15.10.2019 | 05:53 Uhr

Herzlich willkommen beim TSV Eibelstadt!



Ob Sport aus Leidenschaft oder aus purer Lust an der Bewegung – der TSV Eibelstadt ist der Sportverein im Süden von Würzburg, der praktisch allen Sportfreunden etwas zu bieten hat: Kinder in altersgerecht eingeteilten Sportgruppen finden ebenso ihren Spaß wie Senioren, die mit allen Arten von Gymnastik fit bleiben wollen.
Außerdem ist der Turn- und Sportverein Eibelstadt bei der Abnahme des deutschen Sportabzeichens im Großraum Würzburg seit Jahren vorne dabei.

Weit über Würzburg hinaus bekannt und Aushängeschild des Vereins ist die Volleyball-Abteilung: Die Herren-Mannschaft I ist gerade in die Regionalliga aufgestiegen, und die Damen stellen in der Bayernliga gleich zwei Mannschaften.

Sehr erfolgreich sind auch die Leichtathleten und Leichtathletinnen der Jugendabteilung des TSV: Sowohl in den Einzel- wie in den Mehrkampfdisziplinen können sie mitunter überragende Erfolge feiern.

Neben den Wettkampfsport treibenden Abteilungen führt der Verein zahlreiche Neigungsgruppen im Programm. Einfach hier reinschauen und mitmachen!
Leichtathletik Wettkämpfe
14.10.2019

Jürgens Werfertruppe überzeugt!

Sieben Eibelstadter Leichtathleten (sechs Jugendliche und ein Erwachsener) fanden sich zum endgültigen Abschluss der Freiluftsaison, dem Schweinfurter Werfertag ein, einer beliebten Werferveranstaltung, um sich in den Disziplinen Kugel, Diskus und Speerwurf zu beweisen. Seit Bestehen des TSV gab es eine derartige Wurf-Intensität noch nie! Ziel war es vor allem die persönliche Bestleistungen nochmals zu steigern, und das gelang nahezu ausnahmslos. Alle Eibelstadter starteten im Speerwurf und Kugelstoßen und einige auch noch im Diskuswurf.
Ladies first: Lena Geißler steigerte ihre persönliche Bestleistung im Diskuswurf auf 21,72m und belegte damit den zweiten Rang bei den U18. Es ging zum Speerwurf. Erst in der Endphase des Wettkampfs gelang es den beiden jungen Damen, Lena und Elena Hümmert, richtig Fahrt aufzunehmen. Beide steigerten ihre bisherigen Bestleistungen. Lena warf 27,91m, was bisher Vereinsrekord gewesen wäre. Elena steigerte sich auf exzellente 29,16. und warf damit Vereinsrekord. Im Kugelstoßen stießen dann beide persönliche Besteistungen. Lena Geißler erreichte hervorragende 9,93m und Elena Hümmert freute sich, dass sie mit 8,24m den ersten 8m-Stoß ihres Lebens schaffte.
Unsere 13-Jährigen, Jan Luis Hümmert und Luk Jantschke starteten auch ambitioniert. Jan Luis überragte dabei mit drei persönlichen Bestleistungen. Im Speerwurf steigerte er sich mit dem 400g-Speer nochmals auf 39,62m und liegt damit nun auf Rang 8 in Deutschland! Die Kugel stieß er auf 11,48m und ist damit 25.er in Deutschland. Auch im Diskuswurf steigerte er sich dann noch auf 31,45m und wurde damit in allen Disziplinen Erster. Luk Jantschke freute sich vor allem über seine deutliche persönliche Steigerung im Kugelstoßen auf 10,18m, womit er Zweiter wurde. Im Speerwurf war er mit seinen 26,83m nicht ganz zufrieden.
Lorenz Stengritt (U16) konnte sich im Kugelstoßen auf 10,77m steigern. Im Speerwerfen blieb er mit 35,09m knapp unter seiner Bestleistung. Seinen ersten Diskuswurfwettbewerb beendet er mit 28,15m.
Jonathan Mark (U18) kämpfte mit leichten Verletzungsproblemen und schaffte im Kugelstoßen hervorragende 10,60m. Im Speerwurf verfehlte er mit 33,54m nur knapp seine persönliche Bestleistung.
Dass in der Männerklasse wieder ein Teilnehmer für Eibelstadt startet war seit Jahrzehnten nicht mehr der Fall. Florian Tausch stieß die Kugel auf für ihn gute 9,32m und schleuderte dann noch den 800g-Speer auf 39,47m, was „natürlich“ persönliche Bestleistung für ihn war. Er wurde damit Erster in diesem Wettkampf.

Jürgen Heppt

Damen 1 - Spielberichte
14.10.2019

Damen 1 holt einen Punkt gegen starke Fürther

TSV Eibelstadt - TV Fürth 18602:3(10-25, 25-19, 17-25, 25-18, 11-15 )
Nach einem Sieg und einer Niederlage ging man in das dritte Spiel der Saison gegen den letztjährigen Drittplatzierten TV Fürth. Daher war man gewarnt, dass es kein leichtes Unterfangen werden sollte. Dies sollte bereits zu Beginn des Spiel offensichtlich werden. Die Eibelstädter Mädels hatten große Probleme ins Spiel zu kommen. Eine unsichere Annahme gepaart mit starken Aufschlägen der Gegnerinnen verhinderten einen geordneten Spielaufbau der Gastgeberinnen. Fürth auf der anderen Seite punktete nach Belieben und spielte fehlerfrei auf. So war Trainerin Annette Schwab bereits beim Stand von 2-6 gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Da auch dies keine Wirkung zeigte, veränderte sie die Aufstellung und brachte im Zuspiel Isabella Hippeli für Johanna Keckl beim Stand von 3-11. Allerdings war in diesem Satz dem Gegner kein Kraut gewachsen. Beim Stand von 8-20 nahm Eibelstadt die zweite Auszeit und brachte Katharina Frosch und später noch Katrin Melzer ins Spiel. So verlor man den ersten Satz also deutlich mit 10-25 gegen die überlegenen Gäste.
Jetzt hieß es, den ersten Satz ganz schnell vergessen und wieder bei 0 anzufangen.
Den zweiten Satz begann Eibelstadt mit einer auf drei Positionen veränderten Anfangsaufstellung: Hippeli im Zuspiel, Schmitt auf der Diagonalposition und Melzer auf Annahme/Außen. Tatsächlich kam man nun besser ins Spiel. Die Annahme wurde stabiler, wodurch Hippeli ihre Angreifer in Szene setzen konnte. Es kam nun endlich zu einem spannenden Spiel für die Zuschauer, wobei sich Eibelstadt eine kleine Führung erarbeiten konnte, die van Eckert durch eine Aufschlagsserie noch ausbauen konnte. Es ergaben sich sehenswerte Ballwechsel, die oft ein besseres Ende für die Gastgeberinnen nahmen. So konnte der TSV Eibelstadt den zweiten Durchgang schließlich verdient mit 25-19 für sich entscheiden.
Der dritte Satz wiederum gestaltete sich über lange Zeit sehr ausgeglichen, es war ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Eine kleine Aufschlagsserie brachte den Gegner allerdings wieder etwas in Führung, weshalb sich Schwab beim Stand von 9-12 gezwungen sah eine Auszeit zu nehmen. Diese Führung gab der Gast nicht mehr aus der Hand und baute diese sogar noch etwas aus. Abermals gute Aufschläge sorgten also für einen Endstand von 17-25.
Doch so einfach wollte man sich nicht geschlagen geben. Also startete man in den vierten Durchgang wieder motiviert und sehr konzentriert. Auch hier konnte sich anfangs keine der beiden Mannschaften merklich absetzen. Es gab abermals enge Ballwechsel und einen ausgeglichenen Spielstand. Nun war es allerdings Eibelstadt, in Person von Ines Wilkerling, die Mitte des Satzes mit starken Aufschlägen den Spielverlauf bestimmen und den Gegner unter Druck setzen sollte. Dieser produzierte nun einige Eigenfehler und war nicht mehr in der Lage aufzuschließen. Auch die Auszeit des Fürther Trainers beim Spielstand von 23-18 half nichts mehr und am Ende durfte Katrin Melzer den Sack zumachen und zum Satzgewinn aufschlagen. Endstand war 25-18.
Also nun in den Tie-Break. Bis zum Stand von 6-4 sah es noch sehr gut aus für die Eibelstädter Damen. Leider schlichen sich nun immer mehr Fehler ein und man vergab Punkt für Punkt. Die Auszeiten auf Eibelstädter Seite bei 6-6 und 6-10 waren leider wirkungslos. Auch wenn man die Aufschläge des Gegners soweit unter Kontrolle hatte, schaffte man es nicht, sich am Netz durchzusetzen. Daher verließ die gegnerische Aufschlägerin die Grundlinie erst wieder beim Stand von 7-11. Diesen Rückstand konnte man leider nicht mehr aufholen und der Satz ging schlussendlich mit 11-15 verloren.
Trotz der Niederlage war die Stimmung bei Eibelstadt keinesfalls schlecht. So hätte man nach dem ersten, desaströsen Satz nicht damit gerechnet überhaupt einen Satz zu gewinnen. Am Ende freute man sich also über einen gewonnenen Punkt und ärgerte sich nicht über das verlorene Spiel.
Da man am nächsten Wochenende spielfrei hat und danach ein Auswärtsspiel, steht das nächste Heimspiel am 2.11. um 16 Uhr gegen Augsburg an. Wie immer freuen wir uns über zahlreiche Zuschauer.
Herren 1 - Spielberichte
13.10.2019

Erfolgreicher Start in den Doppelspieltag

TSV Eibelstadt - VC Zschopau3:0(25:16, 25:23, 25:12)
Die Black Mambas haben das erste Spiel ihres Doppelspieltages am Samstag mit 3:0 gegen den VC Zschopau gewonnen.
Mit den Sachsen kam ein bis dato punktloser Gegner in die Mainparkarena. Das Spiel war für den TSV folglich fast schon ein Pflichtsieg. Dennoch warnte Trainer Fischer, vorsichtig zu sein und die Gäste nicht zu unterschätzen, denn eine Mannschaft mit dem Rücken zur Wand ist oftmals am gefährlichsten. Die Heimmannschaft war bis auf den immer noch verletzten Samuel Rapp vollständig und der Matchplan simpel: Den Gegner durch Lieblingsaufschläge unter Druck setzen und so gar nicht erst in den Spielfluss kommen lassen. Im Gegenzug wollten die Eibelstädter durch eine ruhige Annahme und variables Zuspiel selbst in ihren Spielrythmus finden.
Dieser Plan ging im ersten Satz auch perfekt auf. Der TSV hielt das eigene Sideout sehr gut und konnte sich durch hervorragende Block- und Abwehrarbeit Stück für Stück von den Sachsen absetzen. Somit ging der erste Satz klar mit 25:16 an die Hausherren.
Im zweiten Satz wollte man direkt an die gute Leistung anknüpfen, doch wie des Öfteren in der noch recht jungen Saison folgte nach einem Blitzstart eine deutliche Leistungsabnahme. Durch immer mehr kleinere Ungenauigkeiten auf Seiten der Black Mambas blieb Zschopau diesen dicht auf dem Fersen und arbeitete sich schließlich sogar einen kleinen Vorsprung heraus. Doch richtig abschütteln konnte der VC die Schlangen nicht und somit blieb der Satz bis zum Satzball bei einem Spielstand von 24:23 sehr spannend. Durch einen Block von Benedikt Gogolin schaffte es der TSV, den Satz doch noch mit 25:23 zu gewinnen.
Mit diesem engen Satzgewinn hat man den Sachsen endgültig den Zahn gezogen und Durchgang Nummer 3 gestaltete sich ähnlich wie der erste. Druckvolle Aufschläge, präzise Annahme, variables Zuspiel und wuchtige Angriffe brachten die Gastgeber einen immer größer werdenden Vorsprung, sodass der letzte Satz schließlich wieder klar mit 25:12 an den TSV Eibelstadt ging.
Zum MVP auf Seiten der Eibelstädter wurde Felix Bendikowski gewählt.
Die Black Mambas bleiben weiterhin ungeschlagen und reihen sich nun auf Tabellenplatz 2 ein.
Damen 2 - Spielberichte
07.10.2019

Perfekter Start in die Saison

TSV Eibelstadt 2 - SG TV Unterdürrbach/DJK Waldbüttelbrunn 3:0 (26:24,25:16,25:14)
TSV Eibelstadt 2 – TSV Lengfeld 3:0 (25:21,25:21,25:19)

Nach dem Abstieg aus der Bayernliga und den Abgängen von Hannah Kölling, Uli Fischer sowie Hanna Mondel wusste man bei der zweiten Damenmannschaft nicht so genau, wo man sich einzuordnen hat in der neuen Saison. Mit zwei 3:0 erfolgen ist der Mannschaft um Kapitänin Katrin Graf ein Einstand nach Maß gelungen.

Vor sehr gut gefüllter Halle starteten die Eibelstädterinnen stark ins Spiel gegen Unterdürrbach (9:5), konnten diesen Vorsprung allerdings nicht ausbauen, da die Gäste starken Kampfgeist bewiesen und es entwickelte sich ein ausgeglichener Satz, der durch einen druckvollen Service-Winner von Eva Kehrstephan entschieden wurde.
Mit neuem Selbstvertrauen startete man in Satz 2 und erarbeitete sich durch gute Block- und Abwehrarbeit einen immer größeren Vorsprung. So konnte Trainer Christian Kranz den Spielerinnen auch Pausen gönnen und die Einwechselspielerinnen zeigten, dass man auf sie bauen kann. In Satz 3 konnte dann schließlich auch Diagonalspielerin Betty Hirle ihr Debüt in der Landesliga geben, und sie tat es nahezu ohne Anpassungsprobleme.

Im zweiten Spiel des Tages galt es, gegen die lautstarken Lengfelder „Hooligans“ sowie die Angriffsstarke Diagonalspielerin zu bestehen. Mit starken Aufschlägen und guter Blockarbeit wollte die Heimmannschaft dies bewerkstelligen. Dies gelang, und Eibelstadt konnte stets einen kleinen Vorsprung halten, wodurch die Sätze 1 und 2 mit jeweils 25:21 ans Heim-Team gingen. In Satz drei konnte man sich durch starke Aufschläge von Kapitänin Katrin Graf sowie clevere Blockarbeit von Mareike Brych zum 14:4 absetzen, ehe die Lengfelderinnen zur Aufholjagt ansetzten und beim Stand von 17:14 doch wieder Spannung angesagt war. Jedoch blieben die Eibelstädterinnen cool und Lengfeld machte nun zu viele Fehlaufschläge, wodurch der letzte Satz klar mit 25:19 an Eibelstadt ging.

Es spielten:
Laura Amend, Mareike Brych, Steffi Dusel, Leonie Fischer, Katrin Graf, Bettina Hirle, Janina Huberth, Eva Kehrstephan, Svenja Klasna, Vanessa Möller, Rica Seddig, Julia Stangl, (Emma Lehmann ;))
Leichtathletik Wettkämpfe
06.10.2019

Mehrkampferfolge!

Am Tag der deutschen Einheit treffen sich in Höchberg traditionsgemäß die Kinder und Jugendlichen der Altersklassen U14 und jünger, um ihre Kreismeister im Drei- und Vierkampf, sowie in den Staffeln zu ermitteln. Für den TSV Eibelstadt sprangen dabei drei Titel heraus!
In der Altersklasse M13 gewann Luk Jantschke mit 1779 Punkten überlegen den Vierkampf. In seinem letzten 75m-Rennen blieb er dabei mit 9,95s erstmals unter der 10-Sekunden-Marke. 4,80m im Weitsprung waren ebenso neue persönliche Bestleistung. 1,45m im Hochsprung bedeuteten deren Einstellung. Den Ballwurf absolvierte er mit 37 Metern.
Eric Perthold gewann mit 626 Punkten den Dreikampf der M11. Er erzielte 9,28s über 50m, 2,40m im Weitsprung und 26,50m im Ballwurf.
Den dritten Titel holte sich Jolina Czenskowski mit der 4x75m Staffel des LAZ, die in 42,27s gewann. Ihren Vierkampf beendete sie als sehr gute Zweite mit 1449 Punkten (75m: 11.71s; Weitsprung: 3,50m; Ballwurf: 27m; Hochsprung: 1,25m (PB)).
Auf das Podest schaffte es auch Johanna Siller mit 782 Punkten als Dritte der W8 im Dreikampf (50m: 9,13s; Weitsprung: 2,91m; Ballwurf: 15m). Ihre Schwester Magdalena landete im Dreikampf der W11 mit 962 Punkten auf dem fünften Platz (50m: 8,88s; Weitsprung: 3,42m; Ballwurf: 21,50m).
Herren 1 - Spielberichte
06.10.2019

Eibelstadt sichert durch souveränen 3:1 Auswärtssieg beim MTV München Anschluss an die Spitzengruppe der dritten Liga Ost

TSV Eibelstadt - MTV München3:1(25:13, 20:25, 26:24, 25:19)
Die Black Mambas vom TSV Eibelstadt konnten auch ihr zweites Auswärtsspiel in dieser noch jungen Drittligasaison mit einem 3:1 Sieg beim MTV München gewinnen.
Mit dem MTV München stand für die Black Mambas kein unbekannter Gegner auf dem Spielfeld. Beide Mannschaften hatten in den vergangenen zwei Jahren sowohl in der Regionalliga als auch in der Dritten Liga, in die beide Mannschaften am Ende der Saison 2017/2018 aufgestiegen sind, immer wieder beherzte und knappe Spiele ausgetragen, was eine ausgeglichene Bilanz von 2 Siegen und 2 Niederlagen für beide Teams unterstreicht. Somit war von Anfang an klar, dass die Black Mambas ihren heutigen Gegner auf keinen Fall unterschätzen durften.
Trainer Phillip Fischer konnte nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen, da einige Spieler verletzungsbedingt (Samuel Rapp) oder aus privaten Gründen (Benedikt Gogolin, Peter Link) verhindert waren. Dennoch waren die Black Mambas den Münchner Gastgebern personell mit elf einsatzbereiten Spielern überlegen. Nach einer kurz gehaltenen Vorstellung der Schiedsrichter und Mannschaften wurde die Partie pünktlich um 19:30 Uhr angepfiffen.
Trainer Philipp Fischer entschied sich für die taktische Variante Neuzugang Felix Bendikowski in der Startformation als Zuspieler einzusetzen und selbst dem Geschehen auf dem Spielfeld von der Seitenlinie aus beizuwohnen. Bereits der erste Ballwechsel ließ auf eine hochkarätige Partie hoffen. Mit zwei blitzschnellen Abwehrreflexen konnten Libero Hauke Wagenhäuser und Außenangreifer Lukas Spachmann wuchtige Angriffsschläge der Münchner entschärfen und es gelang sogar, einen Ball, der in den Bereich neben dem gegnerischen Feld abgewehrt wurde, regelkonform außerhalb der Antenne zurückzuspielen, somit im Spiel zu halten und schlussendlich den ersten Punkt der Partie zu erzielen. Durch entschlossene Block- und Abwehrarbeit gelang es den Black Mambas sich schnell auf 8:4 und 14:9 abzusetzen. Zwei Aufschlagserien von Moritz Giehl und Kapitän Stefan Böhm sicherten den Black Mambas einen ungefährdeten ersten Satzgewinn.
Für Fischer war es offensichtlich, dass sich die Gastgeber vom MTV München nicht mit diesem Ergebnis zufriedengeben würden. Deshalb motivierte er seine Mannschaft in der Satzpause das Spiel jetzt auf keinen Fall auf die leichte Schulter zu nehmen. Angriff und Abwehr der Münchner fruchteten tatsächlich im zweiten Satz besser und insbesondere Diagonalangreifer Jakob Weiß punktete wieder und wieder. So entwickelte sich ein offener Schlagabtausch bei dem die Münchner mit 16:12 und 21:18 die Nase immer ein Stück vorne behielten. Auch die Einwechslung der beiden Nachwuchstalente, Joshua Schneider und Finn Jansen, zum Satzende konnten den Satzverlust für die Black Mambas nicht verhindern. Somit glichen die Hausherren mit 25:20 zum Ausgleich 1:1 nach Sätzen aus.
Die Black Mambas nahmen sich vor, die Gastgeber im dritten Satz mit harten Aufschlägen und mehr Agilität in Block und Abwehr unter Druck zu setzen. Zwar gelang es dem MTV München sich zunächst leicht auf 5:2 abzusetzen, die Black Mambas holten jedoch auf 7:8 auf und zogen durch konzentrierte und hartnäckige Spielweise auf 15:12 an den Münchnern vorbei. Insbesondere die hervorragende Blockarbeit der beiden Mittelblocker Friedrich Fell und Tim Schuhmacher sowie die gute Ballverteilung von Zuspieler Felix Bendikowski legten den Grundstein für viele Eibenstädter Punkte. München ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und konnte mit 15:17 wieder gefährlich nahe zu den Black Mambas aufschließen. Jetzt griff Trainer Fischer zu einer neuen taktischen Variante. Er wechselte sich für Diagonalangreifer Böhm ein und funktionierte Zuspieler Felix Bendikowski zum Diagonalangreifer um. Es folgte ein Spiel auf Augenhöhe bei dem die Black Mambas am Ende mit 26:24 die Oberhand behalten sollten.
Im vierten Satz der Partie demonstrierten die Black Mambas ihre spielerische Qualität und Erfahrung am Ball. Souverän wie im ersten Satz arbeitete das sportliche Kollektiv zusammen und sicherte zu jedem Zeitpunkt im Satz eine klare Führung. Somit konnte Trainer Fischer aus den vollen Schöpfen und Routinier Yorick Gehrlicher sowie die beiden Youngster Joshua Schneider und Finn Jansen einwechseln. Der Satz wurde klar mit 25:19 gewonnen.
Trainer Philipp Fischer jubelt mit den Black Mambas über den dritten Saisonsieg im dritten Spiel und kann darüber hinaus – sehen wir von der kurzen Einwechslung im dritten Satz ab - in seiner Trainerkarriere den ersten Sieg als reiner Trainer des TSV Eibelstadt feiern.
Zum MVP wurden Jakob Weiß (MTV München) und Felix Bendikowski (TSV Eibelstadt) gewählt.