20.09.2020 | 19:26 Uhr



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Leichtathletik Wettkämpfe
15.09.2020

Drei Meistertitel für Luk Jantschke

Traditionsgemäß trafen sich auch in diesem Jahr die unterfränkischen Leichtathleten in Hammelburg, um ihre Mehrkampfmeister zu ermitteln. Mit der Maximalausbeute von drei Titeln kehrte Luk Jantschke nach Eibelstadt zurück.
Bei Dauersonne und hohen Temperaturen sicherte sich Luk am ersten Tag den Titel im Vierkampf der M14 mit 2042 Punkten. Hervorragend war dabei seine neue persönliche Bestleistung von 5,35m im Weitsprung. Die 100m lief er in 12,5 Sekunden, die Vier-Kilo-Kugel stieß er auf 11,10 Meter und im Hochsprung überquerte er 1,50 Meter.
Im Neunkampf der M14 am zweiten Tag gewann Luk ohne Konkurrenz den Meistertitel. Dafür steigerte er sich mit seinen Leistungen nochmals gegenüber seinem 12. Platz bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften. Im Hürdenlauf über 80m verbesserte er sich um 16 Hundertstel auf 12,30 Sekunden, der Diskus flog knapp drei Meter weiter auf 30,32m und den 600g-Speer warf er 31,28 Meter weit. Am Ende standen mit 4547 Punkten 23 Zähler mehr zu Buche.
Zusammen mit seine Rimparer Kollegen Lennard Schmidt und Fynn Ayad sicherte er sich auch noch den Meistertitel in der Mannschaftswertung des Neunkampfs für das LAZ.
Bei der männlichen Jugend U18 holte sich der Lorenz Stengritt mit 2678 Punkten den Vizetitel im Fünfkampf. Herausragend war seine Weitsprungleistung von 6,23m, die ihm die Teilnahme bei den Bayerischen Einzelmeisterschaften sichert, sowie seine neue persönliche Bestleistung von 1,68m im Hochsprung. Die 100m absolvierte er in 12,1 Sekunden, die Fünf-Kilo-Kugel flog auf 10,44 Meter und im abschließenden 400 Meter-Lauf blieb er mit 59,8 Sekunden unter einer Minute.
Leichtathletik Wettkämpfe
07.09.2020

Jan Luis Hümmert bayerischer Meister mit unterfränkischem Rekord!


Einen überragenden Wettkampf bot Jan Luis Hümmert bei den bayerischen Meisterschaften in Erding. Mit einer Steigerung von 7 Metern und der Weite von 50,28 Metern, die unterfränkischen Rekord bedeutet, gewann Jan Luis völlig überlegen den Speerwurfwettbewerb der M14. Sogar sein schlechtester Versuch von 42,61m hätte noch zur Goldmedaille gereicht. Zur Belohnung bekam Jan Luis direkt im Anschluss an den Wettbewerb vom zuständigen Landestrainer des bayerischen Leichtathletikverbandes eine Einladung in den Landeskader in die Hand gedrückt.
Einen Tag zuvor war Jan Luis schon mit Luk Jantschke und den Rimparern Kollegen Fynn Ayad und Lennard Schmidt in der 4x100 Meter Staffel der U16 erfolgreich. Für das LAZ Kreis Würzburg gewannen sie in 49,42 Sekunden die Silbermedaille hinter der LAC Quelle Fürth. Etwas getrübt wurde der Glanz der Medaille durch die schwache Zahl von zwei teilnehmenden Staffeln. Wofür unsere Jungs andererseits aber auch nichts können.
Luk bewies seine Vielseitigkeit eine Woche nach seinem zwölften Rang bei den deutschen Meisterschaften im Neunkampf durch den fünften Rang im Stabhochsprung (2,85 Meter), den sechsten Rang im Kugelstoßen (10,76 Meter) und Platz sieben im Weitsprung (5,27 Meter).
Leichtathletik Wettkämpfe
07.09.2020

Finn Hauk erobert auch deutsche Drei- und Vierkampfkrone


Aller guten Dinge sind drei. Nachdem Finn Hauk bereits eine Woche zuvor Nahe Bremen die Führung in Deutschlands Bestenliste im Fünfkampf (75 m – 60 m Hürden – Hoch – Weit – Speer) übernehmen konnte, komplettierte er seine Erfolge mit einem Drei- und Vierkampftriumph im niedersächsischen Lingen.
Im Emslandstadion wurden vom heimischen VfL Lingen am vergangenen Wochenende Leichtathletikwettbewerbe für die unterschiedlichen Altersklassen im Erwachsenen- und Jugendbereich ausgerichtet. Den Auftakt bildeten die Mehrkämpfe der Jugend. Finn ging in der Altersklasse M12 mit internationaler Beteiligung an den Start. Im ersten Rennen des Tages über 75 Meter lief er persönliche Bestzeit (10,84 s) und musste im Gesamtklassement nur die beiden Niederländer Cavo van Maastrigt (10,72 s) und Finn Korf (10,60 s) vorerst vorbeizeihen lassen.
Im anschließenden 200 Gramm Wurfball konnte Finn seine Schnellkraft erneut unter Beweis stellen und in der Folge die Gesamtführung übernehmen. Er katapultierte den Ball mit einer neuen persönlichen Rekordweite von 52,50 Meter erstmalig über 50 Meter, die zudem in diesem Jahr in Deutschland von noch keinem in seiner Altersklasse erreicht wurde.
Im Hochsprung lieferte sich Finn ein packendes Duell mit seinem niederländischen Namensvetter, das er nach elf Versuchen und übersprungenen 1,44 Meter für sich entscheiden konnte. Als letzte Disziplin stand dann bei bereits eintretender Dämmerung und leichtem Gegenwind der Weitsprung an. Mit dem dritten Sprung und 4,58 Meter konnte er als einziger eine Weite jenseits der 4,50 Meter platzieren.
Damit hatte Finn sowohl die klassische Dreikampf- (1.302 Punkte) als auch die Vierkampfwertung (1.750 Punkte) an diesem Abend gewonnen und gleichzeitig die Führung in der deutschen Bestenliste vor Johannes Ewald (LG Flensburg, 1.169 Punkte, Dreikampf) und vor Florian Binder (SV Winnnenden, 1.749 Punkte, Vierkampf) übernommen.

Lars Hauk
Leichtathletik Wettkämpfe
03.09.2020

Luk Jantschke mit 8 Bestleistungen 12. bei den deutschen Meisterschaften im Neunkampf


Riesenfreude bei Leichtathlet Luk Jantschke (M14) vom TSV: Nachdem er sich in diesem Ausnahmejahr überraschend für die Deutschen Meisterschaften im Neunkampf der U16 qualifizieren konnte, gelang ihm dort dank zahlreicher neuer Bestleistungen der Sprung auf Platz zwölf der besten deutschen Nachwuchsmehrkämpfer in der Altersklasse M14.
Noch im Juli schien bis auf wenige wieder erlaubte Wettkämpfe die ganze Wettkampfsaison auszufallen. Und auch aufgrund der eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten war lange unklar, ob es überhaupt Deutsche Meisterschaften für die Erwachsenen geben würde. Als sich mit dem Bundesstützpunkt Halle Mitte Juli ein Ausrichter für den Mehrkampfmeisterschaften des U16-Nachwuchs gefunden hatte, nahm für Luk Jantschke ein unerwarteter Traum Gestalt an: Die Teilnahme an Deutschen Meisterschaften gleich im ersten Jahr, in dem der DLV diese erstmalig für die eigene Altersgruppe ausrichtet.
Dazu musste Luk mit seinem Trainer Michael Seibold allerdings erst noch bis an den Chiemsee fahren, um dort bei einem der auch in normalen Jahren rar gesäten zweitägigen Neunkampfwettbewerbe die Qualifikationsnorm zu schaffen. Dies gelang Luk auch aufgrund des kurzfristig aufgenommenen Stabhochsprungtrainings mit Bravour. Mit 4340 Punkten übertraf er bei einem familiären Wettkampf in Bad Endorf die geforderten 4000 Punkte deutlich.
In Halle an der Saale staunte Luk dann nicht schlecht, als er zum ersten Mal eine Leichtathletikarena mit acht Rundbahnen und Zehn auf der Geraden betrat: „Das ist ja unfassbar weit, da werden sich die 1000m ganz schön lang anfühlen.“ Zwei Stabhochsprunganlagen, eine glänzende nagelneue Diskusanlage und Weitsprunggruben mit viel Raum rundeten das Bild einer tollen Wettkampfanlage ab und motivierten den 14-Jährigen für die kommenden zwei Tage: „Da kann man einfach nur weit springen, das ist toll hier.“
Am ersten Wettkampftag sollte das allerdings nicht so einfach sein. Zunächst konnte Luk In der Auftaktdisziplin über 100m seinen Lauf in neuer persönlicher Bestzeit von 12,49 Sekunden gewinnen. Der böige Wind hatte dabei für den einzigen Fehlstart in allen Läufen gesorgt und sollte beim unmittelbar folgenden Weitsprung alle Teilnehmer vor große Herausforderungen stellen. Noch angenockt vom Sprint kam Luk in seinem ersten Sprung nicht einmal in die Nähe des Brettes, steigerte sich dann aber auf eine Mehrkampfbestleistung von 5,23 Metern. Das Gleiche gelang ihm im Kugelstoßen mit 10,45m mit der Vier-Kilo-Kugel. Während zuvor der Bayerische Vierkampfmeister Brian Kersten vom TSV Bad Endorf beim Weitsprung mit drei ungültigen Versuchen gescheitert war, erwischte es diesmal den Favoriten auf den Deutschen Meistertitel. Marcel Reiff vom TV Gladbeck blieb drei Meter unter seiner Bestweite und verlor alle Titelchancen.
Luk zeigte dagegen wie schon bei seinem ersten Neunkampf ausgeprägte Konstanz in seinen Leistungen und übersprang im Stabhochsprung erneut gute 2,60 Meter. Im abschließenden Diskuswettbewerb gelang ihm dann ein Wurf auf die neue persönliche Bestleistung von 27,45 Meter.
Auf Rang vierzehn in der Gesamtwertung liegend startete Luk in den zweiten Tag mit Hürdenlauf, Hochsprung, Speerwurf und den abschließenden 1000 Metern. Nach dem erneut einzigen Fehlstart in allen Läufen, der im Wiederholungsfall auch mit Disqualifikation geahndet werden kann, lieferte Luk in 12,52 Sekunden über die 80 Meter Hürden eine erneute Mehrkampfbestleistung ab und konnte sich auf Platz dreizehn verbessern.
Höchste Konzentration forderte danach der Hochsprung: Die Springer mussten gerade bei den entscheidenden Höhen ihre Sprünge zwischen den vorbeihuschenden Läuferinnen der zwischenzeitlich gestarteten 800 Meter des Siebenkampfs absolvieren. Luk gelang dies mit am besten. Nach einer bisherigen Bestleistung von 1,53 Metern steigerte er sich um zwei Höhen auf herausragende 1,59 Meter, was ihn sichtlich beeindruckte: „Das kam alles aus dem Training der letzten Wochen, und da ist noch Luft nach oben.“ Diesmal ging es für ihn in der Rangliste sogar um zwei Plätze nach oben auf Rang elf. Trotz neuer Bestleistung im Speerwurf mit 30,60 Metern musste er diesen dann allerdings wieder abgeben.
Nachdem bis dahin alle abschließenden Läufe der MehrkämpferInnen im Trockenen stattfanden, kamen in der M14 böiger Wind und schwerer Regen auf. Auf der klatschnassen Bahn beendete Luk seinen Lauf über 1000 Meter in für diese Bedingungen respektablen 3:15,12 Minuten. Mit seiner um 185 Punkte gesteigerten neuen persönlichen Bestleistung von 4525 Punkten und als bestem Bayern Platz zwölf in der Gesamtwertung war er deutlich zufriedener: „Das war schon ein Wahnsinn hier“, um gleich nach vorne zu blicken: „ Da will ich nächstes Jahr wieder dabei sein, und noch besser.“

Michael Seibold


Leichtathletik Wettkämpfe
02.09.2020

Finn Hauk Nummer 1 in Deutschland!

Wie bereits im Vorjahr startete Finn Hauk (M12) in den Schulferien im hohen Norden bei den Großeltern. Der LC Hansa Stuhr richtete am vergangenen Wochenende im Stadion am Moordeich ein Blockkampf-Meeting für die Altersklassen U14 und U16 aus. 10 km von der Bremer Landesgrenze entfernt waren insgesamt mehr als 130 Athletinnen und Athleten zusammengekommen, um sich in fünf leichtathletischen Disziplinen zu messen.
Für Finn standen im Block Sprung/Sprint neben Hoch- und Weitsprung ein 75 m Lauf sowie 60 m Hürden und Speerwurf auf dem Programm. Finn begann den Wettbewerb fulminant und übersprang bei seinem corona-bedingten ersten Hochsprungwettkampf in diesem Jahr die eigene Körpergröße von 1,49 m um 1 cm mit 1,50 m. Damit hatte er nach der ersten Disziplin die Führung übernommen.
Allerdings machten sich die insgesamt 13 Sprünge, die er aufgewendet hatte, in den anschließenden Laufdisziplinen mehr als bemerkbar. Nach dem Hürdenlauf (11,26s) und Sprint über 75 Meter (10,85s) rangierte er insgesamt auf Platz 2, den er auch nach dem Weitsprung mit seinem weitesten Versuch von 4,48 m (SB 4,83 m) innehatte.
Im abschließenden Speerwurf sammelte Finn noch einmal alle Kräfte und schleuderte das 400 Gramm schwere Gerät im dritten Versuch mit 30,27 Meter auf mehr als 30 Meter. Damit distanzierte er den bisher Erstplatzierten Tarik Benze von der LG Weserbergland um mehr als 10 Meter und konnte seine Tageshöchstpunktzahl in einer Einzeldisziplin von 489 Punkten verbuchen. Am Ende beendete er den Fünfkampf mit 2.240 Punkten und Platz 1 - in Stuhr und in Deutschland.

Lars Hauk

Leichtathletik Wettkämpfe
26.08.2020

Dritter Teil der unterfränkischen Meisterschaften - Jan Luis Hümmert mit LAZ-Rekord



Höchberg war am 22. August der Austragungsort des dritten Teils der unterfränkischen Meisterschaften. Weit-, Drei- und Hochsprung, sowie der Speerwurf waren die angebotenen Disziplinen. Trotz urlaubsbedingter kleiner Startfelder, sowohl was den TSV betrifft, als auch die gesamte Veranstaltung, konnten einige sehr gute und ein herausragendes Ergebnis erzielt werden.
Jan Luis Hümmert (M14) stach dabei durch seinen Speerwurftitel hervor, den er mit dem neuen LAZ-Rekord von 43,73 Metern errang. Damit verbesserte er seine eigene Bestleistung aus dem Vorjahr deutlich. Mit sehr guten 1,56m im Hochsprung holte er sich auch dort den Titel und außerdem die B-Qualifikationsleistung für die bayerischen Meisterschaften. Außerdem gab es noch einen dritten Platz mit 4,81m im Weitsprung.
Luk Jantschke, ebenfalls M14, gewann den Titel im Weitsprung mit 5,19m. Jeweils Zweiter wurde er im Hochsprung (1,53m) und im Speerwerfen, wo er mit 30,54m erstmals die 30-Meter-Marke übertraf.
Unterfränkische Meister wurden darüberhinaus jeweils im Speerwerfen Lena Geißler (U20) mit 27,00m und Jonathan Mark (U20) mit 37,86m.