12.12.2019 | 19:45 Uhr



Dritte Liga, Regionalliga und Bayernliga.

Die Volleyballabteilung des TSV Eibelstadt ist eine "der Anlaufstellen" für Volleyball im Würzburger Raum - sowohl im Hallenbereich als auch im Beachvolleyball!

Das hat auch die Stadt Eibelstadt erkannt. Mit dem neuen Sportgelände "Mainpark" haben wir nun in Eibelstadt optimale Bedingungen für unsere Volleyballabteilung! 2 Beachfelder mit weißem Quarzsand, dazu die große Dreifachhalle, die seit Juli 2007 spielbereit ist, garantieren ganzjährig beste Trainingsbedingungen.
Damen 1 - Spielberichte
09.12.2019

David gegen Goliat?

TSV Eibelstadt - TV Altdorf2:3(25:23, 23:25, 15:25, 25:20, 13:15)
Am vergangenen Samstag um 19.02 Uhr wurde das letzte Heimspiel der Hinrunde in der Dritten Liga Ost in der Mainparkhalle des TSV Eibelstadt angepfiffen. Auf dem Programm stand das Gefecht zwischen dem Tabellenführer TV Altdorf und dem Tabellenschlusslicht TSV Eibelstadt. David gegen Goliat? Der Tabellenprimus hatte von 8 gespielten Spielen bisher 7 gewonnen und währenddessen nur 9 Sätze abgegeben. Auch wenn Goliat nicht vollends bezwungen werden konnte, sollte sich nach 2 Stunden und 10 Minuten Spieldauer herausstellen, dass die Eibelstädterinnen zumindest einen ebenbürtigen Gegner darzubieten in der Lage waren und sich auf Augenhöhe präsentieren konnten.

Die Eibelstädterinnen hatten am vergangenen Wochenende gegen den Tabellenzweiten Erfurt electronic in einem spannenden Fünfsatzspiel erst unter Beweis gestellt, dass ausreichend Kampfgeist vorhanden ist und dass man gegen sämtliche Mannschaften in der Liga mithalten kann. Bei dem heute auf der Tagesordnung stehenden Spiel konnten Trainerin Annette Schwab und Co-Trainer Jussi Giama auf einen vollen Kader zurückgreifen. Nur Laura Schmitt konnte verletzungsbedingt, zumindest spielerisch, nicht partizipieren.

Bereits im ersten Satz gelang es der Mannschaft zu Beginn mit einer 3 Punkte Serie in Führung zu einem Punktestand von 4:3 in Führung zu gehen. Diese kleine, aber entscheidende Führung schafften es die Eibelstädterinnen bis zum Ende aufrecht zu erhalten, sodass der erste Satz knapp mit 25:23 an die Black Mamas ging. Das gleiche Ergebnis stand am Ende des zweiten Satzes. Nur leider mit dem falschen Gewinner. Die Gäste konnten den Gewinn des zweiten Satzes mit 25:23 für sich verbuchen. Auch wenn der dritte Satz durch eine rote Karte für den Gegner komfortabel für die Eibelstädterinnen startete, schaffte man es nicht seine Stärken zu zeigen. Unter anderem Ungereimtheiten in der Abwehr machten es den Damen I schwer, zu punkten. Trotz der Auszeiten bei den Spielständen von 6:9 und 7:13 und einiger Wechsel, schaffte man es nicht aufzuholen. Der Satz ging mit einem Endstand von 15:25 an die Damen des TV Altdorf.
Dass die Eibelstädterinnen sich von einem solchen Rückstand jedoch nicht beeindrucken lassen, zeigten sie bereits in mehreren Fünfsatzspielen aus der Vergangenheit und auf diese Stärke beriefen sie sich in Satz 4 nun auch wieder. Die Mädels schafften es, sich durch starke Abwehrarbeit und vereinten Kampfgeist bei einem Stand von 24:17 sieben Satzbälle zu erarbeiten. Zwar wurde nicht der erste verwandelt, aber der vierte. Etwas Spannung muss sein. Der Satz ging mit 25:20 an den TSV Eibelstadt. Im fünften Durchgang hinkten die Eibelstädterinnen gleich zu Beginn hinterher. Eine erfolgreiche Auszeit beim Stand von 7:11 und eine rote Karte für den Gegner führten zu einem Stand von 9:12. Die Eibelstädterinnen schafften es noch mit 3 Punkten in Serie auf einen Stand von 13:13 heranzukommen, jedoch bewiesen am Ende leider doch die Mädels des TV Altdorf die stärkeren Nerven, sodass der Satz 13:15 für den Gegner endete.
Auch wenn 2 Punkte bekanntlich schöner sind, als einer, kann man erhobenen Hauptes aus diesem Spiel gehen. Beide Mannschaften präsentierten sich auf Augenhöhe. Dies ist auch das Ziel für den Spieltag am kommenden Sonntag gegen den TSV Unterhaching, welchen man bereits im Hinspiel besiegen konnte.

Es spielten: Anna-Tabea Franz, Johanna Lesch, Kristina Bayer, Theresa von Waldenfels, Katharina Frosch, Isabella Hippeli, Ines Wilkerling, Linda Bendikowski, Katrin Melzer, Johanna Keckl, Lea van Eckert
Herren 1 - Spielberichte
02.12.2019

EIN PFIFF, SIE ZU KNECHTEN

TSV Eibelstadt - TSV Friedberg2:3(28:26, 19:25, 22:25, 29:27, 13:15)
In ihrem fünften Tiebreakspiel in Folge konnten die Mambas den heimstarken Friedberger Jungs zumindest einen Punkt abringen und schließen ihre Hinrunde damit mit 7 Siegen und 3 Niederlagen nach aktuellem Tabellenstand auf Rang 2 ab.

Eins vorneweg: Glückwunsch an den „TSVAUST“ zu einer tollen Leistung und dem Behalten der weißen Heimweste. In einem durchwachsenen, aber streckenweise hochklassigen und immens spannenden Duell gewann Friedberg am Ende verdient. Doch weder Friedberg noch Eibelstadt sollte an diesem Abend im Mittelpunkt stehen, stattdessen beanspruchte diesen von Beginn an der erste Schiedsrichter. Er kam, er pfiff, und alle wunderten sich.

Wenn der Schiedsrichter im Mittelpunkt steht, so tut er das eher selten aufgrund überragender Spielleitung und viel zu selten wird ein Schiedsrichter für eine gute, weil unauffällige Leistung gewürdigt, die es den Spielern erlaubt, ihr Spiel zu spielen und gleichzeitig klare Grenzen zieht. Leider waren eben diese Qualitäten aus Spielersicht am Wochenende nicht zu finden, weswegen sich ein hitziges Spiel entwickelte – allerdings nicht zwischen den Teams, wie man es in einem Verfolgerduell erwarten könnte, sondern von beiden Teams in Richtung erstem Schiedsgericht.
Der Grund waren wenig nachvollziehbare bis fragwürdige Entscheidungen, die sich in diesem von den beiden Mannschaften fair und freundlich geführten Spiel mit etwas mehr Ruhe und Abgeklärtheit auf dem Stuhl vermutlich leicht selbst geklärt hätten. Es ist dabei leider auch bezeichnend, dass dieses Spiel trotzdem ohne jede Verwarnung ausgekommen ist.

Doch genug zur Wunschvorstellung einer Spielleitung und zurück zur tatsächlichen spielerischen Auseinandersetzung. Die Gäste aus Unterfranken starteten mit Samuel Rapp für Benedikt Gogolin, der erst kurz zuvor aus dem Urlaub zurückgekehrt war, ansonsten wurde der Sechs aus dem letzten Heimspiel vertraut. Zwar konnten die Schlangen wieder auf Lukas Spachmann zurückgreifen, der auf der Liberoposition ein starkes Spiel machte, mussten im Gegenzug aber mit Hauke Wagenhäuser und Peter Link auf zwei erfahrene Kräfte verzichten.
Der Schwung aus dem tollen Heimsieg gegen Tabellenführer Mühldorf zwei Wochen zuvor schien den Eibelstädtern nach dem spielfreien Wochenende zunächst etwas abhandengekommen zu sein. Der Beginn der Partie wurde verschlafen, weswegen man sich einem frühen 4:9-Rückstand ausgesetzt sah. Erst dann erwachten die Black Mambas, kamen auf 11:12 heran, nur um diesem Rückstand bis zum 22:24 hinterherzulaufen. Mit einer starken Schlussphase konnten die Mambas diesen bereits verloren geglaubten Satz doch noch drehen und mit 28:26 für sich gewinnen.

Konsequenterweise wurde im zweiten Satz auf dieselben Recken gebaut und als logische Konsequenz verlief auch dieser Satz nach demselben Muster, nur dass diesmal am Ende kein Schlussspurt eingelegt werden konnte. So ging dieser Satz mit 25:19 verloren. Es musste also etwas verändert werden, wollte man hier mit Zählbarem nach Hause. Coach Sascha Krieblin entschied sich für Gogolin und Rapp auf der Mitte, Schneider und Giehl auf außen, Fischer im Zuspiel und Bendikowski auf der Diagonalen, Spachmann durfte weiter die Fäden in Annahme und Abwehr ziehen.
Doch in dieser Aufstellung mussten sich die Mambas erst noch finden, weswegen auch in diesem Satz einem frühen Rückstand hinterhergelaufen werden musste. In der Mitte des Satzes konnte die Lücke zwar etwas geschlossen werden, schlussendlich hatte Friedberg jedoch den längeren Atem und konnte auch Satz drei mit 25:22 auf der Habenseite verbuchen.

Satz vier brachte Fell für Rapp, doch auch dieser Wechsel schien zunächst nichts am mittlerweile festgeschriebenen Spielverlauf verändern zu können - ein früher Rückstand, dem bis zum Ende des Satzes hinterhergelaufen wird. Bei 14:20 schien der Drops gelutscht, doch die Einwechslung von Schumacher zum Aufschlag brachte noch einmal frischen Wind und die Mambas konnten auf 17:21 verkürzen. Als Fischer im letzten Aufbäumen beim Stand von 20:23 ein blitzsauberes Zuspiel abgepfiffen wurde, schien es so als hätte der Schiedsrichter nun genug vom Spiel. Doch mittlerweile war man an das Roulettespiel des Offiziellen gewöhnt, ließ sich davon nicht beeindrucken und glich in der Folge auf 24:24 aus. Es war nur logisch, dass die Eibelstädter jetzt von einer nicht gesehenen Blockberührung profitierten, die die 3:1 Niederlage besiegelt hätte. Mit einer ordentlichen Portion Humor konnte der Satz schlussendlich mit 29:27 gewonnen werden.

Der Tiebreak sollte also erneut über Sieg oder Niederlage entscheiden. Einer Ansage des Schiedsgerichts folgend, dass „ab jetzt Ruhe herrschen“ müsse, sonst würde es Karten geben, konzentrierten sich die Spieler ganz auf sich und die Eibelstädter kamen damit zunächst besser klar. Sie zogen auf 6:3 davon, ließen sich in Folge aber die Butter vom Brot nehmen und lagen nach dem Wechsel gar mit 7:10 hinten. Ein letztes Aufbäumen der Eibelstädter führte bis zum 13:13 Ausgleich. Der Schiedsrichter war bis dahin erstaunlich unauffällig geblieben und schien seiner eigenen Ansage etwas zu wörtlich Folge leisten zu wollen, indem er nun ganz im Gegensatz zu vorher einfach überhaupt keine technischen Fehler mehr pfiff. Friedberg profitierte und machte mit 15:13 den Sack zu.
Bei allem Unverständnis für die Leitung durch das erste Schiedsgericht soll an dieser Stelle jedoch auch die ruhige und abgeklärte Art des zweiten Schiedsrichters gewürdigt werden, der als Lichtblick im Schiedsrichtergespann agierte.

Auf Seiten der Eibelstädter konnte Spachmann den gegnerischen Trainer besonders überzeugen, weswegen er als Silber-MVP ausgezeichnet wurde. Auf Seiten der Friedberger fiel die Wahl auf Diagonalspieler Stöcker.

Durch den Punkt im Verfolgerduell rückt Eibelstadt bis auf einen Punkt an Spitzenreiter Mühldorf heran, auch wenn diese noch zwei Spiele weniger absolviert haben; ebenfalls konnte Friedberg zumindest vorerst nicht vorbeiziehen. Eibelstadt läutet in zwei Wochen im letzten Spiel des Jahres bereits die Rückrunde ein, wenn es in Jena wieder auf Punktejagd geht.
Damen 2 - Spielberichte
01.12.2019

Trauer und Freude

TSV Eibelstadt - VC Katzwang-Schwabach0:3(21:25, 17:25, 19:25)
TSV Eibelstadt - FC Dombühl3:0(25:22, 25:15, 25:21)
Mit neuen Einspielshirts gingen die Eibelstädter letzten Samstag voller Zuversicht ins erste Spiel gegen den VC Katzwang-Schwabach, doch es sollte nicht so laufen wie geplant. Ein paar Abstimmungsfehler sorgten dafür, dass die Eibelstädter Mädels immer einen kleinen Rückstand hinterherjagen mussten, der leider nicht mehr ganz aufgeholt werden konnte (21:25). Durchgang Nummer zwei startete konzentriert, doch eine starke Aufschlagserie der Gegner und die Verletzung unserer Mannschaftskapitänin sorgte für Unsicherheit und auch dieser Satz ging an die Heimmannschaft (17:25). Doch aufgeben war keine Option. In Satz drei kämpften beide Mannschaften um einen Vorsprung, aber bis zum 18:18 wollte das keinem der beiden Mannschaften gelingen. Die Zuversicht das Spiel in drei Sätzen zu beenden war am Ende größer als die, das Spiel noch zu drehen, sodass der Satz (19:25) und das Spiel leider klar verloren gingen.

Das zweite Spiel des Tages bestritten die Damen des VC Katzwang-Schwabach und die Damen des FC Dombühl, welches die Dombühlerinnen in einem knappen Tiebreak 3:2 für sich entscheiden konnten.

Die ausgeruhten Eibelstädterinnen begannen im dritten Spiel des Tages konzentriert und präzise, den Dombühlerinnen merkte man dagegen das lange Spiel zuvor an. Ohne große Probleme konnten unsere Damen den ersten Satz daher mit 25:22 gewinnen. Der zweite Satz verlief sogar noch besser: Starke Aufschlagserien ließen den Gegner nicht mehr ins Spiel kommen und endete für die Eibelstädterinnen mit 25:15. Im dritten Durchgang lies die Konzentration dann zwar ein bisschen nach, aber am Ende hieß es trotzdem Punkt, Satz (25:21) und Sieg.
Jede Mannschaft ging daher mit einem Sieg und einer Niederlage, einem lachenden und einem weinenden Auge nach Hause. In zwei Wochen wollen es die Eibelstädter in Unterdürrbach dann wieder besser machen, also kommt vorbei und feuert sie an!

Es spielten: Steffanie Dusel, Vanessa Möller (Z), Janina Huberth, Bettina Hirle (D), Leonie Fischer (L), Julia Stangl, Svenja Klasna, Eva Kehrstephan, Kaddy Graf (A), Laura Amend, Rica Seddig, Mareike Brych (M) gecoacht von Christian Kranz
Herren 2 - Spielberichte
26.11.2019

Bayernliga Nord Herren: Katastrophale Leistung der Eibelstädter

TSV Eibelstadt - SC Memmelsdorf I1:3((25:19,16:25,22:25,9:25))
Die Eibelstädter Herren kamen gegen den Regionalliga Absteiger gut ins Spiel und gewannen den ersten Satz ohne spielerischen Glanz zu versprühen. Im zweiten Satz kamen die Gäste aus Memmelsdorf besser ins Spiel und konnten mit 1:1 ausgleichen. Im dritten Durchgang war es ein Spiel auf Augenhöhe (20:20) bis die Eibelstädter zum Satzende hin spielerisch einbrachen und den Satz abgaben. Was sich dann im letzten Satz abspielte war wahrscheinlich der schwächste Satz einer Bayernliga Mannschaft der jemals in der Halle gespielt worden ist. Ohne Mut und Zuversicht ließ man sich vor heimischen Publikum abschlachten (9:25). Man kann sich nur für diese gezeigte "Leistung" bei den Zuschauern entschuldigen. Annahme, Zuspiel und Angriff funktionierten in diesem Spiel überhaupt nicht gut. Nun hat man eine Woche Zeit sich von diesem Spiel zu erholen und ein Zeichen gegen Bad Windsheim zu setzten, will man nicht im Abstiegskampf landen.

#zerrrr... borsten
Herren 2 - Spielberichte
26.11.2019

Einhörnchen zerstäubt

TSV Eibelstadt - TV/DJK Hammelburg2:3
TSV Eibelstadt - TV Wonfurt0:3
ür die Eibelstädter Einhörnchen ging es am 23.11.19 zu einem Spitzenspiel gegen den Gastgeber TV/DJK Hammelburg II und den TSV Wonfurt.
In den ersten Satz gegen Hammelburg starteten die Einhörnchen mit einer starken Aufschlagserie, verloren den Satz am Ende jedoch ganz knapp mit 23:25.
Sowohl auf dem Feld, als auch auf der Bank, herrschte eine grandiose Stimmung, wodurch die Zerstäubertruppe den zweiten Satz mit 25:17 deutlich gewann.
Mit Euphorie getankt, begannen die Eibelstädter Einhörchen auch den 3. Satz mit einer Führung. Allerdings bereiteten uns die unberechenbaren Angaben der Gegner Schwierigkeiten, weshalb auch dieser Satz an die Hammelburgerinnen ging.
Beide Teams legten einen souveränen Start im vierten Statz hin - der Kampfgeist war geweckt. Obwohl die Einhörnchen mit 20:11 zurücklagen, wurden nochmal alle Zerstäuberkräfte gesammelt: Vor allem Lena Geißler begeisterte mit einer Aufschlagserie, setzte den Gegner unter Druck und half ihrem Team so zum Satzgewinn mit 28:26. Nach einem 2:2 in der Hammelburger Halle ging es für die Mannschaften in den Tie-Break. Mit dem Startpfiff des fünften Satzes begann ein Kopf-an-Kopfrennen, das Hammelburg letztendlich mit einer knappen Führung von 15:17 für sich entschied.
Trotz der Niederlage sollte nicht unerwähnt bleiben, dass das niveauvolle und faire Match allen Einhörnchen viel Spaß bereitet hat.
Nachdem sich die Einhörnchen im ersten Spiel gegen Hammelburg mit viel Ehrgeiz, Motivation und Siegeswillen zeigten, war die Stimmung gegen den TSV Wonfurt von Müdigkeit und Unkonzentriertheit geprägt. Den Einhörnchen fehlte es vor allem an Durchschlagkraft im Angriff, sodass wichtige Punkte nicht verwandelt werden konnten und der TSV Wonfurt sich einen großen Punktabstand aufbauen konnte. Auch ein Wechsel auf der Außenposition konnte nicht zu einer Aufholjagd verhelfen. Die abwehrstarken Wonfurter sicherten sich nach nur 16min Spieldauer den ersten Satz mit 25:16. Auch im zweiten Satz hatten die Einhörnchen weiterhin ihre Schwierigkeiten und lagen gleich zu Beginn mit 1:5 Punkten zurück, sodass Trainer Hannes Hoffmann die erste Auszeit nahm. Die Aufschlagfehler häuften sich, ebenso wie die erfolglosen Angriffe trotz stabiler Annahme und einem zielgenauen Zuspiel. Durch den ersten Satzgewinn angespornt, spielte der TSV Wonfurt unbekümmert auf und ließ die Einhörnchen nicht ins Spiel kommen. Bei der zweiten Auszeit und einem Spielstand von 11:20 zeichnete sich bereits ab, dass man nach diesem Satz den ersten Punkt abgeben muss. Zwar verkürzte Außenangreiferin Lena Geißler durch eine konsequente Aufschlagserie auf einen Spielstand von 19:23, leider gaben die Einhörnchen aber auch diesen Satz mit 20:25 Punkten ab. Im dritten Satz starteten die Damen 3 des TSV Eibelstadt mit einer weitgehend ausgetauschten Startaufstellung. Einfache Fehler, die immer noch in den Knochen steckende Müdigkeit und kleine Unkonzentriertheiten, die sich leider häuften, sorgten dann dafür, dass die Einhörnchen auch im dritten Satz das Spiel nicht drehen konnten und der TSV Wonfurt auch diesen Satz mit 25:21 Punkten für sich entschied.
Zwar hatte man sich in den letzten Wochen mit Eifer und Zielstrebigkeit auf den bisherigen Meisterschaftsfavoriten Hammelburg vorbereitet und sich in diesem Spiel von seiner besten Seite gezeigt, jedoch nach diesem Kraftakt nicht mehr die Energie aufbringen können, um einem technisch unterlegenem TSV Wonfurt gewachsen zu sein. Diese Erfahrung nehmen wir mit in die Vorbereitung auf unseren nächsten Spieltag am 07.12. in Rottendorf, um weiterhin an der Tabellenspitze mitspielen zu können.
Es spielten Josefin Ratsch, Lena Geißler, Alicia Markert, Miriam Usinger, Anna-Lena Rost, Sophia Markert, Aline Knötgen, Lena Schubart, Corina Ebert, Eva Böhm, Antje Barf und Katrin Förster.
Herren 2 - Spielberichte
21.11.2019

U16 Jungs

Es geht immer weiter!" So könnte das Motto der U16 männlich gelautet haben - doch nicht nur für den vergangenen Spieltag, sondern für die komplette Saison. Hier ein Rückblick:
Denn noch in der Sommerpause war es keineswegs sicher, ob wir überhaupt ein Mannschaft melden können. Dass man mit vier Spielern kein Sechserteam stellen kann, war allen klar. Da es aber gerade im Jugendbereich wichtig ist, Spielerfahrung zu sammeln, mussten wir uns nach einer Lösung umsehen. Da kam es sehr gelegen, dass auch der TSV Rottendorf vor dem Problem stand, nicht genügend Spieler für ein U16 Team zu besitzen. Wir waren uns sehr schnell einig eine gemeinsame Mannschaft zu bilden. So konnte es also weitergehen:
Nach den Sommerferien war es dann soweit, ein erstes Kennenlernen stand an. Es wurde deutlich, dass die vier Eibelstädter und die vier Rottendorfer auf ähnlichem Technikstand sind und die Gruppe ganz gut harmoniert. Gute Voraussetzungen für eine Herkulesaufgabe: Aus den Jungs eine Mannschaft machen, Technik verbessern, Spielverständnis schulen... ganz zu schweigen von der Einführung in das Spiel 6vs.6. Denn beide Mannschaften waren zuvor nur in der U14 angetreten, bei der man noch mit vier Spielern auf ein kleineres Feld spielte.
Nach nur fünf Wochen stand dann schon der Vorrundenspieltag auf dem Programm. Ohne sonderlich große Erwartungen fuhren wir nach Eltmann und mussten dort auch feststellen, dass es noch einige Baustellen gab, an denen es zu arbeiten galt. Immerhin waren auch einige gute Ansätze zu sehen, aber im großen und ganzen ging es hauptsächlich darum erste Erfahrungen zu sammeln.
Das Ziel danach hatten die Jungs selbst formuliert: Weitermachen und beim nächsten Spieltag ein Spiel gewinnen. Abermals fünf Wochen Zeit, jetzt sogar zweimal die Woche gemeinsam zu trainieren.
Dann war es soweit: Heimspieltag am 17.11. in Eibelstadt. Gegner waren Großheubach, Hammelburg und Volkach. Gleich im ersten Satz kamen die Jungs gut ins Spiel und merkten schnell, dass sie durchaus mithalten konnten. Mit starken Aufschlägen konnten wir sogar in Führung gehen. Die Annahme war sehr stabil und so machten wir auch im Angriff einige Punkte. Doch auch Großheubach hatte einen Spieler, der seine Mannschaft mit guten Sprungaufschlägen immer wieder heranbrachte und letztlich auch die entscheidenden Punkte zum 20:25 machte. Positiv überrascht von der guten Leistung wollten es die Jungs jetzt im zweiten Satz wissen, doch gleich zu Beginn, war es abermals eine Aufschlagserie, die uns in Rückstand brachte. Mit einer guten Feldsicherung und eigenen Aufschlägen konnten wir uns wieder herankämpfen, aber für den Satzgewinn reichte es am Ende knapp nicht (Endstand: 23:25). Im darauffolgenden Spiel gegen Hammelburg mussten wir einsehen, dass wir den technisch und körperlich überlegenen Gegnern relativ wenig entgegenzusetzen hatten (4:25 / 6:25).
Dann das letzte Spiel gegen Volkach. Gegen die außer Konkurrenz spielenden Volkacher waren wir von Beginn an hellwach und sehr konzentriert bei der Sache, was nach zwei Spielen Pause zuvor nicht selbstverständlich ist! Die Jungs machte ihre Sache gut, bewegten sich sauber hinter den Ball, spielten ordentliche Spielzüge und konnten verdient in Führung gehen. Es war ihnen anzusehen, dass das Spielen gerade richtig Spaß macht. So kämpften sie auch bis zu Ende und gaben ihre Führung nicht mehr ab (25:19)! Dann drehte auch Volkach nochmal auf und machte ordentlich Druck – vor allem mit starken Angriffen. Es war ein Spiel auf Augenhöhe mit dem besseren Ende für Volkach (22:25). Vor dem Tiebreak beschwor das Trainerteam die Jungs, nochmal alles reinzuhauen, aber irgendwo war die Luft raus und wir mussten uns mit 7:15 den älteren Gegnern geschlagen geben.
Nichtsdestotrotz war es ein sehr schöner Spieltag, an dem die Jungs so gut gespielt haben, wie noch nie zuvor! Das Trainergespann Tim Sebold und Felix Seufert war hochzufrieden und auch die Jungs können sehr stolz auf sich sein!
Und auch jetzt geht es immer weiter, wenn wir wie bisher fleißig trainieren, dann wird‘s auch was mit dem Sieg nächste Saison.
Es spielten: Len Brönner, Levin Krieger, Yannik Peitzner, Jonas Schmitt, Tim Schnurbusch, Samuel Selbach, Alexandros Tsiagidis und Pascal Weidner.
Trainer: Tim Sebold und Felix Seufert.