18.06.2021 | 04:48 Uhr



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Leichtathletik Wettkämpfe
15.06.2021

Erste offene Wettkämpfe

Unsere Kaderathleten hatten ja schon verschiedene Gelegenheiten Wettkämpfe zu bestreiten. Am 12./13. Juni war es nun so weit: Im Münchner Dantestadion war der erste relevante, für alle offene Wettkampf in Bayern.
Vom TSV nutzten Lorenz Stengritt, Jan Luis Hümmert und Matthias Hofmann diese Möglichkeit.
Lorenz verbesserte seine persönliche Bestleistungen im Hochsprung auf 1,72m und über die 100 Meter auf 11,73s. Im Weitsprung kam er auf 5,96m.
Jan Luis bekam seine technischen Probleme im Speerwerfen im ersten Versuch einigermaßen in Griff und verbesseerte seine Saisonbestleistung auf 47,50 Meter. Die weiteren Versuche waren aber allesamt weder von der Weite, noch von der technischen Umsetzung entsprechend. Im Kugelstoßen kam Jan Luis auf gute 12,07m und über die 100 Meter auf 12,56s.
Am Sonntag bestritt dann Matthias Hofmann seinen ersten Wettkampf seit August 2020. Er gewann seinen 800m-Lauf in 1:58,29 Min und kann nun optimistisch in die nähere Zukunft sehen.
Zeitgleich versuchte sich Luk Jantschke in Emmering bei München an der Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft in den Blockwettkämpfen. Er startete fulminant mit 11,88s über die 80m Hürden, 12,34m im Kugelstoßen und 35,32m im Diskuswerfen. Beim Aufwärmen für die 100 Meter zog er sich aber eine leichte Zerrung im Oberschenkel zu, so dass er den Fünfkampf leider nicht beenden konnte.
Leichtathletik Wettkämpfe
15.06.2021

Unterfränkische Meister im Stabhochsprung

Gut eingestellt vom Höchberger LAZ Trainer Freddy Schlund und hochmotiviert reisten Finn Hauk und Luk Jantschke zu den ersten Unterfränkischen Meisterschaften der Leichtathletik in diesem Jahr. Im Aschaffenburger Sportzentrum wurden die Bezirkstitel im Stabhochsprung für alle Altersklassen von den Jüngsten W/M12 bis hin zu den Erwachsenen vergeben.
Finn (M13) konnte sich mit 2,41 Meter im gemischten Wettbewerb vor Finnegan Koch (M14) mit 2,01 Meter und Stella Staudte (W13) mit 1,81 Meter, beide von der DJK Aschaffenburg, platzieren. Damit konnte Finn den Gewinn aus dem Vorjahr wiederholen und sich mit einer neuen persönlichen Bestleistung um ganze 30 Zentimeter steigern. Dies bescherte ihm darüber hinaus sogar die Erfüllung der Qualifikationsnorm für die Bayerischen Meisterschaften in der höheren Altersklasse M14, die voraussichtlich Ende August in Hösbach ausgetragen werden.
Luk gewann den Titel in der M15 und übersprang dafür eine Höhe von 2,71 Metern. Aufgrund von technischen Problemen beim Anlauf konnte er noch nicht an seine Leistungen vom Vorjahr anknüpfen. Mit übersprungenen drei Metern hatte er sich 2020 schon die Teilnahme an den diesjährigen Bayerischen Meisterschaften gesichert.
Leichtathletik Wettkämpfe
05.06.2021

Wind und Regen: Finns Pfingstausflüge

An weiteren Kaderwettkämpfen in Chemnitz und Aurich konnte der Jüngste unserer Kaderisti, Finn Hauk, jeweils im Weit- und Hochsprung am 14. und 23. Mai teilnehmen. Da allerdings in Finns Altersklasse (U14 bzw. M13) z. Z. kaum Wettbewerbe stattfinden, startete er in der höheren Klasse U16. Dabei durfte sich der noch Zwölfjährige mit den zum Teil körperlich deutlich größeren 14- und 15-Jährigen messen.
Bei kräftigen Regenschauern, böigem Wind und kühlen 8 Grad im Chemnitzer Sportforum begann Finn im Weitsprung mit einer Serie von Sprüngen um die 4,70 m (4,77; 4,69; 4,75). Womit er sich sogar für den Endkampf mit drei weiteren Sprüngen qualifizieren konnte und mit einer Weite von 4,79 m zufrieden abschloss. Im anschließenden Hochsprung fehlten ihm dann die Körner, und er beendete zermürbt vom Regen und sichtlich enttäuscht den Wettkampf mit drei erfolglosen Versuchen bei 1,45 m.
Für Finn sollte eine Woche später, zu Beginn der Pfingstferien, in Aurich den kräftigen ostdeutschen Schauern steter norddeutscher Nieselregen folgen. Im Auricher Ellernfeld-Stadion hatten sich die Veranstalter im Rahmen der Einschränkungen durch die Pandemie viel Mühe gegeben, den Sportlern sowohl in den technischen als auch Laufdisziplinen ein umfangreiches Programm zu bieten. Anders als in Chemnitz sprang Finn im Hochsprung sicher bis 1,49 m und scheiterte im ersten und dritten Versuch nur knapp an einer neuen Bestleistung von 1,52 m. Im Weitsprung bestätigte er mit glatten 4,70 m die Leistung aus der Vorwoche.
Auf der Rückfahrt aus dem Pfingsturlaub gab es noch einen kurzen Abstecher in die Nähe von Osnabrück. Dort fand am 28. und 29. Mai das Meller Frank-Rüdiger-Sportfest mit Läufen von 75 m bis 5000 m statt. Im 75-Meter-Lauf konnte Finn bei besten äußeren Bedingungen und diesmal ohne Wind und Regen seine Leistung aus dem Vorjahr von 10,84 s auf 10,62 s steigern.
Leichtathletik Wettkämpfe
16.05.2021

Ausbaufähig: Erste Wettkämpfe 2021 für unser Kader-Team


Bevor nun am 12. Juni der erste Wettkampf für Sportler ansteht, die keinem BLV-Kader angehören, konnte sich diese Klientel vorab bereits bei drei Wettkämpfen messen. Am 9.5. im Dantestadion in München, am 16. Mai bei einem Dreikampf in Regensburg, sowie nochmal im Dantestadion am 23. Mai.
Mit soliden, aber ausbaufähigen Ergebnissen kamen Jolina Czenskowski, Jan Luis Hümmert und Luk Jantschke vom ersten Kaderwettkampf am 9.5. in München zurück.
Bei schönstem Sommerwetter mit knapp 30 Grad war unser Trio für jeweils zwei Disziplinen gemeldet. Jolina (W14) startete zum ersten Mal in der U16 und kam über 100m in 14,53s ins Ziel. Bei den 80m Hürden kam sie leider ins Straucheln und verletzte sich leicht. Sie setzte aber tapfer ihren Lauf fort und kam ins Ziel (18,62s).
Jan Luis (M15) konnte sich über 100m im Vergleich zum Vorjahr (12,90s) deutlich verbessern. Leider reichte es mit 12,66 Sekunden ganz knapp nicht für die für die Deutschen Meisterschaften geforderte Zusatzqualifikation von glatten 12,6 Sekunden. In seiner Paradedisziplin, dem Speerwurf, konnte er mit 44,48 Metern sein Potential andeuten. Damit blieb er allerdings noch weit unter seiner 50 Meter-Bestleistung vom Vorjahr. Auch für die Qualiweite für die DM von 52,50 Metern ist noch einiges zu tun.
Auch Luk fand beim Kugelstoßen mit der 4kg-Kugel nicht richtig in den Wettkampf. Mit 12,29m gleich im ersten Versuch gelang ihm zwar der erste Stoß über die 12 Meter und damit eine Verbesserung seiner bisherigen Bestleistung um über einen halben Meter. In den weiteren Versuchen gelang ihm allerdings keine Steigerung mehr. Über die 80m Hürden kam er deutlich schlechter aus dem Block als die Konkurrenz und kam in 12,61 Sekunden ins Ziel.
Die beiden weiteren Termine nahm nur Luk wahr. Im Regensburger Dreikampf gelang ihm ein fulminanter Lauf über die 80m Hürden in 11,97 Sekunden. Damit konnte er zum ersten Mal die 12 Sekundenmarke unterbieten. Auch im Weitsprung konnte er sich auf eine neue Bestweite von 5,52 Metern verbessern, während er mit den 32,11 Metern im abschließenden Speerwurf mit dem 600g-Gerät nicht ganz zufrieden war.
Kuriose Bemerkung am Rande: Der ungewöhnliche Dreikampf der MU16 wurde auch bepunktet und zwar fälschlicherweise nach der Zehnkampfpunktetabelle der Männer, die 110m Hürden laufen.
Nach Punkten und Zeit gerechnet blieben damit sowohl Luk als auch der Schnellste über die 80m Hürden unter dem aktuellen Weltrekord.
Wiederum eine Woche später wollte Luk die weniger positiven Erfahrungen im Kugelstoß und Speerwurf ausmerzen. Im Kugelstoß kam er mit 12,14m bei allerdings nasskalten Bedingungen nahe an seine Bestleistung heran. Bei dann wieder besseren Bedingungen haderte er im Speerwurf allerdings mit technischen Mängeln, so dass er lediglich 27,29 Meter erreichte. Seinen allerersten Ausflug auf die 300m-Strecke beendete er in 39.95s, was ein deutliches Unterbieten der Qualifikationsleistung für die bayerischen Meisterschaften bedeutet.



Leichtathletik Wettkämpfe
05.05.2021

Finn Hauk startet fulminant in die Saison

Mit drei neuen Bestleistungen ist Finn Hauk in die Leichtathletik-Freiluftsaison 2021 gestartet.
Beim 28. Werfer- und Rasenkraftsport-Mehrkampf in Erfurt waren nur maximal 40 Bundes- und Landeskaderathleten sowie deren Trainer und Betreuer zugelassen. Zudem galt ein strenges Infektionsschutz- und Hygienekonzept mit Abstandsregeln und gesonderten Coaching-Zonen. Nach seiner Berufung in den bayerischen Landeskader U15 im letzten Jahr war der Zwölfjährige im Speer- und Diskuswurf sowie im Kugelstoß der Altersklasse M13 gemeldet. Alles Disziplinen, bei denen Finn im letzten Jahr Unterfränkischer Meister geworden war.
Mit einem offiziellen negativen Antigen-Schnelltest vom vorigen Abend ging es zum Bundesstützpunkt der Leichtathleten. Auf dem Werferplatz vor dem Thüringer Steigerwaldstadion stand zu Beginn das Kugelstoßen auf dem Programm. Mit sechs Stößen über 8 Meter brachte er eine konstante Leistung und konnte seine Vorjahresweite um 50 Zentimeter auf 8,71 m steigern.
Höhepunkte sollten dann Diskus- und Speerwurf werden. Dabei hatte sich die kurze, aber intensive Vorbereitung gelohnt. Finn steigerte sich im Diskuswurf um mehr als 5 Meter im Vergleich zum Vorjahr auf 28,32 m. Im Speerwurf ging es sogar um satte 7 Meter weiter auf 37,44 m. Beide Weiten bescheren ihm Top-Platzierungen in der noch jungen deutschen Bestenliste.
Archiv - Leichtathletiksaison 2020
09.10.2020

Luk Jantschke bayerischer Meister im Neunkampf!


Luk Jantschke hat in Regensburg die Bayerische Meisterschaft der Neunkämpfer in seiner Altersklasse gewonnen. Mit 4668 Punkten stellte er dabei auch einen neuen Unterfränkischen Rekord im Neunkampf auf.
Mit einem Polster von 150 Punkten in der Meldeleistung auf den nächstbesten Teilnehmer angereist, sah alles nach einer Platzierung ganz oben für Luk aus. Doch im Neunkampf müssen an zwei Tagen neun Disziplinen gemeistert werden und man darf sich keine zu großen Schwächen erlauben.
Topleistungen am ersten Tag mit Stab und Kugel
Insofern war es Chance und Risiko zugleich, dass der Veranstalter von der gewohnten Reihenfolge abwich und als ersten Wettkampf den Konzentration und Kraft fordernden Stabhochsprung angesetzt hatte. Ausgeruht und fokussiert nahm Luk den in Angriff, nachdem er im letzten Training gute Sprünge Richtung drei Meter gezeigt hatte. Nach regelmäßig im Neunkampf übersprungenen 2,60m gelang ihm in Regensburg jetzt ein Paukenschlag: Gleich im ersten Versuch meisterte er alle Höhen ab 2,50 Meter und dann auch die drei Meter. Mit dieser neuen Bestleistung schuf er sich gleich zu Beginn einen wichtigen Punktevorsprung. Nach dem 100 Metersprint in 12,58 Sekunden und dem Weitsprung mit 5,30 Metern lag er 134 Punkte in Front. In der abschließenden Disziplin des ersten Tages mit der Vier-Kilo-Kugel setzte er eine weitere Bestmarke. Mit 11,77 Metern steigerte er sich um über 50cm und konnte mit einem Polster von 222 Punkten in den zweiten Wettkampftag gehen. Anteil daran hatte auch das Stadion in Regensburg: „Bei der Weitsprunggrube und hier an der Kugelstoßanlage hab ich mich gleich wohl gefühlt und wusste, dass es weit rausgehen kann,“ strahlte er nach dem ersten Tag.
Nach dem Hochsprung beginnt das Rechnen
Der nächste Tag begann mit einer mäßigen Leistung im Diskuswurf. Gut 29,50 Meter weit ließ er die 1-Kilo-Scheibe fliegen: „ So 31 Meter hätte ich mir nach den Trainingsleistungen schon erhofft,“ erklärte Luk dazu: „Vielleicht bin ich einfach noch etwas müde heute.“ Im Vergleich mit den Wettbewerbern hatte er aber auch hier in Bezug auf die Bestleistung mit das beste Ergebnis erzielt. Ganz anders im Hochsprung. Als die Latte nach seinem letzten Versuch über 1,52m fiel, war er ziemlich gefrustet und sah die erhoffte Goldmedaille in Gefahr. Mit 1,64m hatte sein schärfster Konkurrent eine neue Bestleistung aufgestellt und Luks Punktevorsprung war auf 130 Punkte geschrumpft. Dabei standen neben den 80m Hürden noch zwei Topdisziplinen seines Verfolgers an, der Speerwurf und der abschließende 1000m-Lauf.
1000m-Bestzeit sichert Titel und neuen Unterfränkischen Rekord
Doch unser 14-Jähriger zeigte mentale Stärke und blieb trotz Gegenwind mit 12,35 Sekunden über die Hürden nur knapp über seiner Bestmarke in dieser technisch anspruchsvollen Disziplin.
Spannend wurde es noch einmal, als sein Konkurrent im Speerwurf mit 39,98m eine neue Bestweite erzielte. Luk gelang ebnefalls eine neue persönliche Bestweite von 33.15m. Für den 1000m-Lauf bedeutete dies, dass Luk einen Vorsprung von 25 Sekunden hatte, den er eigentlich nur durch einen Sturz hätte verspielen können. Mit einem beherzten Lauf, in dem er sich bei den schnellen Läufern einreihte, belohnte er sich erneut mit einer Bestleistung: In 3:08,71 Minuten sicherte er sich nicht nur mit 79 Punkten Vorsprung den Bayerischen Meistertitel, sondern stellte mit 4668 Punkten auch einen neuen Unterfränkischen Rekord im Neunkampf der M14 auf.