal nacheinander bei schweren Auswärtspartien in Oberfranken: Durch einen insgesamt souveränen 3:0-Auswärtserfolg setzt Eibelstadt nicht nur diese mehr oder minder aussagekräftigen Serien fort, sondern ist in der Tabelle mittlerweile auch auf Rang 2 angekommen – punktgleich mit den Spitzenreitern aus Schwaig. Angesichts dieses Runs ist es fast schade, dass nun die Winterpause ansteht.

Nach dem Sieg in der Vorwoche beim Klassenprimus aus Bayreuth galt es, die Partie gegen die stark in die Saison gestarteten Memmelsdorfer mit voller Konzentration anzugehen, um damit den anhaltenden Aufwärtstrend fortzusetzen. Bis auf die Anfangsphase des ersten Durchgangs gelang dies in zum Teil sehr beachtlicher Art und Weise. Zwar gerieten die Gäste zwischenzeitlich mit 5:8 bzw. 14:17 ins Hintertreffen. Größere Unruhe konnten diese negativen Momentaufnahmen auf Seiten der Eibelstadter an diesem Tag allerdings nicht hervorrufen. Zum richtigen Zeitpunkt wurde der Schalter umgelegt. Durch konsequentes Verfolgen der taktischen Marschroute, vor allem im Aufschlag, zahlreiche, mitunter spektakuläre Aktionen in der Defensive und eine steigende Eigenfehlerquote der Heimmannschaft zogen die Gäste noch vorbei und sicherten sich Durchgang 1 mit 25:22 für sich. In der Folge war Eibelstadt von Angriff bis Zuspiel die dominante Mannschaft, konnte sich schnell absetzen. Memmelsdorf hingegen schien angeschlagen, fand aber durch eine aggressivere Spielweise und gesteigerte Emotionalität nochmals zurück in den Satz, nicht zuletzt begünstigt durch eine kurze Schwächephase der Eibelstadter. Trotz schmelzendem Vorsprungs fingen diese sich aber noch rechtzeitig, um durch ein 25:20 mit 2:0 nach Sätzen in Führung zu gehen. Nach dem abermaligen Seitenwechsel setzten die Gäste ihr druckvolles, nahezu fehlerfreies Spiel fort. Schnell zog man deutlich davon und konnte den für diesen Tag letzten Satz verdient mit 25:15 für sich entscheiden.

Nach der deutlichen 0:3-Heimpleite zum Auftakt der Saison gegen den TV Erlangen musste nicht unbedingt erwartet werden, sich zum Ende der ersten Halbserie bereits auf Tabellenplatz 2 wiederzufinden. Allerdings konnte sich Eibelstadt Spiel für Spiel steigern – individuell wie auch insbesondere als Mannschaft. Natürlich wissen aber auch die Mannen um Spielertrainer Fäth um den arg begrenzten Wert einer Zwischenbilanz zum Ende der ersten Halbserie – zumal in der sehr engen Bayernliga Nord. „Trotz Pause liegt mein Fokus bereits jetzt auf der Partie gegen Erlangen, um besser zu starten, als in der Hinrunde“, zeigt sich Fäth bereits zielstrebig für die kommenden Aufgaben im neuen Jahr. Und auch sein Team dürfte weiterhin hungrig sein – womit nicht ausschließlich die Vorfreude auf allerhand weihnachtliche Spezereien gemeint ist.

TSV Eibelstadt: Chafai, Gabel, Giehl, Gogolin, Groha, Hofmann, Lochner, Löser, Pätzel, Weibel, Weng
Spielertrainer: Philipp Fäth
Co-Trainer: Andreas Singer
Geschrieben von
Christian Lochner

07.12.20157. Spieltag BYL Nord [H1]: Glückliche Eibelstadter setzen Serie fort

TSV Eibelstadt - BSV Bayreuth3:1(25:23, 25:22, 17:25, 26:24)
„Glück muss man sich erarbeiten“, so lautet eine gern bemühte Devise von Eibelstadts Co-Trainer Andreas Singer. Gemessen am Ergebnis, schienen die Eibelstadter Schwerstarbeit verrichtet zu haben, war ihnen doch gerade im Schlussabschnitt das ein oder andere Quäntchen beschieden.

Ohne die verhinderten Anderl, Pätzel und Singer trat man den Weg nach Oberfranken zum aktuellen Klassenprimus an. Angesichts des Heimvorteils und der tabellarischen Konstellation sah Spielertrainer Fäth Bayreuth zwar favorisiert, rief sein Team im Vorfeld der Partie aber dazu auf, keine vorweihnachtlichen Geschenke in der Wagnerstadt zu lassen. Und tatsächlich tat sich der Tabellenführer in den ersten beiden Sätzen äußerst schwer. Eibelstadt konnte das Spiel kontrollieren, ohne allerdings größere Dominanz auszustrahlen. Die eigene solide Leistung sowie ungewöhnlich viele Fehler der Heimmannschaft führten dazu, dass sich die Gäste jeweils früh im jeweiligen Durchgang absetzen konnten. In der Endphase konnten die Oberfranken in beiden Sätzen nochmals herankommen, jedoch nicht mehr verhindern, dass die Gäste einen knappen Vorsprung ins Ziel retten konnten.

Nach 47 Minuten führte man also 2:0 in der Fremde, der erste Punkt war gesichert. Auch in Durchgang drei startete Eibelstadt stark. Vielleicht zu stark, denn der folgende Einbruch sollte massiv ausfallen. Eibelstadt trat nun unkonzentriert und behäbig auf, was der Gegner umgehend bestrafte. Vor allem die stärker werdenden Bayreuther Aufschläge stellten den Eibelstadter Annahmeriegel immer wieder vor große Probleme. Das Spiel der Gäste wurde durchsichtig und fehleranfällig, was sich deutlich auf der Punktetafel ablesen ließ. Mit 25:17 ging der Durchgang an die ins Spiel zurückfindenden Bayreuther. Auch das bis dahin verhaltene Publikum war plötzlich auf den Plan gerufen, der Lautstärkepegel stieg merklich an. Umso erstaunlicher, dass sich die Gäste vergleichsweise unbeeindruckt zeigten und hoch konzentriert in Satz vier starteten. In der nun deutlich an Fahrt aufnehmenden Partie konnten sich die Unterfranken zur Mitte des Satzes einen Vorsprung von 3-4 Punkten erarbeiten. Dieser sollte durch einen Bayreuther Zwischenspurt zwar einschmelzen, bei 21:18 war der Abstand dann jedoch wiederhergestellt. Die Entscheidung schien herbeigeführt. Ein Trugschluss. Zwei Serien brachten Bayreuth zunächst heran, dann in Führung. Plötzlich hieß es 24:22 für die Hausherren. Es drohte der Tie-Break, statt einer frühzeitigen Eibelstadter Siegesfeier. Doch die Gäste bewiesen Nerven und konnten beide Satzbälle abwehren. Bei 24:24 dann ein – wohl zu langer – Aufschlag von Fäth, den das Schiedsgericht jedoch innerhalb des Spielfelds gesehen hatte. Anschließend ein weiteres Service mit Wirkung, Abwehr, Zuspiel, Giehl verwertet unwiderstehlich im Fallen – 3:1-Auswärtssieg (im Übrigen mit einem Ballpunkt weniger als Bayreuth)! Glück gehabt…

Mit diesem Erfolg baut Eibelstadt seine Serie auf nun vier Siege in Folge aus und belegt mit 14 Punkten aktuell den dritten Platz im Klassement. Eine andere Serie ist hingegen gerissen. „Bisher gewann in unseren Matches stets die Mannschaft, die den dritten Durchgang für sich entscheiden konnte. Das ist nun leider vorbei“, gab Statistikexperte Fäth im Anschluss an die Partie nicht ohne ein Augenzwinkern zu Protokoll. Am kommenden Sonntag führt die Reise zum Hinrundenabschluss erneut nach Oberfranken. In Eibelstadt hätte sicherlich niemand etwas dagegen, wenn die aktuelle Serie auch in Memmelsdorf fortgesetzt werden könnte.

TSV Eibelstadt: Aliu, Chafai, Gabel, Giehl, Gogolin, Groha, Hofmann, Lochner, Löser, Weibel, Weng
Spielertrainer: Philipp Fäth
Geschrieben von
Christian Lochner

30.11.20156. Spieltag BYL Nord [H1]: Eibelstadt im Trend…

TSV Eibelstadt - TV Faulbach3:0(26:24, 25:20, 25:22)
Drei Siege in Serie, zwei davon in prestigeträchtigen Derbys und zudem endlich einmal wieder dreifach gepunktet: Mit einem 3:0-Heimerfolg gegen den TV Faulbach setzen die Eibelstadter ihren Aufwärtstrend fort. Ein Grund zur Freude? Ja. Zur Euphorie? Eher nicht – allein schon angesichts einer vermutlich ernsthafteren Verletzung.

Fünfter gegen Vierter, beide Teams mit einer Bilanz von 3:2 Siegen/Niederlagen, dazu ein weiteres Unterfrankenderby: Vieles deutete auf einen weiteren engen Schlagabtausch zur ungewohnten Kaffee-und-Kuchen-Zeit in der Eibelstadter Mainparkarena hin. Die Hausherren waren jedenfalls gewarnt vor den sympathischen wie spielstarken Faulbachern, die beachtlich in die Saison gestartet waren. Nicht ins Spiel kommen lassen – konzentriert zu Werke gehen – den Spaß verderben – eigene Stärken ausspielen – die Schwächen des Gegners nutzen: Soweit der Plan im Vorfeld (nicht nur) dieser Partie. Zumindest ergebnistechnisch war er aufgegangen.

Eibelstadt startete insgesamt fahrig in die Begegnung. Zu viele Eigenfehler, im ersten Satz insgesamt sechs Fehlaufschläge, sorgten bis zur Mitte des Satzes für eine stetige Führung der Gäste, die ihrerseits ebenfalls nicht über jeglichen Zweifel erhaben schienen. Statt einem offenen Schlagabtausch wirkten weite Strecken des ersten Satzes eher wie ein behutsames Abtasten, wie ein Belauern. Zur Endphase hin bekamen die Eibelstadter dann Oberwasser, konnten mehrfach breaken und sich so bei 24:22 einen Satzball erarbeiten. Im folgenden Ballwechsel dann besagte Verletzung des Eibelstadter Diagonalspielers: Während einer Blockaktion kam er unglücklich auf dem Fuß des gegnerischen Angreifers auf und knickte um – gute Besserung an dieser Stelle. Im Anschluss eine mehrminütige Behandlungspause, Spielerwechsel. Das Momentum war zunächst dahin. Entsprechend machte Eibelstadt nicht den nächsten Punkt, konnte den Satz aber in der Verlängerung noch denkbar knapp für sich entscheiden. Angesichts der Verletzung soll die sonst wohl passende Phrase eines Knackpunkts an dieser Stelle ausgespart werden…

Satz 2 verlief bis zur Mitte nahezu identisch. Eibelstadt geriet schnell ins Hintertreffen, ließ immer wieder Punkte liegen. Die Partie schien geradezu dahinzuplätschern. Dann plötzlich starke Aktionen des Heimteams in Aufschlag und Block-Abwehr, die zunächst den Ausgleich, bald eine sichere Führung brachten, die bis zum 25:20-Satzerfolg Bestand haben sollte. Eibelstadt konnte das Level halten und schien früh in Durchgang 3 die Vorentscheidung herbeigeführt zu haben. Eine starke Aufschlagserie von Fäth und konsequentes Spiel aus der Abwehr heraus ließen die Gastgeber mit 9:3 davonziehen. Bis in die Endphase hinein traten die Hausherren sehr stabil auf und konnten den deutlichen Vorsprung folgerichtig halten. Den ersten 3:0-Erfolg vor Augen, sorgten einige Unkonzentriertheiten zwar noch einmal dafür, dass Faulbach den Rückstand vermindern konnte. Die Eibelstadter blieben aber gelassen und konnten den zweiten Matchball zum 25:22 verwerten.

So konnte das Publikum im letzten Heimspiel in 2015 mit einem 3:0 erfreut werden. Das Team um Spielertrainer Fäth wird es in den verbleibenden diesjährigen Partien noch zweimal nach Oberfranken führen, zunächst am kommenden Samstag zum aktuellen Ligaprimus BSV Bayreuth.

TSV Eibelstadt:

Anderl, Chafai, Gabel, Giehl, Gogolin, Groha, Hofmann, Lochner, Patzel, Weibel, 12-Punkte-Weng
Spielertrainer: Philipp Fäth
Trainerassistenten: Andreas Singer, Bernhard Löser
Geschrieben von
Stefan Sebold

24.11.20155. Spietag BYL Nord (H1) Nächster Derbysieg nach Kraftakt

TSV Eibelstadt - VfL Volkach3:2(23:25,23:25,25:22, 25:9, 15:11)
Eibelstadt, Mainpark-Arena, Samstag, 21.11., 21:29 Uhr: „3:2 ist viel schöner als 3:0“, so hallte es aus den Kehlen der siegreichen Spieler und Betreuer durch den Ort des Geschehens. Standing Ovations des einmal mehr grandiosen Publikums. Freude und Erleichterung waren greifbar. Nach knapp zwei Stunden Spielzeit waren die Bayernliga-Herren des TSV Eibelstadt zum zweiten Mal in Serie im Tie-Break siegreich – nachdem in einem emotionalen Kraftakt ein 0:2-Rückstand noch gedreht werden konnte.

Die Vorzeichen zu diesem neuerlichen Unterfrankenderby waren für die Heimmannschaft alles andere als gut. Angesichts von Krankheitsfällen und beruflichen Verpflichtungen kann die Trainingsbeteiligung des Eibelstadter Kaders bestenfalls als unterdurchschnittlich bezeichnet werden. Da der zuletzt überzeugende Weng krank fehlte, musste auch der etablierte Annahmeriegel neu zusammengesetzt werden.

Der Auftakt des Derbys mag die Akteure auf und abseits des Spielfelds an den letzten Heimauftritt der Eibelstadter gegen Lengfeld erinnert haben. Auch gegen Volkach fand die Heimmannschaft nur schwer ins Spiel, hatte große Probleme in der Annahme und sah sich schnell mit einem deutlichen Rückstand konfrontiert. Die Gäste von der Mainschleife wirkten von Anfang an wacher, agierten cleverer und schienen von Trainer Wagenhäuser insgesamt gut auf das Spiel der Eibelstadter eingestellt worden zu sein. Trotz der gefühlten Lethargie der Gastgeber und der Überlegenheit Volkachs, blieb Eibelstadt im Spiel, konnte mehrere Rückstände aufholen und so die ersten beiden Sätze bis in die Endphase ´hinein offenhalten. Mehr war den Eibelstadtern zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht vergönnt: Volkach konnte sich jeweils knapp, aber nicht unverdient, mit 25:23 durchsetzen. Kurios das Ende des zweiten Durchgangs: Bei Satzball der Gäste gelang es endlich, deren starken Außenangreifer Link zu blocken. Der geblockte Ball prallte ihm an den Kopf und fiel von dort aus ins Eibelstadter Feld. Drei Ballberührungen innerhalb des Bruchteils einer Sekunde – mit dem besseren Ende für den verschmitzt grinsenden Link und sein Team.

Infolge des drastischen Rückstands drehte Spielertrainer Fäth am Personalkarussell. Doch die ergriffenen Maßnahmen sollten zunächst nicht fruchten. Weiterhin schwamm Eibelstadt irgendwie mit, ohne aber zu überzeugen. Erst zur Mitte des dritten Satzes und mit der Rückkehr des überragenden Liberos Hofmann wurden die Gastgeber stabiler, dominanter und fanden gerade noch rechtzeitig ins Spiel. Endlich wurde der Kampf angenommen, merklich wurde es lauter in der Halle. Konnte der dritte Durchgang noch glücklich mit 25:22 für sich entschieden werden, so steigerte sich Eibelstadt im folgenden Satz nochmals, während Volkachs Eigenfehlerquote deutlich anstieg und zudem immer wieder mit vermeintlichen Fehlentscheidungen des Schiedsgerichts gehadert wurde. Die Gastgeber konnten schließlich mit einem deutlichen 25:9 zum 2:2 nach Sätzen ausgleichen. Der Tie-Break blieb bis zum Seitenwechsel relativ offen, wobei Eibelstadt stets leicht vorne lag. Druckvolle Aufschläge und gelungene Aktionen in Block und Abwehr ließen das Heimteam dann vorentscheidend davonziehen. Ein Volkacher Angriffsfehler bedeutete das viel umjubelte 15:11 und einen 3:2-Heimsieg, mit dem zwischendurch nicht mehr unbedingt zu rechnen war

In der Tat: Im Nachgang an die Partie war die Erleichterung spürbar, die Stimmung gelöst. Dem Spielverlauf zu Folge jedenfalls ein schönes 3:2, das im Übrigen den hohen Absatz an fester und flüssiger Nervennahrung in der Halle begünstigte. Bereits am kommenden Sonntag folgt der nächste Auftritt der Eibelstadter in der heimischen Mainpark-Arena gegen den TV Faulbach. Eine weitere Gelegenheit also, in der äußerst engen, manche sagen „bekloppten“ Bayernliga Nord, wertvolle Punkte zu ergattern – mit einem schönen 3:2 oder einem „hässlichen“ anderen siegreichen Resultat. Gewarnt ist man jedenfalls auf Seiten der Eibelstadter, schließlich ist Faulbach recht beachtlich in die Saison gestartet und hat der Mannschaft von Spielertrainer Fäth in der Vorbereitung eine empfindliche Niederlage beigebracht.

TSV Eibelstadt
Anderl, Chafai, Gabel, Giehl, Gogolin, Groha, Hofmann, Lochner, Löser, Paetzel, Weibel
Spielertrainer: Philipp Fäth
Co-Trainer: Andreas Singer
Geschrieben von
Stefan Sebold

08.11.20154. Spieltag BYL Nord [H1]: Auswärtssieg mit kleinem Makel

TSV Eibelstadt - SV Schwaig3:2(25:21, 21:25, 25:19, 21:25, 15:12)
Eine Auswärtspartie mit einer Zweitligareserve als Gegner, viele bekannte Gesichter, ein Spiel über die volle Distanz: Sicherlich ergaben sich viele mehr oder minder interessante Parallelen zwischen dem letztwöchigen Auftritt der Herren 1 des TSV Eibelstadt in Eltmann und dem jüngsten Geschehen an einem weiteren Samstagnachmittag in Schwaig. Mit einem winzigen und dennoch entscheidenden Unterschied: Diesmal sollte das Team um Spielertrainer Fäth die Oberhand behalten.

In den wieder fast maximal besetzten Kader kehrte Rekonvaleszent Gogolin zurück, während Chafai und Löser passen mussten. Mit dem SV Schwaig II stand den insgesamt elf Eibelstadter Spielern der letztjährige Landesligameister gegenüber. Verglichen mit dem Personal der Vorsaison ergaben sich jedoch einige gravierende Veränderungen. Einige Recken vergangener Tage, ausstaffiert mit Zweitligaerfahrung, fanden den Weg zurück in die Nürnberger Vorstadt, um wiederum für die Gelb-Blauen ans Netz zu gehen. Die Voraussetzungen für ein intensives und ansehnliches Match schienen also gegeben und wurden überwiegend auch erfüllt.

Eibelstadt startete stark in die Partie. Taktisch gut eingestellt, ergriffen die Gäste rasch die Initiative in fremder Halle. Schwaig hingegen wirkte überrascht, kam nur schleppend ins Spiel und geriet deutlich ins Hintertreffen. Nachdem die Gastgeber ihr halbes Team ausgetauscht hatten, trat zwar zwischenzeitliche Besserung ein, Eibelstadts letztlich souveräner 25:21-Erfolg konnte durch diese Maßnahme freilich nicht mehr abgewendet werden. Auch der zweite Durchgang begann verheißungsvoll aus Eibelstadter Perspektive. Stabil im Spielaufbau und kompromisslos im Angriff – hervorzuheben sind Weng und vor allem Gogolin – lag man mit 9:5 in Front. Auszeit Schwaig. Knackpunkt. Die wohl mit dem eigenen Spiel wie auch mit vermeintlichen Fehlentscheidungen des (strengen) Schiedsgerichts unzufriedenen Hausherren kamen deutlich giftiger zurück aufs Parkett – spielerisch wie auch durch oftmaliges Lamentieren und Kommentieren. Die Gäste ließen sich von dieser Unruhe offenbar anstecken, machten einige Fehler zu viel und brachten Schwaig so zurück ins Spiel. Auch die Wechsel von Anderl für Gabel und Paetzel für Groha konnten den 1:1-Satzausgleich nicht mehr verhindern. Im folgenden Durchgang kam wiederum Eibelstadt besser aus den Startlöchern und lag zur Satzmitte mit einigen Zählern in Front. Starke Aktionen in der Defensive, u. a. durch den ins Spiel gekommenen Hofmann, im Verbund mit druckvollen Aufschlägen, sorgten für eine komfortable Führung und ein deutliches 25:19. In der Folge schwang das Pendel dann einmal mehr zu Gunsten der Schwaiger aus, die im vierten Durchgang stets leicht vorne lagen, sich jedoch nicht vorentscheidend absetzen konnten. Eibelstadt hingegen erarbeitete sich in der Endphase eine 20:19-Führung, ließ dann aber zu viele der sich durchaus bietenden Chancen ungenutzt, was umgehend vom Heimteam bestraft wurde, das schließlich den Tie-Break erzwingen konnte. Im Entscheidungsdurchgang konnte Eibelstadt die gegen Ende des vorhergehenden Durchgangs fehlenden Nuancen zulegen, agierte hochkonzentriert und entschlossen. Lediglich in der Endphase brachten zwei Unachtsamkeiten Schwaig noch einmal in Schlagdistanz, ehe Anderl den vierten Matchball zum vielumjubelten 15:12 verwandelte.

Soviel steht fest: Die Freude über den Auswärtssieg bei einem starken Gegner war immens auf Seiten der Eibelstadter. Es versteht sich allerdings von selbst, dass der Jubel über einen an diesem Tag nicht unmöglich erscheinenden dreifachen Punktgewinn wohl noch ein wenig überschwänglicher ausgefallen wäre. „Das ist einer der ansonsten wenigen Kritikpunkte. Wenn wir 2:1 nach Sätzen führen, dann müssen wir den vierten Satz eben einfach mal gewinnen“, so die prägnante Analyse von Spielertrainer Fäth. Vielleicht gelingt dies ja am 21.11., wenn in der heimischen Mainpark-Arena das nächste Mainfrankenderby ansteht. Zu Gast wird dann der VfL Volkach sein, der dieses Wochenende mit einem deutlichen 3:0-Auswärtssieg in Erlangen aufhorchen ließ.

TSV Eibelstadt:
Anderl, Gabel, Giehl, Gogolin, Groha, Hofmann, Lochner, Paetzel, Weibel, Wenig
Spielertrainer: Philipp Fäth
Co-Trainer: Andreas Singer
Geschrieben von
Christian Lochner

02.11.20153. Spieltag BYL Nord [H1]|: Von Säcken, die nicht zu schließen waren

TSV Eibelstadt - VC Eltmann II2:3(25:19, 28:26, 22:25, 23:25, 13:15)
Der erste Auftritt in der Fremde in dieser noch jungen Spielzeit führte das Bayernligateam des TSV Eibelstadt direkt nach Eltmann. In der dortigen Georg-Schäfer-Halle – von den Eltmanner Verantwortlichen oft und gerne als „Hangar“ promoted – legten die Eibelstadter in den vergangenen Jahren regelmäßig Bruchlandungen hin und kassierten teils deutliche Niederlagen. Zwar trat man dieses Jahr den Heimweg nicht mit leeren Händen an, volle Zufriedenheit wollte sich bei den Gästen allerdings auch nicht einstellen.

Die Gastgeber boten am Samstag insgesamt vier Spieler auf, die in der vergangenen Spielzeit noch in der 2. Bundesliga agiert hatten. Eibelstadt hingegen musste auf Chafai und Gogolin verzichten, die berufs- bzw. verletzungsbedingt ausfielen. Beides Voraussetzungen also, die im Vorfeld einen Sieg der Gäste nicht unbedingt wahrscheinlicher erscheinen ließen. Und dennoch begann das Match für die Eibelstadter verheißungsvoll. Hatte man vor Wochenfrist beim 3:1-Erfolg gegen den TSV Lengfeld den Auftakt noch verschlafen, so startete das Team um Spielertrainer Fäth dieses Mal hellwach in die Partie. Druckvolle Aufschläge, eine stabile Annahme und insgesamt sehr präsent wirkende Eibelstadter waren die Garanten für eine zwischenzeitliche Führung zur Mitte des Satzes. Auch begünstigt durch zahlreiche Fehler auf Seiten der Ostunterfranken – insbesondere die inzwischen wieder sanktionierte Berührung des Netzes schien auf beide Seiten ein hohe Anziehungskraft zu entfalten – konnte sich Eibelstadt in der Endphase deutlich absetzen und den Satz verdient für sich entscheiden. Auch im zweiten Durchgang spielte Eibelstadt weiterhin gefällig, während Eltmann nach seiner Konstanz suchte. Dennoch gerieten die Gastgeber nicht entscheidend in Rückstand, da sie ihr starker Außenangreifer Mititelu in Schlagdistanz hielt. Obgleich ein optisches Übergewicht auszumachen war, hatte Eltmann am Ende dieses intensiven Durchgangs bei 24:23 gar einen Satzball. Dieser konnte jedoch abgewehrt und der zweite Abschnitt von Eibelstadt mit 28:26 für sich entschieden werden.

Eltmann wirkte angesichts des 0:2-Rückstandes zwar angeschlagen, plötzlich aber auch fokussierter. Die Gäste hingegen präsentierten sich weiterhin recht passabel, waren aber nicht mehr ganz auf dem Level der vorhergehenden Sätze. Diese geringfügigen Verschiebungen der Kräfteverhältnisse sollten ausreichen, um eine schnelle 5-Punkte-Führung herbeizuführen, die die Gastgeber über die Wegmarken 10:5 und 20:15 wahren konnten. In der Endphase kam Eibelstadt, wiederum durch gutes Aufschlag- und Block-Abwehr-Spiel, zwar noch einmal heran, konnte allerdings nicht mehr verhindern, dass die Hausherren einen ersten Achtungserfolg des Tages feiern konnten. Satz 4 war von Anfang an geprägt von hoher Intensität, Emotionalität und oftmaligen Führungswechseln. Während Eltmann sich in den Tie-Break retten wollte, drängte Eibelstadt darauf, den greifbaren Dreier in der Fremde sicherzustellen. In der Folge gelang es keiner Mannschaft, sich entscheidend abzusetzen. Ausgerechnet eine Unstimmigkeit beim Satzball für die Gastgeber in der bis dato soliden Eibelstadter Annahme bescherte Eltmann ein 25:23 und damit doch noch den Entscheidungsdurchgang. Diesen begannen die Gäste wiederum stark, führten schnell mit 3:0. Doch das Wellenbad der Gefühle sollte sich fortsetzen: 3:3-Ausgleich, Seitenwechsel bei 8:5 zu Gunsten der Gastgeber, nur um wenig später wieder mit 9:8 in Front zu liegen. In der Endphase spielentscheidend dürften starke Aufschläge zum, je nach Perspektive richtigen bzw. unglücklichsten Zeitpunkt wiederum durch Mititelu gewesen sein. Eltmann konnte schließlich das entscheidende Break herstellen und denkbar knapp mit 15:13 und 3:2 nach Sätzen gewinnen.

Eine Niederlage nach einer 2:0-Satzführung ist fraglos ärgerlich. „Wir haben es einfach verpasst, den Sack im dritten bzw. vierten Durchgang zuzumachen. Dem Spielverlauf zu Folge fühlt es sich eher nach einem mindestens einfachen Punktverlust an“, so Spielertrainer Fäth im Nachgang an die Partie. Dennoch kann und soll auf diesem einen Zähler aufgebaut werden, um bereits am kommenden Samstag die nächste Auswärtspartie in Angriff zu nehmen. Interessanterweise gastieren die Eibelstadter dann wiederum bei einer Zweitligareserve, dann beim ambitionierten Aufsteiger SV Schwaig II, der mit 2:1 Siegen sehr beachtlich in die Saison gestartet ist.

TSV Eibelstadt:
Anderl, Gabel, Giehl, Groha, Hofmann, Hopperdietzel, Lochner, Löser, Paetzel, Weibel, Weng
Spielertrainer: Philipp Fäth
Co-Trainer: Andreas Singer, Bekim Aliu
Geschrieben von
Christian Lochner

25.10.20152. Spieltag BYL Nord [H1]: Derbysieg trotz Startschwierigkeiten

TSV Eibelstadt - TSV Lengfeld3:1(19:25, 25:20, 25:15, 25:16)
Spannung, Brisanz, Kampf ums Prestige: Derbys sind immer etwas Besonderes. So auch am Samstagabend, als in der Eibelstadter Mainpark-Arena die Mannschaft des TSV Lengfeld zu Gast war. Natürlich ging es in diesem schier epischen Duell für beide Teams darum, die Kräfteverhältnisse in Sachen Volleyball im Landkreis Würzburg klarzustellen. Darüber hinaus starteten beide Seiten jeweils mit 0:3-Niederlagen in die Saison und fanden sich im Tabellenkeller wieder. Diesen schnellstmöglich zu verlassen, dürfte die Ambitionen zusätzlich beflügelt haben.

Ungläubig rieb sich so mancher Beobachter in der Anfangsphase die Augen, blieb die Null auf Seiten der Gastgeber doch ungewöhnlich lange bestehen. Grund hierfür war eine starke Aufschlagserie des Lengfelders Kiendl, die dem Eibelstadter Annahmeriegel große Probleme bereitete. Erst nachdem Spielertrainer Fäth bei 0:10 bereits seine zweite Auszeit genommen hatte, fand sein Team allmählich in die Partie. Ohne zu glänzen, konnte der Rückstand zwar allmählich reduziert werden, die Wende konnte freilich nicht mehr herbeigeführt werden. Die Hypothek aus der Anfangsphase wog schlichtweg zu schwer und die Gäste behielten mit 25:19 die Oberhand.

In Satz 2 waren die Hausherren dann von Anfang an präsenter und konnten sich zur Mitte des Durchgangs leicht absetzen. Druckvolle Aufschläge und gelungene Aktionen in Block und Angriff, vor allem über die Mitte, brachten Eibelstadt zurück in ein Spiel, das in der Endphase des Satzes eindeutig Fahrt aufnahm und farbenfroher wurde – auch durch eine Sanktion, die gegenüber den Hausherren seitens des Schiedsrichters ausgesprochen wurde. Diese protestierten nach Ansicht des Unparteiischen etwas zu hitzig über eine vermeintliche Fehlentscheidung. Diese Querelen schienen jedoch als dringend benötigte Initialzündung für das Eibelstadter Spiel zu fungieren. Nach wie vor funktionierte auf Seiten der Hausherren zwar längst nicht alles, agierte man doch gerade in aussichtsreichen Situationen oftmals zu hektisch, spielte aus der Abwehr heraus häufig zu inkonsequent. Entscheidend war aber eine merkliche Veränderung in der Ausstrahlung der Gastgeber – Spielertrainer Fäth ging einmal mehr beispielhaft voran – die fortan entschlossener und aggressiver auftraten. Dieses „Feuer“ im Spiel schlug sich auch im Spielstand nieder. Eibelstadt konnte Durchgang 2 mit 25:20 für sich entscheiden und nach Sätzen gleichziehen.

Es sollte kein Strohfeuer bleiben. Eibelstadt gewann durch den Satzerfolg etwas an Sicherheit, was das eigene Spiel stabilisierte. Lengfeld hingegen geriet in den folgenden beiden Sätzen auch durch viele Eigenfehler jeweils schnell ins Hintertreffen. Die Hausherren spielten die Partie insgesamt solide zu Ende, entschieden Durchgang 3 und 4 deutlich für sich und konnten mit einem 3:1 die ersten Saisonpunkte einfahren.

Ein wichtiger Sieg. Für das Prestige, das Selbstvertrauen und natürlich auch angesichts der tabellarischen Konstellation. Eibelstadt konnte fürs Erste den Tabellenkeller verlassen. Bereits am kommenden Wochenende bietet sich eine Gelegenheit, diesen noch zarten Aufwärtstrend zu bestätigen. Gleichwohl dürfte die Aufgabe keineswegs einfach werden. Schließlich gastiert man bei der Zweitligareserve des VC Eltmann. Und bei den Ostunterfranken hingen die Trauben für die Eibelstadter in den vergangenen Jahren oftmals deutlich zu hoch. Und dennoch: Einiges hat sich verändert bei den Eibelstadtern. Vielleicht auch die scheinbar unumstößliche Tatsache, dass bei den favorisierten Eltmannern nichts zu holen sei.

TSV Eibelstadt:
Anderl, Chafai, Gabel, Gogolin, Giehl, Groha, Hofmann, Lochner, Paetzel, Weibel, Weng
Spielertrainer: Philipp Fäth
Co-Trainer: Andreas Singer, Bernhard Löser
Geschrieben von
Christian Lochner

13.09.2015Pokalrunde Unterfranken [H1]: (Imaginärer) Pott bleibt in Eibelstadt

TSV Eibelstadt - DJK Wombach2:0(25:15, 25:18)
TSV Eibelstadt - VfL Volkach2:1(25:16, 21:25, 15:11)
Die ersten Pflichtspiele der Saison 2015/16 sind absolviert. Die Herren I des TSV Eibelstadt hatten bei der in eigener Halle ausgetragenen Pokalrunde Unterfranken Gelegenheit, unter Wettkampfbedingungen einen ersten Leistungscheck vorzunehmen und einige Varianten durchzuspielen. In erster Linie sollten allerdings sämtliche Akteure eingesetzt werden – zum Teil auch auf ungewohnten Positionen, da mit Sebastian Pätzel lediglich ein etatmäßiger Mittelblocker zur Verfügung stand. Von einem lockeren Aufgalopp oder einer lässigen Alternative, den sonnigen Samstagnachmittag zu verbringen, wollte Spielertrainer Fäth indessen wenig wissen. Vielmehr forderte er immer wieder Konzentration und Einsatzbereitschaft von seinem Team. Mit Erfolg: Durch ein 2:1 im Finale gegen Ligakonkurrent VfL Volkach wurde der Unterfrankenpokal nach Eibelstadt geholt.

Halbfinale: TSV Eibelstadt – DJK Wombach (2:0)

Das Los bescherte den Hausherren zunächst die Bezirksklassemannschaft aus Wombach. Trotz oder gerade wegen der auf dem Papier vermeintlich klaren Verhältnisse mahnte Fäth seine Bayernligisten mit der notwendigen Entschlossenheit in die Partie zu gehen. Jeweils in der Anfangsphase beider Sätze gelang es der Heimmannschaft, sich teilweise deutlich abzusetzen. Die flinken Wombacher konnten zwar mitunter durch spektakuläre Defensivaktionen überzeugen, doch ernsthaft in Bedrängnis gerieten die Eibelstadter hierdurch nicht und konnten letztlich deutlich in zwei Sätzen gewinnen. Aufgrund der zu hohen Eigenfehlerquote und einiger Abstimmungsprobleme bestand dennoch keinerlei Grund für allzu große Euphorie auf Seiten der Heimmannschaft.

Finale: TSV Eibelstadt – VfL Volkach (2:1)

Im Endspiel traf man im Anschluss auf den Bayernligisten VfL Volkach, der ebenfalls ersatzgeschwächt antrat. Dennoch entwickelte sich von Beginn an ein intensives, phasenweise hitziges Derby. Im ersten Durchgang agierte Eibelstadt souverän aus einer stabilen, von Libero Hofmann organisierten Annahme. Gute Aktionen in Block und Abwehr sowie viele Fehler des Teams von der Mainschleife sorgten bereits zur Satzmitte für einen komfortablen Vorsprung, der zum abschließenden 25:16 ausgebaut werden sollte. In Durchgang 2 zeigte Volkach dann aber ein anderes Gesicht und fand zusehends besser in die Partie. Gerade in der Endphase ließ Eibelstadt einige Chancen ungenutzt, während die Gäste insgesamt abgeklärter auftraten und den Satz mit 25:21 für sich entschieden. Im abschließenden Tie-Break wirkte Eibelstadt von Beginn an sehr fokussiert. Starke Aufschläge von Pätzel sowie ein entfesselt aufspielender Giehl trugen wesentlich dazu bei, dass bei 8:5 die Seiten gewechselt wurden und der Satz schließlich mit 15:11 für sich entschieden werden konnte.

Natürlich ist man in Eibelstadt mit dem Resultat „unterfränkischer Pokalsieger“ sehr zufrieden. Mit den gezeigten Leistungen im Großen und Ganzen auch. „Für den ersten Test haben wir uns gut geschlagen und sind mannschaftlich sehr geschlossen aufgetreten. Weniger zufrieden bin ich mit den vielen Unkonzentriertheiten im individuellen Bereich. Dafür, dass wir vergangene Woche erstmals 6 gegen 6 trainiert haben, war das Zusammenspiel schon recht passabel“, zieht Spielertrainer Fäth eine erste Bilanz seiner Premiere für den TSV Eibelstadt. Durch den Erfolg hat sich das Team für die Pokalrunde Nordbayern West qualifiziert. Neben Landesligist Neunkirchen werden dann auch die Zweitligamannschaften aus Neumarkt und Hammelburg vertreten sein, was weitere und intensive Gelegenheiten zum Testen verspricht.

TSV Eibelstadt: Aliu, Anderl, Burkert, Gabel, Giehl, Hofmann, Hopperdietzel, Lochner, Löser, Pätzel, Weibel, Weng

Spielertrainer: Fäth
Geschrieben von
Christian Lochner

23.03.201518. Spieltag [RL SO]: SO spielt ein Absteiger

TSV Eibelstadt - DonauHolz Volleys Ingostadt3:2(25:15, 26:24, 22:25, 19:25, 15:12)
In der letzten Partie der Regionalligasaison 2014/15 empfing der TSV Eibelstadt die DonauHolz Volleys Ingolstadt. Zwar stand man bereits im Vorfeld der Begegnung als Absteiger fest. Dennoch wollte das Team um Spielertrainer Andreas Singer vor heimischer Kulisse nochmals eine ansprechende Leistung abliefern, um eine – vorsichtig formuliert – nicht immer optimal verlaufene Spielzeit versöhnlich zu beenden. Es gelang. Durch den Fünfsatzsieg konnte zudem der letzte Platz verlassen und die Rote Laterne an den VC Eltmann II abgegeben werden.

Offensichtlich war das Team des TSV Eibelstadt fest entschlossen, den miserablen Eindruck der vorhergehenden Auswärtspartie beim SV Donaustauf zu revidieren, um mit verbesserter Gemütslage die Sommerpause antreten zu können. Von Beginn an gelang den Hausherren Vieles, was in nicht wenigen vorhergehenden Spielen eben nicht gelingen wollte oder auch sollte. Die Annahme um Giehl, Weng und Lochner war über jeglichen Zweifel erhaben, das Sideout-Spiel funktionierte bestens, Block und Abwehr konnten wieder und wieder die gegnerischen Bemühungen vereiteln. Entsprechend schnell und deutlich konnte davongezogen werden. Die Vorentscheidung in Durchgang 1 brachte u. a. eine starke Aufschlagserie von Weibel, in deren Verlauf der TSV achtmal in Folge punktete und auf 23:11 davonzog. Nach 18 Minuten und 25:15 war der erste Satz schließlich beendet. Würde Eibelstadt nun vor der eigenen Courage erschrecken? Drohte wiederum der Einbruch, nachdem sich der Gegner auch nur etwas stabilisiert hatte? Ein krachender Schnellangriff von Groha zu Beginn von Satz 2 unterstrich die Eibelstadter Ambitionen und beantwortete diese Fragen drastisch. Aber auch Ingolstadt kam nun besser in die Partie, die nun an Niveau zulegte und die lautstarken Zuschauer mehr und mehr mitriss. Keinem Team gelang es, sich entscheidend abzusetzen, die Führung wechselte mehrmals. Letztlich war man in der Verlängerung angekommen, als wiederum Weibel bei 24:24 an die Aufschlaglinie trat. Der gewonnene Ballwechsel brachte einen Satzball für die Hausherren. Auszeit Ingolstadt. Anwurf. Absprung. Eine unwiderstehliche Flugkurve des Balles, der in der kurzen Diagonalen des gegnerischen Spielfelds sein Ziel fand. „Den wollte ich genau dorthin haben“, kommentierte Weibel im Nachgang der Partie süffisant sein Ass, das die 2:0 Satzführung herbeiführte. Auch der folgende Durchgang blieb bis in die Endphase hinein offen. Aufsteiger Ingolstadt, der bei einem Sieg und günstigem Ausgang der weiteren Begegnungen noch den dritten Platz hätte einnehmen können, schien wenig interessiert daran zu sein, eine sehr erfolgreiche Saison durch ein Negativerlebnis am Ende zu trüben. Die Stimmung auf und abseits des Spielfelds wurde hitziger. Sofort war auch das Publikum, verstärkt durch eine Mömlinger Delegation (ebenfalls Anwärter auf Platz 3), lautstark zur Stelle, als das Spiel zu kippen drohte. Es kippte dennoch. Auch die Einwechslungen von Burkert und Kalkbrenner konnten nicht verhindern, dass sich die Gäste in die Partie zurückkämpften und Satz 3 mit 25:22 für sich entschieden. Der sich anschließende Durchgang war von Anfang an eine deutliche Angelegenheit für die Oberbayern. Die ungenauer werdende Annahme erschwerte es den Eibelstadter Zuspielern Singer und Kalkbrenner, ihre Angreifer variabel und exakt in Szene zu setzen. Die stärker werdenden Schanzer hatten daher häufig die besseren Antworten, siegten 25:19, weshalb um kurz nach 21 Uhr der Tie-Break die Entscheidung bringen musste. Nach einem 0:3-Auftakt gelang es Eibelstadt zunehmend, Konzentration und Kontrolle zurückzugewinnen. War man beim Seitenwechsel noch mit 6:8 im Hintertreffen, so brachten druckvolle Aufschläge von Pätzel die Heimmannschaft wieder heran. Ingolstadt wirkte hingegen überrascht vom nochmaligen Aufbäumen der Eibelstadter und produzierte einige Eigenfehler in der entscheidenden Phase. Über 12:9 konnte der TSV Eibelstadt den Tie-Break letztlich mit 15:12 für sich entscheiden.

Mit diesem Erfolg erlebte man nochmals ein stimmungsvolles Highlight am Ende einer Saison, in der im Anschluss an viele Spiele oftmals betrübte Gesichter auf Eibelstadter Seite auszumachen waren. Trotz des Abstiegs wurde im Anschluss gemeinsam mit dem wiederum großartigen Publikum gefeiert. Feststeht, dass würdig Abschied gefeiert wurde von der Regionalliga. Vielen Dank im Übrigen an alle Fans, Helfer und Strippenzieher, die die Regionalligasaison begleiteten.

TSV Eibelstadt:
Hopperdietzel, Giehl, Kalkbrenner, Singer, Pätzel, Lochner, Weng, Groha, Burkert, Weibel

Spielertrainer: Andreas Singer
Geschrieben von
Christian Lochner

02.03.201516. Spieltag [RL SO]: Wir kommen wieder...

TSV Eibelstadt - SV Lohhof1:3(37:35, 18:25, 16:25, 20:25)
...früher oder beim nächsten mal vermutlich eher später. Die überpünktliche Gästerumpfmannschaft kann im Münchner Norden mit dem Gewinn von Marathondurchgang 1 gegen den SV Lohhof immerhin einen Achtungserfolg einfahren. Die folgenden drei Sätze sollten dann allerdings an die verspätet eintreffenden und ins Spiel findenden Gastgeber gehen.

Gerade einmal sieben Spieler des TSV Eibelstadt traten die Reise zur vorletzten Auswärtspartie nach Oberbayern an. Krankheits- bzw. verletzungsbedingt oder aufgrund anderweitiger Verpflichtungen fehlten mit Hofmann, Rennert, Classen, Krank, Kalkbrenner, Groha und Burkert insgesamt sieben (!) Spieler, die vergangenen Samstag beim Heimsieg gegen den VC Eltmann II noch zur Verfügung standen (der langzeitverletzte Gabel wurde in dieser Aufzählung gar nicht erst berücksichtigt - weiterhin gute Besserung an dieser Stelle!). Durch die kurzfristige Zusage von Stefan Schnupp aus dem Landesligateam, sowie die Tatsache, dass sich Trainer Andreas Singer einmal mehr ein Trikot überstreifte und als Zuspieler die Fäden zog, konnte man, entgegen der im Vorfeld düsteren Personallage, sogar eine auf jeder Position „einmalig“ besetzte Truppe ins Rennen schicken.

Diese musste sich auf dem Spielfeld zunächst finden, unnötige Fehler unterbinden und Abstimmungsprobleme abstellen. Als dies zusehends besser gelang, konnte der Rückstand gegen eine gerade im ersten Durchgang keineswegs überzeugend aufspielende Heimmannschaft minimiert und folglich in eine Führung umgewandelt werden. Eibelstadt nahm den Kampf gegen ständig lamentierende Lohhofer an, versprühte zwar ebenfalls eher selten spielerischen Glanz, zeigte sich aber aggressiv und willensstark. In der Verlängerung des von vielen langen Ballwechseln geprägten ersten Satzes gab es Satzbälle auf beiden Seiten, von denen bis zum für die Gäste erlösenden 37:35 etliche vergeben wurden. Der – wenn auch anstrengende – Etappenerfolg schien die Eibelstadter Minimalbesetzung zunächst weiter zu beflügeln. Schnell war eine Führung erspielt, die bis Mitte des Durchgangs Bestand hatte. Einige Fehler in Eibelstadts Annahme und Angriff brachten Lohhof indessen wieder zurück ins Spiel. Die Oberbayern reduzierten nun ihre Fehlerquote deutlich, nahmen einige personelle Wechsel vor und konnten sich besser auf die erneut starken Eibelstadter Außenangreifer Giehl und Weng einstellen. Die TSV-Herren mussten von nun an deutlich mehr investieren, um zu Punkten zu kommen. Gerade die vielen langen Ballwechsel gingen in der Folge zumeist an die Hausherren. In der Rückschau lässt sich der angesprochene Führungswechsel zur Mitte von Durchgang 2 wohl als Knackpunkt ausmachen: Eibelstadt mühte sich nach Kräften, geriet aber, trotz guter Aktionen in der Defensive u. a. durch Weibl, mehr und mehr ins Hintertreffen und verlor schließlich Satz 2 noch deutlich. Im weiteren Verlauf stand Lohhof stark verbessert in Block und Abwehr, spielte routinierter, gleichwohl ohne zu glänzen. Die Eibelstadter Sieben wurde für ihren Einsatz letztlich nicht belohnt und musste die Sätze 3 und 4 und damit die Partie nach 1.49 Stunden letztlich verdient mit 1:3 abgeben.

Verwunderung herrschte im Nachgang an die Partie lediglich darüber, dass sich die Eibelstadter Herren im Anschluss an ihre Dusche in der inzwischen abgedunkelten und von den Gastgebern völlig verlassenen Halle wiederfanden. Ob sich in der kommenden Saison Gelegenheit bieten wird, an diese im Übrigen hochmoderne und schöne Spielstätte zurückzukehren, wird sich an den verbleibenden beiden Spieltagen klären. Natürlich wären die Aussichten hierauf besser gewesen, hätte man den ein oder anderen Punkt aus der Fremde entführen können.

Es spielten:
Weng, Paetzel, Weibl, Singer, Schnupp, Giehl, Lochner

Spielertrainer:
Andreas Singer
Geschrieben von
Christian Lochner

23.02.201515. Spieltag [RL SO]: Von Damen inspiriert: Krönung des Heimspielspektakels

TSV Eibelstadt - VC Eltmann II3:1(20:25, 25:17, 25:15, 25:15)
Endlich. Ein grüner Durchschlag des Spielberichtsbogens. Lachende Gesichter bei der Heimmannschaft nach Abpfiff der Regionalligapartie gegen den VC Eltmann II. Statt aufmunternder Worte des Publikums nun gemeinsames Feiern. Freude. Erleichterung. Bier. Nach 90 Minuten war es geschafft. Mit 3:1 konnten die Hausherren das Unterfrankenderby für sich entscheiden – wie auch die beiden Damenteams im Vorfeld ihre jeweiligen Partien im Rahmen des samstäglichen Triple-Features.

Personell konnte Trainer Andreas Singer für das Kellerduell – der Letzte empfing den Vorletzten der Regionalliga Süd-Ost – auf einen vollbesetzten Kader zurückgreifen. Ein Umstand, dem Singer für diese Partie große Bedeutung zumaß. Schließlich wolle man Präsenz zeigen, habe im Spielverlauf verschiedenste Aufgaben zu erfüllen, für die es eben verschiedener Spielertypen bedürfe. Von einem richtungsweisenden Spiel, gar einem Existenzkampf, war indessen in der vorhergehenden Besprechung kaum die Rede gewesen. „Alles Hoffen und Glauben bringt nichts, wenn ihr irgendwann vergesst, Volleyball zu spielen“, fand der Coach die richtigen Worte zur Einstimmung auf das Spiel.

Dieses begann Eibelstadt wie eigentlich immer: Mit einer veränderten Aufstellung. Teilzeitkraft Rennert rückte auf die Diagonale, während Mexikorückkehrer Giehl Julian Wengs Part über außen einnahm, der wiederum als Zuspieler die Fäden zog. Trotz dieser Umstellungen fand die Heimmannschaft gut ins Spiel, zeigte sich vor allem in der Annahme – im letzten Auswärtsspiel noch das große Sorgenkind – enorm verbessert und stabilisiert. Eibelstadt begegnete Eltmann absolut auf Augenhöhe und lag zur Mitte des ersten Durchgangs mit einigen Zählern in Front. Eine Serie von taktisch klugen Aufschlägen des gegnerischen Zuspielers Müller änderte allerdings die Verhältnisse. Zudem sorgte ein Riss in Edgar Kranks Rücken auch für einen Riss in Eibelstadts Spiel. Viele Chancen im Angriff blieben ungenutzt, die Gäste zogen davon und entschieden Durchgang 1 deutlich für sich. In der Folge konnte sich Eltmann wiederum absetzen. Die Erinnerung an das „übliche“ Drehbuch schien deutlich greifbar – ein Satz passables Volleyball, Erstarken des Gegners, eigener Zusammenbruch. Es sollte anders kommen. Der für den verletzten Krank ins Spiel gekommene Burkert integrierte sich schnell und nachhaltig. Auch die Abstimmung zwischen Weng und den Angreifern wurde zunehmend besser. Weiterhin gelang es der Heimmannschaft, sich mehr und mehr auf das Spiel der Gäste einzustellen. Gezielt wurden Schwachstellen im gegnerischen Annahmeriegel gesucht und genutzt. Eltmanns Spiel verlor dadurch seine Variabilität. Der Plan ging auf. Mit 25:17 konnte Eibelstadt nach Sätzen gleichziehen. Konsequent setzten die Hausherren ihren Weg fort. Druckvolle Aufschläge, erfolgreiches Spiel des Block-Abwehr-Komplexes sowie eine weiterhin stabile Annahme, die die immer wieder gesuchten Giehl und Burkert mit einer souveränen Vorstellung gewährleisteten, ließen Eibelstadt schnell davonziehen und den dritten Durchgang deutlich gewinnen. Gleiches Bild im folgenden Satz: Die Hausherren blieben konzentriert, die Defensive um den herausragenden Burkert stand weiterhin kompakt, im Angriff wurde zuverlässig gepunktet. Angesichts dieser stabilen Vorstellung wirkte Eltmann zunehmend angeschlagen, produzierte Eigenfehler, was natürlich auf der Anzeigetafel seinen Niederschlag fand. Über 8:5, 11:6 und 20:13 wuchs die Führung beständig an. Dennoch versäumte es Trainer Singer zu keinem Zeitpunkt, Konzentration und unbedingte Fokussiertheit anzumahnen. Zu viele unerklärliche Einbrüche musste er sich diese Saison bereits ansehen, zu zart schien das Pflänzchen des sich anbahnenden Erfolgs. Doch es sollte alles glattlaufen. Bereits der erste Matchball konnte genutzt werden: 25:15 und 3:1 für den TSV Eibelstadt – zum dritten Mal an diesem Tag.

Mit diesem Erfolg zog der TSV nach Punkten mit Tabellennachbar Eltmann gleich, behält aber zunächst die Rote Laterne. Möglicherweise kann dieser Umstand aber bereits kommenden Samstag bei der Auswärtspartie gegen den SV Lohhof II geändert werden. Eines steht für diesen Termin bereits fest: Auf die lautstarke Unterstützung des Eibelstadter Publikums, angepeitscht durch die noch anwesenden Spielerinnen der TSV-Damenmannschaften sowie eine Hammelburger Delegation, wird man in der Fremde sicherlich verzichten müssen.

TSV Eibelstadt:
Giehl, Kalkbrenner, Krank, Rennert, Paetzel, Lochner, Weng, Groha, Burkert, Weibel, Classen, Hofmann
Trainer:
Andreas Singer
Geschrieben von
Christian Lochner

09.02.201514. Spieltag [RL SO]: Vermeintliche Duplizität der Ereignisse

TSV Eibelstadt - ASV Dachau II0:3(17:25, 20:25, 16:25)
Mit einem 3:0-Auswärtserfolg konnte sich das Schlusslicht Luft im Abstiegskampf verschaffen. Der Knoten scheint geplatzt. Man hatte sich freigeschwommen. Zwar verlief die Partie auf bestenfalls durchschnittlichem Niveau. Angesichts der Punkteausbeute gerät dies freilich zur Randnotiz. Ungefähr so lautete der Tenor in der bundesdeutschen Presselandschaft zum samstäglichen Sieg der Dortmunder Borussen in der Fußball Bundesliga. Ähnliche Schlagzeilen blieben den Eibelstadtern zu ihrer Begegnung beim ASV Dachau II leider verwehrt. Auch hier handelte es sich um einen Nord-Süd-Vergleich, auch diese Begegnung endete mit einem 3:0. Das war es dann aber auch schon mit der Duplizität der Ereignisse, da die Partie in Dachau zu Gunsten der Hausherren ausging.

Aufgrund von Verletzungen und aus privaten Gründen standen Trainer Andreas Singer, der dieses Mal ausschließlich von der Bank aus als Coach ins Geschehen eingriff, lediglich sieben Spieler zur Verfügung. Trotz langer Anfahrt und personeller Misere gingen die Gäste dennoch optimistisch aufs Feld. Schließlich endete das Hinspiel erst im Tie-Break. Außerdem waren die Leistungen in den beiden vorhergehenden Spielen durchaus ansprechend. Um es vorwegzunehmen: Sämtliche Hoffnungen sollten sich zerschlagen. Nicht, dass die Dachauer Bundesligareserve an diesem Tag Volleyball vom allerfeinsten zelebriert hätte. Nicht, dass einmal mehr das berühmte Quäntchen gefehlt hätte. Im Gegenteil fehlte eine ganze Menge, insbesondere eine stabile Annahme. TSV-Zuspieler Kalkbrenner war so immer wieder zu Notpässen gezwungen, sofern die Bälle überhaupt bei ihm ankamen. War dies der Fall, wurde in der Regel gepunktet, Dachau geriet unter Druck, machte selbst Fehler und Rückstände konnten egalisiert werden – wie es schien zum Verwundern der paralysiert wirkenden Eibelstadter. So konnten die Gäste gar Führungen erspielen, besser erarbeiten, die allerdings nicht sonderlich lange Bestand hatten. Unkonzentriertheiten und immer wieder Annahmefehler des TSV hielten die jungen Dachauer im Spiel, ließen sie in den einzelnen Sätzen schließlich deutlich davonziehen und verdient gewinnen.

Natürlich stellt das neuerliche 0:3 an sich einen Rückschlag dar. Vor allem aber die Art und Weise, wie man sich in diesem Spiel präsentierte, stimmte nachdenklich und bisweilen ratlos. Möglicherweise kommt das spielfreie Wochenende daher zum passenden Zeitpunkt, um sich neu zu justieren und für das Kellerduell am 21. Februar gegen den VC Eltmann II die passenden Antworten parat zu haben. „Schlechter kann es ja ohnehin nicht mehr werden“, blickt das Eibelstadter Team mit einer gehörigen Prise Galgenhumor dem Unterfrankenderby entgegen.

Es spielten: Krank, Kalbrenner, Weng, Groha, Weibl, Pätzel, Lochner
Trainer: Andreas Singer
Co-Trainer: Peter Hofmann
Geschrieben von
Christian Lochner

01.02.201513. Spieltag [RL SO]: Nicht Fisch, nicht Fleisch

TSV Eibelstadt - TSV Zirndorf0:3(21:25, 27:29, 22:25)
„Den positiven Trend der letzten Partie mit einer ansprechenden Leistung bestätigen“, so lautete der einhellige Tenor im Kreise der Eibelstadter im Vorfeld der Partie. Ob dieses Ziel erreicht werden konnte, ist indessen nicht gerade einfach zu beantworten. Die Einstellung stimmte, man präsentierte sich insgesamt recht achtbar, hatte aber dennoch nach brutto 1.15 Stunden ein 0:3 hinzunehmen.

Den Weg in die Bibertstadt traten insgesamt neun Spieler an. Da mit Gabel und Kalkbrenner die beiden etatmäßigen Zuspieler fehlten, zog Trainer Singer wiederum von Beginn an auch auf dem Spielfeld die Fäden. Mit dem TSV Zirndorf stand den Eibelstadtern der aktuelle Tabellenzweite gegenüber. Gegen die athletischen Mittelfranken war man im Hinspiel insgesamt ohne jede Chance geblieben. Diesen Eindruck wollte man auswärts zumindest korrigieren. Eine im Vorfeld der Partie nach dem Weg fragende Italienerin – offenbar hegte sie Sympathien für die mit einem FIAT-Bus angereisten Eibelstadter – lieferte, ohne es zu wissen, die Marschroute für die Partie. So wollte man der starken Zirndorfer Offensive einen kompakten Defensivverbund, den Catenaccio, entgegenstellen.

Durchgang 1 verlief für die ambitionierten Zirndorfer zunächst nach Plan. Stabil im eigenen Sideout, konnte schnell die Führung übernommen werden. Die Gäste fanden hingegen nur schwer ins Spiel und stabilisierten sich erst zur Mitte des Satzes. Längere Ballwechsel waren im ersten Satz Mangelware, in Aufschlag und Angriff wurde jeweils hohes Risiko gegangen. In der Endphase konnten die Eibelstadter dann verkürzen, was Zirndorfs Trainer Herrmann zu einer Auszeit bei 23:20 zwang. Eine nachhaltige Wende konnte für diesen Durchgang allerdings nicht mehr erzielt werden. So verbuchten die Gastgeber nach nur 18 Minuten und einem 25:21 den ersten Etappenerfolg für sich. Der Verlauf des folgenden Durchgangs gestaltete sich nahezu identisch mit dem ersten Satz: Schnelle Führung für Zirndorf, die bis in die Endphase hinein Bestand hatte. Den couragierten und aggressiven Eibelstadtern gelang es aber zusehends, ihr Angriffsspiel variabler zu gestalten. Trugen anfangs im Wesentlichen die Außenangreifer Krank und Wenig die Last, so punkteten nun mehr und mehr auch Mittelblocker Groha und Diagonalspieler Weibel zuverlässig und mitunter spektakulär über ihre Positionen. Gleichwohl hatte man mit 20:23 wiederum eine eher dürftige Ausgangsposition zum Satzende hin. Druckvolle Aufschläge von Weibel, einige gelungene Aktionen aus der Abwehr heraus und schwindende Souveränität auf Seiten der plötzlich angeknockt wirkenden Gastgeber sorgten für einen Satzball bei 24:23, der allerdings eindrucksvoll über die Außen abgewehrt werden konnte. Nach schwacher Annahme Eibelstadts und Break für die Hausherren hatten diese ihrerseits Satzbälle in Serie. Drei davon konnten abgewehrt werden, bevor den Bibertstädtern das entscheidende Break zum 29:27 gelang. Mit dem Momentum des knappen Erfolgs und der 2:0-Satzführung im Rücken, zogen die Fürther Vorstädter schnell davon. Dagegen schienen die Gäste nichts mehr entgegenzusetzen zu haben und das für sie unglückliche Ende des vorhergehenden Durchgangs verarbeiten zu müssen. Dennoch gelang es, den an diesem Abend nicht immer stabil wirkenden Annahmeriegel der Bibertstadter unter Druck zu setzen, was sich in einem schmelzenden Vorsprung niederschlug. Zur Satzmitte war man zurück im Spiel, bewegte sich auf Augenhöhe in einer Partie, die zunehmend hitziger wurde, was sich u. a. an Verwarnungen beider Teams des vergleichsweise strengen Schiedsrichters zeigte. In der Endphase waren es dann wieder Unsicherheiten in der Eibelstadter Annahme, die es Zirndorf erlaubten, die entscheidenden Nuancen davonzuziehen und das Spiel schließlich mit einem 25:22 zu beenden.

Wie eingangs bereits erwähnt, muss ein eindeutiges Fazit an dieser Stelle ausgespart werden. Die Erkenntnis, zumindest phasenweise auf Augenhöhe auch mit Teams aus dem oberen Drittel des Tableaus agieren zu können, sollte für die folgende Partie bei der Zweitligareserve des ASV Dachau möglichst in Erinnerung gerufen werden. Dies könnte dazu beitragen, die gut dreistündige Heimfahrt noch etwas stimmungsvoller zu gestalten.

Es spielten: Krank, Singer, Paetzel, Weng, Groha, Burkert, Weibel, Classen, Lochner
Trainer: Andreas Singer


Geschrieben von
Christian Lochner

18.01.201512. Spieltag [RL SO]: Punktgewinn nach Marathonmatch

TSV Eibelstadt - TV Mömlingen2:3(27:25, 21:25, 20:25, 35:33, 10:15)
Zum dritten Unterfrankenderby dieser Saison gastierte das Team von Trainer Andreas Singer beim TV Mömlingen. Aus dem schönen Odenwald konnte nach einem 2.20 h dauernden Marathonmatch immerhin ein Punkt mit nach Hause genommen werden. Positiver Nebeneffekt: Dieses Resultat erlaubt willkommene Abwechslung in der zuletzt durch identische Negativergebnisse und (zu) oft bemühte Floskeln doch recht eintönigen Berichterstattung. Viel Spaß beim Lesen...

Angesichts der deutlichen Niederlage im Kellerduell der Vorwoche wollte man versuchen, in der Fremde kleine Erfolgserlebnisse zu feiern und Selbstvertrauen zurückzugewinnen, oder, wie es Mittelblocker und Motivator Paetzel im Vorfeld eindringlich zum Ausdruck brachte: „ Ein Satzgewinn wäre wie ein Sieg.“ (Spieler)Trainer Singer konnte bis auf den verletzungsbedingt fehlenden Hofmann auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Da sich zudem ein Spieler, aufgrund dubioser Ereignisse im Zuge der letzten Partie mit neuem Equipment ausstaffiert, quasi runderneuert präsentierte, standen die Vorzeichen dafür, die im Mittelfeld platzierten Gastgeber zumindest zu ärgern, nicht schlecht.

Andreas Singer rückte auf die Zuspielerposition der Startsechs, die sich in Durchgang 1 bis auf die Anfangsphase stabil und fokussiert zeigte. Schnell konnte der anfängliche Rückstand in eine Führung umgewandelt werden, die bis zum Satzende Bestand haben sollte. Eibelstadt präsentierte sich gut auf das Spiel des Gegners eingestellt und fand auch in schwierigen Spielsituationen meist die passenden Lösungen. So konnte man sich drei Satzbälle erarbeiten, die von den stärker werdenden Gastgebern jedoch allesamt abgewehrt wurden. Bei 24:24 stand wieder alles auf Null – es ging in die Verlängerung. Die Gäste behielten die Nerven und konnten Satz 1 mit 27:25 für sich entscheiden, das Etappenziel war erreicht. Beflügelt von diesem Erfolgserlebnis, starteten die Eibelstadter in Durchgang 2. Mannschaftlich geschlossen, konzentriert und aggressiv konnte schnell ein Vorsprung herausgespielt werden. Mömlingen indessen wirkte in dieser Phase angeschlagen, die Eigenfehler häuften sich. Doch durch taktische und personelle Umstellungen fand die Heimmannschaft schnell zurück ins Spiel, das in der Folge deutlich an Fahrt aufnahm und von langen, teilweise spektakulären Ballwechseln geprägt war. Immer besser stellte sich der Block-Abwehr-Komplex der Odenwälder auf Eibelstadts Offensive ein und agierte zudem stabil aus der eigenen Annahme heraus. So konnte der Durchgang in der Endphase noch gedreht und nach Sätzen ausgeglichen werden. Im weiteren Verlauf ersetzte Kalbrenner Singer auf der Position des Zuspielers und fand sofort ins Spiel. Außerdem erhielt Groha vermehrt Spielanteile über die Mitte. Mömlingen zeigte hingegen, weshalb sie im Tableau deutlich vor den Eibelstadtern platziert sind. Zwar konnten die Gäste nach einem Zwischenspurt zur Mitte des Satzes noch einmal zum 14:14 ausgleichen. Im weiteren Verlauf nahm der Druck jedoch weiter zu und man musste letztlich ein 20:25 hinnehmen.

Es folgte der 35minütige Mammutsatz der Begegnung. Das Momentum der 2:1 Satzführung nutzend, erspielte sich der TVM schnell die Führung, konnte sich aber nie entscheidend absetzen. Aufgrund einiger knapper Entscheidungen wurde die Partie zunehmend hitziger, was in einer Verwarnung für Eibelstadts Spielführer Weng nach einem verwehrten Big-Point beim zwischenzeitlichen 19:19 gipfelte. Dennoch hatten die Gäste bei 24:23 Satzball. Abgewehrt. Erneut Verlängerung, die von einer Vielzahl an verschlagenen Aufschlägen und ungenutzten Chancen geprägt war. Eibelstadt blieb dank stabiler Annahme der immer wieder gesuchten Weng und Krank sowie der wiedererstarkten Mitte im Spiel, musste aber auch einen Mömlinger Matchball abwehren. Ein Ass von Kalkbrenner sorgte für ein wichtiges Break, das ein Monsterblock Paetzels zum 35:33 Satzgewinn veredelte. Physisch wie psychisch musste diesem harten Kampf Tribut gezollt werden. Im Tie-Break zog Mömlingen schnell davon, bei 8:4 wurden die Seiten gewechselt. Die Gastgeber zogen spielten nun souverän und siegten 15:10 und 3:2 in der Gesamtabrechnung.

Zwar behält Eibelstadt weiterhin die Rote Laterne, konnte den Abstand auf Taufkirchen und Eltmann aber immerhin um einen Zähler verkürzen. Es gilt nun, diesen Aufwärtstrend über das kommende, spielfreie Wochenende hinaus zu festigen, um am 31. Januar beim TSV Zirndorf erneut eine ansprechende Leistung abliefern zu können.

Es spielten: Kalkbrenner, Krank, Rennert, Singer, Paetzel, Weng, Burkert, Groha, Weibel, Classen, Lochner
Trainer: Andreas Singer
Geschrieben von
Christian Lochner

11.01.201511. Spieltag [RL SO]: Hinspielergebnis nicht bestätigt

TSV Eibelstadt - SV/DJK Taufkirchen0:3(18:25, 23:25, 17:25)
Eins dürfte wohl von Vornherein klar gewesen sein: Nämlich, dass die Eibelstadter das mit 3:0 und 75:0 Punkten mehr als günstige Ergebnis aus dem Hinspiel kaum wiederholen werden können. Aufgrund formaler Ungenauigkeiten des SV/DJK Taufkirchen kamen die Unterfranken damals – gewissermaßen wie die Jungfrau zum Kind – zu unverhofften Punkten. Nicht zuletzt diese Ereignisse sorgten auf Seiten der Oberbayern vermutlich dafür, mit zusätzlicher Motivation in dieses ohnehin richtungsweisende Spiel zu gehen. Schließlich handelte es sich um das ultimative Kellerduell, der Vorletzte empfing den Letztplatzierten.

Um etwaiger Nervosität seiner Spieler entgegenzuwirken, unterstrich Trainer Singer dagegen die Alltäglichkeit dieser Partie. „Es ist ein Spiel wie jedes andere auch“, meinte der Eibelstadter Coach, fügte jedoch, Fußballtraineroriginal Werner Lorant zitierend, hinzu, dass „wer Angst hat, verliert.“ Erstmals in dieser Saison stand Singer eine mit zwölf Spielern komplett gefüllte Mannschaftsliste zur Verfügung. Während Felix Gabel weiterhin verletzungsbedingt fehlt, kehrte Edgar Krank ebenso zurück ins Team wie Sebastian Rennert, der seine Saisonpremiere gab. Mit André Feuerherd stand zudem ein Akteur aus der Landesligamannschaft im Kader.

Taufkirchen reiste mit insgesamt zehn Mann an. Schnell zeigte sich, dass die acht spielberechtigten Oberbayern fest entschlossen waren, die „Rote Laterne“ an den TSV Eibelstadt weiterzugeben, was sich auch in den Zahlen niederschlug. Bereits das 3:2 im ersten Satz markierte die letzte Führung des Heimteams für die gesamte restliche Partie. In der Folge war man ständig im Hintertreffen. In allen drei Durchgängen waren die Unterfranken zur Mitte des Satzes jeweils mit fünf bis sechs Punkten in Rückstand. Zwar konnte der Abstand gelegentlich verkürzt werden, aufgrund von wiederum zu vielen Eigenfehlern konnte ein nachhaltiger Umschwung freilich nicht gelingen. Einzig in der Endphase des zweiten Durchgangs schien die Verlängerung greifbar, als ein 20:24 im Mute der Verzweiflung nahezu aufgeholt wurde. Doch auch in diesem Fall sorgte ein Lapsus auf Seiten der Heimmannschaft für die Entscheidung zu Gunsten Taufkirchens. Insgesamt gelang es zu selten, die gut eingestellten Gäste um ihren überragenden Außenangreifer Chalghmi unter Druck zu setzen. Eine zu hohe Eigenfehlerquote, mangelnde Durchschlagskraft im Angriff und immer wieder Abstimmungsprobleme und Ungenauigkeiten in sämtlichen Elementen waren zu wenig, um gegen einen an diesem Abend stark aufspielenden Gegner dauerhaft bestehen zu können. Diese Aspekte schlagen sich entsprechend auch im Ergebnis nieder. Eibelstadt verlor verdient gegen einen überlegenen Gegner und war bis auf eine kurze Schwächephase Taufkirchens Ende des zweiten Durchgangs letztlich chancenlos.

Vorerst belegt der TSV Eibelstadt nun also den letzten Tabellenplatz. Eine erste Gelegenheit, den Abstand auf die Tabellennachbarn zu verkürzen, bietet sich bereits kommenden Samstag beim Auswärtsspiel in Mömlingen. Freilich keine leichte Aufgabe, handelt es sich bei den Odenwäldern schließlich um eine Mannschaft, die einen gesicherten Mittelfeldplatz belegt und zuletzt Klassenprimus Deggendorf in arge Bedrängnis brachte.

Es spielten: Kalkbrenner, Krank, Rennert, Singer, Paetzel, Lochner, Weng, Groha, Burkert, Weibel, Classen, Feuerherd
Trainer: Andreas Singer
Geschrieben von
Christian Lochner

01.01.2015Herren I sichern sich Herbstmeistertitel

TSV Eibelstadt - Damen I3:0(75:0)
TSV Eibelstadt - Herren II3:0(75:0)
Herren I sichern sich den sicherlich nich ganz so ernst gemeinten Herbstmeistertitel, und gewinnen in eigener Halle, gegen Damen I(nicht angetreten) und Herren II nicht angetreten. Beim Neujahrsspringen.

Quasi Fehlerfrei.

Glänzen konnte im Vorfeld der Leichtathletik Nachwuchs, welcher mit mehr Teilnehmern den Vereinsmeistertitel 2015 holt ;-)

Geschrieben von
Sebastian Paetzel

14.12.201410. Spieltag [RL SO]: Mit stumpfen Sägen gegen grüne Schanzer

TSV Eibelstadt - Donau Holz Volleys Ingolstadt0:3(14:25, 20:25, 19:25)
Am letzten Spieltag der Vorrunde führte die Reise erneut nach Oberbayern. Die Fahrt in die Audistadt konnte Edgar Krank nicht mitantreten, während Michael Kalkbrenner sein Regionalligadebüt in der Startsechs feierte. Mit den Donau Holz Volleys Ingolstadt traf man auf einen ambitionierten Mitaufsteiger, der sich auch nach wiederholten Aufstiegen in den vergangenen Spielzeiten nicht am Ende aller Ziele wähnt. Zudem verfügen die Oberbayern über eine beachtliche und vor allem lautstarke Kulisse, die durch eine seitens des namensgebenden Sponsors ausgelobte Weihnachtsbaumverlosung wohl noch zusätzlichen Zulauf erfahren haben dürfte. Diese Atmosphäre galt es laut Eibelstadts Trainer Andreas Singer anzunehmen und für die eigenen Zwecke zu nutzen. Dadurch sollte der Gegner unter Druck und idealerweise ins Wanken geraten. Der Baum sollte fallen - um eine in die Szenerie passende Metapher zu bemühen.

Zumindest in Durchgang 1 konnten diese hehren Absichten nur unzureichend umgesetzt werden. Es gab im Angriff kaum ein Durchkommen für die Gäste, Auszeit 1 folgte bei 0:5. Im Anschluss fand man besser ins Spiel, wenngleich der Rückstand weiter anwuchs. Zu souverän war insgesamt die Vorstellung der Audistädter, bei denen Diagonalspieler Walter noch herausragte. Allerdings deuteten sich immer wieder Chancen angesichts des bei druckvollen Aufschlägen anfälligen Heimannahmeriegels an. Nach deutlicher Niederlage starteten die Unterfranken weiterhin motiviert in Satz 2. Man schien nun endlich "auf der Schanze" angekommen zu sein. Unglücklicherweise zwang eine Verletzung von Gabel Coach Singer früh zum Handeln. Zu Beginn konnte Ingolstadt mehrfach spektakulär durch sehenswerte Kombinationen punkten. Doch Eibelstadt blieb im Spiel und hielt den Durchgang nicht zuletzt durch druckvolle Aufschläge bis in die Endphase hinein offen. Gleichwohl konnten Momentum und die kurzfristig eingezogene Stille in der Halle nicht verwertet werden, da nun die Eibelstadter Annahme schwächelte. 4 Punkte in Serie, 25:20 und 2:0 nach Sätzen für Ingolstadt, so die ernüchternden Zahlen. Trotz zwischenzeitlicher Führung gerieten die Gäste auch im letzten Satz schnell ins Hintertreffen. Zwar stimmten Einstellung, Zusammenhalt und Einsatz. Es mangelte jedoch an der nötigen Präzision und Abgeklärtheit, um selbstbewusste Ingolstädter nochmals ernsthaft gefährden zu können.

Die Eibelstadter haben in den bevorstehenden spielfreien Wochen Gelegenheit, die durchaus vorhandenen, guten Ansätze weiterzuentwickeln und auch an den sonstigen Baustellen zu arbeiten, um am 10. Januar 2015 dann Kellerkind Taufkirchen in eigener Halle empfangen zu dürfen.
Geschrieben von
Christian Lochner

07.12.20149. Spieltag [RL SO]: Und täglich grüßt das Murmeltier

TSV Eibelstadt - TSV Deggendorf0:3((16:25, 22:25, 12:25))
Das Team um Coach Singer empfing den Tabellenführer aus Deggendorf, welcher bereits am Vortag drei Punkte aus Eltmann entführte und heiß darauf war auch gegen die Eibelstädter mit einem weiteren 3:0 Sieg das Wochenende aus ihrer Sicht perfekt zu machen, was ihnen leider auch gelang. Auf Seiten der Gastgeber fehlten Kjeld Classen und Peter Hofmann.

Der erste Satz begann wacklig. Durch mangelnden Druck im Aufschlag auf Eibelstädter Seite, gute Block-Abwehr-Arbeit der Niederbayern und ihrem schnellen Spiel gelang es ihnen, ihren Vorsprung immer weiter auszubauen was nach schnellen 17 Minuten zu einem Ergebnis von 25:16 gegen die Heimmannschaft führte. Der zweite Satz verlief dann besser. Nach einer 8:3 Führung für Deggendorf gelang es dem Team auf 8:8 auszugleichen. Auf einmal war das Duell auf Augenhöhe, keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen, bis zu dem Spielstand von 22:22. Hier konnten auch die beiden Auszeiten von Coach Singer bei den Spielständen 22:23 und 22:24 den Gegner nicht mehr davon abhalten den Satz 25:22 für sich zu entscheiden. Zum dritten Satz gibt es nicht mehr viel zu sagen. Die Gäste ließen nichts anbrennen und zogen schnell vorn weg. Es schien, als hätten die Eibelstädter nichts mehr entgegenzusetzen und so war es dann auch. Deggendorf gewinnt den dritten Satz mit 25:12 und damit das Spiel 3:0.

Es spielten: Kalkbrenner, Krank, Gabel, Paetzel, Lochner, Weng, Groha, Burkert und Weibel.
Geschrieben von
Robert Weibel

30.11.20148. Spieltag [RL SO]: History Repeating…

TSV Eibelstadt - SV Lohhof0:3(24:26, 21:25, 20:25)
…and repeating, and repeating. Nebenstehender Peanuts-Comic-Strip aus der Klamottenkiste des Archivs der Herren I des TSV Eibelstadt sagt mehr als 1000 Worte. Auch am Samstag, 29. November 2014 war man im Spiel gegen den SV Lohhof lediglich zweiter Sieger und dadurch wohl erneut das "smartere" Team.

Die Gäste vom Traditionsverein aus dem Münchner Norden reisten mit einer Mischung aus jungen Spielern und routinierten Akteuren an, die über langjährige Erfahrung in höheren Spielklassen verfügen. Demgegenüber stand Eibelstadts Trainer Singer mit Edgar Krank ein Rekonvaleszent zur Verfügung, Michael Kalkbrenner musste dagegen erneut passen.

Das Team um Kapitän Felix Gabel fand zunächst nur mäßig in die Partie. Zu gut schien der Block-Abwehr-Komplex der Gäste auf die Eibelstadter Angreifer eingestellt zu sein. Folglich geriet man schnell ins Hintertreffen. Zur Mitte des ersten Durchgangs fing sich die Heimmannschaft und agierte sicherer aus der eigenen Annahme heraus. Zudem wurde der Druck auf den gegnerischen Annahmeriegel erhöht, was in einigen Breaks resultierte und sich schließlich auch auf der Punktetafel niederschlug. Einstellung und Leistung stimmten, bei 24:20 hatte man sich vier Satzbälle erarbeitet. Doch Eibelstadter Eigenfehler, gepaart mit einer starken Defensivleistung der Gäste, ließen den Vorsprung schnell schmelzen. Punkt für Punkt kam Lohhof näher, zog gleich, schließlich vorbei und sicherte sich Satz 1 nach einer 6:0-Serie letztlich mit 26:24. Hier schon von einer Vorentscheidung zu sprechen, wäre sicherlich übereilt – zu viel hatte man bis dahin auf Seiten der Heimmannschaft richtig gemacht. Entsprechend drastische Worte fand Trainer Singer an seine Mannschaft: Man sei zweifellos auf Augenhöhe, solle sich aber bitteschön, gerade in der Endphase, in eigener Halle nicht dermaßen abkochen lassen. Durchgang zwei begann wiederum holprig für den TSV Eibelstadt. Die ärgerliche Satzniederlage schien durchaus Wirkung hinterlassen zu haben. Lohhof dagegen war obenauf. Routinier Schmidbauer, der nach langer und erfolgreicher Zuspielerkarriere nun den Posten des Liberos für sich entdeckt zu haben scheint, stabilisierte gemeinsam mit dem eingewechselten Thomas Güntner die Lohhofer Annahme. Weiterhin wurden auch in der Abwehr teils artistische Akzente gesetzt, die in einer erfolgreichen Slice-Rückhand eben jenes Schmidbauers gipfelten. Wiederum lagen die Eibelstadter zur Satzmitte mit einigen Punkten hinten. Allerdings zeigte man Moral, kämpfte sich heran und konnte den Abstand zwischenzeitlich auf einen Zähler verkürzen. Ausgerechnet jetzt auftretende Abstimmungsschwierigkeiten in der Annahme und einige technische Fehler bescherten den Münchner Vorstädtern dann doch die 2:0 Satzführung. Die Geschichte des dritten Durchgangs ist schnell erzählt: Lohhof spielte wie entfesselt, Eibelstadt konnte anfangs nur wenig entgegensetzen. Positive Akzente konnten der spät eingewechselte Burkert sowie Libero Hofmann liefern. So konnte man in der Endphase den Rückstand noch etwas reduzieren, viel mehr als Ergebniskosmetik war dies freilich nicht mehr.

Wiederum weist die Statistik eine 0:3 Niederlage aus. Wiederum konnte also kein Satzerfolg verbucht werden. Erneut blickte man in enttäuschte Gesichter, hörte viele Konjunktivsätze, oftmals im Verbund mit dem Nomen „Fahrradkette“. Nach wie vor gilt, dass die Ansätze durchaus vorhanden sind, genauso wie die Chancen. Die nächste bietet sich am Sonntag, 7. Dezember 14 wiederum in der heimischen Mainparkarena gegen den TSV Deggendorf. Und mit Sonntagsspielen hat man bislang recht gute Erfahrungen gemacht...

Es spielten: Hofmann, Krank, Gabel, Pätzel, Lochner, Weng, Groha, Burkert, Weibel, Classen
Trainer: Andreas Singer
Geschrieben von
Christian Lochner

26.11.20147. Spieltag [RL SO]: Bruchlandung im Eltmanner Hangar

TSV Eibelstadt - VC Eltmann II0:3(17:25, 23:25, 23:25)
Alle Jahre wieder: Erneut verlief das Gastspiel der Eibelstadter in der geräumigen Halle in der Wallburgstadt mehr als durchwachsen. Mit einem weiteren 0:3 in der Fremde des Steigerwalds erhielt man nach 72 Minuten Spielzeit die Quittung.

Betrachtet man die Lage in der Tabelle, so ging man zumindest auf dem Papier als leichter Favorit ins Spiel. Schließlich belegten die vor dieser Partie noch sieglosen Eltmanner den letzten Rang in der Regionalliga Süd-Ost. Ebenso wie Eibelstadt, schaffte die Reserve der Eltmanner Zweitligavolleyballer vergangene Saison den Aufstieg aus der Bayernliga Nord – freilich ebenfalls im Nachsitzen über die Mühlen der (Nach-)Relegation. Da man sich in den vergangenen Jahren wiederholt am Netz gegenüberstand, traf man viele bekannte Gesichter und wurde freundlich in der Halle der Gastgeber begrüßt.

Offenkundig waren die Spieler um Trainer Andreas Singer geneigt, diesen freundlichen Empfang zu erwidern, machte man gerade im ersten Durchgang doch eine Reihe an Gastgeschenken. Es schlichen sich zu viele Fehler im Spiel der Eibelstadter ein, was es den sehr präsent wirkenden, aber keinesfalls überragend agierenden Eltmannern erlaubte, sich schnell und komfortabel abzusetzen und den Satz deutlich für sich zu entscheiden. Offener gestaltete sich Durchgang 2: Eibelstadt stabilisierte sich in der Annahme und erhöhte seinerseits den Druck auf den Gegner. Entsprechend war man bis in die hektische Schlussphase hinein auf Augenhöhe mit den Wallburgstädtern. Allerdings ließ man im Verlauf gerade aus der Abwehr heraus zahlreiche Chancen auf eine bessere Ausgangsposition liegen. Zwei direkte Fehler in Folge besiegelten die 2:0 Satzführung für die Heimmannschaft. Nahezu spiegelbildlich verlief der letzte Durchgang der Partie. Die Gäste konnten sich – trotz keineswegs überragenden Spiels – bis in die Endphase hinein einen kleinen Vorsprung bewahren. Durch Ungenauigkeiten im Spielaufbau blieb den Eibelstadtern aber auch dieser Etappenerfolg verwehrt. 3:0 für den VC Eltmann II lautete wenig später die nüchterne Bilanz.

Die Ernüchterung über dieses erneute Negativerlebnis wich der Erkenntnis, nur über den absoluten Willen und eine effizientere Spielweise zum Erfolg kommen zu können. Gelegenheit zur Besserung bietet sich bereits am Samstag, 29. November, wenn man den SV Lohhof in der heimischen Mainparkarena empfangen wird. Geht es nach dem zuletzt oft bemühten Trend, nach dem auf einen eher schwächeren ein stärkerer Auftritt der Eibelstadter folgt, so darf auf freudigere Gesichter auf Seiten des Singer-Teams gehofft werden.

Es spielten: Hofmann, Kalkbrenner, Gabel, Pätzel, Lochner, Weng, Groha, Burkert, Weibel, Classen
Trainer: Andreas Singer
Geschrieben von
Christian Lochner

16.11.20146. Spieltag [RL SO]: Trendwende eingeleitet?

TSV Eibelstadt - ASV Dachau II2:3(21:25, 25:23, 25:19, 18:25, 6:15)
Ist der Spatz in der Hand tatsächlich besser, als die Taube auf dem Dach? Zumindest für den vergangenen Samstagabend muss die vielsagende Antwort lauten: Jein…In Form des ersten Punktes dieser Saison wurde nun auch sportlich endlich Zählbares eingefahren. Gleichwohl hallte im Nachgang der Partie wiederum eine inzwischen (zu) oft bemühte Floskel über die ehrwürdigen Flure der Mainparkarena: „Da wäre mehr drin gewesen…“

Mit dem ASV Dachau II gastierte der unmittelbare Tabellennachbar in Eibelstadt. Die Oberbayern waren für die Mannschaft um Trainer Andreas Singer auch keine Unbekannten. Schließlich traf man bereits in der Aufstiegsrelegation zur Regionalliga aufeinander, als sich Eibelstadt in fünf Sätzen durchsetzen konnte. Die Zweitligareserve präsentierte als eine Mischung aus Nachwuchsspielern und erfahrenen Kräften. Deutlich erkennbar war die „Dachauer Schule“ – eine gute technische Ausbildung, gepaart mit Spielwitz. Coach Fertig standen mit elf Spielern immerhin zwei mehr zur Verfügung als Andreas Singer, der lediglich neun Namen in den Spielberichtsbogen eintragen konnte. Wie bereits in der Vorwoche fehlten Edgar Krank sowie Michael Kalkbrenner.

Es sollte für beide Teams ein Spiel der Auf und Abs, der ungenutzten Chancen, der Einbrüche und der Comebacks werden. Die Heimmannschaft zeigte sich zu Beginn im Vergleich mit der letzten Partie gegen den TSV Zirndorf stark verbessert. Aus der eigenen Annahme heraus wurde solide gepunktet. Zugleich gelang es, Druck auf die gegnerischen Annahmespieler auszuüben. Dies resultierte immer wieder in Ungenauigkeiten, die es dem starken Dachauer Zuspieler erschwerten, sein schnelles und variables Spiel aufzuziehen. Bis in die Endphase hinein konnte man sich somit einen Vorsprung von zwei bis drei Breaks erarbeiten. Aufgrund einer Schwächephase konnte dieser allerdings nicht ins Ziel gebracht werden. Die Oberbayern entschieden den ersten Durchgang mit 25:21 für sich. Spiegelbildliches Geschehen in Satz 2: Keiner Mannschaft gelang es, sich entscheidend abzusetzen. Am Ende schienen wiederum die Gäste die besseren Karten zu haben. Durch eine starke Aufschlagserie des eingewechselten Kjeld Classen, viel Leidenschaft und Kampf sowie einige Fehler des Gegners konnte man mit dem Minimalvorsprung von zwei Punkten gewinnen. Nach einem Angriff ins Netz hieß es 25:23 für die Heimmannschaft – eine zentnerschwere Last schien der Truppe von Trainer Singer von den Schultern zu fallen. Entsprechend nahm die Partie ihren Fortgang. Eibelstadt wirkte hungriger, fokussierter. Die Oberbayern hingegen gerieten schnell ins Hintertreffen. Zwei Aufschlagserien von Burkert und Pätzel und immer wieder Diskussionen ob der Regelauslegung des Schiedsgerichts, die schließlich in einer Roten Karte für den Gästetrainer gipfelten, sorgten für eine schnelle Entscheidung. 2:1 nach Sätzen. Da war er, der erste Punkt der Saison, der abseits des grünen Tisches erzielt wurde. Freilich wollte man nun noch mehr. Allen Floskeln zum Trotz, dass man nun keinesfalls nachlassen dürfe und angeschlagene Gegner die gefährlichsten seien, startete man denkbar ungünstig in den vierten Spielabschnitt. 0:6, davon fünf direkte Fehler im Angriff lautete die nüchterne Bilanz in Zahlen. Die Gäste, auch angestachelt durch die ihrer Meinung nach fragwürdigen Entscheidungen des Schiedsgerichts, hatten Blut geleckt und waren obenauf. Eibelstadt hingegen konnte sich von diesem Rückschlag nicht mehr erholen und gab den Satz deutlich ab. Der Tie-Break musste die Entscheidung bringen. Das Momentum ausnutzend zog Dachau schnell davon. Eibelstadt zeigte sich hiervon beeindruckt, war konsterniert und hatte letztlich nichts mehr entgegenzusetzen.

Trotz der neuerlichen Niederlage und des Einbruchs in den beiden Schlussabschnitten bleibt die Erkenntnis, nun endlich in der Regionalliga angekommen zu sein. Um Zählbares abzugreifen, muss freilich ans Limit gegangen werden oder, wie Trainer Singer zu sagen pflegt: „Glück muss man sich erarbeiten.“ Gelegenheit hierzu bietet sich bereits kommenden Samstag, wenn man bei Mitaufsteiger Eltmann II zum Unterfrankenderby 2.0 antreten darf. Möchte man in deren „Hangar“ nicht abstürzen, sollte wiederum an die Grenzen und darüber hinausgegangen werden.

TSV Eibelstadt:
Es spieten: Hofmann, Gabel, Pätzel, Lochner, Weng, Groha, Burkert, Weibel, Classen
Trainer: Andreas Singer
Geschrieben von
Christian Lochner

09.11.20145. Spieltag [RL SO]: The trend is NOT your friend

TSV Eibelstadt - TSV Zirndorf0:3(17:25, 13:25, 21:25)
Ein Blick in die fernere Vergangenheit zeigt, dass Heimspiele gegen den TSV Zirndorf meist durchaus lohnenswert waren: Für die Betrachter, da es sich meist um intensive und spannende Partien handelte und für das Team um Trainer Andreas Singer, da des Öfteren Zählbares in der eigenen Halle behalten werden konnte. Um es vorwegzunehmen: Dem war diesmal leider nicht so. Vielmehr sollten sich Episoden aus der jüngeren Geschichte wiederholen.

Der Negativserie von vier sportlichen Niederlagen in Folge, einem eher durchwachsenem Training unter der Woche und dem Fehlen von Edgar Krank und Michael Kalkbrenner zum Trotz wollte man auf Seiten Eibelstadts eine couragierte und vor allem konstantere Leistung als zuletzt abliefern. Die Favoritenrolle hatten freilich die Gäste aus Mittelfranken inne, die als Tabellenzweiter den Weg in die Mainparkhalle fanden. Dennoch wollte man versuchen, das Spiel möglichst lange offen zu halten und sich bietende Chancen (endlich) zu nutzen. Soweit der Plan. Doch grau ist alle Theorie.

Das Spielgeschehen bis Mitte des dritten Satzes lässt sich recht schnell zusammenfassen. Bereits zu Beginn der jeweiligen Sätze geriet man deutlich ins Hintertreffen. Sicherlich übten die technisch und körperlich überlegenen Zirndorfer hohen Druck über den Aufschlag aus, verfügten über einen gut organisierten Block-Abwehr-Verbund und hatten auch in den langen Ballwechseln meist die besseren Antworten. Allerdings machten sich die Eibelstadter durch eine zu hohe Zahl an Eigenfehlern selbst das Leben schwer und beraubten sich damit gegen einen gut aufgelegten und locker aufspielenden Gegner schnell selbst aller Möglichkeiten. Lediglich zur Mitte des dritten Durchgangs gelang es kurzzeitig, auf Augenhöhe mit den Bibertstädtern zu agieren. So konnte ein zwischenzeitlich deutlicher Rückstand bei 18:19 nahezu egalisiert werden. Gerade der emotionale Leader Sebastian Pätzel und der von der Bank kommende Libero Peter Hofmann verdienten sich in dieser Phase Bestnoten. Die Mittelfranken fanden jedoch schnell zurück ins Spiel, zogen wiederum davon und entschieden den Durchgang mit 25:21 und damit auch das Spiel völlig verdient für sich.

Weniger das Ergebnis als vielmehr das teilweise ernüchternde Auftreten der Eibelstadter wiegen schwer. Eine Chance zur Rehabilitation bietet sich bereits am 15. November, wenn die Reserve des ASV Dachau in Unterfranken gastieren wird. Möglicherweise kann dann den hoffentlich erneut zahlreichen Zuschauern eine Leistung geboten werden, die mehr als aufmunternden Höflichkeitsapplaus zulässt. Feststeht, dass ein halber Satz überdurchschnittliches Volleyball wohl auch gegen die Oberbayern kaum ausreichen dürfte, um den aktuellen Negativtrend umkehren zu können.

TSV Eibelstadt:
Peter Hofmann, Felix Gabel, Sebastian Pätzel, Julian Weng, Severin Groha, Ole Burkert, Robert Weibel, Kjeld Classen, Christian Lochner
Trainer: Andreas Singer
Geschrieben von
Christian Lochner

02.11.20144. Spieltag [RL SO]: Heute nur Sprit- & Essensgeld bezahlt

TSV Eibelstadt - TSV Deggendorf0:3(21/15/21)
Was ist der Unterschied zwischen Borussia Dortmund und dem TSV Eibelstadt?

Beide Teams stehen am heutigen Samstag auf einem Relegationsplatz, beide Teams verloren ihr Spiel gegen den Ligaersten, jedoch lag Dortmund lange Zeit in derem Spiel in Führung und war auf einem guten Weg, dem FCB einen 3er abzutrotzen. Dieses konnte man dem TSV-Team im weit entlegenen Deggendorf diesmal leider nicht attestieren.

Der stetige Aufwärtstrend der letzten Trainingswochen und Spiele, sowie weitere Positionssichtungen verliefen diesmal nicht zufriedenstellend. Deggendorf zeigte bereits von „Minute 0“ an, wer technisch und körperlich „Herr im Haus & Ring“ sein wird!

Aus dem Aufschlag-Annahme-Warm-Up heraus verlor Deggendorf nie an Konstanz und Druck und bohrte stetig am Eibelstädter Annahmeriegel – regelmäßig erfolgreich, sodass der heimische Block auf der Position 2 oftmals leichtes Spiel gegen die letzte TSV-Angriffsoption hatte.

Lediglich Einzelaktionen in Aufschlag, Hinterfeld oder Einerblock ließen Deggendorf vereinzelt und insbesonder im 3. Satz für einen kurzen Moment aus der Erfolgspur schlittern. Selbst ein früher Verletzungswechsel in Satz 1 brachte das junge Gatsgeberteam nicht aus dem Konzept und der Sieg ging mit 3:0 verdient diesmal an die Heimmannschaft!

Fazit: Ohne Fan-Club geht bei einem so schweren Auswärtsspiel halt ziemlich wenig, außerdem bleibt uns zumindest der 8. Platz vorerst erhalten, während Dortmund.... :-/
Geschrieben von
Andreas Singer

26.10.20143. Spieltag [RL SO]: Nochmal Lehrgeld bezahlt

TSV Eibelstadt - SV Donaustauf0:3
Gegen den ehemaligen Mitkonkurrenten aus der Bayernliga im Jahr zuvor war schon nur mit bester Leistung und Besetzung, sowie allen Kräften der ein oder andere Satz abzugewinnen. So standen bei der aktuellen dünnen Personallage mit 4 fehlenden Leistungsträgern aus der Aufstiegsmannschaft und aufgrund vieler Verletzungen die Zeichen nicht unbedingt auf Sieg. Dennoch konnten die Schwächen aus den ersten beiden Spielen enorm kompensiert werden. Man schaffte es den Gästen, welche aufgrund von nicht mit angereisten Leistungsträgern ebenfalls verändert auflaufen mussten, dennoch ein gutes und für die lautstarken Zuschauer/innen spannendes Spiel abzuringen. Danke an den ersten "Herren-1-Fan-Club" bestehend aus dem "heimischen Damen-2-Team". Ihr wart Spitze und seit für das nächste Auswärtsspiel "gebucht".
Geschrieben von
Andreas Singer

26.10.20142. Spieltag [RL SO]: Weiter Lehrgeld bezahlt

TSV Eibelstadt - TV Mömlingen0:3
Mömlingen war im Westunterfrankenderby auch an diesem Tag in der aktuellen Besetzung für den TSV zu stark. Erfahren und souverän setzte Mömlingen mit bekannten Stärken seine Akzente. Eibelstadt musste sich erst einmal mit den neuen Situationen 1. Heimspiel, volle Tribüne und neuer Aufstellung orientieren. In Satz 1 lief es bis 15:15 auch ordentlich, ehe eine Verschnaufpause bei den Hausherren Mömlingen davonziehen ließ.
Im 2. Satz konnte man sich besser wehren. Bei 24:26 war ein Satzgewinn denkbar knapp vergeben worden. Den Chancen nachdenkend gab man Satz 3 wieder deutlich mit 17:25 an stark aufschlagende Mömlinger ab.
Geschrieben von
Andreas Singer

05.10.20141. Spieltag [RL SO]: Erstmal Lehrgeld bezahlt

TSV Eibelstadt - SV/DJK Taufkirchen0:3(23:25, 17:25, 16:25)
Verlor das TSV-Team das letzte Spiel in der Saison 13/14 mit 3:0 so 14/15 erneut mit 3:0. War das Spiel davor noch eine Partie aus der Aufstiegsrelegation, so traf man diesmal als nachträglicher Aufsteiger in die Regionalliga Südost, die Taufkirchen durch ihren 3:0 Sieg verdient halten durfte, gleich wieder aufeinander.

Die Vorrausetzungen waren für die Unterfranken alles andere als perfekt. Eine völlig neue Spielerkadergemeinschaft, die sich nur schleppend über die letzten Monate zusammenstellen lies, dazu etliche Abgänge aus beruflichen, familiären und gesundheitlichen Gründen sorgten dafür, dass nur noch 1 Spieler aus der Relegationsbegegnung gegen Taufkirchen auf dem Feld stand. Wollte man gleich zu Beginn der nun beginnenden Saison eine Siegchance nutzen, sah man sich aufgrund von Ausfällen und Krankheiten über mehrere Wochen bereits gleich vor einem nächsten Problem. Die auflaufende Startsechs hatte in dieser Konstellation so noch keine Minute zusammen weder ein Wettkampf- noch Trainingsspiel bestritten. Umso erstaunlicher wie schnell der TSV-Tross in Schwung kam. Eine ständige Führung setze die Heimmannschaft lange Zeit unter Druck. Diese konnte lediglich nur auf die ersten Eigenfehler von Eibelstadt warten. Eine 22:19 Führung sollte nicht reichen. Routiniert zog man vorbei und Taufkirchen siegte 25:23.

Zu lange verweilte Eibelstadt im Enttäusch-/Nachdenkmodus und spielte „nur“ mit. Man konnte nicht an die lange Zeit der fehlerlosen Phasen aus Satz 1 anknüpfen. Hier eine ungenaue Annahme zu viel, mal ein Lob direkt in die Arme, die sich nun besser einstellenden Abwehr- und Blockreihe aus Taufkirchen sorgten ab 15:15 für einen konstanten Ausbau des Vorsprungs der Gastgeber 25:17 endete nach zwei schlechten weiteren Aufstellungen ohne Feinabstimmung Satz 2 ebenfalls für Taufkirchen.

Im dritten Satz musste der Trainer auf dieses große Punkteloch reagieren und stellte auf 3 Positionen um. Somit spielte am heutigen Tag eine weitere, zweite völlig neue Startformation. Auch hier griffen grundlegende Sachen sofort - jedoch nicht lange. Eine 6:3 Führung wurde in einen 9:16 Rückstand umgewandelt. Alle Zuspiel und Liberowechselvarianten brachten an diesem Tag noch nicht den gewünschten Erfolg.

Fazit: Am 1. RL-Spieltag, gut mitgespielt, das Beste aus der neuen Saison gemacht, aber Sätze- und Punkte werden wir dieses Jahr beim Kampf um den Ligaerhalt kaum direkt geschenkt bekommen. Somit wird eine erhebliche mannschaftliche Steigerungskomponente notwendig sein, um aus eigener Kraft als Gewinner das Feld zu verlassen.

Für Eibelstadt spielten: K. Claasen, F. Gabel, S. Paetzel, S. Groha, O. Burkert, J. Weng, M. Kalkbrenner, C. Lochner, P. Hofmann, R. Weibel
Geschrieben von
Andreas Singer

24.03.2014Saison verlängert!

TSV Eibelstadt - BSV Bayreuth3:2
Der TSV Eibelstadt konnte mit einer nervösen Vorstellung beim stark aufspielenden BSV Bayreuth einen knappen 3:2 Auswärtssieg landen. Damit verteidigten die Eibelstädter äußerst knapp den zweiten Tabellenplatz vor dem VC Eltmann II. Nur aufgrund des besseren Satzverhältnisses dürfen die Mannen von A. Singer jetzt am 06.04.14 in Dachau gegen den ASV Dachau II und gegen Taufkirchen um den Aufstieg in die Regionalliga Süd-Ost spielen.
Geschrieben von

24.02.2014Souveräner 3:0 Sieg vor klasse Publikum

TSV Eibelstadt - TV Furth im Wald3:0(25:16, 25:14, 25:18)
Am vergangenen Samstag traf der TSV Eibelstadt auf den Tabellenvorletzten aus Furth im Wald. Trotz 3,5 stündiger Fahrt konnte man der Favoritenrolle gerecht werden und besiegte die Heimmannschaft vor ca. 80 Zuschauern.

Trotz der langen Anreise legte der TSV im ersten Satz sofort los wie die Feuerwehr und ging folgerichtig 5:1 in Führung. Diesen Vorsprung konnte man über den kompletten Satzverlauf verteidigen und gewann den Satz ohne größere Probleme mit 25:16.

Auch im zweiten Satz konnte man sich durch konzentriertes Angriffsspiel schnell mit 6:3 absetzen. Auch diesen Vorsprung konnte man im Verlauf des zweiten Satzes immer weiter ausbauen (11:6,15:9, 19:12). Man gewann den zweiten Satz relativ souverän mit 25:14.

Der dritte Satz lief ähnlich wie die beiden vorherigen. Trotz guter Stimmung bei den heimischen Fans konnte der TSV weiter konzentriert aufspielen. Man konnte sich gleich zu Beginn mit 8:3 absetzen und konnte den Vorsprung auch bis in die Satzmitte weiter zum 20:16 ausbauen. Anders als in den Spielen zuvor spielte man trotz 2:0 Führung und Führung im dritten Satz weiterhin konzentriert und ließ nichts mehr anbrennen. Man gewann auch den dritten Satz relativ ungefährdet mit 25:18.

Durch diesen Auswärtssieg vor klasse Publikum in Furth im Wald konnte man den zweiten Tabellenplatz weiterhin verteidigen. Nach einem spielfreien Wochenende trifft man nun am 09.03.2014 Auswärts auf den Tabellenprimus SV Donaustauf. Die Männer von A. Singer hoffen sich in diesem wichtigen Spiel besser verkaufen zu können als im Hinspiel als man eine deftige 0:3 Klatsche hinnehmen musste.
Geschrieben von

17.02.2014Sieg im letzten Heimspiel der Saison!!

TSV Eibelstadt - TSV Neunkirchen3:0(25:17, 25:17, 25:22)
Auch im letzten Heimspiel der Saison konnte die erste Herrenmannschaft einen souveränen 3:0 Sieg erringen. Gegen den Tabellenvorletzten aus Neunkirchen waren die Rollen klar verteilt. Der TSV würde versuchen seinen zweiten Tabellenplatz zu verteidigen und der TSV Neunkirchen wollte dem Favoriten ein Bein stellen um wichtige Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.

Den Beginn des ersten Satzes verschlief die Heimmannschaft komplett. Das Gästeteam spielte dagegen regelrecht befreit auf und ging sofort mit 1:5 in Führung. Erst jetzt schien die Heimmanschaft zu verstehen, dass dieses Spiel kein Spaziergang sein würde. Man fand immer besser ins Spiel und konnte beim Spielstand von 10:10 erstmals ausgleichen. Nun schien der Tabellenzweite endlich auf Betriebstemperatur zu sein und man konnte sich sogleich mit 15:10 absetzen. Diesen Vorsprung konnte der TSV bis zum Satzende sogar noch ausbauen und gewann den ersten Satz trotz anfänglicher Probleme relativ souverän mit 25:17.

Der zweite Satz war zu Beginn wieder ausgeglichen. Keines der beiden Teams konnte sich bis zum Spielstand von 5:5 richtig absetzen. Dann jedoch schienen die Eibelstädter wieder heiß zu laufen und konnten sich einen 5 Punktevorsprung zum 11:06 erarbeiten. Auch diesen Vorsprung ließ man sich nicht mehr nehmen und gewann den zweiten Satz ebenfalls mit 25:17.

Nun galt es die Konzentration hoch zu halten, denn auch eine Woche zuvor konnte man gegen Coburg nach zwei relativ klaren Satzgewinnen den Sack nicht sofort zumachen und musste über fünf Sätze gehen. Die Jungs von A. Singer schienen jedoch auch im dritten Satz hoch konzentriert zu sein. Der TSV erspielte sich sofort einen Drei-Punkte-Vorsprung welchen man bis zur Mitte des dritten Satzes sogar noch zum 15:10 ausbauen konnte. Doch auch wie im Spiel zuvor gegen Coburg schienen sich die Eibelstädter ihres Sieges zu sicher. Der TSV Neunkirchen kämpfte plötzlich wie verbissen und stellte die Heimmanschaft ein ums andere mal vor Probleme. So war das Spiel beim Stand 20:20 plötzlich wieder ausgeglichen. Erst dann bekam der Tabellenvieze wieder die Spur und konnte den Satz noch mit 25:22 für sich entscheiden.

In den nächsten drei Partien, allesamt auswärts, gegen Furth, Donaustauf und Bayreuth wird man sehr viel konzentrierter zu Werke gehen müssen um Punkte mitnehmen zu können.

Wir bedanken uns für die tolle Stimmung an unserem letzten Heimspieltag bei unserem DJ Classen und den tollen Fans!!
Geschrieben von

09.02.2014Eibelstadt mit Mühe zum Erfolg

TSV Eibelstadt - SG TS Lichtenfels/VSG Coburg/G3:2(25:14, 25:14, 24:26, 18:25, 15:5)
Es hätte ein schöner Sonntagnachmittag mit Kaffee und Kuchen werden können. Wenn, ja wenn, die Volleyballherren des TSV Eibelstadt gegen die SG TS Lichtenfels/VSG Coburg/Grub ihr fulminant begonnenes Spiel bis zum Ende durchgezogen hätten. Aber "hätte hätte Fahrradkette" - es kam dann doch etwas anders...

Zu den ersten beiden Sätzen gibt es nicht viel zu sagen. Der TSV Eibelstadt spielte einwandfreies Volleyball: stabil in der Annahme, druckvoll im Angriff und kämpferisch in der Abwehr. An den Gästen der SG TS Lichtenfels/VSG Coburg/Grub lief das Spiel dagegen im Großen und Ganzen vorbei. Auch der dritte Satz begann vielversprechend und bis zur Führung von 15:8 schien für die Mannen um Andreas Singer alles im Lot zu sein. Dann wechselte das Aufschlagrecht jedoch zu den Gästen und diese schienen selbst wie ausgewechselt. Mit starken Aufschlägen verkürzten sie zunehmend den Abstand und wurden immer selbstsicherer. Die Eibelstädter hingegen waren von diesem plötzlichen Wandel im Spiel sichtlich überrascht und beeindruckt. Sie konnten den Satz zwar noch bis zum Ende ausgeglichen gestalten, mussten sich aber am Ende doch mit 24:26 geschlagen geben. Nun war das Spiel wieder offen und auch das ein oder andere Scharmützel unter den Spielern heizte die Stimmung in der Mainparkhalle an. Abgesehen davon schafften es die Hausherren jedoch spielerisch nicht wieder zurück in die Spur zu gelangen, so dass die SG TS Lichtenfels/VSG Coburg/Grub den vierten Satz recht deutlich mit 25:18 für sich entscheiden konnte. Die Entscheidung musste also im fünften Satz fallen. Und hier waren die Eibelstädter plötzlich wieder voll auf der Höhe. Als ob es die Sätze drei und vier nicht gegeben hätte, wurden die Angriffe wieder im Feld des Gegners versenkt und auch der Block ließ kaum eine Lücke offen. Folgerichtig ging dieser Satz klar und deutlich mit 15:5 an die Gastgeber, die damit eine schmerzliche Niederlage abwenden konnten.

Trotz des "entführten" Punktes können die Volleyballer des TSV Eibelstadt den zweiten Tabellenplatz behaupten und freuen sich nun auf das nächste Heimspiel am kommenden Wochenende gegen den TSV Neunkirchen.

Der Dank gilt unserem Hallen-DJ und den zahlreichen Zuschauern für die Unterstützung!


Geschrieben von
Jan Dörrenbächer

02.02.2014TSV Eibelstadt verliert Unterfrankenderby

TSV Eibelstadt - VC Eltmann 21:3
Die Auswärtsreise zum unterfränkischen Konkurrenten und direktem Verfolger Eltmann musste die Mannschaft von Trainer Andres Singer mit leicht umgestaltetem Kader antreten. Neben dem Langzeitverletzten Kjeld Claasen fehlte an diesem Wochenende mit Jan Doerrenbacher auch noch ein weiterer Außenangreifer. Dafür war Florian Pestel nach Verletzungspause wieder mit an Bord. Außerdem feierte Michael Kalkbrenner seinen Einstand in Reihen des TSV.
Man begann den ersten Satz sehr nervös und musste schnell anerkennen, dass die zweite Mannschaft des VC Eltmanns einen sehr guten Tag erwischt hatte. Die Eltmänner waren in fast allen Bereichen überlegen. Vor allem das Side-out Spiel des TSV konnte nicht wie gewohnt souverän gestaltet werden, was womöglich auch der veränderten Aufstellung, vor allem in der Annahme, geschuldet war. Unterm Strich wurde der erste Satz deutlich mit 14:25 verloren.
Anfang des zweiten Satzes hatte man sich dann gefangen und ging schnell mit 7:2 in Führung. Doch die Eltmänner konterten schnell und führten schon beim Stand von 8:7 wieder. Es entwickelte sich ein Satz auf Augenhöhe und durch eine Angabenserie von Kapitän Sebastian Rennert, sicherte man sich beim Stand von 24:21 drei Satzbälle. Diese wurden zwar allesamt verspielt, aber die Mannschaft des TSV konnte den zweiten Satz in der Verlängerung mit 26:24 für sich verbuchen.
Der dritte Satz war wieder eine einseitige Angelegenheit. Die Mannschaft des VC Eltmanns schaltete wieder einen Gang hoch und dominierte den Satz nach Belieben. Erst gegen Ende konnte sich der TSV wieder heran kämpfen. Nichts desto trotz wurde der dritte Satz mit 18:25 verloren.
Im vierten Satz war der Widerstand dann endgültig gebrochen. Eltmann gewann wieder mit 25:18.
Wir bedanken uns beim Neuankömmling Michael Kalkbrenner, der nach nur einem Training sich sofort bereit erklärt hat, die Reise nach Eltmann anzutreten. Er lieferte, trotz ungewohnter Position, unterm Strich eine sehr gute Leistung.
Man musste sich einfach an diesem Wochenende eingestehen, dass Eltmann eine Klasse besser gespielt hat und sich auf die nächste Partie am 9.2. gegen die SG Coburg/ Lichtenfels vorbereiten. Hier hoffen wir auch auf die zahlreiche Unterstützung der Zuschauer. Spielbeginn ist um 15 Uhr in der Mainparkarena in Eibelstadt.
Für den TSV Eibelstadt spielten: Florian Pestel, Sebastian Paetzel, Felix Gabel (alle MB), Moritz Giehl (AA), Julian Weng, Markus Pfeiffer (Z), Sebastian Rennert (D), Micheal Kalkbrenner (U), PETER HOFMANN (L) und Trainer Andreas Singer.
Geschrieben von
Moritz Giehl

26.01.2014Favoritenrolle gerecht geworden.

TSV Eibelstadt - SG Katzwang/Stein I3:0(25:12, 25:18, 25:23)
Nachdem man vergangenen Samstag in Stein gegen die zweite Mannschaft aus Katzwang klar mit 3:0 gewonnen hatte, ging es dieses mal zu Hause mit sehr dezimierten Kader ,Pestel und Classen fehlten verletzungsbedingt, gegen die erste Mannschaft des SG VC Katzwang/Schwabach/Stein. Positiv hervorzuheben galt, dass man mit Rückkehrer Stefan Schnupp wieder eine Alternative mehr auf der Bank hatte. Die Rollen waren klar verteilt. Der TSV Eibelstadt, Tabellenzweiter, war klarer Favorit gegen den Tabellenletzten aus Katzwang.

Der TSV legte gleich zu Beginn des ersten Satzes los wie die Feuerwehr. Man setzte durch starkes Aufschlagspiel den Gegner sofort unter Druck und ging schnell mit 6:3 in Führung. Diesen Vorsprung konnte man im Verlaufe des ersten Satzes noch ausbauen (13:6, 18:8, und 20:10) und diesen klar mit 25:12 für sich entscheiden.

Nun galt es im zweiten Satz an die Leistung des ersten Satzes anzuknüpfen und den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen. Doch die Gastmannschaft ließ sich tzotz des klar verlorenen ersten Satzes nicht beirren und spielte plötzlich befreit auf. Der zweite Satz war zu Beginn sehr ausgeglichen. Was die Spielstände 3:4 und 6:7 vereutlichen. Erst beim Spielstand von 11:9 konnten die Eibelstädter erstmals in Führung gehen. Gegen Ende des zweiten Satzes spielte der TSV wieder sehr konzentriert und man konnte den Vorsprung auf 15:11,18:13 ,22:15 ausbauen und den Satz letztendlich relativ souverän mit 25:18 für sich entscheiden. Mit der 2:0 Satzführung im Rücken galt es nun nichts mehr anbrennen zu lassen.

Doch wie all zu oft ruhten sich die Eibelstädter auf ihrem bisher Geleisteten aus und man dachte wohl das Spiel mit halber Kraft noch vollens für sich entscheiden zu können. Die Gastmannschaft spielte nun plötzlich auf ihrem höchsten Niveau und brachte die Eibelstädter ein ums andere mal in Verlegenheit. Es entwickelte sich nun ein sehr ausgeglichenes Spiel. Der Tabellenvize lag zwischenzeitlich sogar mit 4:6, 8:10, 11:12 und 20:21 im Hintertreffen. Erst nach zweimaliger Auszeit von Coach Andreas Singer konnte man die SG Katzwang/Schwabach/Stein beim Stand von 22:22 überholen und den Satz mit 25:23 für sich entscheiden.

Nun gilt es sich in der kommenden Trainingswoche intensiv auf das Spitzenspiel am Samstag um 15.30 gegen den Tabellenvierten aus Eltmann vorzubereiten.
Geschrieben von

19.01.2014Souveräner 3:0 Sieg in Stein

TSV Eibelstadt - SG Katzwang/Stein3:0(27:25, 25:20, 25:19)
Am Samstag Abend konnte die erste Herrenmannschaft des TSV Eibelstadt gegen die SG Katzwang-Schwabach/Stein einen souveränen 3:0 Auswertssieg einfahren und den zweiten Tabellenplatz verteidigen.

Mit viel Selbstvertrauen und dem Ziel den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen fuhr man nach Stein. Allerdings hatte man auch eine gehörige menge Respekt vor dem Tabellenvierten. So hatte man doch in der Hinrunde vor heimischen Publikum eine 3:1 Niederlage hinnehmen müssen.

Der erste Satz begann wie man es erwartet hat. Die Gastgeber setzten die Eibelstädter sofort unter Druck und gingen 10:5 in Führung. Diesem Rückstand rannte man bis zum Stand von 19:23 hinterher. Dann kam mit Moritz Giehl der Jüngste im Team an den Aufschlag und setzte den Gegner mit gezielten Aufschlägen unter Druck. Man ging 24:23 in Führung, allerdings konnten die Katzwanger den ersten Satzball abwehren. Nun hatte der Tabellenzweite aus Eibelstadt allerdings Lunte gerochen und spielte hochkonzentriert und konnte beim Stand von 26:25 den dritten Satzball verwandeln und den ersten Satz mit 27:25 für sich entscheiden.

Die Eibelstädter schienen nun zu ihrem Spiel gefunden haben. Man konnte sich im zweiten Satz relativ schnell mit 10:5 absetzen. Vorallem im Block und der Abwehr hatten sich die Eibelstädter endlich auf die gegnerischen Angreifer eingestellt. Diesen Vorsprung konnte man bis zum Satzende verteidigen und den zweiten Satz relativ klar mit 25:20 gewinnen.

Der dritte Satz begann ausgeglichen. Erst beim Spielstand von 12:12 konnten die Eibelstädter sich einen zwei Punkte Vorsprung erspielen. Es schien als hätte man em Gegner den Zahn gezogen. Man Spielte sehr konzentriert und konnte fast jeden Big Point für sich entscheiden. Folgerichtig konnte man den Vorsprung ausbauen und entschied auch den dritten Satz mit 25:19 für sich.

Mit diesem wichtigen Sieg konnte man die Verfolger aus Eltmann und Coburg auf Distanz halten.
Geschrieben von

12.01.2014Erfolgreicher Start ins neue Volleyballjahr!

TSV Eibelstadt - SC Memmelsdorf3:1(25:17, 26:24, 21:25, 27:25)
Der TSV Eibelstadt konnte sich in einer gegen den SC Memmelsdorf gewohnt hitzigen Partie mit 3:1 durchsetzen. Durch diesen erfolgreichen Start ins neue Jahr konnte der TSV seinen zweiten Tabellenplatz verteidigen.

Trotz enger Personaldecke, Kield Claasen und Florian Pestel verletzt, begannen die Mannen von Andreas Singer hoch konzentriert. Doch auch die Gäste aus Memmelsdorf schienen einiges vorzuhaben und hielten dagegen. So entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Erst beim Stand von 16:14 konnte sich die Heimmannschaft durch variables Angriffsspiel und ein sehr konzentriertes Auftreten mit 20:15 absetzen. Diesen Vorsprung ließ man sich nicht mehr nehmen und gewann den ersten Satz souverän mit 25:17.

Auch zu Beginn des zweiten Satzes spielten die Eibelstäder hochkonzentriert und konnten sich sofort mit 3:0 absetzen. Allerdings machte sich nun bemerkbar, dass man über die Feiertage nur selten komplett zusammen trainieren konnte und musste die Gäste wieder bis auf 9:9 herankommen lassen. Die Memmelsdorfer, die sich übers komplette Spiel durch hohe Aggesivität gegen den Gegner und Schiedsrichter auszeichneten, konnten sogar mit 9:11 in Führung gehen. Doch die Eibelstädter kämpften sich wieder heran und konnten beim Stand von 20:20 wieder ausgleichen. Nun entwickelte sich ein Spiel auf Messers Schneide. Beim Spielstand von 23:24 hatten die Gäste einen Satzball. Die Eibelstädter konnten in dieser Phase kühlen Kopf bewahren den Satzball abwehren und sofort den ersten Satzball zum 26:24 nutzen.

Mit der 2:0 Satzführung schienen sich die Eibelstädter zu Beginn des dritten Satzes zu sicher und man lag schnell 5:9 hinten. Man kämpfte sich zwar nochmal auf 19:21 heran, allerdings brachte man sich in dieser Phase des Spiels durch sehr unkonzentriertes Spiel und viele Abstimmungsprobleme ein ums andere mal um die Chance noch näher ran zu kommen. Der Gast aus Memmelsdorf gewann diesen Satz verdient mit 21:25.

"Ruhe bewahren und die Fehler aus dem dritten Satz nich noch einmal wiederholen!¨ war die Aufforderung von Andreas Singer an seine Mannschaft. Mit Markus Pfeiffer für Julian Weng, zog nun ein neuer Zuspieler die Fäden im Spiel der Heimmannschaft. Nichts desto trotz kamen die Gäste besser ins Spiel und gingen mit 0:3 in Führung. Doch dann schien die Maßnahme einen neuen Zuspieler ins Spiel zu bringen voll zu fruchten. Durch variables Spiel konnte Markus Pfeifer seine Angreifer ein ums andere mal in Szene setzen und so ging man folgerichtig mit 18:12 in Führung. Plötzlich schien schien man aber wieder einmal den Faden zu verlieren. Man ließ den Gegner wieder auf 22:22 herankommen und A. Singer brachte wieder Weng für Pfeifer. Nun ging es hin und her, beim Stand von 25:24 hatte die Heimmanschaft ihren ersten Matchball, der allerdings abgewehrt werden konnte. Doch nun schien man Lunte gerochen zu haben. Mit einem Schnellangriff und einem krachenden Block von Jan Dörrenbacher konnte man das Match für sich entscheiden.

Mit diesem Sieg konnte man den zweiten Tabellenplatz der Bayernliga Nord verteidigen. Nun gilt es im Training dieser Woche auf den guten Elementen des Spiels aufzubauen bevor es am 18.01 im Spitzenspiel gegen den Tabellendritten Katzwang II geht.

Wir bedanken uns bei unserem DJ und unseren Fans für die tolle Unterstützung!
Geschrieben von

17.12.2013TSV ist nach der Hinrunde Tabellenvize

TSV Eibelstadt - BSV Bayreuth3:0
Die Vorzeichen für das letzte Spiel des Jahres waren nicht gerade optimal. Seit der Niederlage vor zwei Wochen gegen Tabellenführer Donaustauf konnte Trainer Andi Singer nur selten auf den kompletten Kader im Training zurückgreifen. Man war sich bewusst, dass mit der Gastmannschaft, welche in der Woche zuvor noch dem unbezwungenen Tabellenführer die erste Saisonniederlage beibrachte, ein harter Brocken vor dem TSV lag und man deshalb von Anfang an konzentriert zu Werke gehen musste.

Der erste Satz begann sehr ausgeglichen, denn beide Mannschaften zeigten sehr ordentliches Bayernliga-Niveau. Erst beim Stande von 12:12 konnte sich der TSV durch gutes Aufschlagspiel und ein sehr agressives Blockspiel absetzen. Diesen Vorsprung ließ sich der TSV nicht mehr nehmen und gewann den ersten Satz mit 25:21.

Im zweiten Satz galt es nun die Konzentration hochzuhalten und den Gegner weiter unter Druck zu setzen. Trainer Andi S. schien genau die richtigen Worte gefunden zu haben, den seine Jungs spielten sofort hochkonzentriert. War dieser Satz noch bis zum Spielstand von 5:5 ausgeglichen, so setzte man sich vom Gegner ab diesem Zeitpunkt immer weiter ab und spielte sehr souverän. Logische Folge waren die Zwischenstände von14:7, 17:8 und letztendlich der verdiente Satzgewinn mit 25:19.

Auch im dritten Satz konnte man sofort mit 5:0 in Führung gehen und schien nun ¨Oberwasser¨ zu haben. Der TSV Eibelstadt spielte sehr konzentriert und ließ bis zum Spielstand von 15:9 nichts anbrennen. Dann allerdings kam die berüchtigte Schwächephase des TSV. Man wackelte plötzlich in der Annahme, welche in den vergangenen zweieinhalb Sätzen noch eines der stärksten Elemente zu sein schien. So hatte man innerhalb von wenigen Minuten den sicheren Vorsprung wieder verspielt und es stand plötzlich wieder 16:16. Von nun an war es wieder ein Spiel auf Augenhöhe, die Bayreuther kämpften um jeden Ball und die Eibelstädter schienen nervös zu werden. Umso bemerkenswerter war es, dass sich die Heimmanschaft in den entscheidenden Momenten von ihrer besseren Seite zeigte und den dritten Satz und damit den Heimsieg doch noch mit 25:23 eintüten konnte.

Nun steht man mit 20 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz der Bayernliga Nord und kann Stolz auf ein sehr gelungenes Jahr 2013 zurückblicken, denn man konnte es mit nur vier Niederlagen in Pflichtspielen, Mömmlingen (Meister 12/13), Katzwang II, Schwaig (2.Liga) und SV Donaustauf (Tabellenführer), beenden. Weiter gehts am 12.01.14 um 15 Uhr gegen den SV Memmelsdorf in eigener Halle.

An dieser Stelle wollen wir uns bei all unseren Fans bedanken und wünschen euch eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir gratulieren außerdem unserer zweiten Damenmannschaft zur ¨Wintermeisterschaft¨ und bedanken uns für die lautstarke Unterstützung am vergangen Spieltag. Auch dir Gerry danken wir sehr für deine tolle Unterstützung am Mischpult ;)
Geschrieben von

15.12.2013Herren I überwintern auf Tabellenplatz 2.

TSV Eibelstadt - BSV 98 Bayreuth3:0
Nach dem gestrigen 3:0 Heimerfolg gegen den BSV 98 Bayreuth, rückt die erste Herrenmannschaft auf den zweiten Tabellenplatz vor.

Die kurze Winterpause endet bereits am Sonntag den 12. Januar 2014 mit einem Heimspiel gegen den SC Memmelsdorf.
Geschrieben von
Sebastian Paetzel

08.12.2013Zurück in der Spur

TSV Eibelstadt - TSV NEUNKIRCHEN3:0
Nach der deutlichen Klatsche in der vorherigen Woche gegen den Tabellenführer aus Donaustauf konnte der TSV gegen den Tabellensiebten aus Neunkirchen wieder drei sichere Punkte einfahren.

Vor dem Auswärtsspiel gegen den Liganeuling war die Ansage von Coach A. Singer klar. Man sollte sich nach dem Heimdebakel gegen Donaustauf erst einmal darauf konzentrieren seinen Spielfluss wieder zu finden. Dies schien gleich im ersten Satz gut zu funktionieren. Der TSV erspielte sich in fremder Halle zugleich einen 4:1 Vorsprung, welchen man sogar noch auf 16:10 ausbauen konnte. In dieser Phase zeichnete man sich durch ein konzentriertes Aufschlagspiel und einen starken Block-Abwehr-Verbund aus. Obwohl die Heimmannschaft nochmals auf 23:20 verkürzen konnte, konnte der TSV den Satz relativ ungefährdet mit 25:22 für sich entscheiden.

Nun galt es für die Mannen Eibelstadt die Konzentration hoch zu halten um dem Gegner gleich unter Druck zu setzen. Dies schien aber nicht zu gelingen. Die Heimannschaft aus Neunkirchen kämpfte nun, angefeuert vom Publikum, um jeden Ball. Gleichzeitig stieg die Fehlerquote der Eibelstädter und so musste man fast den kompletten Satz einem zwei Punkte Rückstand hinterher laufen. Doch gegen ende des Satzes zeigte sich mal wieder, dass mit dem TSV in der "Crunch Time" zu rechnen ist. Man kämpfte sich wieder auf 16:16 heran und konnte den Satz noch mit 25:22 gewinnen.

Im dritten satz schien es nun so, als hätte man dem Gegenüber den Zahn gezogen. Das zuvor lautstarke Publikum der Heimannschaft verstummte und auch die Spieler der Neunkirchener Mannschaft schienen nicht mehr wirklich daran zu glauben das Spiel noch drehen zu können. Der TSV nutzte die Gunst der Stunde und erspielte sich sofort einen 6:1 Vorsprung. Diesen konnte man sogar noch ausbauen und gewann den dritten Satz deutlich mit 25:14.

Mit diesem Sieg hat man sich auf Tabellenplatz drei vorgearbeitet. Am kommenden Samstag um 19 Uhr erwartet man mit dem BSV Bayreuth in heimischer Halle die einzige Mannschaft der Bayernliga Nord, die dem SV Donaustauf eine Niederlage beibringen konnte. Man freut sich auf ein spannendes Spiel und hofft die drei Punkte am Main behalten zu können und dadurch den zweiten Tabellenplatz zu erobern.
Geschrieben von

24.11.2013Pflichtaufgabe erfüllt...

TSV Eibelstadt - TV Furth i. W.3:0(25:18, 25:20, 25:16)
Nach dem siegreichen Auswärtssieg beim Tabellenzweiten aus Lichtenfels/Coburg empfing der TSV Eibelstadt am Sonntag den TV Furth i. Wald in heimischer Halle. Trotz einer mehr oder weniger durchschnittlichen Leistung konnte man den Aufsteiger zu Hause relativ deutlich mit 3:0 besiegen.

Zu Beginn des ersten Satzes taten sich die Eibelstädter wie gewohnt schwer ihr spiel aufzuziehen und damit war bis zum Spielstand von 6:6 das Match sehr ausgeglichen. Dann konnten die Mannen von Coach A. Singer jedoch durch eine gute Annahme ihr variables Angriffsspiel aufziehen und sich eine 10:7 Führung erarbeiten. Diesen 4-Punkte-Vorsprung konnte man bis zum Satzende sogar noch ausbauen und gewann den ersten Satz relativ klar mit 25:18.

Der zweite Satz begann wie der erste Satz ausgeglichen. Auch in dieser Phase des Spiels hielt man den Gegner durch eine sehr hohe Fehlerquote den Gegner, bis zum Spielstand von 6:7, im Spiel. Doch auch in diesem Satz konnte man sich wieder einen kleinen Vorsprung erspielen und den Satz mit 25:20 für sich entscheiden.

Nun galt es im dritten Satz den Deckel drauf zu machen und die drei Punkte einzutüten. Man setzte den TV Furth i.W von Beginn an durch starkes Aufschlagspiel und gute Blockarbeit unter Druck. Dies führte zu einer frühen 9:5 Führung welche man, trotz eher durchschnittlichem Spiel, bis zum Satzende auf 25:16 ausbauen konnte.

Mit nun 14 Punkten aus sechs Spielen steht man auf dem dritten platz der Bayernliga Nord und lädt am Samstag den 30.11.2013 um 19Uhr zum Spitzenspiel gegen den noch ungeschlagenen Spitzenreiter aus Donaustauf. Die Mannschaft aus der Oberpfalz hat sich vor dieser Saison mit mehreren höherklassigen Spielern verstärkt und gilt als absoluter Favorit auf die Meisterschaft in der Bayernliga Nord. Nichts desto trotz hofft man seitens des TSV den Tabellenführer vor eigenem, hoffentlich zahlreichem, Publikum Paroli bieten zu können.
Geschrieben von
Sebastian Rennert

17.11.2013Auswärtssieg gegen Tabellenvize

TSV Eibelstadt - SG TS Lichtenfels/ VSG Coburg/3:2(25:21, 26:24, 23:25, 20:25, 15:9)
Am 16. November erfolgte für die erste Herrenmannschaft des TSV Eibelstadt eine Positionsbestimmung in der Liga. Zu Gast bei der Spielgemeinschaft des TS Lichtenfels und der VSG Coborg/ Grub, trat man mit starker Besetzung beim Tabellenzweiten an. Unterstützt durch Libero Christian Lochner, der den verletzten Peter Hofmann bravourös ersetzte.

So ging man trotz der kleinen Umstellung, ansonsten aber mit gewohnter Aufstellung, konzentriert in den ersten Satz. Dieser verlief bis zur Satzmitte auf Augenhöhe. Den Eibelstädtern gelang es, dank gelungenen Block-Abwehraktionen, sich abzusetzen und den Satz für sich zu entscheiden.
Im Zweiten konnte man an die Leistung angeknüpfen. Die Spielgemeinschaft lies sich aber nicht abschütteln und hatte den ersten Satzball. Diesen konnte man abgewähren und anschließend mit einer Miniserie zum eigenen Satzerfolg abschließen.

Mit einer 2:0 Satzführung ging es in der Ferne in den dritten Satz. Man wollte locker aufspielen und konnte das Spiel wieder ausgeglichen gestallten. Diesmal sicherte sich allerdings die Spielgemeinschaft die entscheidenden Bälle und gewann diesen Satz.
Nun galt es für die Eibelstädter die Nerven zu behalten. Spielerisch nun aber die stärkste Phase der Spielgemeinschaft. Gleich zu Beginn geriet man so in Rückstand und war nicht in der Lage, mit eigenen Mitteln diesen wieder weg zu machen. So konnte die Reserve der Erstligamannschaft aus Coburg auch den vierten Satz klar für sich entscheiden.

Also musste die Entscheidung im Tie-Break her. Dem Publikum wurde einiges geboten. Eibelstadt agierte immer noch angeschlagen und es gelang nicht, die gewollte Gelassenheit zufinden. Die Spielgemeinschaft spielte sich einen Vorsprung zum Seitenwechsel von zwei Punkten (8:6) heraus. Mit dem Rücken zur Wand, besann man sich jetzt aber darauf, der eigenen Trainingsleistung zu vertrauen. Zuspieler Weng ging zum Aufschlag und feuerte eine Sechspunkte-Serie ins gegnerische Feld. Das Team präsentierte sich in der "Crunch-Time" von seiner besten Seite. Als würde man 100 Minuten Anlauf benötigen, konnte nun das umgesetzt werden was Trainer Singer immer wieder fordert. So konnte Jungstar Moritz Giehl den alles entscheidenden Ball unterbringen.

Mit dem Rückenwind der Siegesserie freut sich das Team nun auf die beiden anstehenden Heimspiele.
24.11 ist der TV Furth im Wald zu Gast. Spielbeginn 15:00
30.11 folgt dann das Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer SV Donaustauf Spielbeginn 19:00
Wir hoffen auf kräftige Unterstützung durch Publikum und Fans.
Eure Herren 1
Geschrieben von
Sebastian Paetzel

10.11.20133:0 Heimsieg im Unterfranken-Derby

TSV Eibelstadt - VC Eltmann II3:0
Mit zwei Auswärtssiegen und einer Heimniederlage galt es für den TSV Eibelstadt nun die gute Form auch endlich in einem Heimspiel unter Beweis zu stellen. Zu Gast war die zweite Mannschaft des VC Eltmann, die sich aus einem Mix aus erfahreneren Spielern und jungen Talenten zusammensetzt.

Der Beginn des ersten Satzes verlief sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften wirkten sehr konzentriert. Erst beim Spielstand von 5:5 konnte sich der TSV durch druckvolle Aufschläge von Felix Gabel mit 10:6 absetzen. In diesem Satz wirkte es so, als würde Mannschaft von A. Singer sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen und man gewann den Satz souverän mit 25:19.

Mit solch einem starken Spielbeginn im Rücken setzte man die Gästemannschaft durch starke Aufschläge und einen guten Block-Abwehr-Verbund zu Beginn des zweiten Satzes sofort weiter unter Druck und konnte sich einen 11:2 Vorsprung erspielen. Vor allem Peter Hofmann, aka "El Hurón - das Wiesel", glänzte in diese Phase durch starke Abwehraktionen. Hofmann wechselte vor Beginn der aktuellen Saison vom VC Eltmann II auf die Seite des TSV Eibelstadt und zeichnete sich im weiteren Spielverlauf immer wieder durch gekonnte Aktionen aus.
Doch wie schon häufig in der Vergangenheit führten Unkonzentriertheiten und ein immer besser werdender Gegner dazu, dass die Gastmannschaft beim Spielstand von 22:22 wieder ausgleichen konnte. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich ein heißer Schlagabtausch und viele lange Ballwechsel. Doch hier zeigte sich der TSV wieder hochkonzentriert und konnte, auch durch etwas Glück, den zweiten Satz mit 30:28 gewinnen.

Der Beginn des dritten Satzes erinnerte sehr an den Beginn des ersten Satzes. Beide Mannschaften wirkten sehr konzentriert. Beim Spielstand von 14:12 konnte sich die Heimmannschaft durch gute Blockarbeit erstmals in diesem Satz einen größeren Vorsprung (17:13) erspielen. Als es beim Stand von 23:20 nochmals eng zu werden schien sicherte der zuvor eingewechselte Kjeld Claasen mit zwei sehr starken Flatteraufschlägen den Satzgewinn und somit den ersten Heimsieg der Saison.

Nun kommt es im nächsten Spiel in Coburg zum Spitzenspiel, Zweitplazierter (Coburg/ Lichtenfels) gegen Viertplazierten (TSV Eibelstadt).

Wir danken unserem Publikum für die lautstarke Unterstützung.
Geschrieben von
Sebastian Rennert

03.11.2013Langsam, Kraftvoll, Unaufhaltsam

TSV Eibelstadt - SG VC Katzwang-Schwabach/ TSV 3:1(24:26, 25:11, 25:16, 25:13)
Beschreibt wohl ganz gut den Verlauf des gestrigen Auswärtsspiels gegen die Spielgemeinschaft Katzwang/Stein I.
Mit noch einiger Wut, angestaut vom Heimspiel der letzten Woche, ging es in den ersten Satz.
Dieser konnte ausgeglichen gestaltet werden, wurde aber dank einer hervorragenden Energieleistung der Heimmannschaft verloren.

Hier griffen nun Mechanismen, die einen spielerischen Start in die Saison einleiteten. Drei konzentrierte Sätze führten zum 3:1 Auswärtssieg. Fortsetzung am folgenden Sonntag (10. November 2013, Start 14:30 Spielbeginn 15:00) in Eibelstadt.
Geschrieben von
Sebastian Paetzel

28.10.2013Heimpremiere vergeigt!

TSV Eibelstadt - Katzwang1:3
Im ersten Heimspiel der noch jungen Saison ging es am Samstag Abend um 19 Uhr gegen die Spielgemeintschaft SG VC Katzwang/Schwabach/Stein II. Die Mannen von A. Singer konnten fast nie an die Leistung des ersten Spiels gegen Memmelsdorf anknüpfen und verloren gegen einen gut eingestellten Gegner aufgrund einer sehr hohen Eigenfehlerquote mit 1:3.
Man ging trotz zweier Niederlagen in der Vorsaison gegen den gleichen Gegner voller Hoffnung in die Partie. So hatte man doch seit Januar des Jahres kein Rundenspiel mehr verloren und auch die Vorbereitung und Trainingsleistungen ließen Gutes erhoffen. Doch dann begann das Spiel und alles, was man sich in den vergangenen Wochen hart erarbeitet hat, schien wie weggeblasen. Konnte man im ersten Satz noch bis zum Spielstand von 11:11 mithalten, gab das Team durch kopfloses Spiel und eine sehr hohe Fehlerquote den ersten Satz klar mit 16:25 ab.

¨Den ersten Satz vergessen und wieder ins Spiel finden¨, war die Anweisung von Andreas Singer (Trainer). Die Worte des Trainers schienen bei den Eibelstädtern Gehör zu finden. Man schaffte es nun durch ein starkes Aufschlagspiel den Annahmeriegel der Gäste ins Wanken zu bringen. Dies führte dazu, dass der zweite Satz klar mit 25:14 gewonnen werden konnte.

Der dritte Satz war von Anfang an ausgeglichen. Die Eibelstädter verfielen wieder in alte Muster und hielten durch eine sehr hohe Fehlerquote den Gegner im Spiel. Bei den Spielständen von 24:23, 25:24 und 26:25 hatte man mehrere Chancen den Satz zu gewinnen. Doch wie so oft im Sport verliert man solche Spiele, wenn man die Gelegenheit nicht beim Schopfe packt. Am Ende hieß es 31:29 für die Gäste.

Nun galt es im vierten Satz endlich ins Spiel zu finden, um nicht gleich wie im letzten Jahr das erste Heimspiel zu verlieren. Mit dem Rücken zur Wand konnten die Spieler des TSV den Beginn des vierten Satzes ausgeglichen gestalten. Doch beim Spielstand von 8:8 konnten sich die Katzwanger zwei Punkte Vorsprung herausspielen. Auch in diesem Satz reduzierten die Eibelstädter ihre für dieses Spiel symptomatisch hohe Fehlerquote nicht. So lief man diesem zwei Punkte Rückstand bis Ende des Satzes hinterher. Es konnte nochmal auf 25:25 verkürzt werden, doch auch diese Chance wurde nicht genutzt und so verlor man auch diesen Satz mit 28:30.

Nun gilt es für die Spieler und auch den Trainer das Spiel so schnell wie möglich aus den Köpfen zu verdrängen, um beim nächsten Spiel in Katzwang gegen die erste Mannschaft wieder eine bessere Figur zu machen und als Sieger vom Feld zu gehen.
Geschrieben von

12.10.20132. BL(Süd) Männer: VCO Kempfenhausen besiegt TGM Mainz-Gonzenheim

Bayerisches Nachwuchsteam feiert 1. Saisonsieg in Eibelstadt

Seit nunmehr 11 Jahren existiert am Starnberger See das Volleyballprojekt VCO Kempfenhausen mit angeschlossenem Vollzeitinternatszug und dem Ziel, die besten bayerischen Nachwuchsvolleyballer optimal an den deutschen Spitzensport und darüber hinaus heranzuführen. Dem Team gehören auch Spieler an, die durch das Doppelspielrecht in ihren Heimatvereinen spielen und dort trainieren. Um die enormen Fahrstrecken für Gegner und Eltern zu minimieren werden Heimspiele immer wieder an verschiedenen Orten in ganz Bayern ausgetragen, so am 11.10. in Eibelstadt gegen Mainz und am 12.10. in Hammelburg gegen Rüsselsheim.
Die tabellarischen Voraussetzungen hätten klarer für den Ausgang des Spiels nicht sein können. Mainz mit 3 Siegen aus 4 Spielen zur Tabellenspitze gehörig und der VCO mit 2 Niederlagen und nur 1 Satzgewinn am Tabellenende! Dazu kamen allerdings die Tatsachen, dass sich die jungen Schmetterhelden mit jedem Spiel mehr und mehr an das Niveau der Liga gewöhnen sollen, dass jeder Satzgewinn das Ziel ein Spiel zu gewinnen diese näher bringt und dass das BVV-Team zum ersten mal vollzählig in dieser Saison zusammen auflaufen sollte. Von Mainzer Seite war im Vorfeld „nur“ das Fehlen ihres Kapitäns bekannt, dieses wollte man aber mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ausgleichen.
Im Duell der zusätzlich zu kalkulierenden Autobahnstauzeitenberechnungen konnte die TGM bereits rechtzeitig den „ersten Punkt“ des Abends für sich landen, denn die A3 um Würzburg herum ist am Freitag Abend im Wochenend- und Feierabendverkehr bei Regen nichts für schwache Nerven und eine termingerechte Anreise so gut wie unvorhersagbar. Lange sah sich VCO-Spieler Karlitzek (Hammelburg) alleine das Aufwärmprogramm der TGM mit dem Handy am Ohr an. Die Ankunft des eigenen Teams wurde auf ca. 50 min. vor Spielbeginn mit der Navigationsortung bestimmt. Nicht optimal für eine entspannte Vorbereitung. Doch das erfahrene und professionelle VCO-Umfeld ließ sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen. Pünktlich mit dem Anpfiff stand das komplette VCO-Team der TGM gegenüber.
Zum Spiel:
Hochmotiviert und konzentriert begannen beide Seiten, sehr ballsicher, kaum Eigenfehler bei hoher Spieldynamik. – jeden (!) Punkt musste man sich bereits zu Beginn des Spieles hart erarbeiten. Die Block- und Feldabwehrreihen um ihre Liberos Tille (VCO) und Schröder (TGM) standen oft richtig – viele lange Ballwechsel prägten den ersten Satz und keine Mannschaft konnte sich mehr als zwei Punkte vom Gegner absetzen. Zuspieler Horn setzte immer wieder aus allen Feldpositionen mit schnellen Pässen auf die Position 4 die beiden Außenangreifer Sossenheimer (Mömlingen) und Karlitzek (Hammelburg) ein. Longline, diagonal und die Blockhände anschlagen, die beiden DVV-Nationalspieler wussten immer variabel zu überzeugen. „Schwächen in der Crunchtime“, von TGM-Trainer Hefter im Vorgespräch noch als kleine Schwäche prognostiziert, zeigte das Team von Trainer Meyndt in Satz 1 nicht. Mit 28:26 endete nach 31 Minuten hart umkämpft dieser für die „Heimmannschaft“ aus Kempfenhausen.
Unverändert starteten beide Teams in den 2. Satz. Schnell lagen die Youngstars plötzlich 0:4 im Rückstand. Meyndt griff rechtzeitig zur ersten Auszeit und erklärte seinen Buben, „was zu tun ist“. Mit Erfolg! Der Rückstand wurde schnell aufgeholt. Ebenfalls sehr eng und mit nie mehr als 2 Punkte Vorsprung wechselten die Führungen mehrmals hin und her. Mainz hatte ab der Satzhälfte alle Hände voll zu tun und Trainer Hefter schickte nacheinander im weiteren Verlauf gleich 3 neue Spieler aufs Feld (Jann, Delisnky und Steinborn für Kipf, Dörmer und Glasser), die dem VCO vor neue Aufgaben und Probleme stellen sollten. Mit Erfolg, v.a. Jann brachte als neuer Diagonalspieler mehr Linie ins TGM-Spiel und es kam am Ende von Satz 2 zur oben erwähnten „Schwäche in der Crunchtime“ – also dem Zeitpunkt, ab dem ein Satz nochmal einen anderen, eigenen Charakter bekommt, jeder Fehler doppelt wirkt, jeder Punkt zum Big-Point wird. Mainz war am Drücker und glich verdient zum 1:1 Zwischenstand aus.
Nach der 10-minütigen Spielpause mit dem „Goldenen-Schuss-Aufschlag-Gewinnspiel“ schickten beide Trainer ihre Teams unverändert nach dem Ende des 2. Satzes ins Rennen. Eine 8:5 Führung Mainz war bei 12:12 ausgeglichen, von da ab erspielte sich das VCO – Team das ein und andere Mal großen Szenenapplaus für ihr schnelles Spiel über die Mitte (Meier und Bauer), sowie glänzend zugespielte Hinterfeldkombinationen von Horn mit Karlitzek und Sossenheimer. Was Mainz auch probierte, der VCO-Druck ließ nicht nach und mit 25:21 gewannen die „Jungen“ an diesem Abend schon den 2. Satz. Der fest eingeplante „3er“ war ab diesem Zeitpunkt für Mainz nun schon weg, jetzt galt es zu überlegen, wie man die übrigen 2 Punkte wenigstens noch mitnehmen könnte. Der Schlüssel sollte im spät erkannten starken Spielzug über den Schnellangreifer Kratschmer liegen. Immer öfters eingesetzt war er für die VCO-Mittelmänner und deren Hinterspieler nicht abwehrbar. Gewinnen – um jeden Preis war nun angesagt – die Psychologie gegen ein „unabsteigbares Außenseiterteam“ ist denkbar schwer – noch dazu mit einem 1:2 Satz- und 0:3 Spielrückstand zu Beginn des 4. Satzes. Hefter hatte bei seiner frühen Auszeit alle Hände voll zu tun, die Ruder seiner Spieler neu auszurichten, keine leichte Aufgabe, wenn einem bei stürmischer See der „Kapitän“ an Bord fehlt. Doch das die Mainzer Spieler nicht nur zum Unfälle auf der Autobahn anschauen herfuhren, zeigten sie schnell wieder auf dem Spielfeld. Aufholen, ausgleichen und ab 14:14 einen Vorsprung nicht mehr hergeben. Abwehr und gute Sicherungsbälle, sowie solide Grundtechnik v.a. in der Annahme gegen die bis dahin überaus hart und erfolgreich servierten Sprungaufschlagserien von Sossenheimer, die mit direktem Schnellangriff gekontert wurden, machten auch bei den Kempfenhausener Volleyballern Eindruck und brachte die Erkenntnis, dass das keine Selbstläufer wird. 2:2 Satzausgleich. Die 380 Zuschauer erfreute es, bekam man bei diesem außergewöhnlichen Volleyballspiel nun schon über 2 Stunden tollen Sport geboten. Im 5. Satz wechselte Mainz schnell beim Spielstand von 2:2 erneut den Diagonalangreifer – danach geriet der VCO mit 2:4 in Rückstand – Auszeit Meyndt – Rückstand mit 2 Punkten ständig hinterhergelaufen – 8:6 – Führung Mainz – Seitenwechsel – offenes Spiel auf Augenhöhe - 9:8 – blockfreie Aufsteigerbälle von Horn/Bauer auf VCO-Seite - 10:10 und 11:11 – Ausgleich – David Sossenheimer am Aufschlag in Georg Grozer-Manier … 15:11 für den VCO … grenzenloser Jubel, Anerkennung und Gratulationen für das Gewinnerteam.

Das Schiedsgericht Schmittner/Schmitt leitete die Partie stets sicher und hervorragend!!

aSi
Geschrieben von
Andreas Singer
Quelle:
aSi

06.10.2013Team startet mit Auswärtssieg erfolgreich in neue Spielzeit

TSV Eibelstadt - SC Memmelsdorf3:1(25:16, 25:23, 25:27, 25:18)
Nach gelungener Vorbereitung und absolvierter Pokalrunde, begab sich die erste Herren Mannschaft um Trainer Andreas Singer zum ersten Spieltag der Saison 2013/2014 nach Memmelsdorf. Personell verstärkt um Zuspieler Markus Pfeiffer, die Mittelangreifer Felix Gabel, Maximilian Kuhn und Florian Pestel, sowie Libero Peter Hofmann. Desweitern Moritz Giehl der nun Hauptamtlich für den TSV ans Netz geht.

So began man den ersten Satz konzentriert und konnte gleich zu Beginn in Führung gehen. Durch Aufschlagserien Dörrenbächer, Pätzel und Rennert wurde diese ausgebaut und führte zum ersten Satzgewinn (25:16).

Im zweiten Satz startete man wieder mit einem Punktevorsprung, welcher aber abgegeben werden musste. Kleinere Unkonzentriertheiten führten im Folgenden zu einem Rückstand. Doppelwechsel auf Zuspiel- und Diagonalposition (Pfeiffer/Classen) führten das Team wieder heran und durch starke Elemente von Neuzugang Gabel und einem entfesselten Giehl zum 25:23 Satzgewinn per "Linienmatchball".

Nach zehnminütiger Pause zeigte sich nun die Heimmannschaft von ihrer besten Seite. Starke Block-, Abwehrelemente und erhöhter Druck im Aufschlag führten zu einem Duell auf Augenhöhe. Mannschaftskapitän Rennert konnte sein Team nochmal heranführen, in der "Crunchtime" musste man sich aber erstmals geschlagen geben.

Gestiegenem Druck ausgesetzt, ging es nun darum keine Tabellenpunkte beim SC Memmelsdorf liegen zulassen. Getrieben durch lautstarkes Heimpublikum, entwickelte sich ein hitziges Gefecht. Beim Stand von 16:16 gelang es dem TSV sich leicht abzusetzen. Die erhitzen Gemühter führten zu einer Ermahnung durch Rennert, welcher anschließend sein Team zum Sieg schoss (25:18).

Wir danken der gegnerischen Mannschaft für das Spiel und die tolle Atmosphäre in der Halle. Am Samstag den 26. Oktober starten wir auch zu Hause gegen eine altbekannte Mannschaft aus Katzwang in die neue Saison und hoffen auf lautstarke Unterstützung.
Geschrieben von
Sebastian Paetzel

17.03.2013Kontinuierlich verbessert

TSV Eibelstadt - BSV Bayreuth3:1(25:20, 19:25, 25:17, 25,21)
…, so dass wir seit geraumer Zeit (13 Jahre!) endlich mal kein Endspiel am letzten Spieltag um den Ligaverbleib- oder Aufstieg hatten, sondern entspannt auf den Spielbeginn warten konnten.

Lediglich die große „Wertlosigkeit“ bei der Vergabe der Punkte auf die Tabellenlage brachte hier wiederum die spannende Frage mit sich, wer mit dieser Situation im Spiel besser umgehen konnte.

Machte Bayreuth sicher gute Versuche einen Saisonabschlusssieg auswärts aus der Mainparkarena zu entführen, konnte dieses Unternehmen der neu gewonnenen Eibelstädter „Ruhe-Konstanz-Übersicht-Stärke“ nicht wirklich etwas antun.

Beide Seiten gingen am Saisonende dezimiert ohne kompletten Stammspielerkader ans Netz. Der TSV hatte dazu nur ein Vorhaben: Das Geschenkpapier aus dem Hinspiel wieder zurückzuholen, brachte man sich durch entsprechende Großzügigkeit in dieser Saison ja nur selber in Tabellenverlegenheit.

0:2, 16:10, 22:17, 25:20 waren die deutlichen Zwischenstände in Satz 1 und dieser somit schnell erzählt. Bayreuth musste sich noch mit seiner neuen Aufstellung einspielen. Da diese nicht funktionierte kam Gästetrainer Wolz selbst aufs Feld, um die Kastanien für sein Team aus dem Feuer zu holen, denn nur zum „Saisonabschlussbier trinken“ wollte Bayreuth offensichtlich auch nicht kommen. Eine Spielverbesserung gelang ihm auch prompt und sichtbar. So stand es schnell 1:1. Für den Rest vom Tag entwickelte sich dann ein munteres Spiel Gästetrainer gegen Eibelstadt. Auf allen Positionen konnte Wolz seinem Team zeigen, wie man Volleyball spielt, doch am Ende setzte sich das Kollektiv nach der ein oder anderen Ruheschlafphase sehr souverän und sicher durch. Hier war es vor allem der Jüngste auf Seiten Eibelstadts – Libero Tobias Hennig – der seinen Spielkameraden auf dem Feld die Show stahl – Annahme, Abwehr und ZUSPIEL waren heute von ihm unübertreffbar. Mit 3:1 war der letzte Sieg in der Saison 2012/13 nach 81 Minuten und damit Rang 4 sicher unter Dach und Fach.

Das Schiedsgericht Schmitt / Birkel hatte das Spiel fehlerfrei und stets überzeugend im Griff.

Beim letzten Heimspiel standen in schwarz auf dem Feld: Tobias Hennig (L), Schnupp Stefan (MB), Claasen K. (D), Dörrenbächer Jan (AA), Paetzel Sebastian (MB), Wenig Julian (Z), Heckmann Benedikt (AA), Singer Andreas (T).
Geschrieben von
Andreas Singer

10.03.2013Mit den Fans kam die Wende

TSV Eibelstadt - SG Eltmann II3:1(28:30, 25:22, 25:17, 25:21)
Nur 1 Woche nach dem glatten 0:3 Chancenlos-Dämpfer beim aktuellen Bayernligameister Mömlingen sah man sich trotz der ersten Niederlage im Jahr 2013 schnell wieder im „rechnerischen“ Bereich der Abstiegs- bzw. Relegationsplätze. Wäre heute im verschobenen Karnevalsspiel ebenfalls deutlich verloren worden, wäre man am letzten Spieltag zu Hause gegen Bayreuth erneut in der Endspielpflicht um die Liga direkt aus eigener Kraft zu sichern. Dass dies möglich ist, wusste die Heimmannschaft, hatte man im Hinspiel in Eltmann doch die deutlichste Niederlage gegen eine junge und technisch talentierte Mannschaft mit ins Gepäck und auf den Heimweg bekommen. Dazu Eltmann mit einem Heimsieg aus dem letzten Spiel wieder im Aufwind und Eibelstadt seit Wochen ohne regelmäßige Mannschaftstrainingsmöglichkeit. Auf beiden Seiten fehlten Stammspieler, beide Teams brauchten im vorletzten Spiel Punkte um die Liga, die dichter denn je zusammengerückt ist, abzusichern. Nach Abwägung aller Dinge ging sicher die SGE mit ein paar Vorteilen in dieses Match.
Gleich der 1. Satz zeigte, dass beide Teams unbedingt gewinnen wollten und dass beide Teams am heutigen Tag auf Augenhöhe am Netz agieren werden und genauso eng verlief er auch, selten hatte ein Team 2 Punkte Vorsprung erst beim Spielstand von 25:23 für den TSV wechselte man mit einer 1:0–Führung die Seiten, dachte zumindest der Eibelstädter Trainer der schon die Aufstellung auf der anderen Seite auf dem Stuhl eintrug. Ein sehr spät angezeigter Netzfehler vom 2. Schiedsrichter ließ alle Teilnehmer noch mal auf die alten Plätze zurückdrehen. Spannend verlief dann die Verlängerung mit mehreren Satzbällen und direkt vergebenem eigenen Aufschlag, ehe Eltmann seine Chance zum 28:30 nutzte. Statt mit einer 1:0-Führung sah man sich erneut im Rückstand und auf dem Weg in eine weitere Eltmannniederlage hineinschlittern.
Doch schnell besinnte man sich auf neue Eibelstädter Tugenden. Ruhe, Überblick und eine kompakte Teamarbeit der Eibelstäder 7, die auf ihren Streich geduldig warteten. Unterstützt wurden sie ab jetzt vom spät eingetroffenen Fanclub „Gerry & the Pacemakers!“ mit der „großen Kastentrommel“.
Bei jeweils 2 Aufstellungen gelang uns wiederholt die entscheidenden Punkte mit Block und guter Feldabwehr mehr zu machen. 1:1 Ausgleich und ein guter dritter Satz brachte uns 2:1 in Führung. Immer besser gelang den Eibelstädtern nach guten eigenen Aufschlägen das Spiel vom Gegner diesmal zu erkennen. Jedoch wehrten sich die „jungen Wilden“ nach besten Kräften und beide Teams lieferten den zahlreichen Zuschauen ein spannendes Spiel auch mit vielen langen und kämpferischen Ballwechseln, in denen sich jeder Eibelstädter Spieler mindestens einmal auszeichnen konnte, egal ob spektakuläre Einerblockaktionen von Mittelblocker Paetzel, Zuspieler Weng oder viele entschärfende Abwehraktionen von Libero Henig. Giehl und Dörrenbächer hielten dazu den zuletzt löchrigen Annahmeriegel dicht und nur ganz selten brachten uns die starken Aufschläge des Gegners in Bedrängnis. Diagonalspieler Claasen setze Akzente in allen Elementen. Aufschläge, Aushilfsannahmen, Hinterfeldangriffe und Zuspiele kamen allesamt in ihr Ziel. Ebenso spielte das Duo Weng /Schupp an diesem Tag ein sehr gutes Spiel was uns viele wichtige Punkte sicherte. Erst beim Spielstand von 10:10 im vierten Satz gelang uns ein 4-Punktevorsprung, den wir aber sicher und zur Freude aller ins Ziel spielten! Die Kiste Bier fand sehr schnell zu belohnende Abnehmer am Beginn einer „feierlichen Ballnacht“!
Das Schiedsgericht Kummert/Birkel leitete die Party/ie zum wiederholten Mal sehr gut!
Geschrieben von
Andreas Singer

18.02.2013Auch im Memmelsdorfer Hexenkessel weiterhin ungeschlagen

TSV Eibelstadt - SC Memmelsdorf3:1(25:19, 26:24, 19:25, 25:15)
Sehr früh erreichte das Eibelstädter Team die Seehofhalle in Memmelsdorf, wodurch man wieder genug Zeit hatte, um sich auf die Halle, die Lichtverhältnisse und Atmosphäre richtig einstellen zu können. Allen war bewusst, dass dieses Spiel ein äußerst wichtiges sein wird, da jeder Punkt entscheidend für den Klassenerhalt ist.

Hoch konzentriert und motiviert wollten wir an das Spiel ran gehen und möglichst versuchen unsere kleinen Zwischenziele (7:7 , 9:9 , 12:12) zu sichern. Doch überraschenderweise verlief der Start in der gut gefüllten Halle besser als gedacht. Eibelstadt konnte sich im 1. Satz schon bereits am Anfang eine kleine Führung ausbauen. Durch gute Aufschläge und einem stabilen Angriff ergatterte man Punkt für Punkt, sodass der SC Memmelsdorf bereits beim Stand von 14:9 beide Auszeiten verbraucht hatte. Daraufhin folgte ein leichtes Tief im Eibelstädter Annahmeriegel, doch in der Auszeit beim 16:16 konnten man wieder Mut und Selbstvertrauen tanken, um danach ein kleines Break für sich gewinnen zu können. Dank guter Flatteraufschlägen von Moritz Giehl und Jan Dörrenbächer hat man sich wieder eine Führung erkämpft und den ersten Satz mit 25:19 für sich entscheiden können.

Es war schon zu diesem Zeitpunkt klar, dass dieses Spiel ein kämpferisches und enges Match wird, wodurch es viele Diskussionen mit dem Schiedsrichter gab. Anfangs verlief der 2. Satz noch ziemlich ausgeglichen. Viele gute Aktionen beider Manschaften entwickelten den Satz sehr ausgeglichen und spannend. Hinzu kamen mehrmalige umstrittene Schiedsrichterentscheidungen, die jeodch meist richtig entschieden waren. Trotzdem konnte sich Memmelsdorf, anhand einer Aufschlagserie des ehemaligen 1. Ligaspielers Stefan Maier, eine knappe Führung erarbeiten(12:8). Diese konnte jedoch durch clevere Lobs, guten Blocks und einer organisierten Abwehr wieder egalisiert werden und sogar noch zum Eibelstädter Vorteil gedreht werden, sodass man in der Endphase eine 23:22 Führung hatte. Die Fans unterstützten lautstarke das Memmelsdorfer Team und beklagten sich über jede Entscheidung des Schiedsgerichts gegen ihr Team. Doch Eibelstadt blieb konzentriert und ruhig und hat sich weder von den Fans und Geräuschen beeindrucken lassen, noch vom Gegner in Diskussionen verwickeln lassen. Dadurch gewann man den 2. Satz knapp, aber verdient mit 26:24 und brachte die Halle zum toben.

Den 3. Satz startete Memmelsdorf sehr aggressiv, motiviert und leicht frustriert, da sie besonders uneinig mit den Entscheidungen des Schiedsrichters aus dem vorherigen Satz waren. So übernahm Memmelsdorf im 3. Satz die Oberhand und zwang den TSV Eibelstadt schon bei einer 11:4 Führung zur 2. Auszeit. Hier erteilte jedoch Capitain Sebastian Rennert dem ganzen Team einen Anschiss, wodurch die vorherigen Eigenfehler und Annahmeschwächen eingestellt wurden. Man stellte taktisch auf einen 2-er Annahmeriegel um, was sich als erfolgreich erwiesen hat. Die Eibelstädter unterstützten sich gegenseitig und helfen sich in jeder Situation. Als Team konnte man wieder Kampfgeist und Willensstärke aufbauen. Leider reichte es in diesem Satz nicht mehr, da der Vorsprung von Memmelsdorf bereits zu groß war und man musste den 3. Satz mit 25:19 an die Heimmannschaft abgeben.

Jedoch war es wichtig, dass sich die Eibelstädter Jungs um Trainer Andreas Singer und Co Trainer Kjeld Classen (welcher verletzungsbedingt noch nicht einsatzfähig ist) am Ende des 3. Satzes nochmal zusammen gerissen haben, um den 4. Satz motiviert anzugehen. Durch eine kämpferische Teamleistung hat sich die Annahme wieder stabilisiert und man konnte wieder auf einen 3-er Annahmeriegel umstellen. Alles lief nun wieder wie gewünscht - stabile Annahmel, sicherer und souveräner Angriff und auch das variable Zuspiel von Julian Weng führte mehrmals zu Einerblock - Situationen für unsere Angreifer. Hinzu kommt beim Stand von 10:10, dass Julian Weng zum Aufschlag kommt und die Eibelstädter mit einer wahnsinnigen Aufschlagserie zum 17:10 führte. Die Memmelsdorfer Fans kümmerten sich zu diesem Zeitpunkt bereits gar nicht mehr um ihr Team oder das Spiel, sondern waren nur noch damit beschäftigt aus Frust der bevorstehenden Niederlage den Schiedsrichter zu beleidigen. Bei Eibelstadt dagegen lief alles wie geschmiert. Eine Staffel, welche Sebastian Rennert beeindruckend im gegnerischen Feld versenkte, war der Startschuss zum Sieg. Memmelsdorf versuchte anhand 2 Auswechslungen das Spiel nochmal zu drehen, doch dies gelang nicht und der TSV Eibelstadt konnte den letzten Satz verdient und souverän mit 25:15 für sich entscheiden.

Dieser 3:1 Erfolg befördert den TSV nun auf den 5. Platz in der Tabelle und man hat zum ersten Mal in dieser Saison eine positive Statistik. Nächsten Samstag, den 23.2.2013, empfangen wir dann daheim den Tabellenletzten TuSpo Nürnberg und hoffen auf viele Zuschauer, die uns kräftig unterstützen, damit wir im Jahr 2013 weiterhin ungeschlagen bleiben und uns den Klassenerhalt sichern können.
Besonderen Dank gilt noch den wenigen angereisten Eibelstädter Fans und Kjeld Classen, der als Co - Trainer einen Liveticker für die Eibelstadter bediente.

Es spielten: Moritz Giehl, Tobias Hennig, Andreas Singer, Stefan Schnupp, Sebastian Pätzel, Jan Dörrenbächer, Julian Wenig, Sebastian Rennert.
Geschrieben von
Tobias Hennig

03.02.2013Siegreich zu Füßen Walhallas

TSV Eibelstadt - SV Donaustauf3:2(20:25, 21:25, 25:23, 25:16, 15:10)
Die Männer des TSV Eibelstadt knüpfen an ihre guten Leistungen der vergangenen Spiele an. Mit dem Sieg gegen den SV Donaustauf bleibt die Mannschaft in 2013 weiterhin ungeschlagen und kann sich etwas Luft im Kampf um den Klassen-erhalt verschaffen.

Selbstbewusst machten sich die Männer des TSV Eibelstadt am Samstag auf den Weg zum Tabellennachbarn SV Donaustauf. Im Hinspiel war für den Gegner in der Mainpark-Arena nichts zu holen und die guten Leistungen der vergangenen Spieltage stimmten ebenfalls optimistisch. Hinzu kam, dass die Formkurve der Donaustaufer nach zuletzt vier verlorenen Spielen in Folge deutlich nach unten zeigt. Nichtsdestotrotz, auf die Eibelstädter wartete ein hartes Stück Arbeit.

Vielversprechend starteten die Männer um Trainer Andreas Singer in den ersten Satz. Zuspieler Julian Weng konnte sich auf die Annahme verlassen und setzte die Angreifer ein ums andere Mal gut in Szene. Das Blatt wendete sich jedoch beim Stand von 10:6 für die Eibelstädter. Das Aufschlagrecht wechselte und den Donaustaufern gelangen zwei Aufschlagserien zum 10:11 und zum 19:23 aus Eibelstädter Sicht. Wenngleich die Donaustaufer in dieser Phase einen Gang zulegten, brachte sich der Ritterorden selbst durch einige unüberlegte und überhastete Aktionen ins Hintertreffen und gab den Satz ab.
Nach dem unglücklichen Ausgang des ersten Satzes, verfielen die Eibelstädter in alte Muster. Die Mannschaft haderte mit sich und bemühte sich redlich, die eigenen Schwächen ausfindig zu machen und zu offenbaren. Dass der eigentliche Gegner auf der anderen Seite des Netzes stand, geriet dabei zur Nebensache. Die Donaustaufer nahmen dankend an und bauten ihre Führung ohne große Gegenwehr auf 2:0 aus.
In Satz drei konnten sich die Gastgeber zunächst in Sicherheit wiegen. Der Eibelstadt-Express lief weiterhin nicht rund und angesichts des Punktestandes von 12:16 drohte eine Niederlage. Auch wenn es die Eibelstädter in der Vergangenheit etwas vermissen ließen, sie sind ein Ritterorden. Und wie es sich für einen Ritterorden gehört, ist Aufgeben keine Option. Unter diesem Vorsatz berappelten sich die Männer um Kapitän Sebastian Rennert und Sebastian Pätzel läutete die Aufholjagd ein. Mit druckvollen Aufschlägen brachte er den gegnerischen Annahmeriegel in Bedrängnis und in Kombination mit der nun wieder guten Block- und Abwehrarbeit, wanderten 6 Punkte in Folge auf das Konto der Eibelstädter. In dieser starken Phase kam auch Christian Lochner zunehmend besser ins Spiel und konnte in Angriff und Block wichtige Akzente setzen. Nach einer zwischenzeitlichen 4 Punkte Führung, verkürzten die Gastgeber noch einmal auf zwei Punkte, mussten sich letztlich aber mit 25:23 geschlagen geben.
Satz 4 verlief aus Eibelstädter Sicht ohne größere Probleme. Von Anfang an konnte sich die Mannschaft einen Vorsprung erarbeiten. Insbesondere das konsequente Anspielen der Außen-Annahmespieler, kombiniert mit gutem Stellungsspiel im Block, zeigte Wirkung. Während die Eibelstädter frisch und motiviert wirkten, erschienen die Gegner zunehmend kraft- und saftlos.
Diesen Eindruck untermauerten die ersten drei Ballwechsel im fünften Satz. Allesamt hart umkämpft und langandauernd, lag das bessere Ende stets beim TSV Eibelstadt. Während die Donaustaufer noch nach Luft rangen, ergriff der TSV seine Chance und erhöhten auf 6:0. Mit diesem komfortablen Vorsprung im Rücken, spielten die Eibelstädter das Spiel sicher zu Ende.

Aufgrund der Ausfälle von Moritz Giehl und Kjeld Classen, unterstützte Christian Lochner die erste Mannschaft und verzichtete damit auf den Start bei der zweiten Mannschaft, die ebenfalls Spieltag hatte. Vielen Dank dafür!!!

Für Eibelstadt spielten: Andreas Singer, Sebastian Rennert, Sebastian Pätzel, Stefan Schnupp, Tobias Hennig, Julian Weng, Christian Lochner und Jan Dörrenbächer.
Geschrieben von
Jan Dörrenbächer

31.01.2013Auf die Kür folgt die Pflicht...

TSV Eibelstadt - TV Erlangen3:0
Nach dem unerwarteten Sieg in Regenstauf vergangene Woche folgte nun die Pflichtaufgabe gegen den direkten Tabellennachbern aus Erlangen. In diesem Spiel konnten die Singer-Knaben, im Gegensatz zum Wochenende davor, mit nur einer Ausnahme aus dem Vollen schöpfen.

Die Brisanz dieses Spiels war deutlich spürbar, da es für beide Teams um den direkten Klassenerhalt geht. Der erste Satz verlief bis zum 5:5 ausgeglichen. Nun schritt Captain Rennert souverain zum Aufschlag und servierte knallhart im Sprung. Diese Aktion brachte dem Ritterorden eine kleine Führung (8:5) ein. Die Führung sollte sogar noch zwischenzeitlich auf eine 6-Punkte-Führung ausgebaut werden. Zum Ende des Satzes schlichen sich kleine Konzentrationsfehler ein, welche aber ohne größeren Schaden ausgeglichen werden konnten.Schließlich gewann man den Satz relativ deutlich mit 25:21.

Der zweite Satz verlief ebenfalls ausgeglichen bis zum 5:5. Durch eine sehr gute Annahme unseres Liberos (Tobi) und der Außenangreifer (Jan und Mo), konnte der gut aufgelegte Zuspieler aus dem schönen Schwabenländle, die Mittelblocker (Stefan, Pätzo) immer ensetzen. Auf diese Weise schepperte es des öfteren im gegnerischen Feld. Das ließen die Erlanger-Jungs aber nicht auf sich sitzen und spielten sich sogar eine Führung zum 21:19 heraus. Nun war Andreas Singer gezwungen seine erste Auszeit zu nehmen, um seinen Jungs noch einmal Mut zu machen. Dies fruchtete, denn man erkämpfte sich den Aufschlag zurück und gab diesen auch nich mehr ab.. Auch der zweite Satz ging somit an die Eibelstädter mit 25:21.

Auch im dritten Satz ging es ausgeglichen zu, jedoch ÜBERRASCHUNG nur bis zum 4:4. Erlangen musste nun alles geben, um noch etwas reißen zu können. Dies funktionierte aber nur bis zum 7:4, weil Andreas Singer wieder eine Auszeit nahm und seinen Jungs abermals Mut machen konnte. Der Ausgleich wurde geschafft und Erlangen das Genick gebrochen. Durch fullminates Volleyball erspielte man sich eine immer deutlichere Führung. Da fielen auch Dankebälle für den Gegner nicht allzu schwer ins Gewicht. So konnten die Jungs ihr Feierabendbier genießen, denn der "Satz endete mit 25:16 sehr deutlich für den Ritterorden.

Ein großer Dank gilt den zahlreichen Fans.!

Für Eibelstadt spielten: Andreas Singer, Sebastian Rennert, Sebastian Pätzel, Stefan Schnupp, Tobias Hennig, Moritz Giehl, Christian Lochner, Thorsten Daubitz, Benedikt Heckmann, Co-Trainer Kjeld Classen

Geschrieben von
Kjeld Classen

11.12.2012Pflichtaufgabe erfüllt

TSV Eibelstadt - TUSPO Nürnberg3:1(25:11,25:08,17:25,25:14)
Nach der herben Klatsche am vergangenen Samstag beim VC Eltmann II hatten die Eibelstädter Volleyballer die Chance, sich im Auswärtsspiel gegen die TUSPO Nürnberg selbst zu rehabilitieren. Gegen das Tabellenschlusslicht taten sich Eibelstädter lange Zeit schwer aber konnten letztendlich einen nicht unverdienten 3:1 Sieg erkämpfen.

Der TSV Eibelstadt startete gut in die Partie und konnte sich im ersten Satz durch starke Aufschläge sofort 4:1 und 12:9 absetzen. Dieser Vorsprung konnte im weiteren Verlauf des Satzes durch konsequente Blockarbeit und ein sehr variables Angriffsspiel auf 20:10 ausgebaut werden. 15 Minuten nach Spielbeginn gewann man den ersten Satz höchstsouverän mit 25:11.

Im zweiten Satz stellte sich die Mannschaft aus Nürnberg zusehends besser auf das Spiel der Eibelstädter ein und die Partie war bis zum Stand von 10:08 recht ausgeglichen. Doch dann wurden die bisherig erzielten Punkte der Nürnberger aufgrund eines Aufstellungsfehlers wieder annulliert. Dieser Aufstellungsfehler gipfelte darin, dass ein Spieler der Nürnberger Mannschaft seine Nerven nicht im Griff hatte und eine gelbe Karte sah. Somit stand es plötzlich 11:0 für die Gästemannschaft. Von diesem Schock konnten sich die Nürnberger nicht mehr erholen und die Eibelstädter konnten den zweiten Satz mit 25:08 für sich entscheiden.

Im dritten Satz ließen die Spieler des TSV wie allzu oft in dieser Saison die nötige Konzentration missen und der stark kämpfenden Gegner brachte die Mannschaft vom Main nun völlig aus dem Konzept. Man lief von Beginn an einem fünf Punkte-Rückstand hinterher, welchen die Heimmannschaft sogar noch zum 17:25 Satzgewinn ausbauen konnte.

Der Beginn des vierten Satz war relativ ausgeglichen. Erst beim Stand von 8:8 konnte sich der Tabellensiebte aus Eibelstadt durch gezielte Aufschläge entscheidend absetzen. Nun besannen sich die Spieler der Gastmannschaft wieder auf ihre Stärken und sicherten sich durch starkes Block- und Angriffsspiel den Sieg gegen einen kämpfenden Tabellenletzten.

Durch den Sieg konnte sich der TSV zwei enorm wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sichern. Nun gilt es, sich in die nur sehr kurze Regenerationsphase zu nutzen um am morgigen Sonntag gegen den Tabellenzweiten aus Mömlingen die nächsten zwei Punkte einzuheimsen.
Geschrieben von

11.11.2012Aufholjagd beginnt!

TSV Eibelstadt - SV Donaustauf3:0(25:22, 25:18, 25:17)
Mit den 3x verschenkten Punkten gegen Erlangen ging man in eigener Halle mit der vorweihnachtlichen "Nix-Wird-Mehr-Weil-Genug-Verschenkt-Vorgaben" in das nächste Heimspiel. Donaustauf als Aufsteiger und somit erstmal „unbekannt“ aber auf jeden Fall als hochmotivierte Mannschaft eingeschätzt wollte man auf jeden Fall nicht auf die leichte Schulter nehmen, standen sie in der Tabelle mit 2 Siegen auf jeden Fall vor dem TSV. Doch leichter getan als gesagt: Krankheit, Beruf und Verletzungen ließen uns in der Woche höchstens 2:2 spielen und trainieren. Viele Jugendspiele in den Tagen und Stunden davor ließen bei unserem Nachwuchs dazu noch Kräfte bereits im Vorfeld auf der Strecke liegen. Dementsprechend wackelig, holprig und unsicher verlief der 1. Satz. Bis zum 22:22 gab es keinen nennenswerten Vorsprung für ein Team. Kennenlernen, abtasten, einspielen, finden prägten den Satzverlauf. Dass wir allerdings unbedingt den 1. Satz gewinnen wollten zeigten wir zum ersten mal nach unserer letzten Auszeit. 2 beherzte Aktionen und ein Aufschlagfehler zum 25:22 brachten das 1:0 und die Sicherheit für das restliche Spiel. Zuspieler Ju. Weng setzte alle seine Angreifer so clever ein, dass direkte Blockpunkte kaum mehr vorhanden waren. Eigene Unkonzentriertheiten ließen keine höhere Satzgewinne gegen dich sich tapfer in der Abwehr kämpfenden und wehrenden Donaustaufer zu. Deren gute Aufschläge nahm man durch die Bank hochkonzentriert an. Am Ende gab es dann noch ein sicheres 25: 18 und 25:17 für die Heimmannschaft.
Geschrieben von
Andreas Singer

11.11.2012Gut gespielt und doch nicht gut genug...

TSV Eibelstadt - TV Erlangen2:3
Gegen den Aufsteiger aus Erlangen wollte man sich die wichtigen Punkte sichern, doch sollte alles anders kommen als gehofft.
Man spielte im ersten Satz zu lässig, konnte aber dennoch gut mithalten und ständig den Anschluss halten, um dann doch knapp zu verlieren.
In den folgenden Sätzen besannen sich die Eibelstädter Jungs auf ihre Stärken und gewannen ihre Sätze deutlich und mit einer durchweg mehr als soliden Mannschaftsleistung.
Im Fünften wollte man nun alles perfekt machen und die Punkte nach hause holen, doch musste man von Beginn an einem Rückstand hinterherlaufen. Dieser konnte mehrfach ausgeglichen werden, aber zu einem Erfolg reichte es schließlich nicht, auch weil die Erlanger Außenangreifer nun auf das Pritschen verzichteten und ein ums andere Mal zuschlugen.
So bleibt nur dem Gegner für seine kämpferische Leistung zu gratulieren und die Augen nach vorn zu richten, um am kommenden Sonntag, in heimischer Halle gegen den Aufsteiger aus Donaustauf mit einem "besseren" Ende vom Platz zu gehen.
Geschrieben von
Sebastian Rennert

28.10.2012Erster Heimsieg der Saison gegen Memmelsdorf

TSV Eibelstadt - SC Memmelsdorf3:1(98:83)
Im dritten Anlauf gelang dem TSV endlich den langersehnten ersten Sieg der Saison. Nach dem Rücktritt von Zuspieler Philipp Hennig war der Kader auf 8 Mann geschrumpft. Somit waren die Wechselmöglichkeiten doch etwas beschränkt, aber trotzdem gingen die TSV-Männer zuversichtlich in den 3. Heimspieltag.

Im ersten Satz waren beide Mannschaften gleich auf und es konnte sich keiner entscheidend absetzten. Auch die quantitativ besseren Wechselmöglichkeiten der Memmelsdorfer, die mit einem Kader von 12 Mann angereist waren, verhalfen ihnen nicht einen Vorsprung aufzubauen. Somit war der Satz bis zum Schluss spannend. Aber glücklicherweise ging dieser mit 25:22 an den TSV.

Top motiviert ging es in den nächsten Satz. Nach Aufschlagserien von Sebastian Rennert und Kjeld Classen und einer nahezu fehlerlosen ersten Hälfte des Satzes gingen die Eibelstädter früh mit 14:6 in Führung. Leider konnten die Männer vom TSV dies nicht bis zum Satzende durchziehen und somit kam Memmelsdorf bis auf 5 Punkte wieder ran. Aber letztendlich war der Vorsprung groß genug, man fing sich rechtzeitig wieder und der Satze konnte doch deutlich mit 25:17 gewonnen werden.

Nach dem deutlichen Satzgewinn ging der TSV etwas zu locker in den dritten Satz und musste erst einmal einen deutlichen 4:10 Rückstand hinnehmen. Grund hierfür waren vor allem die stark spielenden und erfahrenen Mittelblock auf Memmelsdorfer Seite, die die Eibelstädter Spieler weder in der Abwehr noch im Block richtig im Griff bekamen. Aber die Eibelstädter gaben trotz des großen Rückstands nicht auf und konnten sich zum 22:22 wieder ran kämpfen. Unglücklicherweise verlor man den Satz mit 23:25.

Nun ging es in den hoffentlich letzten Satz. Unter keinen Umständen wollte man die 2:1 Führung verspielen und startete äußerst konzentriert in den 4. Satz. Der TSV startete gut und führte schnell 10:5. Es gelang durchgehend einen Vorsprung von 3-5 Punkten zu halten. Auch trotz des Ausfalls von Libero Tobias Hennig, der in der Mitte des Satzes nach einer Spielsituation unglücklich aufkam und sich dabei das Knie verdrehte, brachte man den Satz und somit auch das Spiel sicher ins Ziel.

Vielen Dank an die vielen Zuschauer und für die tolle Stimmung in der Halle!

Für den TSV Eibelstadt spielten: Tobias Hennig, Stefan Schnupp, Sebastian Pätzel, Moritz Giehl, Kjeld Classen, Jan Doerrenbacher, Julian Wenig und Kapitän Sebastian Rennert.

Ach ja: Spieler des Tages: Stefan Schnupp ;)
Geschrieben von
Stefan Schnupp

22.10.2012Verfallen in gewohnte Muster

TSV Eibelstadt - TB/ ASV Regenstauf0:3(18:25, 27:29, 23:25 )
Spieltag 2: TSV Eibelstadt angereist in heimischer Halle, um mal zu schauen was so geht.

Aber nun von Anfang an. Mit operativer Vollbesetzung konnte Trainer Singer aus den Vollen schöpfen und das tat er auch. Doch leider machte sich gleich zu Beginn des ersten Satzes Nervosität breit, so dass man stets bemüht war seinen eigenen Fehlern hinterher zu laufen. Auch das Schiedsgericht war nicht in der Lage, uns die vorhandene Nervosität zu nehmen. So ging dann der erste Satz relative deutlich mit 25:18 an den Gast aus Regenstauf, der sich zu keinem Zeitpunkt aus der Ruhe bringen lies.

Im zweiten Satz gewillt den verschlafenen Ersten wieder gut zu machen sollten Taten folgen, nur zeigte sich der Gegner widerstandsfähiger als erwartet. Rennert gleich zu Beginn mit einer Serie zum 8:4, wurde postwendend in ein 9:12 umgewandelt. Man kämpfte kollegial gegen den Fehlerteufel, der sich aber nicht aufreiben lies. Nun ein Match auf Augenhöhe bis zum 25:25, wobei hier unsere Mannen sicherlich wieder an zwei Fronten zu kämpfen hatten. So hielt die Kraft am Ende nicht, den dringend benötigten Satz zu gewinnen.

Durchgang Drei begann nun leicht verständlich schon etwas an gefuchst auf Eibelstädter Seite. Aber auch hier, der Fehlerteufel einfach zu Stark an diesem Tag, um sich auf Augenhöhe mit dem Gegner auseinandersetzen zu können. Ein 15:22 Rückstand konnte dank Aufschlagserie Pätzel kurzzeitig zum 20:22 korrigiert werden. Was aber am Ende nur zu einem knappen Satzergebnis ausreichen sollte.

Die Mannschaftsaussprache nach dem Spiel endete mit einem überraschenden Rücktritt von P. Hennig. (Viel Erfolg für deine persönliche Zukunft)
Der Rest ist motiviert am kommenden Samstag um 19 Uhr vor heimischem Publikum den ersten Saisonsieg gegen den Aufsteiger aus Memmelsdorf einzufahren.
Geschrieben von
Sebastian Paetzel

07.10.2012Endlich geht es wieder los !

TSV Eibelstadt - VC KS Stein2:3(22:25,25:20,19:25,25:21,13:15)
Nach einer etwas durchwachsenen Vorsaison und einer Vorbereitung, die sich auch wieder etwas schwieriger als gedacht zeigte, war die Vorfreude auf den Saisonstart in der neu geformten Bayernliga groß. Personelle Veränderungen gab es nur zwei beim TSV: langjähriger TSV-Spieler Sven Stockert schiebt ein Auslandssemester in Finnland ein, dafür gibt es den Neuzugang Julian Weng auf der Zuspielposition zu vermelden, der schon in der letzten Saison am Training von Andreas Singer teilgenommen hat.

Man wollte diesen Schwung mit in die erste Partie gegen die neue Spielgemeinschaft Katzwang/Schwabach-Stein nehmen, welche mit vielen erfahrenen Spielern auflaufen konnte. Doch die Jungs vom TSV verschliefen den Start im ersten Satz komplett und vor allem die Annahme zeigte sich als nicht so sattelfest wie erhofft. So kam es, dass man schnell 1:8 zurücklag, ein Rückstand, dem man den ganzen Satz hinterherlaufen musste. Doch allmählich fand das Team um Kapitän Sebastian Rennert besser ins Spiel und man konnte vermehrt über die Annahme-Außen und die Diagonalposition punkten, aber auch die Schnellangreifer Sebastian Pätzel und Stefan Schnupp konnten Akzente setzen. Auch die Blockstärke des TSV zeigte sich im weiteren Verlauf des ersten Satzes. Doch die ganze Aufholjagd nützte nichts, sodass sich die „Oldies“ der Spielgemeinschaft den ersten Satz 25:22 sicherten.

Im zweiten Satz konnten sich die Mannschaft von Trainer Andreas Singer schnell 11:3 durch einen guten Block-Abwehr-Komplex absetzen. Dieser Vorsprung schmolz aber durch viele individuelle Fehler bis zum Satzende fast vollkommen weg. Man konnte sich aber noch mal fangen und gewann den zweiten Satz mit 25:20.

Im dritten Satz zeigten sich wieder Fehler, die am Ende der Vorsaison überwunden schienen. Man nahm das Spiel auf die leichte Schulter und war sich des Sieges zu gewiss. So kam es, dass man diesen Satz auch abgeben musste. Endstand : 25:19

In Satz vier stellte der Trainer um, sodass Kjeld Classen ins Spiel kam, der sofort gut ins Spiel fand. Doch geriet man sofort wieder in Rückstand, vor allem bedingt durch Annahmefehler und leichte Fehler im Angriff. Nun bekam Jan Doerrenbacher, die für ihn wichtige Auszeit und Moritz Giehl kam wieder ins Spiel. Man konnte den Rückstand leicht verkürzen, was vor allem der tollen Moral von „Antreiber“ Sebastian Pätzel zuzuschreiben ist, denn er riss das ganze Team noch mal mit. Nun kam auch wieder Jan Doerrenbacher zurück aufs Feld. Die kurze Verschnaufpause hat ihm sichtbar gut getan und die Jungs des TSV drehten den Satz, unter toller Unterstützung der Fans, zu ihren Gunsten.

Der Tiebreak gestaltete sich lange ausgeglichen. Doch letztendlich setzte sich die erfahrene Spielgemeinschaft mit einer konstanteren Spielweise gegen die noch junge Mannschaft aus Eibelstadt 15:13 durch.

Wir gratulieren Katzwang/Schwabach-Stein zum Sieg und bedanken uns bei den zahlreichen Zuschauern für ihre Unterstützung. Es würde uns freuen, wenn die Halle am 13.10. gegen den Tb/ASV Regenstauf wieder so gut gefüllt ist.

Für den TSV Eibelstadt spielten: Tobias Hennig, Philipp Hennig, Stefan Schnupp, Sebastian Pätzel, Moritz Giehl, Kjeld Classen, Jan Doerrenbacher, Julian Wenig und Kapitän Sebastian Rennert.
Geschrieben von
Moritz Giehl

25.03.2012Völlig verdienter Mannschaftssieg katapultiert uns am Saisonende auf Platz 7

TSV Eibelstadt - TuSpo Nürnberg3:1(22:25, 25:19. 25:15, 25:23)
Tick, Trick und Track in bester Spiellaune, ganz „Enten- und Eibelshausen“ jubelt und wer geglaubt hat, die Dreisten Drei hätten nach Satz 1 keine Antwort parat, sah sich in den Eibelstädter „Buben“ Tobi, Mogli und Philip (15,16,17) getäuscht – doch nun der Reihe nach.

Zum letzten Heim- und Saisonspiel empfing man die bis dato mit 15 Niederlagen und somit sieglosen TuSpo´ler aus Nürnberg. Umso schwerer war es nun – den Klassenerhalt schon seit 3 Wochen aus eigener Kraft unter Dach und Fach gebracht – bei frühsommerlichen 20° Außentemperatur und strahlend blauem Himmel die notwendige Motivation für dieses Spiel aufzubringen und an die letzten drei eigenen erfolgreichen Heimspiele anzuknüpfen. Ebenso galt es, das nicht mehr vorhandene Mannschaftsballtraining zu kompensieren, welches zugunsten von präventivem und individuellem Kraft- und Lauftraining so gut wie komplett gestrichen wurde.

So reichte uns bereits der erste Satz gegen motivierte Nürnberger, den wir aufgrund einer „Such- und Findungsphase“ dann doch abgeben mussten, um uns einzuspielen. Bis zum 21:21 konnte sich kein Team entscheidend absetzen – viele Eigenfehler brachten dann ein schnelles 22:25 für Nürnberg.

In Satz 2 waren es die Hausherren, die besser ins Spiel fanden, ab 6:6 lag der TSV stets leicht in Führung und ab dem 13 Punkt wurde konstant der Aufschlagdruck erhöht, so dass Eibelstadts Außen- und Diagonalangreifer nach besten und mit neuen Kräften blocken, punkten und angreifen konnten. Zur großen Freude des Trainers konnte Mittelblocker Paetzel heute mit neuen, verschiedenen erfolgreichen Aufschlagtechniken glänzen und das Team in diesem Satz auf die Erfolgsspur schicken !!

Eine ähnlich parallel verlaufender Satz 3 zeigte sich dem Eibelstädter Frühsommerpublikum, das Stunden zuvor den 5-Satz-Krimi der 1. Damenmannschaft bejubeln konnte. Ab dem 13. Punkt für Eibelstadt beschleunigte man aus bester Spiellaune heraus kurz und konsequent zum 25:15 und zur 2:1 Satzführung. Hier zeigte sich vor allem deutlich, dass wir mit 9 Spielern und vielen taktischen Wechseln dem Gegner gut stets unser Spiel aufzwängen konnten. Die Annahme um Libero Hennig jr. stand ab sofort sehr sicher, die Zuspieler Pfeiffer & Hennig setzten v.a. ihre Schnell- und Diagonalangreifer immer geschickt ein und sollte mal gar nichts gehen überzeugte heute mehrmals Kapitän Rennert v.a. aus scheinbar unlösbaren Situationen und Positionen mit seiner durchschlagenden Angriffswucht, lies den gegnerischen Block und die Feldabwehr häufig mit ratlosen Blicken alleine am Boden zurück und bewies seine Ausnahmestellung in dieser Liga erneut!

Im entscheidenden 4. Satz lag Eibelstadt mit 19:15 nach verschlafenem Anfang (4:9) vorne und lies gekonnt das Saisonfinale mit 25:23 zum wohlverdienten Feierabendbier nach vollendeter Arbeit in dieser Saison „austrudeln“.
Geschrieben von
Andreas Singer
Quelle:
a.s.

11.03.2012Zirndorf wieder mit den besseren Sportmanagern unterwegs !

TSV Eibelstadt - TSV Zirndorf2:3
Zirndorf – Eibelstadt, Eibelstadt – Zirndorf, 3:2, 2:3 oder doch ein 3:2 inklusive emotionaler Stimmungswellen auf beiden Seiten. So häufig wie gegen keine anderen Mannschaft endeten die Partien mit diesen Endergebnissen und das nun seit mehr als 10 Jahren. Gegen keine Mannschaft gab es so häufig ein 5-Satz Spiel wie gegen Zirndorfs Mannschaften, egal auf welchen Tabellenpositionen sich ein Team bisher befand. Jedoch nahmen die Punkte in letzter Zeit vermehrt die „Sportmanager“ mit an die Bibert – so auch an diesem Sonntag.

Das Spiel in Zahlen:

Satz 1: Eine 17 : 14 – Führung reichte in der Mainpark - Heimarena dem TSV-Team nicht aus um das Etappenziel Satz 1 zu erreichen. Zwei Aufstellungen mit Annahmeproblemen reichten für ein knappes 25:23 für Zirndorf.

Satz 2: Lange Zeit führte man bis zum 12:9 mit knappem Vorsprung. Ab 13:13 zog man im Gleichschritt bis zum 21:21 bevor eine starke Blockserie das 25:21 und das 1:1 brachte.

Satz 3: In Euphorie gewohnt verfallen war ab 4:5 der Satz gelaufen. Dingel – Dangel – Pille – Palle auf TSV-Seite und souveränes Zirndorfer Volleyball führte schnell zum 6:10, 11:16, 13:20 und 18:25.

Satz 4: Ein enormer Kraftaufwand in Kopf und Beinen kostete dann der 4. Durchgang um bis zum 15:15 nach dem schnellen Satzverlust zuvor wieder präsent zu sein und mithalten zu können. Wie immer bot das Spiel mehr als nur Spannung und harte Angriffsschäge. 21:16 in Führung gegangen, 24:24 Ausgleich hinnehmen müssen und mit zwei Blocks ging es für das Team um Captain Rennert zum verdienten Satzausgleich.

Satz 5: Der TSV stünde in der Tabelle nicht dort, wo er sich selber in dieser Saison hinmanövriert hätte. Fähig und in der Lage einen Aufsteiger in die Regionalliga 3:0 aus deren eigener Halle zu schießen sind wir aber auch in der Lage 7 oder 8 Punkte am Stück liegen zu lassen und das nicht in einem „normalen“ Satz, sondern in einem Tie-Break, somit war zum Seitenwechsel die „Messe“ schon halb gelesen, Zirndorf hatte den Flaschenöffner bereits griffbereit, ehe sich Eibelstadt noch einmal mit guten Aufschlägen, Blocks und Feldabwehr heftig wehrte und tatsächlich zum 8:8 ausgleichen konnte. Leider kostete diese Aufholjagd zu viel Kraft, und nach kräftezehrenden 24 höllischen Kilometern und 45 knochenharten Braveheart-Stationen beim „härtesten Ausdauerlauf in Münnerstadt“ am Tag zuvor war es einem Teil der Manschaft nun nicht mehr möglich den stets eine Antwort parat habenden „Managern“ den 5-Satz-Sieg zu entreißen.
Geschrieben von
Andreas Singer
Quelle:
a.s.

04.03.201289 : 90 nach Punkten verloren, alle Auszeiten verbraucht und dennoch die Siegpunkte am Ende im „Mc P“ befeiert!

TSV Eibelstadt - BSV Bayreuth3:1(25:20, 25:23, 14:25, 25:22)
Nach dem deutlichen 3:0 Heimsieg im Derby gegen Mömlingen, wollte man diesen Schwung gegen Bayreuth in vollen Zügen gleich mitnehmen. Dass die Gäste die Punkte jedoch kaum kampflos in Eibelstadt abliefern würden, zeigten sie bereits von Anfang an sehr deutlich! Zeitgleich und überpünktlich angereist halfen sie den Gastgebern noch weit vor Spielbeginn quasi beim Hallen- und Tribünenaufbau. Ebenfalls reiste man mit großem Konkurrenzkader an, welcher Eibelstadt im Laufe des Spiels mit vielen Aufstellungsvarianten vor ständig neu zu lösende Probleme stellte.

Bereits von Beginn an spielte Bayreuth aufgrund seiner gesicherten Tabellenposition locker auf und lies Eibelstadt bis zum 8:8 kontinuierlich hinterher laufen. Erst mit einem deftigen Blockgewitter aller Eibelstädter Spieler schaltete man von Gang 1 kurzeitig in den 5. Gang, zog in kürzester Zeit auf 22:12 davon und lies den Satz danach zum 25:20 locker austrudeln.

Mit vier gewonnen Sätzen in Serie trat man selbstbewusst zu Satz 2 an. 9:3 und 11:7 hießen die Zwischenstände, bevor man dieses gute Polster zum 15:15 zusammenschmelzen ließ. Über 22:19 und 24:23 musste man weiter konzentriert in diesem Satz spielen und aufschlagen um mit 2:0 in Führung zu gehen.

Während Bayreuth munter eine neue Aufstellung nach der anderen aus dem Zauberhut zog und somit stets frische Kräfte aufs Feld schickte verließ man sich bei der Heimmannschaft auf die eingespielte Stammsechs. Zu Beginn von Satz drei brachte man mit höflichen verteilten Gastgeschenken die Wagnerstädter „schnell ins Geschäft zurück“. Unkonzentrierte Annahmen, Risikovolleyball im Aufschlag der Gäste, zwei schnelle Auszeiten bei 0:4 und 7:13 und eine zunehmende Angriffsfehlerquote bescherten uns nach 18 Minuten ein ernüchterndes 14:25.

Bayreuth sang und träumte nun wie schon im Hinspiel vom 3:2 Tie-Break-Sieg. Gab Eibelstadt im Hinspiel den sicheren Sieg mangels Erfahrung aus der Hand, besannen sich die Gastgeber um den Antriebsmotor und Kapitän Rennert nun wieder auf besseres Volleyball. Philipp Hennig setzte dabei souverän nach der nun wieder äußerst stabilen und genauen Annahme um Libero Hennig „junior“ alle seine Außenangreifer auf allen Netzpositionen ein. Die Mittelblocker Giehl und Pätzel griffen entscheidende Bälle im Einer- und Dopellblock ab und Sebastian Rennert schoss aus dem Hinterfeld die nötigen und wichtigen Tore für Eibelstadt. Dennoch ließen sich die nicht aufgebenden Gäste lediglich um 3 Punkte bis 10:7 auf Distanz bringen. Beim Spielstand von 13:13 ging es äußerst spannend bis 20:20 im Gleichschritt weiter. Mit einer guten Bank und der vollbesetzten Eibelstädter Tribühne setze „Killer“ Claasen beim Spielstand von 23:22 zum spielvorentscheidenden Aufschlag und Break an. Mit 25:22 ließ man schnell keine Frage mehr aufkommen, wer dieses Spiel verdient gewinnen musste! Beste Vorraussetzungen also für die anschließende „Team-Cheesburgerparty“ mit Koch Päzzo.
Geschrieben von
Andreas Singer
Quelle:
a.s.

18.02.2012Tag 1 nach dem Rücktritt ...

TSV Eibelstadt - TV Mömlingen3:0(25:18, 25:19, 25:22)
des Bundespräsidenten und eine Woche nach der weitesten und gleichzeitig letzten Auswärtsreise Richtung Freising - welche wir aufgrund von Krankheiten, Verletzungen und Urlauben mit einem mutig kämpfenden C-Team angehen mussten - leitete man heute in eigener Halle die letzten vier Saisonheimspiele ein – ERFOLGREICH !

Muss man doch in den Archiven der beiden Mannschaften schon sehr weit zurückblättern, um den letzten Eibelstädter Sieg gegen die „Nachbarn“ aus Mömlingen zu finden, konnte man heute nach der Demontage im Hinspiel den Spieß umdrehen und sich nach getaner Arbeit gleich ins „närrische Wochenendtreiben“ stürzen und feiern.

Mit neuer Aufstellung kam neuer Schwung in die Bude. Ballsicherheit war plötzlich kein Fremdwort mehr und das sportliche Niveau erfreute und verwunderte die manch´ ungläubigen Zuschauer doch ein ums andere Mal – und das nicht nur bis zum ersten Satzende, wie sonst regelmäßig üblich.

Gleich zu Beginn setzte „Killer“ Claasen mit gezielten und harten Sprungaufschlägen die Aufschlagmarschroute fest, die von allen Mitspielern erfolgreich fortgesetzt wurde. Konnte Mömlingen bis zum 7:6 noch mithalten setze sich Eibelstadt kurz ab, wurde kurzzeitig eingefangen und ab 11:10 ging es dann erstmalig in Zwei-Punkteschritten Richtung ersten Satzgewinn. Grundlage war hier der stets sichere Annahmeriegel um Top-Libero Tobias Hennig und Moritz Giehl, der jeweils von „Killer“ Claasen und dem wieder genesenen Jan Dörrenbächer erfolgreich komplettiert wurde.

Spektakuläre Einerblocks versetzten Mömlingen in Satz 2 mehrere Male ins Nachdenken und provozierten direkte Eigenfehler. Über 7:7 und 11:10 verlief der Satz ähnlich wie der 1. Durchgang, bevor sich Eibelstadt wieder zum Sieg auf und davonmachte.

Völlig befreit und mit absolutem Risko starteten die Gäste in Satz 3 und führten schnell mit 4:0, so dass Eibelstadt die 1. Auszeit schnell nehmen musste. Das kurze Widerbeleben und Davoneilen der Gäste konnten wir erst bei 16:16 beenden. Zuspieler Philipp Hennig setzte dabei konstant und gekonnt seine Außenangreifer Dörrenbächer und Claasen ein. Das sportliche Dreieck der Punktesammler vervollständigte an diesem Spieltag fehlerfrei Kapitän Sebastian Rennert, der auf der Diagonalposition aus allen Lagen den Gegner diesmal ständig vor unlösbare Aufgaben stellte, die Mannschaft klug auf dem Feld mitzog und laut Stammbesucher heute auch „keine dummen Sprungangabenfehler“ machte .

Kräftesparend durch das zwischenzeitliche „Windschattenfahren“ bogen wir im Zielbogen auf die Überholspur – so zeigte Mittelblocker Sebastian Pätzel mit der l i n k e n Hand die neue Fahrtrichtung an und blockte mit selbiger einen wichtigen Schnellangriff zum 22:20, der bei selbiger Aufstellung vorher 7 mal erfolgreich im Eibelstädter Feld landete. Mömlingen gab sich jedoch zu keiner Zeit geschlagen und so war es „Dr. Jan Eisenfaust“ der mit seinem diesmal einzigen, dafür überraschenden Hinterfeldangriff den Matchball sicher verwandelte.

Das Schiedsgericht mit Ralf Kaiser und Michael Schottdorf leitete das Spiel auf einem in dieser Liga selten anzutreffenden sportlich-technischen und regelsicheren sehr hohen Niveau!
Geschrieben von
Andreas Singer

05.02.2012TSV Eibelstadt - TSV STein

TSV Eibelstadt - TSV Stein 0:3(19:25 22:25 22:25)
Nach langer Zeit hatten die Eibelstädter Herren wieder einmal ein Heimspiel. Nach der 3:0 Hinspielniederlage gegen den TSV Stein, wollte man es in der eigenen Halle besser machen. Obwohl der TSV am heutigen Samstag auf die Stammspieler Jan Dörrenbacher und Moritz Giehl verzichten musste, blieben sie trotzdem voller Hoffnung auf einen Sieg.

Nach einem anfänglich guten Start in den 1.Satz, verlor die Mannschaft in der Mitte des Satzes die Oberhand und musste eine bis dahin konstante zwei bis drei Punkteführung an den TSV Stein abgeben. Bis zum Zwischenstand von 18:18 konnte die Heimmannschaft noch mithalten, jedoch brach die Leistung der Mannschaft bis zum Ende des Satzes ein, somit endete dieser letztendlich mit 19:25.

Nach der Niederlage im 1.Satz nahm man sich vor, es im 2. Satz besser zu machen. Allerdings konnte sich der TSV Stein von Anfang an behaupten, was erneut zu einem knappen Satzgewinn der auswärtigen Mannschaft führte.

Im 3.Satz führten zunächst gute Aktionen in Angriff und Block auf beiden Seiten zu einem insgesamt ausgeglichenen Spielgeschehen. Das Blatt wendete sich jedoch schnell, als die Nummer 10 der gegnerischen Mannschaft bei einem Stand von 15:13 für Eibelstadt zum Aufschlag kam und mit einer Reihe von Aufschlägen die Spielführung, auch bedingt durch einige Fehler auf Seiten des TSV Eibelstadt, an sich riss. Nachdem der Satz schon als verloren geglaubt war, kam der TSV doch noch einmal auf und kam bis auf 22:23 ran. Doch leider hat es auch hier nicht für einen Satzgewinn gereicht und man verlor auch den 3. Satz 22:25.



Tobias Hennig, Philipp Hennig, Sven Stockert, Stefan Schnupp, Sebastian Rennert, Kjeld Classen, Sebastian Pätzel, Andreas Singer
Geschrieben von
Stefan Schnupp

30.01.2012It´s Derbytime

TV/DJK Hammelburg - TSV Eibelstadt 3:0 (25:21, 25:22, 25:20)

so lautete das Motto der hochmotivierten Eibelstädter auf der Fahrt zum Nachbarn nach Hammelburg. Trotz sehr guten aufwärmens dank des Kapitäns (Sebi Rennert) startete der TSV Eibelstadt mit leichten
Unkozentriertheiten vor allem in der Anahme und im Aufschlag in den ersten Satz. Die Hammelburger nutzten diese Schwäche eiskalt aus, so dass die Eibelstädter schon beim Stand von 4:8 ihre erste Auszeit nehmen mussten. Trotz der brachialen Schmettereinlagen durch Jan Dörrenbächer und Sebastian Rennert konnte der Rückstand zum ende des Satzes nicht mehr aufgeholt werden und der erste Satz ging somit mit 25:21 an den TV/DJK Hammelburg.
Ähnlich wie im ersten Satz gingen die Waddelich aus Hammelburg schnell mit 2:7 in Führung, so dass der Trainer wieder gezwungen war, früh eine Auszeit zu nehmen. Durch gute Angriffe über die Außen und den Wechsel von Jungtalent Moritz Giehl in die Mitte erkämpfte sich Eibelstadt den Ausgleich zum 22:22. Dank guter Abwehraktionen auf Eibelstädter Seite hatte man die Chance zur Führung die aber durch einen bitteren Zuspielfehler zunichte gemacht wurde, so dass sich die Hausherrn den Satz nun nicht mehr aus der Hand nehmen ließen und mit 25:22 beendeten.
Anders als in den ersten beiden Sätzen startete der Ritterorden mit einer 7:5 Führung. Der Keim der Hoffnung wurde schnell erstickt als die Hammelburger nun eine Schwächephase des TSV brutal ausnutzten und mit 18:9 in Führung gingen. Nach Jan´s Auforderung wenigstens nicht einstellig den 3.Satz zu verlieren ging nochmal ein Ruck durch die Mannschaft. Der TSV kam nochmal bis auf 4 Punkte ran was aber letztendlich nicht zum Satzsieg reichte da der Abstand zu groß war und der Satz mit 25:20 verloren ging.
Ein großes Dankeschön gilt den mitgereisten Fans die uns lautstark unterstützten und so manch ein Kastenoberteil maltretierten.

Moritz Giehl, Tobias Hennig, Philipp Hennig, Sven Stockert, Stefan Schnupp, Sebastian Rennert, Jan Dörrenbächer, Kjeld Classen, Sebastian Pätzel, Andreas Singer
Geschrieben von
Kjeld Classen

23.01.2012Angaben auf den Libero

TSV Eibelstadt - Tuspo Nürberg3:2(25:20, 23:25, 23:25, 25:21, 20:18 )
... so lautete die Devise des TuSpo Nürnberg, um die Eibelstädter zu bezwingen. Dies ist ihnen jedoch nur bedingt gelungen, da der TSV Eibelstadt das Spiel nicht knapp aufgrund der Annahmeleistung, sondern aufgrund der Eigenfehler gestaltet hat. Durch viele verschlagenen Angaben wurde dem TuSpo Nürnberg einige Punkte geschenkt, welche sie in solch einem Kellerduell auch gut gebrauchen konnten. Jedoch ging der 1. Satz mit 25:20 durch gute Angaben von Philipp Hennig und vielen Schnellangriffen an die Singerknaben.

Im 2. Satz gestaltete es sich nicht anders. Immer noch eine hohe Fehlerquote auf Seiten des TSV"s. Hinzu kamen auch noch mehrere unglückliche Schiedsrichterentscheidungen. Auch die Einwechslung von Kjeld Classen hat nicht mehr geholfen und man verlor den Satz 23:25.

Durch eine 10 minütige Pause konnte der TSV sich wieder sammeln und ruhig und entspannt in den 3. Satz gehen.

Im 3. Satz wurde es laut in der kleinen gut gefüllten Halle, da die Zuschauer sich noch über den vorherigen Satzgewinn freuten und die Hoffnung auf den Sieg vorhanden war. Der TSV konnte zwar mithalten, jedoch konnte der TuSpo Nürnberg sich eine 7-Punkte Führung zum 20:13 aufbauen. Bis zum 23:20 konnte der TSV sich wieder herankämpfen, aber man verlor auch diesen Satz knapp mit 23:25.

Im 4. Satz drehte der TSV auf und konnte von Anfang an seine Sideoutquote gut halten. Durch klare Ansagen in den Satzpausen und Auszeiten, aber auch durch sehr starke Leistung des Diagonalangreifers Sebastian Rennert, hatte man das Spiel im Griff und konnte sich eine Führung von 19:12 ausbauen. Leichtsinnig wurden dann aber wieder Punkte verschenkt, doch der TSV konnte den Satz mit 25:21 für sich bestimmen.

Gut gelaunt und mit starker Willenskraft startete man in den Tie-Break. Die 6 mitgereisten Fans übertönten die ganze Halle! Dies gab den Singerknaben nochmal einen Schub und beim Spielstand von 14:14 nahm der Trainer Andreas Singer seine 2. Auszeit, um eindeutige Ansagen zu machen und den gegnerischen Spielfluss zu stören. Es war ein hin und her von den Punkten doch ganz besonders stach der Aussenangreifer Jan Dörrenbächer mit seinen gewaltigen Angriffen heraus. Am Ende hatte es doch noch ein glückliches Ende für den TSV und man gewann den Tie-Break mit 20:18.

Herzlichen Dank an unsere lautstarken Fans und Zuschauer.



Moritz Giehl, Tobias Hennig, Philipp Hennig, Sven Stockert, Stefan Schnupp, Sebastian Rennert, Jan Dörrenbächer, Kjeld Classen, Sebastian Pätzel, Andreas Singer
Geschrieben von
Tobias Hennig

18.01.2012Unglückliche Niederlage gegen den Tabellenführer

TSV Eibelstadt - VC TUS Hirschau2:3(25:22, 25:22, 24:26, 22:25, 6:15)
Am Sonntag spielte die Mannschaft des TSV Eibelstadt gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Hirschau. Eigentlich hatte man sich nicht wirklich Chancen ausgerechnet, nachdem die Hirschauer in der ganzen Saison erst 3 Sätze verloren haben.



Trotzdem starteten die Eibelstädter motiviert und fest entschlossen es den Hirschauern so schwer wie möglich zu machen in den ersten Satz. Und es sollte gleich ein guter Einstieg in das Spiel werden. Das Spiel war immer sehr knapp, da beide Mannschaften immer Ihr Side-Out hielten und es fast nie zu Annahmefehlern kam. Immer wieder sorgten auf Seiten der Eibelstädter Sebastian Rennert und Jan Dörrenbächer für wichtige Punkte über Außen oder die Diagonale. Außerdem zeigten die Hirschauer besonders über Außen ein sehr schwaches Spiel, ständig landeten Bälle im Netz, Block oder Aus. Und die Jungs um Spieler Trainer Andi Singer konnten sich um 2-3 Punkte absetzen. Diese Führung hielt auch bis zum Ende des Satzes an.



Im zweiten Satz startete man wieder sehr konzentriert und beflügt von dem Erfolg aus dem ersten Satz. Besonders Tobi Hennig und Mo Giehl sorgten durch starke Annahmen und Abwehraktionen für ein leichteres Aufbauspiel. Auch Stefan Schnupp machte jetzt seine Punkte über die Mittelposition und man konnte sich Stück für Stück absetzen. Den letzen Punkt machte dann Sebastian Pätzel per Einerblock.



Nach dem zweiten Satz war den Eibelstädter klar, dass heute mehr drinnen ist als vorher geglaubt. Man startete wieder gut und setzte sich von Anfang an immer weiter vom Gegner ab. Auch die taktischen Wechsel mit Kjeld Classen für Sebastian Pätzel und Sven Stöckert für Philipp Hennig zeigten den gewünschten Erfolg. Zur Mitte des Satzes führten die Eibelstädter mit 17:10 und Hirschau wirkte schon fast besiegt. Zum Ende des Satzes führte man also 23:18 und der Satz und somit das Spiel schienen schon gewonnen. Jedoch zeigte Hirschau, dass sie nicht umsonst Tabellenführer sind. Sie kämpften sich nochmal bis auf ein 24:23 ran und gewannen am Ende durch starke Blockaktionen den Satz 26:24.



Nun ging es darum die Nerven zu behalten und weiter das eigene Spiel zu machen. Das klappte auch gut, jedoch hatten sich die Hirschauer auch auf das Spiel der Eibelstädter eingestellt und holten den ein oder anderen Ball noch raus oder hatten etwas Glück mit den Schiedsrichterentscheidungen. Letzendlich gelang es nicht mehr den Satz noch zu drehen. Und man musste zum 3. Mal in dieser Saison in den Tie-Break.



Erneut starteten die Eibelstädter gut und man konnte bis zu dem Spielstand von 4:4 mithalten. Dann schien aber der Knoten auf Seiten der Hirschauer geplatzt. Immer wieder kam es zu Annahme-, Zuspiel- und Angriffsfehlern der Eibelstädter. So zog Hirschau mit 15:6 davon und gewann somit das Spiel.



Am nächsten Sonntag spielen die Eibelstädter gegen das Tabellenschlusslicht Tuspo Nürnberg.



Tobias Hennig, Moritz Giehl, Jan Dörrenbächer, Kjeld Classen, Sebastian Rennert, Sven Stöckert, Sebastian Pätzel, Stefan Schnupp, Philipp Hennig, Andreas Singer
Geschrieben von
Philipp Hennig

22.11.2011TSV Eibelstadt VS. SC Freising

TSV Eibelstadt - SC Freising2:3(21:25, 27:25, 25:21, 12:25, 7:15)
Am 20. November 2011 traf man nun auf die weit gereisten Gäste aus Freising, die auf Grund des Regionalausgleiches der Bayernliga Nord zugeordnet wurden. Die Oberbayern traten mit einem Kader von zwölf Spielern unter der Leitung des Trainers Falk Ullmann an. Der Gegner war für die Eibelstädter weitestgehend unbekannt. Lediglich der Kapitän Dejan Jankovic und Andreas Burkard (beider Annahme-Außen) waren von einigen Beachvolleyballturnieren bekannt.

Das Spiel wurde um 15:00 Uhr unter der Leitung von Marco Böse und Eva Frank angepfiffen und die Gastgeber starteten gut in Durchgang eins. Eine Aufschlagserie von Spielertrainer Andreas Singer brachte die frühe 5:2 Führung, die Kjeld Classen mit einem krachenden Sprungaufschlag zum 7:2 ausbauen konnte und auch beim 8:3 schien noch alles glatt zu gehen. Allerdings wurden die Hausherren beim Stand von 8:7 zu einer Auszeit gezwungen und ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem sich keiner der beiden Protagonisten entscheidend absetzen konnte. Bis Freising den Aufschlagdruck erhöhte und sich über 17:17 eine ansehnliche 22:17 Führung erspielte. Man konnte auf Seiten der Hausherren zwar noch auf 20:22 herankommen, doch eine taktische Auszeit des Gästetrainers brachte den gewünschten Erfolg und so musste man sich mit 25:21 geschlagen geben.

Auch im zweiten Satz starteten die Eibelstädter stark und konnten sich ein kleine Führung von 9:6 erarbeiten, die sich jedoch beim Stand von 12:12 egalisierte. Nun wechselte das Aufschlagrecht ständig zwischen den beiden Kontrahenten hin und her und niemand konnte sich entscheidend absetzen. Andreas Singer warf nun das Wechselkarussell an und brachte beim Stand von 14:14 Philipp "Phips" Hennig, der die TSV-Angreifer über die meiste Zeit, des restlichen Spiels mit Pässen versorgen sollte. Man schaffte es aber wieder nicht sich entscheidend abzusetzen. Bekim Aliu wurde beim Stand von 21:21 für Stefan Schnupp zum Aufschlag eingewechselt und versuchte sein Team mit einem guten Aufschlag in Führung zu bringen. Die über den ganzen Spielverlauf hin gute Annahme der Gäste machte es ihm da allerdings recht schwer. Man kam nun auf Seiten den Eibelstädter noch ein wenig ins straucheln und da man die beiden Auszeiten schon beim 10:10 und 19:19 verbraucht hatte, sollte ein weiterer Wechsel den gewünschten Erfolg bringen. Beim Spielstand von 22:23 aus Eibelstädter Sicht, betrat Moritz Giehl für Kjeld Classen das Spielfeld.
Giehl stammt wie die Geschwister Hennig (Philip: Zuspiel / Tobias: Libero) aus der "Talentschmiede" Veitshöchheim und ist auf der Annahme-Außen-Position nun schon die zweite Saison eine echte Stütze und Bereicherung.
Giehl bekam auch prompt den Ball und nach einer perfekten Annahme durfte Dörrenbächer den Ball mit einem sehenswerten Angriff zum 23:23 im gegnerischen Feld unterbringen. Den Mannen aus Freising sollten noch zwei Matchbälle zu Teil werden, die jedoch beide abgewehrt werden konnten und beim Stand von 25:25 wurde Philipp Hennig an die Linie geschickt und dieser ließ sich auch von einer Auszeit beim Stand von 26:25 nicht aus der Ruhe bringen und so wurde der Spielabschnitt mit 27:25 gewonnen und nach Sätzen auf 1:1 ausgleichen.

Im nun folgenden dritten Satz spielte die Heimmannschaft von Beginn an solide und ließ sich die früh erspielte Führung nicht wieder nehmen. Lediglich beim Stand von 23:21 sah sich Andreas Singer gezwungen eine Auszeit zu nehmen, da man drei Punkte in Folge zugelassen hatte. Er brachte sein Team aber wieder auf Kurs und so holte man auch diesen Durchgang mit 25:21 nach Hause.

Jetzt sollte Satz Nummer vier die Entscheidung bringen und den "Singerknaben" den ersten Sieg in der laufenden Saison bescheren. Doch es sollte anders kommen. Die Gastgeber fanden nicht zu ihrem Spiel oder hatten es beim Seitenwechsel verloren. Freising kam früh in Führung und gab diese auch nicht wieder ab und auf Seiten der Eibelstädter lief nun nichts mehr zusammen. Singer versuchte seine Spieler aufzubauen und nahm bei 1:5 die erste Auszeit und die zweite bei 6:14. Leider blieb der gewünschte Erfolg aus und der Satz wurde mit 12:25 abgegeben.

Der fünfte Satz verlief nahezu gleich dem vierten und Eibelstadt war weiterhin auf der Suche nach seinem Spiel und so gewann Freising diesen mit 7:15 und somit auch das Spiel 2:3.

Der TSV steht nun mit 0:10 Punkten auf dem letzten Platz der Tabelle und man muss den Blick jetzt auf die direkten Konkurrenten im unteren Drittel der Tabelle richten und versuchen eben diesen die Punkte abzunehmen. Sebastian Paetzel wusste dem ganzen aber auch noch ein gutes abzugewinnen und kommentierte das Spiel und die Tabellensituation mit den Worten: "Das gute ist, dass es jetzt nur noch aufwärts gehen kann!"

Für den TSV Eibelstadt spielten:

Moritz Giehl, Tobias Hennig, Philipp Hennig, Bekim Aliu, Stefan Schnupp, Sebastian Rennert, Jan Dörrenbächer, Kjeld Classen, Sebastian Paetzel, Andreas Singer
Geschrieben von
Sebastian Rennert

14.11.2011TSV Eibelstadt- TSV Stein

Am Sonntag den, 13. November 2011 reisten die Eibelstädter Singerknaben zum TSV Stein. Mit im Gepäck die 15- und 16-jährigen Hennig-Brüder, die aufgrund der Doppelspielrechtsregelung die ersten zwei Spieltage nicht dabei sein durften. Für beide Mannschaften war es der zweite Spieltag an diesem Wochenende.
Die Hausherren nahmen die Euphorie ihres tags zuvor klaren 3:0 -Sieges über den TuSpo Nürnberg mit in den ersten Satz und konnten sich so bis zur Satzmitte mit 15:10 absetzen. Die Gäste aus Eibelstadt wirkten auf dem Feld nervös und unkonzentriert, sodass sie bis zum Satzende den fünf-Punkte-Vorsprung nicht verringern konnten. So ging der erste Satz nach nur 21 Minuten an den TSV Stein.
Im zweiten Satz durfte Zuspieler Philipp Hennig seine Bayernligapremiere feiern. Unterstützt von seinen lautstarken Fans konnte sich der TSV, mit einer Aufschlagserie von Stefan Schnupp und balltötenden Rückraumangriffen von Spielemacher Jan Dörrenbächer, eine 6:2-Führung erkämpfen. Doch starke individuelle Fehler auf Seiten des Gastes bauten den Gegner wieder auf. So schmolz der Vorsprung gegen Ende des Satzes auf 17:16. Mit einem denkbar knappen Ergebnis von 23:25 musste Eibelstadt den zweiten Satz abgeben.
Trotz der Frustration über den leicht hergeschenkten zweiten Satz konnte der Gast zu Beginn des dritten Durchganges gut mithalten und sogar eine Führung von 8:7 erspielen. Doch dann begann die für diese Mannschaft typische und meist spielentscheidende Phase in der drei, vier Punkt am Stück hergeschenkt werden. Eine Auszeit beim Spielstand von 11:14 und die folgenden taktischen Wechsel konnten auch nicht mehr helfen, sodass auch der dritte Satz mit 21:25 an den TSV Stein ging.

Damit fährt der TSV Eibelstadt mit dem letzten Tabellenplatz nach Hause.

Da dieser Stelle ein großes Dankeschön an die treue Unterstützung der Damen 1 und an Christian Lochner der mitgefahren ist, um die Mannschaft als Co-Trainer zu unterstützen.

Für den TSV spielten: Giehl Moritz, Classen Kjeld, Dörrenbächer Jan, Hennig Philipp, Hennig Tobias, Paetzel Sebastian, Rennert Sebastian, Schnupp Stefan, Stockert Sven, Singer Andreas
Geschrieben von
Sven Stockert

30.10.2011Lehrstunde erhalten…

TSV Eibelstadt - TV Mömlingen1:3(-23,-23,26-,-21)
Thematik: „Schlecht spielen, lange in Rückstand sein & bleiben, dennoch Elemente finden um mindestens 3 Sätze sicher gewinnen zu können und somit wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der eigenen Halle behalten.“ So oder ähnlich verlief der heutige Spieltag.

Dass Eibelstadts „Bayernliga“-Volleyballer die letzten 3 Jahre traditionell schlecht und unkultiviert in Mömlingens Kultur- und Sportspielhalle spielten war mittlerweile bekannt, dass es aber getreu aller „guten Dinge“ sind drei noch schlechter gehen könne oder sollte, wurde den Zuschauern und vor allem dem verantwortlichen Trainer auf Eibelstädter Seite heute gezeigt.

Zum vierten mal in Folge war nichts zu erben, da nutzten auch eine Dreier-Ass-Serie von Mannschaftsführer Rennert nichts, auch nicht zwei parallel spielende und sich abwechselnde Zuspieler, sowie der Mann des Tages auf Eibelstädter Seite, Jan Dörrenbächer, ohne dessen Punkte und Blockaktionen die Partie noch schneller als die Aufwärmzeit vor dem Spiel zu Ende gewesen wäre.

Auf Eibelstadts Annahmeriegel war in diesem Spiel zu keiner Zeit verlass. Eibelstadts Zuspieler waren somit ein ganzes Spiel darauf angewiesen, alle Bälle über die Außenpositionen spielen zu müssen - bis auf eine Ausnahme - überraschenderweise wurde dieser Ball für Stefan Schnupp völlig „verstellt“, was aber angesichts der sonstigen Nullrunden nicht spielentscheidend ins Gewicht fiel.

Vielmehr muss man sich fragen, warum man nicht in der Lage ist, Führung um Führung einfach führend nach Hause zu bringen (Satz 1 bis 17:17 vorne, Satz 2 ebenfalls bis 17:17 in Führung, Satz 3 beinahe eine 13:4 Führung „vergeigt“(!!!) Satz 4: von 7:9 Rückstand auf 7:15 bei einer einzigen Aufstellungsrotation zurückgefallen). Eine Antwort könnte sein, dass man sich zu lange auf den „geschenkten“ Fehlaufschlagspunkten und Angriffs- und Annahmefehler des Gegners ausruhte und ehe man sich versah reichten jeweils zwei gute Aufschlagspieler auf Mömlinger Seite, die deren Desaster schnell wieder gerade bogen.

Auf allzu große Geschenke darf man in einer Sportart, in der es nur Sieg oder Niederlage gibt, nicht groß hoffen, auch nicht auf ein vielleicht „normales“ oder „gutes“ Spiel, wenn man aus Eibelstädter Sicht Spieler auf dem Feld stehen hat, die nach über 25 Jahren Volleyballsport am Ende ihrer Kariere in solchen Hallen sich alles andere als einen derart „blamaschigen“ Auftritt bzw. Abtritt gewünscht hätte. Bis zu den Festtagen Geburtstag und Weihnachten ist es zwar noch ein ganzes Stück hin - jedoch nicht eine so lange Zeit bis zum Spiel gegen Hammelburg am 12.11 in eigener Halle. Diesen Gegner mit anderen Kaliberausmaßen werden wir mit so einer Klasse(n)leistung nur unerheblich erschrecken und vor zu lösenden Problemaufgaben stellen!
Geschrieben von
Andreas Singer

09.10.2011Mit viel Verletzungspech Startschuss fehlgeschlagen.

TSV Eibelstadt - VC/TuS Hirschau1:3(18:25,25:15,17:25,20:25)
4 Kapitäne konnten die Punkte der „TSV Eibelstadt“ heute nicht in den Heimathafen lotsen.

Bereits vor Anpfiff stand fest. Erster Mannschaftsführer Sebastian Rennert wird wegen kurzfristiger Fußverletzung nicht als Spieler und Kapitän zum ersten Heimspiel in die Saison 2011/2012 auflaufen können. Diese Aufgabe wurde dann dem erfahrenen Ex-Nationalspieler Edgar Krank übertragen, welcher sich in der Erwärmungsphase kurz vor Anpfiff ebenfalls eine leichte Fußverletzung zuzog. Diese weitete sich im weiteren Spielverlauf als spielhinderlich aus, so dass eine Auswechslung unumgänglich blieb. Zu Beginn des zweiten Satzes zerrte sich der Spielertrainer und nun dritte Kapitän Andreas Singer so unglücklich, dass in seinen Spielpausen ein vierter Kapitän bestimmt werden musste. Bevor noch weitere „ältere“ Spieler unter diesem „schweren“ Amt in Eibelstadt sich heute verletzen sollten übertrug man diese Aufgabe nun gleich an den jüngsten im Team - Moritz Giehl. Danach waren keine weiteren Verletzungen mehr zu verbuchen.
Gespielt wurde auch - Volleyball – auf beiden Seite, manchmal gut, auf der anderen Seite aber häufig sehr fehlerhaft und betont gastfreundlich. Während Hirschau durch sicheres Standardvolleyball bis auf den 2. Satz stets Herr der Lage war, wechselten sich bei den Hausherren enorme Fehlerserien in Annahme, Angriff, Block und eigener Abwehr ab, so dass die Gäste nur auf die nächste Fehlerserie warten mussten. Eigene zu häufig auftretende Zuspielprobleme und –ungenauigkeiten auf Eibelstädter Seite brachten die notwendige Sicherheit heute zu oft und lange nicht wie gewohnt zurück. In Satz 1 lief man ständig 3 Punkten hinterher, die frühzeitig zu Beginn verloren wurden. Mit einem taktischen Tausch in der Grundaufstellung verbuchte Eibelstadt in Satz zwei von den vier gespielten Sätzen mit 25:15 den deutlichsten Satzgewinn in diesem Spiel für sich. Hirschau stellte sich schnell darauf ein, führte in Satz drei schnell mit 4 Punkten und in Sätzen mit 2:1. Im 4. Satz versuchte man mit der Einwechslung von Moritz Giehl weiteren Druck in den Elementen Aufschlag, Angriff und Annahme zu machen. Dies gelang bis zum Stande von 17:17 auch konstant, bevor zwei verlorene Dreierpakete dem Spiel ein nüchternes schnelles Ende bereiteten.

Für Eibelstadt spielten:
Moritz Giehl, Bekim Aliu, Anton Högele, Sven Stockert, Edgar Krank, Jan Dörrenbächer, Kjeld Claasen, Sebastian Pätzel, Thorsten Daubitz, Andreas Singer.
Geschrieben von
Andreas Singer
Quelle:
ASL

21.04.2011Saisonrückblick 2010/2011

Gut organisiert, was die Möglichkeiten einer zeitlich angemessenen Vorbereitungszeit auf die neue Saison betrifft, machte man sich seit Ende August auf den Weg. Personell war es allerdings der gewohnt holprige Start bezüglich der Teilnehmeranzahl in den ersten Einheiten. Auch aus diesem Grund gestaltete sich eine „gemeinsame Vorbereitung“ als größeres Problem, das es wie immer zu beheben galt. So konnte sich der fast 3 Spielzeiten pausieren müssende Trainer und Zuspieler Andreas Singer jedoch noch mehr auf sein eigenes Comebacktraining konzentrieren. Er musste den im Sommer kurzfristig aufgrund von Verletzung ausgefallenen Markus Pfeiffer ersetzen, der in der Aufstiegssaison 2009/2011 als Zuspieler aktiv war. Punktuell konnten dann pro weiterer Trainingseinheit mehr und mehr Spieler aus dem anwachsenden Kader früher oder später freudig begrüßt werden.

Zu einer Optimierung der Vorbereitungszeit sollte auch der zum Großteil von den Spielern/innen der 1. Herren- und Damenmannschaft erstmalig ausgetragene Main-Park-Cup beitragen. Über zwei Tage hatte man die Möglichkeit unter guten Trainings-,Spiel- und Wettkampfbedingungen Volleyball zu trainieren.

Ein 3:0 Start gegen den TSV Stein zeigte, dass dies von großer Bedeutung war. Man trat zwar personell unterbesetzt an, jedoch setzte man mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung bereits hier ein Zeichen für die Mission „Klassenerhalt“. Am zweiten Spieltag folgte dann jedoch gegen den späteren klaren Aufstiegsfavoriten Neumarkt bereits ein erster ordentlicher Dämpfer. Konnte man hier auswärts doch kaum in ein vernünftiges Volleyballspiel auf Augenhöhe gegen einen Meisterschaftsfavoriten aufziehen, sollte dies bereits einen Tag später gegen einen weiteren Aspiranten auf die Aufstiegsplätze – den TSV Zirndorf 1 – in eigener Halle besser gemacht werden. 3:2 nach spannendem Spielverlauf für Eibelstadt, aufgeholt aus einem 0:2 Rückstand! Mit einem weiteren 3:0 Heimsieg gegen Regenstauf und einer knappen 2:3 Auswärtsniederlage in Zirndorf gegen deren weitere 2. Bay.Mannschaft, machte man sich große Hoffnungen auf ein ausgeglichenes Derby gegen den RL-Absteiger aus Mömlingen. Man wollte dort auswärts unter schweren Bedingungen doch zeigen, was man kann. Dies gelang „wieder einmal“ nur im ersten Satz. Nachdem dieser mit 28:26 verloren ging, brach man dann in den beiden folgenden Sätzen zunehmend ein, so dass von den TOP 3 Teams erstmal nur eines besiegt werden konnte und man sich deutlich an den Mittelfeldteams zu orientieren hatte.

Katzwang und Lohhof wurden entsprechend mit 3:0 besiegt. Dann folgte jedoch aus einer längeren Winterpause heraus eine weniger zufrieden stellende 1:3 Heimniederlage gegen Stein. Diese brachte im weiteren Saisonverlauf weitere unerfreulichen Punktverluste mit sich. So setzte es, auch aufgrund des Spielplans bedingt, 4 deutliche Niederlagen in Folge, bei denen nicht mehr als 1 Satz pro Spiel gewonnen werden konnte. Jetzt sah man sich trotz gutem und ausgeglichenem Saisonstart plötzlich ins hintere Drittel der Tabelle abgedrängt.

Die traditionell großen Kämpfe gegen Zirndorf sollten auch dieses Jahr wieder einen weiteren Höhepunkt in eigener Halle für die zahlreichen Zuschauer liefern. Ein knappes 3:2 brachten wichtige Punkte für das Absetzen von den hinteren Tabellenplätzen. 2 weitere Siege gegen Katzwang und Hirschau katapultierten uns dann wieder auf Platz 5 in der Tabelle – punktgleich mit Platz 4 am Ende.

Abschließend bleibt zu sagen, dass bei konsequentem Ausnutzen der gegebenen Möglichkeiten die „Bronze-Medaille“ möglich gewesen wäre. Dennoch steht als Aufsteiger am Ende ein „positiver und erfolgreicher“ Saisonabschluss zu Buche, auf dem man weiter aufbauen kann. Einige wenige Spieler müssen ersetzt werden - vor allem im Bereich Mittelblock und Zuspiel. Hier werden ab sofort Bewerbungen von Top-Athleten angenommen.

Mit Moritz Giehl und Jan Dörrenbächer hatte man kurz vor und während der Saison bereits zwei „junge“ Perspektivspieler gewonnen, die die Annahme- und Außenposition v.a. dann übernehmen können, wenn mit Edgar Krank der „alte Routinier“ mal nicht zur Verfügung steht. Mit Sven Stockert und Mehrfachpositionstalent Sebastian Rennert hat man zwei Angreifer, die egal auf welcher Position sie angreifen, den Gegnern häufig mehr als unlösbare Aufgaben stellen. Von den drei treuen Mittelblockern Thorsten Daubitz, Sebastian Paetzel und Florian Pestel werden wir Florian 1 Jahr an die USA für Studium und Collage-Volleyball ausleihen, bis dahin können neue junge Kräfte versuchen, sich im Team zu etablieren. Mit Christian Lochner und Anton Högele stehen stets gefragte Allroundspieler auf den hinteren und Außenpositionen zur Verfügung, die ihren wesentlichen Teil zu Platz 5 beitrugen. Aus den eigenen Reihen der II. Mannschaft zeigten im Training bereits häufig Fabian Krüger, Stefan Schnupp und Fede Koch ihr Potential. Ergänzt wurde der Trainingskader durch Stefan Sebold, Benedikt Heckmann, Steffen Ißermann und Thomas Schäfer, so dass der Trainer häufig aus dem Vollen schöpfen konnte und durchschnittlich stets an die 12 Spieler in der Halle hatte.
Geschrieben von
Andreas Singer

28.03.2011TSV Eibelstadt-Vc Katzwang/Schwabach

TSV Eibelstadt - VC Katzwang/Schwabach3:0(25:23,25:15,25:20)
Die Truppe begann die vorerst letzte Auswärtsreise nach Katzwang voll motiviert. Erstmals in dieser Saison konnte Coach Andreas Singer aus dem Vollen schöpfen, denn der Mannschaftskader war mit 12 Feldspielern und 2 Liberos voll besetzt. Das Spiel plätscherte erstmal vor sich hin und beide Teams waren gleich auf, was allerdings auch durch viele Fehler im Side-out auf eibelstädter Seite und eine starke Abwehrleistung der jungen Katzwanger Truppe bedingt war. Doch Mitte des Satzes konnte sich die Jungs des TSV absetzen und den Vorsprung bis zum Ende des Satzes halten. Trotzdem wurden wieder alte Schwächen aufgezeigt, wie z.B die Abwehrschwäche und die fehlende Blocksicherung.
Der zweite Satz wurde konzentrierter angegangen und gestaltete sich dementsprechend eindeutiger. Die Mannen von Spielertrainer Andreas Singer griffen in Durchgang zwei deutlich beherzter im Block zu und es wurden auch einige erfolgreiche Abwehraktionen gelandet. Auch die Einwechslungen von Christian Lochner und Moritz Giehl zum Aufschlag zeigten sich immer wieder als gelungene taktische Maßnahmen, denn durch druckvolle Aufschläge wurde die Katzwanger Annahme immer wieder unter Druck gesetzt und zu Fehlern gezwungen, gleichzeitig wurde das Side-out Spiel auf Eibelstädter Seite, durch gute Angriffe von Sebastian Rennert und Edgar Krank durchgesetzt. Der Wechsel von Steffan Schnupp für Andreas Singer im Block wurde ebenfalls immer wieder belohnt. So wurde auch Durchgang zwei gewonnen und es fehlte nur noch ein Satz zum Klassenerhalt. Die Bank hielt die Stimmung hoch und somit ging man auch Satz drei hoch motiviert an. Mit einer stabilen Annahmeleistung und einem gutem Abwehrspiel wurde auch die letzte Hürde genommen.
Abschließend kann man sagen, dass die Saison dann doch noch „gerettet“ und das Saisonziel, ein gesicherter Mittelfeldplatz, erreicht wurde. Wir freuen uns auch auf die brisanten Duelle in der nächsten Saison bei den „Derbys“ gegen den unterfränkischen Aufsteiger aus der Landesliga TV/DJK Hammelburg.
Es spielten Andreas Singer(Z), Sebastian Rennert, Christian Lochner, Moritz Giehl, Federico Koch, Edgar Krank (AA), Stefan Schnupp, Thorsten Daubitz, Florian Pestel, Sebastian Paetzel, (MB), Sven Stockert (Dia), Anton Högele, Steffen Ißermann (Lib), Fabian Krüger (Co- Coach)
Geschrieben von
Moritz Giehl

22.03.2011Eibelstadt zeigt sich kämpferisch

TSV Eibelstadt - VC/TUS Hirschau3:1(27:25, 21:25, 25:21, 27:25)
Am vergangenen Sonntag traf der TSV in der Mainpark Arena zum zweiten Mal binnen einer Woche auf dessen direkten Tabellennachbarn Hirschau aus der Oberpfalz. Nur eine Woche zuvor war man eben dort mit 1:3 die unterlegene Mannschaft, so dass das Team um Spielertrainer Andreas Singer auf Revanche drängte und sich viel vorgenommen hatte. Wollte man doch nur einen Tag vor dem kalendarischen Frühlingsanfang das Spiel ebenfalls sonnig gestalten. Denn nach langer Durststrecke sollte endlich wieder ein Erfolgserlebnis her, um kurz vor Saisonende die entscheidenden Punkte für den angestrebten Klassenerhalt zu sammeln.
Der TSV konnte bei dem erneuten Aufeinandertreffen dabei aus den Vollen schöpfen und auf Unterstützung aus den Reihen der zweiten Mannschaft hoffen. Zu Beginn der Partie entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Trotz der engen tabellarischen Situation war von übermäßiger Nervosität - weder auf der einen noch der anderen Seite - wenig zu spüren. Mitte des ersten Satzes erspielte sich der TSV einen Minivorsprung zum 14:11, den man aber rasch wieder abgeben musste. Hirschau hielt gut dagegen und ging insbesondere durch den starken Spannig mit 24:22 in Front. Unbeirrt setzte Eibelstadt dagegen und konnte durch druckvolle Aufschläge aufschließen und Durchgang Nummer 1 für sich entscheiden.
Wie so oft in der Vergangenheit verfiel man aber in Satz 2 des Matches zurück in alt gewohnte Schwächen. Zu unkonzentriert war die Annahmeleistung in dieser Phase des Spiels, um dem Zuspieler Andi Singer ein variables Angriffsspiel zu ermöglichen. Von Beginn an lief man einem 2 Punkte Rückstand hinterher, den Hirschau sicher ins Zeil rettete.
Vergleichbar die Spielsituation zu diesem Zeitpunkt mit der vor einer Woche – doch war man nun auf des Ritterordens Seite gewillt, die Punkte in Mainfranken zu behalten. Mit der lautstarken Unterstützung des Eibelstädter Fanblocks erarbeitete man sich Punkt für Punkt. Annahme, Block und Feldabwehr funktionierten nun wieder besser. Doch wieder sollte keine Vorentscheidung im dritten Durchgang fallen. Erst als Kapitän Rennert beim Stande von 21:19 zur Grundlinie geschickt wurde, konnte dieser mit harten Sprungangaben die Hirschauer Annahme unter Druck setzen, so dass der Satz verdient mit 25:21 an die Hausherren ging.
Wer nun dachte, Hirschau würde sich geschlagen geben, musste eines besseren belehrt werden. Wieder eng, wieder hart umkämpft – so gestaltete sich Durchgang Nummer 4. Klar, steht man doch mit einer Niederlage bei gleichem Punktekonto aber dem schlechteren Satzverhältnis wieder hinter Eibelstadt in der Tabelle. Selbst die Anfeuerungsrufe der mitgereisten Hirschauer Fans führten nicht zum gewünschten Erfolg und so war es erneut Rennert, der mit 3 Aufschlägen in Folge zum Satzerfolg mit 27:25 beitrug. Großen Anteil am Sieg der Heimmannschaft hatte Neuzugang Jan Dörrenbächer, der mit teils spektakulären Aktionen von der Außen- Annahme Position immer wieder für sehenswerte Punkte sorgte.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei allen Fans für ihre treue Unterstützung und den Jungs der Herren II, die zum wiederholten Male für eine tiefe Bank sorgten.
Bleibt zu hoffen, dass nach dem letzten verbliebenen Auswärtsspiel am kommenden Sonntag in Katzwang der Klassenerhalt gesichert, und so auch in der kommenden Saison in der Bayernliga aufgeschlagen werden kann.

Für Eibelstadt spielten: Schnupp, Pätzel, Daubitz (MB), Dörrenbächer, Krank, Lochner, Schäfer (AA), Rennert, Stockert (D), Högele, Ißermann (L), Singer (Z)
Geschrieben von
Torsten Daubitz

13.03.2011TSV Eibelstadt VS. SV Lohhof II und VC/TuS Hirschau VS. TSV Eibelstadt

TSV Eibelstadt - SV Lohhof II1:3(25:13, 18:25, 18:25, 24:26)
TSV Eibelstadt - VC/TuS Hirschau1:3(25:19, 25:27, 21:25, 23:25)
Am Samstag, 12. März empfingen die Eibelstädter die Gäste aus dem Großraum München, die im Hinspiel mit einer guten bis sehr guten Leistung 3:0 besiegt werden konnten. Der einzige Wermutstropfen am Tage des Sieges war die Verletzung des Routiniers Edgar Krank, der nun aber wieder genesen war und somit im Rückspiel gegen Lohhof II ins Feld ziehen sollte.
Allerdings musste man am Sonntag im Auswärtsspiel gegen Hirschau auf die Dienste des Ex-Nationalspielers verzichten, wohingegen Anton Högele, der am Samstag aus beruflichen Gründen nicht im Aufgebot war, wieder die ihm angestammte Liberoposition einnahm. Man betrat in der Oberpfalz unbekanntes Terrain, da das Hinspiel witterungsbedingt verlegt werden musste. Der Nachholtermin war für die Unterfranken denkbar ungünstig gelegt, weil man schon am Vortag antreten musste und somit eine Doppelbelastung gegeben war.
Nicht aus Gründen der Ökonomie sondern vielmehr auf Grund der Parallelität der Ereignisse an diesem Wochenende werden beide Partien in einem Bericht abgehandelt.
Die Eibelstädter starteten jeweils mit einer soliden bis hervorragenden Leistung in den ersten Durchgang. Man agierte in allen Elementen nahezu fehlerfrei und dies wurde mit deutlichen Satzgewinnen belohnt. Maßgeblichen Anteil an diesen Erfolgen hatten die Mittelblocker Torsten Daubitz, Sebastian Pätzel und Florian Pestel, die über das ganze Wochenende ihr Können in Block und Angriff unter Beweis stellten. Gerade Torsten Daubitz sicherte sich durch seine Knaller bei Trainer Andreas Singer den Stammplatz. Auch Edgar Krank konnte am Samstag eine gewohnt solide, aber nichts desto Trotz beachtenswerte Leistung abrufen.
Die Geschichte der folgenden Sätze ist schnell nacherzählt. Die jeweiligen Gegner konnten ihr Spiel stabilisieren und auf Seiten der Eibelstädter schlichen sich kleine Unsicherheiten ein, die dem Gegner zusätzlichen Auftrieb verschafften. Man geriet immer wieder ins Hintertreffen, konnte die Rückstände immer wieder aufholen und teilweise auch vorbeiziehen. Gerade gegen Hirschau fehlte in den entscheidenden Situationen das notwendige Fortune.
Letztlich bleibt für beide Partien eine zwar verdiente, aber keineswegs unvermeidbare Niederlage zu konstatieren. Dessen ungeachtet haben die Singerknaben nach wie vor die Möglichkeit den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu erreichen. Eine erste Gelegenheit bietet sich bereits am kommenden Sonntag beim Rückspiel gegen VC/TuS Hirschau.



Für den TSV Eibelstadt spielten:

Moritz Giehl, Sven Stockert, Florian Pestel, Edgar Krank (nur Samstag), Sebastian Rennert, Christian Lochner, Sebastian Pätzel, Torsten Daubitz, Andreas Singer und Anton Högele (nur Sonntag)
Geschrieben von
Sebastian Rennert

27.02.2011TSV Eibelstadt VS. TSV Zirndorf II

TSV Eibelstadt - TSV Zirndorf II3:2(31:29, 18:25, 25:23, 23:25, 15:11)
Neuer Spieltag, neues Glück und diesmal durften auf Seiten der Eibelstädter elf Spieler daran teilhaben. Eibelstadt trat zum ersten Mal in der laufenden Saison mit mehr Spielern als der Gegner, der heute aus Zirndorf anreiste, an.
Nach langer Verletzungspause kehrte Edgar Krank in die Reihen der Gastgeber zurück und auch Bekim Aliu, "der Ballzauberer vom Balkan", feierte sein Bayernligacomeback.
Von Beginn der Partie an entwickelte sich zwischen den Kontrahenten ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich keine Mannschaft mit mehr als zwei Punkten absetzen konnte. Lediglich zur Mitte des Satzes konnten sich die Eibelstädter einen kleinen Vorsprung (19:15) herausarbeiten, den man aber sogleich wieder verspielte. Man wurde von den Gästen mit guten Aufschlägen unter Druck gesetzt und zu zwei Auszeiten in kurzer Folge, beim Spielstand von 20:19 und 22:22, gezwungen. Die Schlussphase war durch konsequentes Sideoutspiel auf beiden Seiten gekennzeichnet. Schließlich konnten die Hausherren in Person von Sven Sockert ihren 8. Satzball verwerten und den Durchgang mit 31:29 nach 30 Spielminuten für sich entscheiden.
Indessen zeigten sich die Bibertstädter keineswegs geschockt oder beeindruckt von der knappen Niederlage und konnten sich schnell eine Führung erarbeiten, die sich in einem Spielstand von 8:3 niederschlug. Vor allem auf der Mittelangriffsposition konnte die „zweite Garde“ der Zirndorfer Akzente setzen und kaum gebremst werden. Zudem schlichen sich im Eibestädter Spiel Flüchtigkeitsfehler ein und auch die Annahme verlor an Stabilität. Der anfängliche Rückstand konnte zwar zwischenzeitlich minimiert werden (13:15), jedoch brachen die Singerknaben gegen Ende des Satze erneut ein, weshalb sich die Gäste über ein deutliches 25:18 freuen durften.
Im dritten Durchgang präsentierten sich die Teams vom Start weg gleichwertig. Zur Mitte hin gelang es den Mittelfranken sich ein kleines Polster von zwei Punkten zu erspielen, welches noch auf vier Zähler (13:17) anwachsen sollte. An dieser Stelle des Spiels wurde Moritz Giehl für Sebastian Rennert eingewechselt, um die Annahme zu stärken und den Gegnern mit jugendlichem Esprit und Spielwitz zu begegnen. Dies stellte er auch vom ersten Ball an unter Beweis - Annahme und Angriff Giehl und Punkt Eibelstadt. Dies beflügelte auch Torsten Daubitz auf der Mittelposition, der nun beherzt im Block zupackte und sein Gegenüber damit fast in Rage versetzte. Der Lohn aus stabiler Annahme- und Blockleistung wurde in Form eines 25:23 und damit dem verdienten Satzgewinn eingefahren.
Der Beginn des vierten Satzes wurde verschlafen und auch eine über die ganze Partie hinweg hervorragende Vorstellung von Edgar Krank konnte die Mannen um Spielertrainer Andreas Singer nicht vor einem 3:10 Rückstand, der schon zwei Auszeiten nötig gemacht hatte, bewahren. In Form von Spielerwechseln wurde auf den Spielstand reagiert: Lochner kam für Giehl auf der Außen-, Rennert für Stockert auf der Diagonal- und wenig später im Satz Pätzel für Pestel auf der Mittelposition. Man konnte den Rückstand zwar noch abbauen, aber musste sich trotz allem mit 25:23 geschlagen geben.
Singer schenkte der Formation,die Durchgang vier beendete das Vertrauen. Man wurde bald zu einer Auszeit beim Spielstand von 3:6 gezwungen. Zirndorf II besann sich auf alte Stärken und stellte ein ums andere mal einen guten Block gegen die Hausherren, die bereitwillig hineinschlugen und auf Grund dessen mit 9:5 ins Hintertreffen gerieten. Doch dann trat Andreas Singer an die Aufschlagposition und musste diese erst wieder beim Spielstand von 11:10 für seine Schützlinge verlassen. Die Eibelstädter konnten ihre Annahme halten und auf Seiten der Zirndorfer wurden laut Christian Lochner „ein, zwei Bälle verjuckt, was die Entscheidung brachte“. In der Tat wurde der Satz mit 15:11 heimgebracht und somit das Spiel mit 3:2, nicht zuletzt dank tatkräftiger und lautstarker Unterstützung der heimischen Fans, gewonnen.

ERGO: Geschichte wiederholt sich doch:
Wie im Hinspiel musste also der Tie-Break die Entscheidung bringen. Wie im Hinspiel lag die Gastmannschaft bald in Führung. Wie im Hinspiel konnte die Heimmannschaft allerdings aufholen und sich über einen 3:2 in eigener Halle freuen.

Für den TSV Eibelstadt traten an:
Moritz Giehl, Bekim Aliu, Anton Högele, Florian Pestel, Edgar Krank, Sebastian Rennert, Christian Lochner, Sebastian Pätzel, Torsten Daubitz, Andreas Singer und Sven Stockert.
Geschrieben von
Sebastian Rennert

20.02.2011TB/ASV Regenstauf VS. TSV Eibelstadt

TSV Eibelstadt - TB/ASV Regenstauf1:3(23:25, 25:22, 23:25, 19:25)
Am Sonntag, 20. Februar 2011 war es soweit und der Tross aus Eibelstadt setzte sich in Richtung Oberpfalz in Bewegung, um das Projekt Klassenerhalt zu starten. Die erneut verletzungsbedingt geschwächten Unterfranken mussten zusätzlich auch auf den Mittelblocker Florian Pestel verzichten, der aus persönlichen Gründen die Reise nicht antreten konnte. Er wurde durch Stefan Schnupp aus der II. Herrenmannschaft des TSV ersetzt, der bereitwillig seinen Sonntag „opferte“ und sich mit auf die 220 km weite Reise nach Regenstauf begab. Konnte man in heimischer Halle noch ein souveränes 3:0 verbuchen, war dennoch keine Rede von einer Favoritenrolle der Eibelstädter. Die Gastgeber aus Regenstauf bewiesen in ihren vergangenen Spielen eine ansteigende Formkurve und mussten sich die Woche zuvor Zirndorf I nur knapp mit 2:3 geschlagen geben. Der Routinier Stuber wurde reaktiviert und sollte die „Singerknaben“ noch vor die ein oder andere schwierige Aufgabe stellen.
Der erste Durchgang ging knapp an die Gastgeber, war aber von Beginn an hart umkämpft. Auf Seiten der Eibelstädter wurde man beim Stand von 18:14 leicht nervös und ermöglichte es so dem Gegner wieder ins Spiel zu finden. Letztlich zog beim Regenstauf zum Spielstand von 23:23 gleich und nutzte den ersten Satzball, um diesen zu beenden.
Satz zwei verlief dem Ersten recht ähnlich, wobei die Führung ständig wechselte, da beide Mannschaften leichte Schwächen in der Annahme an den Tag legten. Die Aufschlagserie von Spielertrainer Andreas Singer sollte vorentscheidend sein und sein Team mit 22:21 in Front bringen. Regenstauf gelang noch der Ausgleich, jedoch wurde der Satz von den Gästen konsequent zu Ende gespielt und schließlich mit 25:22 „nach Hause geholt“.
Leider sollte dies der letzte zählbare Erfolg für Eibelstadt an diesem Tag bleiben. Trotz der Schwächen, die die Unterfanken offenbarten, konnte der Satz lange offen gehalten werden. Allerdings geriet man in der Endphase wieder ins Hintertreffen und musste den Satz denkbar knapp mit 25:23 abgeben.
Durchgang vier verlief kongruent zum dritten, bis auf eine Aufschlagserie von Markus Rumpf, der seine Mannschaft mit 15:9 deutlich in Führung brachte und die Eibelstädter zu zwei Auszeiten zwang. Diesen Rückstand sollte man nicht mehr wettmachen können und so verlor man den Satz mit 25:19 und somit die Partie 3:1.
Nun gilt es die Niederlage schnellst möglich zu verdauen und sich den kommenden Aufgaben zu widmen. Bereits am kommenden Sonntag hat man die Möglichkeit dazu und empfängt den TSV Zirndorf II in der Mainparkhalle. Gemessen an der Tabellarischen Situation ist Zirndorf deutlich stärker einzuschätzen, handelt es sich dabei doch um den Tabellenvierten.

Für den TSV Eibelstadt spielten:

Anton Högele, Sebastian Rennert, Christian Lochner, Stefan Schnupp, Sebastian Paetzel, Torsten Daubitz, Andreas Singer, Sven Stockert und Moritz Giehl
Geschrieben von
Sebastian Rennert

13.02.2011TSV Eibelstadt vs. TV Mömlingen

TSV Eibelstadt - TV Mömlingen0:3(20:25, 13:25, 14:25)
Nach einem grandiosen Sieg der I. Damen ging es für die Herren I gegen den TV Mömlingen ans Netz. Mömlingen, aktuell Tabellenzweiter, reiste ohne ihren „Star“ Lukas Spachmann an, der den Eibelsätdtern beim Hinspiel das Leben schwer machte, aber nun auf Grund einer Verletzung pausieren muss. Doch auch auf Seiten der Gastgeber galt es einige Ausfälle zu kompensieren. Edgar Krank und Christian Lochner (beide Annahme/Außen) mussten verletzungsbedingt aussetzen, sowie Torsten Daubitz, der beruflich verhindert war.
Um 15:00 Uhr betraten 7 gutaufgelegte Eibelstädter „Jungs“ das Feld und konnten dem Favoriten von Beginn an die Stirn bieten. Zwar lag Mömlingen stets in Front, doch konnte die Partie bis in die Endphase offen gehalten werden. Mit 25:20 musste man sich geschlagen geben und die Fans der Eibelstädter freuten sich auf mehr.
Leider konnte man den Ansprüchen der Fans und vor allem den eigenen nicht gerecht werden. War es der Eibelstädter Annahme in Durchgang eins noch ein Leichtes, die Aufschläge der Gäste zu returnieren, wurde dies in den beiden folgenden Sätzen deutlich schwieriger. Mömlingen erhöhte den Druck im Aufschlag und konnte auch am Netz immer öfter zu einfachen Punkten kommen.
Im Gegenzug machten die Hausherren weniger Druck mit den eigenen Aufschlägen und es mehrten sich auch die Fehler von der Grundlinie.
Folglich gingen sowohl der zweite als auch der dritte Satz deutlich an den Aufsstiegsaspiranten aus Mömlingen, der somit seinen Relegationsplatz behauptete.
An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Fans, für deren tolle Unterstützung bedanken und hoffen euch bald wieder einen Sieg bescheren zu können!!!


Für den TSV Eibelstadt traten an:
Moritz Giehl, Sven Stockert, Florian Pestel, Sebastian Rennert, Sebastian Paetzel, Andreas Singer, Anton Högele und Co-Trainer Christian Lochner
Geschrieben von
Sebastian Rennert

06.02.2011TSV Zirndorf I vs. TSV Eibelstadt

TSV Eibelstadt - TSV Zirndorf I1:3(23:25, 25:21, 22:25, 20:25)
Quo vadis, Eibelstadt? Diese Frage stellte sich für die Mannen um Spielertrainer Andreas Singer nach dem eher durchwachsenem Rückrundenauftakt. Im Falle eines Sieges erschien ein Platz in der oberen Hälfte der Tabelle zumindest kurzfristig gesichert. Indessen bedeutete eine Niederlage den Blick nach unten zu richten und sich in den nächsten Wochen verstärkt mit dem Abstiegskampf auseinanderzusetzen.

Im Hinspiel konnte der TSV Zirndorf in der Mainpark-Halle nach 0:2 Rückstand noch mit 3:2 bezwungen werden. Allerdings war man auf Seiten des TSV Eibelstadt anlässlich der zuletzt steigenden Form der Mittelfranken gewarnt, konnten diese in der Woche zuvor doch beim Tabellenzweiten aus Mömlingen in fünf Sätzen siegen und seit besagter Niederlage gegen Eibelstadt sämtliche Spiele – sechs in Folge – gewinnen. Zudem hatten die Eibelstädter erneut einige personelle Ausfälle zu kompensieren. Neben dem seit Lohhof verletzten Edgar Krank, galt es Libero Anton Högele und Mittelblocker Sebastian Pätzel zu ersetzen, die krankheitsbedingt bzw. aus familiären Gründen fehlten. Dagegen rückte Sven Stockert zurück ins Team.

Nach ausgeglichenem Auftakt gelang es der Heimmannschaft sich mit einigen Punkten abzusetzen. Die Singerknaben zeigten jedoch durch Kampfgeist und Moral, dass man an diesem Abend nicht gewillt war, die dritte Niederlage in Serie hinzunehmen. So konnte durch druckvolle Aufschläge sowie – damit einhergehend – gelungene Aktionen in Block und Abwehr der Rückstand zur Mitte des Satzes aufgeholt werden. Die Endphase von Satz 1 war gekennzeichnet von einem offenem Schlagabtausch, keiner Seite gelang es, sich mit mehr als zwei Punkten abzusetzen. Während Zirndorf gerade durch den starken Diagonalangreifer Auerochs und die Mittelblocker punktete, hatten bei den Gästen Sebastian Rennert und Sven Stockert die schlagkräftigsten Argumente parat. Nach der Auszeit von Trainer Bernard beim Stand von 21:21 konnten die Bibertstädter das vorentscheidende Break zum 23:21 erzielen, das bis zum Entstand von 25:23 auch gehalten werden konnte.

Die Unterfranken zeigten sich alles andere als geschockt von der Niederlage im ersten Durchgang. Durch konsequentes Spiel gelang es in Satz 2 schnell, sich von Beginn an mit mehreren Punkten abzusetzen. Zwar konnten die Gastgeber den Vorsprung zur Mitte des Satzes egalisieren, gleichwohl sorgte nicht zuletzt eine Aufschlagserie von Kapitän Rennert dafür, vorentscheidend auf 20:16 davonzuziehen. In der Folge wurde der Satz konzentriert zu Ende gespielt, der Abstand von vier Punkten blieb bis zum 25:21 erhalten.

Nach dem Seitenwechsel waren durchaus Parallelen zum vorhergehenden Durchgang zu erkennen: Das Team um Andreas Singer agierte konsequent, während die Heimmanschaft zu Beginn nervös wirkte und durch viele Eigenfehler nicht ins Spiel fand. Dieser Eindruck relativierte sich allerdings wiederum zur Satzmitte. Erneut gelang es den Zirndorfern den Rückstand wettzumachen. Druckvollere Aufschläge und kurzfristige Unkonzentriertheiten in der Eibelstädter Annahme ließen die Hausherren schließlich mit 2:1 nach Sätzen in Führung gehen.

Ähnliches ist auch für den abschließenden vierten Satz festzustellen: Zunächst dominierten die Gäste, was in einer 15:10 Führung auch zahlenmäßig zum Ausdruck kam. Man wähnte sich wohl bereits im Tie-Break. Eine nochmalige Schwächephase in der Eibelstadter Annahme sowie wenig durchschlagskräftige Angriffe erlaubten es den Mittelfranken in den Satz zurückzufinden und diesen mit 25:20 für sich zu entscheiden.

Im Lager der Eibelstadter herrschte nach dem Spiel Ernüchterung, woran auch die ausgezeichnete Verpflegung von Geburtstagskind Daubitz nur wenig ändern konnte. In der Tat reifte die Erkenntnis, dass gegen einen sich an diesem Tag keineswegs fehlerfrei präsentierenden TSV Zirndorf durchaus mehr drin gewesen wäre. Phasenweise wurde zweifellos ansprechendes Volleyball geboten. Insgesamt fehlte jedoch einmal mehr die Konstanz, zu oft musste man Punktverluste in Serie hinnehmen. Somit heißt es, sich auf das bevorstehende Unterfrankenderby gegen den TV Mömlingen vor eigener Kulisse vorzubereiten. Mit dann entspannterer Personalsituation sollte es gelingen, die bevorstehenden Aufgaben zu lösen und im Abstiegskampf zu bestehen.

Für den TSV Eibelstadt traten an:
Moritz Giehl, Sven Stockert, Florian Pestel, Sebastian Rennert, Christian Lochner, Fabian Krüger, Torsten Daubitz, Andreas Singer.
Geschrieben von
Christian Lochner

30.01.2011TSV Eibelstadt vs. ASV Neumarkt

TSV Eibelstadt - ASV Neumarkt1:3(25:22, 15:25, 21:25, 19:25)
Nach dem spielerisch wie im Hinblick aufs Ergebnis unbefriedigenden Auftritt gegen den TSV Stein vom Vortag, galt es, sich dem bislang ungeschlagenen Klassenprimus aus Neumarkt zu stellen. Im Vergleich zum Samstag ergaben sich einige personelle Veränderungen. Einerseits konnte man erneut auf die Dienste von Stefan Schnupp und Fabian Krüger zurückgreifen, die Tags zuvor bereits mit der zweiten Herrenmannschaft erfolgreich waren. Andererseits agierte Sebastian Pätzel auf der für ihn ungewohnten Außenposition, während Florian Pestel auf der Mitte in die Startsechs rückte.

Diese Entscheidungen von Spielertrainer Andreas Singer sollten sich auszahlen. Eibelstadt agierte in Durchgang eins zunächst auf Augenhöhe mit den Oberpfälzern. Gerade die Annahme erwies sich stabiler als noch am Tag zuvor. Außerdem gelang es Florian Pestel, einen der Hauptangreifer des ASV Neumarkt, Daniel Fritz, durch gute Blockaktionen in Schach zu halten. Anhand einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte der erste Durchgang schließlich mit 25:22 zu Gunsten der Hausherren verbucht werden.

In der Folge gelang es den Singerknaben allerdings nicht, durchgängig auf konstant hohem Niveau zu spielen. Die Gäste hingegen wurden ihrem Tabellenstand mehr und mehr gerecht und konnten vor allem über die Mitte und eine Außenposition ein Übergewicht erzeugen. Dies schlug sich letztlich auch in den Ergebnissen der folgenden drei Sätze nieder. Zwar gelang es der Heimmannschaft den anwesenden Zuschauern streckenweise ansehnliches Volleyball zu bieten, jedoch behielt Neumarkt am Ende verdient die Oberhand.

Mit nun 10:10 Punkten findet sich Aufsteiger Eibelstadt im Mittelfeld der Tabelle wieder. Da die Verfolger Stein und Hirschau am Wochenende jeweils Punkten konnten, gilt es für den TSV, in Training wie auch den kommenden Spielen konzentriert ans Werk zu gehen, um das Ziel Klassenerhalt verwirklichen zu können.

Für den TSV traten an: Moritz Giehl, Florian Pestel, Sebastian Rennert, Christian Lochner, Sebastian Paetzel, Torsten Daubitz, Andreas Singer, Anton Högele, Stefan Schnupp und Fabian Krüger.
Geschrieben von
Sebastian Rennert

30.01.2011TSV Eibelstadt vs. TSV Stein

TSV Eibelstadt - TSV Stein1:3(20:25, 16:25, 25:21, 17:25)
Mit dem Spiel gegen den TSV Stein begann nun auch für die Herren I des TSV die Rückrunde. Am ersten Spieltag der Saison reiste man nach Stein und holte dort die ersten zwei Punkte mit einem 3:0 Sieg. Ein erneuter Erfolg war das ausgegebene Ziel und sollte mit allen Mitteln erreicht werden. Auf Grund einer Verletzung konnte Routinier Edgar Krank leider nicht im „Rittertrikot“ auflaufen und so war man mit Schützenhilfe aus Herren III zu neunt in heimischer Halle angetreten.

Stein startete im ersten Satz furios und konnte sich schnell mit 5:0 absetzen. In jedem weiteren Satz sollte der Beginn ähnlich ausfallen. Die Gäste konnten sich vor allem auf ihren guten Aufschlag verlassen, was die Annahme der Hausherren vor große Probleme stellte. Somit war es über weite Strecken des Spiels nicht möglich, ein variables und geordnetes Spiel aufzuziehen. Zahlreiche Steiner Blocks oder direkte Fehler im Angriff waren die Folge.

Während die ersten beiden Durchgänge deutlich an die Gäste abgegeben werden mussten, konnten die Eibelstadter im dritten Satz über den Kampf zurück ins Spiel finden und mit dem Gewinn diesen einen Zwischenerfolg verbuchen.

In der Tat sah es bis zur Mitte des vierten Satzes so aus, als ob es der Heimmannschaft gelingen könnte das Spiel zu drehen, doch eine nach wie vor hohe Eigenfehlerquote auf Seiten der Singerknaben und zudem ein blendend aufgelegter Christian Beckers machten die Hoffnung zunichte. Gästetrainer Joachim Beckers meinte nach dem Spiel: „Heute hat der Bex mal ohne Schmerzen spielen können.“
Schlussendlich bleibt die Erkenntnis, dass zwei Sätze „Auszeit“ nicht wieder aufzuholen sind und die Steiner durchaus verdient gewonnen haben.

Für den TSV traten an:
Moritz Giehl, Florian Pestel, Sebastian Rennert, Christian Lochner, Federico Koch, Sebastian Paetzel, Torsten Daubitz, Andreas Singer und Anton Högele
Geschrieben von
Sebastian Rennert

16.01.2011SV Lohhof II VS. TSVE

TSV Eibelstadt - SV Lohhof II3:0(23:25, 21:25, 18:25)
Geschrieben von
Sebastian Rennert

14.01.2011Vorbericht SV Lohhof II VS. TSVE

Am Sonntag ist es soweit und die Herren I treten die gefühlte Weltreise zum Tabellennachbar nach Lohhof an. "Dank" des Regionalausgleichs wurde der SVL als nördlichste Mannschaft der Bayernliga Süd der Bayernliga Nord zugeordnet. Das junge Team um Trainer Heiko Roth, der bereits in der 2. Liga als Trainer aktiv war und das Beachteam Polte/Schön bei der BeachvolleyballWM 05 betreuen durfte, ist den Mannen aus Eibelstadt völlig unbekannt und damit schwer einzuschätzen. Auch aus den Ergebnissen sind kaum Schlüsse zu ziehen, da die Lohhofer gegen Mannschaften verloren bzw. gewonnen haben, gegen die die Eibelstädter annähernd die selben Ergebnisse erzielten. Somit sollte die Partie rein rechnerisch eine offene Angelegenheit werden, aber, und das dürfte hinreichend bekannt sein: Im Volleyball ist alles möglich!!!
Geschrieben von
Sebastian Rennert

21.12.2010TSV Eibelstadt vs. VC Katzwang-Schwabach

TSV Eibelstadt - VC Katzwang-Schwabach3:0(25:11, 26:24, 25:21)
Um es vorwegzunehmen: Man hatte sich am Samstag, 18.12. gegen Tabellenschlusslicht VC Katzwang-Schwabach, das bis dato eine Bilanz von 0:14 Punkten und 0:21 Sätzen auswies, nicht gerade mit Ruhm bekleckert. "Das war unsere bisher schwächste Saisonleistung", fand Spielertrainer Andreas Singer im Anschluss an die Partie dementsprechend drastische Worte. Doch zunächst der Reihe nach.

Seit vielen Jahren gehört die erste Herrenmannschaft des VC Katzwang-Schwabach zu den festen Größen der Bayernliga Nord. Traf der TSV Eibelstadt in der Vergangenheit auf das Team aus dem Nürnberger Süden, so waren die Begegnungen meist geprägt durch einen engen, spannenden Spielverlauf. Mitunter wurde gar spektakuläres Volleyball auf gehobenem Niveau geboten. Ungläubig mussten sich also Kenner der Szene angesichts des kritischen Tabellenstands der Mittelfranken die Augen reiben. Große personelle Veränderungen könnten eine Erklärung für die momentane sportliche Talfahrt der Gäste liefern. Demnach wurde die Bayernligamannschaft völlig neu aus jüngeren, talentierten Spielern formiert, während das etablierte Team des VCKS der Vorjahre nun komplett in der Bezirksliga Mittelfranken aufläuft. Die Ausgangssituation schien also klar zu sein: Der TSV Eibelstadt war in der Rolle des Favoriten gegen einen vermeintlich deutlich unterlegenen Gegner. Es galt die erwartete Unbekümmertheit des Gegners durch konzentriertes und druckvolles Spiel zu beantworten.

Die Mannschaft um Kapitän Sebastian Rennert schien die Vorgaben des Trainers verinnerlicht zu haben und konnte durch nahezu fehlerfreies Spiel in Durchgang eins schnell in Führung gehen. Infolge der eigenen Entschlossenheit, aber auch einer Vielzahl an Fehlern auf gegnerischer Seite, ging der erste Satz nach nur 16 Minuten mit 25:11 an die Heimmannschaft.

Auch in diesem Bericht soll das für diese Jahreszeit schier unumgängliche Bild der „vorweihnachtlichen Geschenke“ bemüht werden. Genau diese sollten, so der Plan, eben nicht an die Gäste aus Mittelfranken verteilt werden. Erneut lagen die Eibelstädter bereits in der Anfangsphase des zweiten Satzes weit in Front. Schwächen in der Annahme und vermehrt auftretende Eigenfehler brachten den Vorsprung indes zum Schmelzen. Plötzlich war auch der Gegner wieder auf den Plan gerufen, der über den Kampf zurück ins Spiel fand und von Punkt zu Punkt an Selbstvertrauen hinzugewann. Diese Entwicklung gipfelte schließlich in einem 22:23-Rückstand, der auch durch zwei Auszeiten, in denen Trainer Singer eindringliche Worte an seine Spieler richtete, nicht verhindert werden konnte. Da war sie, die schöne Bescherung...Dank einer Leistungssteigerung in der Schlussphase konnte der drohende Satzverlust jedoch abgewendet werden. Das 26:24 brachte den „Singerknaben“ die 2:0 Satzführung.

Bis zur Mitte des dritten Satzes gelang es keiner der Mannschaften sich entscheidend abzusetzen. Den leider nur wenigen Zuschauern bot sich nun eine Partie, die auf beiden Seiten geprägt war von Unkonzentriertheiten und Fehlern. Einige gute Aktionen in Aufschlag und Block ließen die Heimmannschaft gegen Ende vorentscheidend davonziehen. Bereits der erste Matchball zum 25:21 konnte verwertet werden.

Trotz der eher durchschnittlichen Leistung war die Freude über den 3:0-Sieg auf Seiten des TSV und seiner Anhänger natürlich immens und wurde im Anschluss gemeinsam mit den ebenfalls siegreichen Damen I (3:1 gegen Mömlingen) mit dem ein oder anderen Kaltgetränk begossen (an dieser Stelle nochmals vielen Dank an Initiator Stefan Sebold). Mit der für einen Aufsteiger respektablen Ausbeute von 8:6 Punkten können sich die Mannen um Trainer Andreas Singer nun in die Winterpause verabschieden, um sich im Jahr 2011 neuen Herausforderungen zu stellen und um die saisonübergreifend mittlerweile zwölf Spiele andauernde Siegesserie in Liga-Heimspielen auszubauen. Zuletzt wiederum vielen Dank an die Unterstützung unserer „Edelreservisten“ der Herren II, unserem treuem Publikum wie auch all den Verkäufern, Fotografen und im Hintergrund agierenden Personen, die eine erfolgreiche Bayernligasaison erst ermöglichen. Euch allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!
Geschrieben von
Christian Lochner

05.12.2010Knappe Kiste in Zirndorf

TSV Eibelstadt - Zirndorf II2:3(26:28,21:25,25:22,25:14,13:15)
Die kurze Kabinenansprache des Spielertrainers Andi Singer vor Anpfiff hätte nicht treffender sein können: "Ich erwarte hier kein klares 3:0 Spiel - weder für uns, noch für Zirndorf. Stellt Euch lieber auf einen langen Arbeitstag ein!" So sollte es dann auch kommen....

Bereits aus den vergangenen Spielzeiten kannte man die Mannschaft aus Zirndorf - kämpferisch, spielfreudig und traditionell heimstark. Dennoch hatte man sich einiges vorgenommen vor dem Nachbarschaftsduell. Der Blick auf die Tabelle verrät: ein Auswärtssieg und damit 8:4 Punkte hätten eine komfortable Ausgangssituation für die zwei verbleibenden Spiele im alten Jahr bedeutet. Aber hätte hätte liegt im Bette, und so kam alles ganz anders.

Bereits im ersten Satz entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Gute Aktionen auf beiden Seiten in Angriff und Block führten zu einem insgesamt ausgeglichenen Spielgeschehen. Noch mit einiger Nervosität im Gepäck, konnte sich allerdings keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen. Folglich knapp fiel also die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber erst spät mit 28:26 aus. Der zweite Satz gestaltete sich ähnlich. Zwar gelangen den Singerknaben immer wieder gute Spielzüge, dennoch verpasste man es sich einen Vorsprung zu erarbeiten. So lief man ab Satzmitte stattdessen einem 2 Punkte Rückstand hinterher, der auch aufgrund einiger leichter Fehler in den Reihen der Eibelstädter nicht aufgeholt werden konnte.

Alles sah zu diesem Zeitpunkt nach einem schnellen 3:0 für Zirndorf aus, doch erstens erinnerte man sich an die Ansprache des Trainers vor dem Spiel und zweitens an die gute Partie gegen Zirndorf I vor heimischer Kulisse. Konnte man nicht da eben diesen 0:2 Satzrückstand umbiegen und letzten Endes mit 3:2 die Oberhand zu behalten? Eigentlich möchte man meinen: Geschichte wiederholt sich, doch nicht in diesem Fall - leider.

Frei aufspielend begab man sich in Durchgang drei. Die zwischenzeitliche Führung zum 10:5 bzw. 16:11 gab man nicht mehr aus der Hand. Fest entschlossen das Spiel jetzt zu drehen, steigerte das gesamte Team seine Leistung. Sebastian Rennert auf der Diagonalposition als auch der junge Moritz Giehl, der den abwesenden Ede Krank hervorragend auf der Vier vertrat, machten Punkt um Punkt. Auch in der Feldabwehr gelangen nun gute Aktionen, und so wurden erneut die Seiten getauscht. Sichtlich beeindruckt von der tollen Moral des TSVE gelang Zirndorf in Abschnitt 4 fast gar nichts mehr. Der Truppe um Aussenangreifer Pelger-Alzner fielen kaum noch Mittel ein. Selbst mehrfache Wechsel brachten nicht den gewünschten Erfolg. Über die Zwischenstationen 8:5, 12:7 und 19:11 verbuchte der Ritterorden den Satz mit 25:14 klar für sich.

Die Entscheidung musste im Tie Break fallen! Hochmotiviert und getragen von der spielerischen Leistung des vierten Satzes startete man furios. Erneut ging man in Führung: 6:2 hieß es aus Eibelstädter Sicht, schließlich sogar 10:6, als ein Schnellangriff über die Mitte durch den Zirndorfer Block abgewehrt werden konnte. Plötzlich schien gar nichts mehr zu laufen. Punkt um Punkt schmolz der Vorsprung, erneut kam Nervosität auf. Selbst die Fangesänge der mitgereisten Groupies aus den Reihen der 1. Damenmannschaft konnten den Singerknaben nicht mehr den nötigen Schwung verleihen, um den Tie Break und damit das Match für sich zu entscheiden. Eine fragwürdige Schiedsrichterentscheidung tat ihr übriges, wobei es letzten Endes natürlich die Ritter selber waren, die sich die Butter vom Brot nehmen ließen. Man konnte das kleine Högele doch nicht ganz erklimmen....

Mit nun 6:6 Punkten heißt es also weiter arbeiten, um die beiden ausstehenden Partien in 2010 gegen die direkten Konkurrenten aus Hirschau und Katzwang noch positiver zu gestalten.

Ein besonderes Dankeschön an dieser Stelle an die (wieder einmal) mitgereiste weibliche Fangemeinde, sowie Fabi und Sven!!!
Geschrieben von
Torsten Daubitz

28.11.2010TSV Eibelstadt vs. TB/ASV Regenstauf

TSV Eibelstadt - TB/ASV Regenstauf3:0(25:18, 25:17, 25:23)
Nach der deutlichen Niederlage der Vorwoche im Unterfrankenderby galt es für die Eibelstädter, sich auf einen weiteren schweren Gegner einzustellen. Denn mit dem TB/ASV Regenstauf gastierte eine Mannschaft in der Main-Park-Arena, die in der vergangenen Saison noch in der Regionalliga auflief. Zwar verlief der Start in die Bayernliga-Spielzeit 2010/11 für die Oberpfälzer bislang eher durchwachsen. Dennoch war man sich auf Seiten des TSV der Qualität einer jungen und talentierten Regenstaufer Mannschaft um Kapitän und Hauptangreifer Rumpf durchaus bewusst.

Dementsprechend konzentriert starteten die "Singerknaben" in die Partie. Durch druckvolle Aufschläge sowie konsequentes Spiel in Block und Abwehr, konnte schnell ein 8:1 Vorsprung herausgespielt werden. Obwohl es den Gästen zunächst gelang, das eigene Spiel zu stabilisieren und den Rückstand zu verkleinern, zeigten sich die Hausherren unbeeindruckt. Weitere Serien im eigenem Service und mitunter spektakuläre Angriffsaktionen der gut aufgelegten Mittelblocker Daubitz und Pätzel, ließen die Eibelstädter Führung wieder anwachsen, weshalb man mit den ersten Durchgang mit 25:18 für sich verbuchen konnte.

Nach dem Seitenwechsel war anfangs ein ausgeglichener Spielverlauf zu beobachten und es gelang keiner Mannschaft, sich entscheidend abzusetzen. Zwei starke Blocks von Edgar Krank und in der Folge ein stabiles Side-Out-Spiel garantierten einen knappen Vorsprung für den TSV zur Satzmitte. Ein taktischer Wechsel - Sven Stockert verstärkte für Andi Singer den Block - in Kombination mit gefährlichen Aufschlägen durch Sebastian Rennert, sorgten für die vorentscheidende 21:14 Führung in Durchgang Zwei, den die Hausherren letztlich mit 25:17 für sich entschieden.

Da sämtliche Spieler des TSV Eibelstadt beim vorhergehenden 3:2-Sieg der Eibelstädter Bayernliga-Damen zugegen waren, war jedem der Mannen um Spielertrainer Andreas Singer bewusst, dass eine 2:0 Satzführung nicht gezwungenermaßen mit einem schnellem und einfachem Erfolg einhergeht. Zu Beginn des dritten Abschnittes schien indes Vieles auf eine Wiederholung der Ereignisse des Damenspiels hinzudeuten. Hektische Eibelstadter ermöglichten es in der Anfangsphase einem plötzlich befreit aufspielenden Gegner mit 7:10 in Front zu gehen. Doch konnten sich die Hausherren rechtzeitig ihrer Stärken besinnen und gingen somit zur Mitte des Satzes mit 15:11 in Führung. Trotz eines nochmaligen Ausgleichs der Gäste spielte die Herren I des TSVE die Partie diszipliniert zu Ende und Sebastian Rennert war es vorbehalten, den ersten Matchball zum 25:23 zu verwandeln.

Abermals gilt unser Dank den Zuschauern, welche die Mannschaft in ihrem zweitem Sieg im zweitem Heimspiel unterstützten. Außerdem möchten wir uns wiederum bei Fabian Krüger und Stefan Schnupp bedanken, die durch Ihre bloße Anwesenheit einen breiten Kader garantierten und so nicht unwesentlich zum Heimerfolg beitrugen.
Geschrieben von
Christian Lochner

21.11.2010TV Mömlingen VS. TSV Eibelstadt

TSV Eibelstadt - TV Mömlingen0:3(26:28, 19:25, 21:25)
Wie schon im Vorbericht angekündigt ist, bzw. war Mömlingen der erwartet starke Gegner. In Durchgang 1, der um 15:00 Uhr nach der Vorstellung beider Teams in der Heimhalle des TVM angepfiffen wurde konnte sich keiner Zeit eine der beiden Mannschaften absetzen. Zunächst verlief das Unterfrankenderby auf Augenhöhe. Obwohl die Gastgeber im Aufschlag, wider Erwarten, nicht fehlerfrei agierten konnten die Eibelstädter ihren Satzball nicht nutzen. Auch ein Aufschlagass von Andreas Singer zum Spielstand 26:26 konnte nicht verhindern, dass Satz 1 an die Heimmannschaft gehen sollte.
Bedingt durch die knappe Niederlage im ersten Abschnitt waren die Gäste leicht konsterniert und mussten gleich zu Beginn des zweiten Satzes einen Rückstand von 0:4 verarbeiten. Allerdings steckten die Mannen um Andi Singer nicht auf und konnten so zwischenzeitlich zum 8:8 ausgleichen. Nun profitierten die Eibelstädter von einem Fehler ihrer Gegner und setzten mit zwei Blocks und guten Aufschlägen von Edgar Krank Akzente, was sich in einer 11:9 Führung niederschlug. Jedoch ließen sich die Hausherren durch den Rückstand in keiner Form verunsichern und konnten rasch die Führung zurückerobern. Mit guten Aufschlägen und einem hervorragenden Außenangriff in Person von Lukas Spachmann, der eine nahezu fehlerlose Vorstellung vor heimischem Publikum ablieferte, konnte Mömlingen den Vorsprung vergrößern und schließlich Durchgang zwei mit 25:19 für sich entscheiden.
Als die Mannschaften zum dritten mal an diesem Tag das Feld betraten, ergab sich ein ähnliches Bild wie im Satz zuvor und Mömlingen zeigte sich von Beginn an souverän. Wiederum gelang es den Hausherren diese Überlegenheit schnell in eine Führung umzumünzen und diese im weiteren Verlauf kontinuierlich auszubauen, um den Satz letztendlich mit 25:21 zu gewinnen. Abschließend kann man dem TVM zum verdienten Sieg gratulieren und sich für die Unterstützung der mitgereisten Fans aus Eibelstadt bedanken.
"Last but not least" gilt es sich auch bei Fabi und Schnuppi zu bedanken, die ihre erste Mannschaft einmal mehr unterstützten.


Für den TSVE reisten nach Mömlingen:
Moritz Giehl, Anton Högele, Florian Pestel, Edgar Krank, Sebastian Rennert, Christian Lochner, Fabian Krüger, Sebastian Pätzel, Torsten Daubitz, Andreas Singer und Stefan Schnupp
Geschrieben von
Sebastian Rennert

18.11.2010Vorbericht TV Mömlingen VS. TSVE

Am Sonntag, 21. November 2010 werden die Eibelstädter Volleyballer erneut auf eine harte Probe gestellt. Es geht zum Auswärtsspiel nach Mömlingen, die insgesamt nur drei Sätze in vier Spielen abgaben und somit ungeschlagen an Platz zwei der Tabelle stehen. Mit Lukas Spachmann verfügt Mömlingen über einen der wahrscheinlich besten Außenangreifer und Annahmespieler der Liga, aber auch Peter Helmling (Diagonal) und Thomas Lieb (Mittelblock) sind Spieler, auf die sich der TVM in entscheidenden Situationen verlassen kann. Nachdem die eben genannten und andere Spieler aus Mömlingen schon in der Regionalliga aufschlagen durften, besteht kaum noch Zweifel daran, dass die Truppe des TVM zum Favoritenkreis auf den Meistertitel gezählt werden darf.
Die Eibelstädter kennen die Mannschaft aus einigen Liga- und Freundschaftsspielen und wissen also auch auf was und wen sie treffen werden. "Man kann relativ befreit aufspielen und sehen was da kommt" meinte Mittelblocker Sebastian Pätzel im Vorfeld der Partie, "da die Mömlinger ja gewinnen müssen, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren." Um 15:00 Uhr ist Anpfiff in der Kultur- und Sporthalle in Mömlingen und wer es nicht schafft sich persönlich dorthin zu begeben darf den Jungs aus Eibelstadt gerne die Daumen drücken.

Viele Grüße Eure

Herren I
Geschrieben von
Sebastian Rennert

14.11.2010TSV Eibelstadt VS. TSV Zirndorf I

TSV Eibelstadt - TSV Zirndorf I3:2(22:25, 15:25, 25:17, 25:23, 15:13)
Nach der deutlichen und verdienten Niederlage galt es nun in heimischen Gefilden ein besseres Ergebnis zu erzielen. Wie am Vortag stand man einem weiteren Aufstiegsaspiranten gegenüber und dieser ließ sich gleich zu Beginn der Partie nicht lange bitten und ging schnell mit 2:0 Sätzen in Führung. Verlief der erste Durchgang noch relativ ausgeglichen, so setzten sich die Bibertstädter im zweiten Satz bald ab und gaben die Führung bis zum Ende nicht mehr aus der Hand und gewannen ihn deutlich mit 25:17.
Im nun folgenden Dritten zeigte sich der Annahmeriegel um Liberodebütant Moritz Giehl deutlich sicherer und ermöglicht es Andreas Singer ein variables Angriffsspiel aufzuziehen. Die Angiffe, der in den ersten beiden Durchgängen herausragenden Mittelblocker aus Zirndorf konnten nun von ihren Antagonisten Sebastian Pätzel und Florian Pestel immer öfter entschärft oder gar abgeblockt werden. Auch ein Wechsel der Aufschlagtaktik sollte sich auszahlen. Die Kombination von beidem führte dazu, dass der TSVE dank einer konzentrierten und zugleich kämpferischen Leistung ständig die Oberhand behielt und den Satz schließlich mit 25:17 für sich entschied.
Ein ähnlicher Verlauf zeichnete sich auch im vierten Abschnitt des Spiels ab: Von Beginn an lag Eibelstadt stets leicht in Front, konnte sich aber nie weiter als drei Punkte absetzen. Somit sahen die Zuschauer einen spannenden Satz, der mit 25:23 nicht zu letzt dank krachender Schmetterbälle des Außenangreifers Christian Lochners gewonnen werden.
Also musste der Tie-Break die Entscheidung bringen. Schnell gelang es den "Singerknaben" sich mit 7:1 abzusetzen, allerdings wurde die durch eine starke Aufschlagserie von Sven Stockert erspielte Führung genauso schnell wieder abgegeben und beim Spielstand von 8:7 für die Gäste wurden die Seiten gewechselt. Leicht konsterniert gönnte man sich eine kleine "Konzentrationspause", während Zirndorf neue Hoffnung schöpfte und sich mit 12:10 absetzte. Jedoch sollte eine weitere und erneut erfolgreiche Aufholjagd der Eibelstädter folgen. Wiederum war es Christian Lochner der den Ball in die Zirndorfer Feldhälfte hämmert und somit Florian Pästel zum letzten Aufschlag des Spiels an die Linie schickte.
Nun brachen alle Dämme in der Mainparkarena und das Team feierte mit seinen Fans und Freunden den unkalkulierten Sieg, wozu auch die fantastische Stimmung in der Halle einen nicht unwesentlichen Beitrag geleistet hatte. An dieser Stelle heißt es für die Herren I sich bei der zweiten Herrenmannschaft des TSV zu bedanken, die Fabian Krüger und Stefan Schnupp bereitwillig ausliehen und somit dafür sorgten, dass man mit einer "tiefen Bank" antreten konnte.

Für den TSV Eibelstadt traten an: Moritz Giehl, Bekim Aliu, Stefan Schnupp, Sven Stockert, Florian Pestel, Sebastian Rennert, Christian Lochner, Fabian Krüger, Sebastian Pestel und Andreas Singer
Geschrieben von
Sebastian Rennert

14.11.2010ASV Neumarkt VS. TSV Eibelstadt

TSV Eibelstadt - ASV Neumarkt0:3(12:25, 21:25, 21:25)
Am Samstag, 13. November 2010 reiste der Eibelstädter Tross zum ASV Neumarkt, dem aktuellen Tabellenführer in die Oberpfalz. Wie erwartet präsentierte sich der ASV nach vier gewonnen Spielen selbstbewusst.
Von Anfang an wurde klar, dass die Hausherren gut auf das Eibelstädter Spiel vorbereitet waren, gingen sie doch rasch mit 3:7 in Führung. Agierte Neumarkt gerade in Block und Feldabwehr ihrer Tabellenposition entsprechend herausragen, fehlte dem TSV häufig die Durchschlagskraft. Folglich ging der erste Satz deutlich mit 25:12 verloren.
In Durchgang zwei ergab sich zunächst ein ähnliches Bild: Die Heimmannschaft überzeugte weiterhin, die Gäste aus Eibelstadt wirkten nervös und ideenlos, was sich schnell im Punktestand von 9:3 niederschlug. Daher war Andreas Singer bereits zu dieser frühen Phase des Satzes dazu gezwungen seine zweite und damit letzte Auszeit zu beantragen. Diese Maßnahme sollte fruchten und Eibelstadt konnte eine Aufholjagd einleiten, die in einem 13:13 mündete. Der Gastgeber zeigte sich aber unbeeindruckt und besann sich schnell seiner Stärken und konnte wiederum davonziehen und den Satzball zum 25:21 verwandeln.
In Anbetracht des 0:2 Satzrückstands war man personell und taktisch zu Veränderungen gezwungen und so wurde Sven Stockert nun auf der Diagonalposition eingewechselt. Zunächst gelang es das eigene Spiel zu beleben und nachdem Sven Stockert sein Team zur 8:3 Führung geblockt hatte, sah sich Trainer Dietrich veranlasst eine Auszeit zu nehmen. Diese zeigte Wirkung und die Mannschaft aus Neumarkt fand mit einer wiederum hervorragenden Leistung im K2 zurück ins Spiel und konnte zum 17:17 gleichziehen und breakten sich zum 19:17. Diesen Vorsprung konnten sie noch ausbauen und mit 25:21 den Durchgang und das Spiel für sich entscheiden.
Damit behält der ASV Neumarkt seine "weiße Weste" und steht mit Fug und Recht an der Spitze der Bayernliga Nord.

Für den TSV spielten: Florian Pestel, Sven Stockert, Edgar Krank, Sebastian Rennert, Christian Lochner, Sebastian Pätzel, Andreas Singer und Anton Högele
Geschrieben von
Sebastian Rennert

07.11.2010Vorbericht ASV Neumarkt VS. TSVE und TSVE VS. TSV Zirndorf I

Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit und die "Singerknaben" werden gleich zweimal gefordert.

Am Samstag, den 13.11.2010 geht es zum ASV Neumarkt, die drei ihrer bisherigen Spiele mit 3:0 für sich entscheiden konnten, am vergangenen Wochenende besiegten die Oberpfälzer außerdem den TSV Zirndorf I mit 3:1 und konnten ihre Siegesserie um einen Vierten erweitern. Damit dürfte die Favoritenrolle hinreichend geklärt sein.

Am Sonntag, den 14.11.2010 um 12:00 Uhr gehen die Mannen des TSVE zum ersten Mal vor heimischer Kulisse ans Netz. Zu Gast ist der TSV Zirndorf I, der diese Saison unter das Motto "Die Zeit ist reif! - Wir wollen wieder in die Regionalliga!" gestellt hat. Treffender als Christian Lochner kann man es wohl nicht formulieren, der am vergangenen Donnerstag im Training meinte: "Die Zirndorfer haben eine gute Truppe und wenn wir da was reißen wollen muss es bei uns schon perfekt laufen." Dem ist nichts mehr hinzuzufügen außer euch herzlich einzuladen uns zu besuchen und im Anschluss um 15:00 Uhr auch unsere erste Damenmannschaft zu unterstützen.

Wir freuen uns schon auf euch!

Eure Herren I
Geschrieben von
Sebastian Rennert

24.10.2010TSV Stein VS. TSV Eibelstadt

TSV Eibelstadt - TSV Stein3:0(25:21 / 25:17 / 25:20)
Nun war es endlich soweit und auch für die 1. Herrenmannschaft des TSV begann die Saison. Gegner war der TSV Stein, eine Mannschaft, die in der vergangenen Saison ihr Bayernligadebüt feierte und sich spät den Klassenerhalt sichern konnte. Es war den Eibelstädtern bekannt, dass das kampfstarke Team aus Mittelfranken über eine Reihe von Spielern verfügt, die bereits an anderer Stelle hochklassig Volleyball spielten. Nachdem die Faberstädter am vorausgegangenen Spieltag beim Regionalligabsteiger in Regenstauf nur eine knappe Niederlage hinnehmen mussten, war die Truppe um Spielertrainer Andreas Singer gewarnt.

Der erste Durchgang gestaltete sich bis zur Mitte hin recht ausgeglichen und war auf beiden Seiten geprägt von Nervosität und Eigenfehlern. Ein Grund hierfür könnte darin liegen, dass wohl beide Mannschaften diesem Spiel richtungsweisende Bedeutung zumaßen. Schließlich gelang es den Eibelstädtern, sich durch konsequente Aktionen im Block- und Angriffsspiel abzusetzen, um schließlich den ersten Satz für sich zu verbuchen.

Den ersten gewonnenen Satz in der Saison im Rücken wurde jedoch zu Beginn des Zweiten zu leichtfertig agiert, was in einen 6:10 Rückstand mündete. Doch konnte man das Tief schnell überwinden und dem eigenen Spiel wieder Stabilität verleihen. Aufschlagserien von Christian Lochner und Sebastian Pätzel, sowie beherztes Zugreifen im Block trugen dazu bei, dass man sich die Führung erspielen konnte. Die Angreifer der Mittelfranken zeigten sich sichtlicht beeindruckt, was auf Seiten des "Ritterordens" aus Eibelstadt für zusätzlichen Auftrieb sorgte. So konnte man Durchgang Zwei mit einem ungefährdeten 25:17 beenden, um mit einer 2:0 Satzführung im Gepäck zum zweiten mal an diesem Abend die Seiten zu wechseln.

Der Beginn des dritten Satzes war ein Abbild des vorhergegangenen und auch der Punktestand von 6:10 zu Gunsten der Faberstädter war bald wieder erreicht. Nun zeigte sich Libero Anton Högele von seiner besten Seite und versorgte Zuspieler Andreas Singer mit sehr guten Annahmen, die dieser sofort in einem variablen Angriffsspiel umsetzte. Stück für Stück knabberte das TSV-Team nun am Vorsprung der Steiner und konnte diesen schließlich in eine 17:16 Führung verwandeln. Trotz einer hektischen Schlussphase, gekennzeichnet auch durch eine gelbe Karte auf Seiten des Gegners, bewahrten die TSVler einen kühlen Kopf, spielten den Satz druckvoll zu Ende, entschieden diesen mit 25:20 und somit das Spiel mit 3:0 für sich.

Die zur Überraschung der "Singerknaben" angereisten "fanatischen FÜNF", eine Fandelegation der 1. Damen des TSVE, feierte den Sieg ihrer Jungs frenetisch. Hatten sie doch die Halle über die komplette Dauer des Spiels fest in ihrer Hand und trugen durch ihre lautstarke Unterstützung gerade in den "Schwächephasen" entscheidend zum ersten Auswärtssieg der Saison bei. Vielen Dank, wir werden uns revanchieren!!!

Für den TSV Eibelstadt reisten nach Stein:
"Die fanatischen FÜNF": Britta Lohneiß, Antonia Schmidt, Johanna Gauch, Jutta Fischer, Julia Taschik
Herren I: Bekim Aliu, Andreas Singer, Torsten Daubitz, Florian Pestel, Sebastian Pätzel, Christian Lochner, Anton Högele, Sebastian Rennert
Geschrieben von
Sebastian Rennert

21.10.2010Saisonvorbericht 2010/11


Zu Beginn eine kleine Retrospektive der Saison 2009/10 in der Landesliga Nordwest: Nach dem Bayernligaabstieg hieß es für die TSV-Mannen sich in der Landesliga zu beweisen, um das Saisonziel, den sofortigen Wiederaufstieg, zu erreichen. Nachdem die Spielzeit mit dünnem Kader eröffnet wurde, konnte man zum "Finale" in Haßfurt aus "den Vollen schöpfen" und im Anschluss mit 30:6 Punkten die Meisterschaft feiern!!!
Bereits vor Beginn der Saisonvorbereitung 2010 erreichte die Mannschaft die Hiobsbotschaft, dass Markus Pfeiffer (Zuspiel) und Clemens Krug (Außen/Annahme), zwei Leistungsträger der vergangenen Saison, verletzungsbedingt für längere Zeit ausfallen werden.

Seit Mitte August befindet sich die Mannschaft nun in der Vorbereitung auf die kommende Saison und freut sich über den Neuzugang Moritz Giehl (TG Veitshöchheim) und die Rückkehr von Andreas Singer auf die Zuspielposition. Beim eigens ins Leben gerufenen Main-Park-Cup konnte das TSV-Team einen ausgezeichneten zweiten Platz erreichen.
Am 23. Oktober 2010 findet für die "Singer-Knaben" die erste Bewährungsprobe der neuen Saison beim Auswärtsspiel in Stein statt. Aufgrund der einjährigen Abstinenz kann die Spielstärke der Bayernliga Nord nicht hinreichend eingeschätzt werden, wodurch die Artikulation eines Saisonziels erschwert wird. Dennoch wäre eine Platzierung im gesicherten Mittelfeld wünschenswert. Um diese "Saisonziel" erreichen zu können und natürlich auch, um den ein oder anderen Sieg zu feiern freuen wir uns auf eine hoffentlich gut gefüllte Mainparkarena!

In diesem Sinne, bis bald und alles Gute.

Eure Herren I
Geschrieben von
Sebastian Rennert

23.03.2010Es geht doch...


Am Wochenende wurde im Hypodrom Haßfurt zwar beinahe Platz 1 und "nur" die Landesliga Nordwest-Meisterschaft verspielt - hatte man doch Haßfurt in einem ordentlichen Spiel mit 3:0 aus der eigenen Arena vor restlos besetzten Zuhörerplätzen gespielt - so wurde eigentlich Platz 1 mit einem direkten Mistspiel (2:3) gegen TuSpo Nürnberg wieder abgegeben.
Dank der Schützenhilfe der Sportfreunde Ansbach, die gegen den Top-Favoriten der Liga und Meister der letzten Saison Zirndorf ebenfalls einen "Überraschungssieg" landeten, reichte es am Ende zu Platz 1 und der Berechtigung zum Aufstieg in die bayerische Bayernliga Nord! 

Geschrieben von
Andreas Singer